OnPlug Artist Interview: Jenella

Auch Jenella gehört zu den ersten Vertragskünstler/innen von KiBeats Records. Sie hält sich gerne im Hintergrund und hat doch musikalisch viel zu erzählen. Wir haben sie in ihrem Versteckt aufgestöbert und ihr ein paar Fragen gestellt:I

Wer bist du und wie bist du auf die Idee gekommen, AI in deine Musikproduktion einzubinden?

Ich bin Jenella, eine Künstlerin aus Rheinland-Pfalz. Meine Musik bewegt sich zwischen Symphonic Metal, Dark Metal, Hardrock und modernen elektronischen Elementen. Die Idee, AI in meine Musik einzubinden, entstand aus Neugier und dem Wunsch, neue kreative Wege zu entdecken. Für mich ist AI kein Ersatz für Kreativität, sondern ein Werkzeug, das dabei hilft, Ideen zu entwickeln und musikalische Visionen umzusetzen.

Wie beeinflusst die AI deine musikalische Identität und deinen persönlichen Stil?

Meine musikalische Identität entsteht durch meine Gedanken, Gefühle und Geschichten. Die AI unterstützt mich dabei, diese Ideen klanglich umzusetzen. Sie beeinflusst meinen Stil nicht direkt, sondern erweitert meine Möglichkeiten, neue Klangwelten und Atmosphären zu erschaffen. Die emotionale Grundlage meiner Musik bleibt jedoch immer menschlich.

Wie reagieren deine Fans auf die Kombination aus menschlicher und künstlicher Kreativität?

Die Reaktionen sind überwiegend positiv. Viele finden es spannend, wie moderne Technologie und persönliche Emotionen miteinander verschmelzen können. Besonders wichtig ist mir, dass die Menschen die Gefühle hinter den Songs wahrnehmen. Am Ende zählt nicht, welches Werkzeug verwendet wurde, sondern ob die Musik berührt.

Welche Vorteile und Herausforderungen siehst du in der Zusammenarbeit mit AI im Vergleich zu traditionellen Musikmethoden?

Ein großer Vorteil ist die Geschwindigkeit, mit der Ideen ausprobiert und weiterentwickelt werden können. Gleichzeitig eröffnet AI kreative Möglichkeiten, auf die man alleine vielleicht nicht gekommen wäre. Die Herausforderung besteht darin, die eigene künstlerische Handschrift zu bewahren und die Technologie bewusst als Werkzeug einzusetzen, anstatt sich von ihr leiten zu lassen.

Kannst du ein Beispiel nennen, bei dem die AI eine überraschende oder unerwartete musikalische Idee eingebracht hat?

Bei einigen Songs entstanden Melodien oder Harmonien, die ich selbst wahrscheinlich nie gewählt hätte. Besonders spannend war es, wenn aus einer ursprünglich düsteren Idee plötzlich ein emotionaler und hoffnungsvoller Moment entstanden ist. Solche Überraschungen können einem Song eine völlig neue Richtung geben.

Wie denkst du, wird AI die Musikindustrie in den nächsten zehn Jahren verändern?

Ich glaube, AI wird die Musikproduktion demokratisieren und mehr Menschen ermöglichen, ihre kreativen Ideen umzusetzen. Gleichzeitig wird die Bedeutung von Authentizität steigen. Künstler werden sich noch stärker über ihre Persönlichkeit, ihre Geschichten und ihre emotionale Ausdruckskraft definieren.

Siehst du ethische Fragen oder Bedenken im Einsatz von AI in der Musik?

Ja, insbesondere beim Thema Urheberrecht und Transparenz. Es ist wichtig, offen damit umzugehen, wie AI eingesetzt wird. Gleichzeitig sollte die Arbeit anderer Künstler respektiert werden. Ich denke, dass klare Regeln und ein verantwortungsvoller Umgang entscheidend sein werden.

Welche Tipps würdest du anderen Künstlern geben, die AI in ihre kreative Arbeit integrieren möchten?

Seht AI als Werkzeug und nicht als Ersatz für eure eigene Kreativität. Nutzt sie, um Ideen zu entwickeln, neue Perspektiven zu entdecken und kreative Blockaden zu überwinden. Die besten Ergebnisse entstehen meiner Meinung nach dann, wenn menschliche Emotionen und technologische Möglichkeiten zusammenarbeiten.

 

Wir wünschen Dir noch ein frohes Schaffen und freuen uns auf Dein nächstes Album! (ck)

 

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