Spotify & Apple bauen gerade die Infrastruktur für KI-Medien
Spotify und Apple arbeiten plötzlich zusammen — zumindest beim Thema Video-Podcasts.
Spotify übernimmt Apples neue HLS-Streaming-Technologie, damit Creator ihre Video-Podcasts künftig einfacher gleichzeitig auf Spotify und Apple Podcasts veröffentlichen und monetarisieren können.
Das klingt erstmal technisch — ist aber ein ziemlich großer Schritt.
Warum?
Weil Creator bisher oft zwischen Plattformen, Upload-Workflows und Monetarisierungssystemen wählen mussten. Genau diese Fragmentierung könnte jetzt langsam verschwinden.
Die Richtung ist klar:
Podcasts werden zunehmend zu Video-Formaten
Plattformen kämpfen um Creator und Watchtime
Cross-Platform-Distribution wird zum Standard
Monetarisierung soll unabhängig von einzelnen Ökosystemen funktionieren
Interessant ist vor allem: Spotify und Apple konkurrieren zwar direkt miteinander — bauen aber gleichzeitig gemeinsame Infrastruktur für die Creator Economy. Das zeigt, wie wichtig Video-Podcasts inzwischen geworden sind. Die Entwicklung zeigt nämlich drei größere Trends:
Plattformen bewegen sich weg von reinem Audio hin zu „multimodalem Content“ (Video + Audio + Clips + Shorts)
Creator-Workflows werden zunehmend automatisiert
KI wird immer stärker Teil der Content-Produktion
Gerade bei KI-Musik sieht man bereits ähnliche Probleme und Entwicklungen: Streaming-Plattformen kämpfen aktuell mit einer Flut an KI-generierten Uploads. Deezer meldete zuletzt rund 75.000 KI-Tracks pro Tag, während Apple Music laut Berichten bereits mehr als ein Drittel aller Uploads als vollständig KI-generiert einstuft. Dadurch entsteht eine spannende Verbindung:
Video-Podcasts + KI-Musik + KI-Video + automatisierte Distribution = vollautomatische Creator-Pipelines.
Das bedeutet:
Ein einzelner Creator könnte künftig mit KI:
Podcasts erstellen,
Stimmen synthetisieren,
Musik generieren,
Shorts schneiden,
Video-Clips erzeugen,
und alles automatisch auf Spotify, Apple, YouTube & TikTok verteilen.
Die Infrastruktur, die Spotify und Apple gerade bauen, könnte also langfristig nicht nur menschlichen Creatorn helfen — sondern auch komplett KI-generierten Medienformaten. (Quelle: techcrunch.com) (ck)




