KiBeats rockt das House – diesmal mit Gitarren
KiBeats rockt das House – diesmal mit Gitarren
Die KiMusik-Community schickt den nächsten Burner in den Ring.
Nach dem Erfolg von KiBeats Elevation Vol. 1 im EDM-, Dance- und Techno-Genre sind diesmal die Rocker gefragt.
„Rock me KiBeats – Here we go again“ ist online.
Vielleicht fragt sich jetzt der eine oder andere:Rock und KI – geht das überhaupt?
Gerade Rock und seine härteren Spielarten stehen schließlich für handgemachte Musik, echte Instrumente, rohe Energie und dieses gewisse Unperfekte, das man nicht einfach simuliert.
Und doch: Aktuell fließen etwa 15–20 % des KI-Musik-Outputs in genau diese Genres – mit klar steigender Tendenz.
🎸 Back zum Album – 23 Acts, eine Ansage
23 Interpreten sind angetreten, um zu zeigen:Rock und KI – that burns.
Der Opener macht sofort klar, wohin die Reise geht: M3T4M3N5CH – „First through the screen“ Scheppernde E-Gitarre, Scratches – hier ist Nu Metal angesagt. Die Gitarren schrubbeln, der Rapper schmettert seine Lyrics durch den Club. Ein Einstieg ohne Kompromisse.
Und dann direkt ein Kontrast: Sound in Emotion tun genau das, was ihr Name verspricht. Ein Chant mit Brüllen und Klatschen holt dich ab und lässt dich nicht mehr los. „Heart Full of Fire“ powert wie im Stadion.
„Where is the time, old but gold?“ – diese Frage stellt AmRa mit ihrem Projekt. Ein Track, der erstaunlich gut nach vorne geht. Besonders das Schlagzeug fällt hier auf, treibend, präsent, mit Zug nach vorne. Ein Song zum Mitgehen.
🕯️ Atmosphäre, Hommage & Gefühl
Sound in Motion sind gleich zweimal vertreten. Mit „Echo der Legenden“ laden sie in einen ruhigeren Teil der Collection ein. Hier wird Rocklegenden wie Freddie Mercury und Co. Tribut gezollt. Well done – respektvoll und stimmig.
Mit Rock4Dog – „Stronger“ geht es im Midtempo weiter. Schöne Gitarren, eine markante Stimme – der Mann hat sich definitiv einen Scotch verdient.
Und plötzlich ist da dieses Klavier: „I’m not alone“ von ATM
Eine interessante Symbiose aus ruhigem Klavier, trockenem deutschen Rap und heulenden Gitarren. Gegensätze, die hier tatsächlich funktionieren.
🎭 Chaos, Mut und keine Schubladen
Und dann… eine überdrehte Spieluhr. Gitarren fliegen tief – ducken!
Das hier ist schmutzig, dreckig, anders. ReBeLL@HeArT – „RasputinsCarnage“ Punk trifft Disco, trifft… irgendwas völlig Eigenes.
Keine Ahnung, was es genau ist – aber genau deshalb sollte man reinhören.
Wie schön sind da die „Échos de la Nuit“ von Carola Kickers. Ein französisch angehauchter Rocksong, der wieder erdet. Schöner Chor, klassische Leadgitarre – ein Track, der dir kurz den Glauben zurückgibt, dass gute Musik einfach funktioniert.
🔥 Klassischer Rock, große Bühne
Dann kommt Wafdy – und plötzlich hat man das Gefühl, Europe stehen auf der Bühne. Gitarrenwand, großer Chorus: „Break the Chains“ bringt dich direkt auf Spur.
Die Gitarren müssen jetzt glühen: Helly (EIPS / Power Metal) macht genau da weiter – abwechslungsweise sogar auf Deutsch.
Und ja: Das funktioniert.
Venomous Production – ein Name, der in mehreren Genres auftaucht – liefert mit „What they do to us?“ einfach guten, ehrlichen Rock. 🎸
„Let’s rock“ bringt Sound in Emotion nochmal zurück – als würde jemand sagen: „Wir sind noch nicht fertig.“
🎻 Experimente & Überraschungen
Invisible Touch Musik – „Iron und Velvet“ Hier wird experimentiert: klassische Instrumente treffen auf E-Gitarre. Der Song hat etwas fast „Sauberes“, fast schon Elegantes – Gitarren und Streicher harmonieren und treiben sich gegenseitig an. Die Stimme wechselt zwischen Shouts und Flüstern – erinnert stellenweise an klassische Arrangements.
Und dann… triffst du den Teufel an der Geige?Venomous Production – „Venom Poison“ ☠️Gitarre und Geige kämpfen um die Vorherrschaft, irgendwo dazwischen ein Vibe wie bei Bruce Dickinson – und dann dieser Break mit deutschem Rap. Genial.
🚀 Zweite Hälfte – Vollgas
Keine Pause. Leif holt aus, nimmt dich mit und zeigt dir die „Krone der Welt“. Das Tempo bleibt hoch.
RAW T – „Ich bin echt“ Beginnt da, wo andere aufhören – mit einem starken Gitarrensolo. Ein Song mit Profil. Bin beeindruckt.
Darauf ein 🥃 mit The Alloccalypse – „Digitale Träume“. Etwas kommerzieller, aber mit gutem Text. Hier zeigt sich eine bewusst ruhigere Seite.
Dann Chaos - hier ist der Name Programm: Chrissy van Chaos – Straßenkrieger. Punk im Stil von Die Toten Hosen. Achtung – beim Pogen liegst du schneller am Boden, als du denkst. Macht Spaß.
🎤 Stimmen, Vielfalt & Charakter
Stell & Thunder erinnern an etwas, das man fast vermisst: diesen typischen Vocal-Charakter, dieses „Suno-Feeling“.
Luna Vero liefert handfesten Rock – erinnert leicht an Doro Pesch.Und mit „Zwischen den Tönen“ bringt sie die Ballade: große Töne, breite Sounds, viel Gefühl.
Ja – auch das ist Rock.
Dann kommt Dirk Wortmann. Und man merkt: Er wusste selbst nicht ganz – Gitarren oder Brass? Warum nicht beides. Interessante Sounds, ein Hauch 80er/90er, und dann plötzlich: Saxophon. „Nothing to lose“ liefert heavy Sound mit ungewöhnlicher Note. Ein echtes Chamäleon.
⚡ Finale
The Kicking Tights – „Prince of Darkness“ Genau das, was man in den 90ern von einer Rockband erwartet hätte. Geradlinig, ehrlich, effektiv.
🧠 Fazit
Tatsächlich: überraschend. Vieles ist anders als erwartet. Vieles ist mutig.
Und vieles ist einfach gut.
Erkennt man die KI?
Manchmal.
Aber oft eben auch nicht.
Und genau das macht es spannend.
👉 Ich denke, jeder Rockfan wird hier etwas finden können.
Hinweis:
Diese Rezension ist meine persönliche Meinung und kein Maßstab für Können oder Qualität der Stücke.
Gerade Rock ist nicht zu 100 % mein Genre.
Überzeugt euch selbst – und sagt mir:
Was ist euer Lieblingstrack? 🎧🔥
Maximilian von m6LabRec
https://kibeats.com/playlist/20/rock-me-kibeats




