OnPlug Artist Interview: Luna Vero
Ihr kennt Sie alle - oder habt zumindest etwas von ihr gehört - spätestens als Hörer der Sendung "Midnight Stalker": Luna Vero begeistert mit cineastischen Effekten, ungewöhnlichen Sounds und starken Themen. Sie gehört außerdem zu den ersten Künstlern, die von KiBeats Records unter Vertrag genommen wurden. Wir haben sie in der Backstage besucht :-)
Wer bist du und wie bist du auf die Idee gekommen, AI in deine Musikproduktion einzubinden?
Ich bin Luna Vero, ein Musikprojekt an der Schnittstelle von Emotion, Technologie und Kreativität. Die Idee, AI in meine Musikproduktion einzubinden, entstand aus Neugier und dem Wunsch, neue kreative Wege zu erkunden. Für mich ist künstliche Intelligenz kein Ersatz für künstlerische Arbeit, sondern ein Werkzeug, das neue Perspektiven eröffnet und kreative Prozesse erweitert.
Wie beeinflusst die AI deine musikalische Identität und deinen persönlichen Stil?
AI hat meinen Stil nicht ersetzt, sondern geschärft. Die emotionale Richtung, die Themen und die künstlerische Vision stammen von mir. Die Technologie hilft dabei, Ideen schneller zu entwickeln und neue Klangwelten zu entdecken. Dadurch entsteht ein Sound zwischen Industrial EDM, Dark EDM, Wave, Darkwave und cineastischen Elementen, der meine künstlerische Handschrift trägt.
Wie reagieren deine Fans auf die Kombination aus menschlicher und künstlicher Kreativität?
Viele reagieren zunächst neugierig. Sobald sie die Musik hören, tritt die Frage nach der Technologie oft in den Hintergrund. Entscheidend ist am Ende nicht, womit ein Song entstanden ist, sondern ob er berührt, bewegt oder zum Nachdenken anregt. Genau das ist mein Ziel.
Welche Vorteile und Herausforderungen siehst du in der Zusammenarbeit mit AI im Vergleich zu traditionellen Musikmethoden?
Der größte Vorteil ist die Möglichkeit, kreative Ideen schnell zu visualisieren und neue Wege auszuprobieren. Gleichzeitig bleibt es wichtig, eine klare künstlerische Richtung vorzugeben. AI liefert Möglichkeiten, aber die Auswahl, die emotionale Tiefe und die Entscheidung, was am Ende veröffentlicht wird, bleiben menschlich.
Kannst du ein Beispiel nennen, bei dem die AI eine überraschende oder unerwartete musikalische Idee eingebracht hat?
Besonders spannend finde ich Momente, in denen unerwartete Harmonien oder Klangkombinationen entstehen. Bei einigen Projekten entstanden dadurch musikalische Wendungen, die ich selbst so nicht geplant hätte. Gerade diese Überraschungen führen oft zu den interessantesten kreativen Ergebnissen.
Wie denkst du, wird AI die Musikindustrie in den nächsten zehn Jahren verändern?
Ich glaube, AI wird die Musikproduktion demokratisieren und mehr Menschen ermöglichen, kreative Ideen umzusetzen. Gleichzeitig wird die persönliche Handschrift eines Künstlers wichtiger werden. In einer Welt voller Möglichkeiten wird Authentizität zu einem entscheidenden Merkmal.
Siehst du ethische Fragen oder Bedenken im Einsatz von AI in der Musik?
Ja, insbesondere bei Transparenz, Urheberrechten und dem respektvollen Umgang mit kreativen Vorlagen. Ich halte es für wichtig, dass neue Technologien verantwortungsvoll eingesetzt werden. AI sollte Kreativität unterstützen und erweitern, nicht menschliche Künstler verdrängen.
Welche Tipps würdest du anderen Künstlern geben, die AI in ihre kreative Arbeit integrieren möchten?
Nutzt AI als Werkzeug, nicht als Autopilot. Die besten Ergebnisse entstehen, wenn Technologie und persönliche Vision zusammenarbeiten. Experimentiert, bleibt neugierig und entdwickelt euren eigenen Stil. Am Ende zählt nicht die Technik, sondern die Geschichte und Emotion, die ihr mit eurer Musik vermitteln möchtet.
Vielen Dank für das schöne Interview und weiterhin viel Erfolg wünschen wir Dir. (ck)
Und? Wollt Ihr was auf die Ohren? Dann hört rein bei https://kibeats.com/artist/92/luna-vero




