KI-Musik: Short News, Part IV
Einige wichtige Veranstaltungen und Konferenzen rund um Künstliche Intelligenz und Musik stehen im laufenden Jahr an, die wir Euch hier vorstellen:
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Das KI Festival 2026 "data:unplugged" findet am 26. und 27. März 2026 in Münster statt. Dort kommen über 10.000 Besucher zusammen, um sich zu KI-Themen auszutauschen, inklusive Panels und Keynotes, die auch Musik und KI berühren könnten (Quellen: www.data-unplugged.de ).
Eine weitere relevante Veranstaltung ist die International Conference on Application of AI in Business Management (ICAAIBM) am 18. März 2026 in Hamburg, die sich mit KI-Anwendungen in verschiedenen Branchen beschäftigt, womöglich auch Musik (Quellen: www.allconferencealert.com www.conferenceineurope.org ).
Für die Musikbranche besonders interessant wird die Conference on AI Music Creativity (AIMC 2026), die vom 16. bis 18. September 2026 in Berlin stattfindet. Sie bringt Forscher*innen und Kreative zusammen, die an der Schnittstelle von Musik und KI arbeiten (Quelle: aimc2026.org .
Außerdem gibt es das International Computer Music Conference (ICMC) 2026, organisiert vom Ligeti Zentrum und der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, was ein wichtiger Treffpunkt für Musik und Technologie ist (Quelle: ligeti-zentrum.de ).
Diese Events bieten gute Gelegenheiten, die neuesten Trends, Übernahmen und Innovationen im Bereich KI und Musik zu verfolgen.
Was sonst noch geschah:
Say No to Suno“: Offener Brief kritisiert unverantwortlichen Einsatz von KI in der Musikindustrie
Die Debatte um den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Musikbranche wird immer kontroverser. Ein aktueller offener Brief mit dem Titel „Say No to Suno“ richtet sich scharf gegen das KI-Musik-Startup Suno und wirft dem Unternehmen vor, Künstler*innen skrupellos auszunutzen.
Suno, das kürzlich eine Finanzierungsrunde über 250 Millionen US-Dollar abgeschlossen hat, steht im Zentrum der Kritik. Der Brief prangert an, dass die KI-Technologie von Suno „dreist“ Werke von Künstlerinnen kopiert und neu zusammensetzt, um Profit daraus zu schlagen, ohne die Urheberinnen angemessen zu berücksichtigen oder zu entschädigen musically.com .
Diese Entwicklung wirft eine wichtige ethische Frage auf: Wie kann die Musikindustrie mit der rasanten Verbreitung von KI umgehen, ohne die Rechte und die kreative Arbeit von Musiker*innen zu gefährden? Der offene Brief fordert mehr Verantwortung und Transparenz von Unternehmen, die KI im künstlerischen Bereich einsetzen, um Missbrauch zu verhindern und faire Bedingungen für alle Beteiligten zu schaffen musically.com .
Es gibt auch Anbieter wie Somio AI, die versuchen, durch klare Nutzungsrechte Vertrauen zu schaffen, damit Creator KI-Musik legal und sicher in ihren Projekten einsetzen können somio.ai
So, das waren die „Shortnews to go“ :-) - Wir melden uns in Kürze wieder. (ck)




