Harte Schale, weicher Kern: RustRoad
Er ist einer von den "harten" Kerlen auf KIBEATS. Seine Songs sind ehrlich, rockig, sprechen aus der Seele. Doch lassen wir den Künstler selbst zu Wort kommen:
Wer ist RustRoad und wie bist du auf die Idee gekommen, AI in deine Musikproduktion einzubinden?
Ich bin Massimo aus Herford. Anfang 2025 habe ich eher zufällig entdeckt, wie man mit AI Musik machen kann, und einfach damit angefangen. Und etwa ein Dreivierteljahr später ist dann RustRoad daraus entstanden.
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Wie beeinflusst die AI deine musikalische Identität und deinen persönlichen Stil?
Die AI formt meinen Stil auf jeden Fall mit. Aber am Ende entscheide ich mit meinem Ohr, was wirklich zu RustRoad passt. Die AI gibt mir viele Möglichkeiten, aber ich filtere heraus, was nach mir klingt und was nicht. So bleibt es am Ende trotzdem mein eigener Sound.
Wie reagieren deine Fans auf die Kombination aus menschlicher und künstlicher Kreativität?
Die Leute in meinem direkten Umfeld sind gegenüber KI eher skeptisch. Aber in den Gruppen, wo ich meine Musik teile, wird sie gerne gehört und kommt gut an. Das sehe ich auch im Musikstream – die Songs werden gestreamt und laufen.
Welche Vorteile und Herausforderungen siehst du in der Zusammenarbeit mit AI im Vergleich zu traditionellen Musikmethoden?
Mir gefällt daran, dass man kein Studio, keine Band, keinen Gitarristen, keine Produzenten und so weiter braucht. Im Prinzip reicht ein Laptop oder ein Computer und man kann direkt Musik machen. Nervig ist nur, dass nicht alles gleich klingen darf – man muss da schon seinen eigenen Dreh rauskriegen und einen roten Faden behalten.
Kannst du ein Beispiel nennen, bei dem die AI eine unerwartete musikalische Idee eingebracht hat?
Am Anfang wollte ich entweder Rock, Blues oder Country machen, aber es hat nie so geklungen, wie ich es haben wollte. Dann habe ich Rock, Blues und Country zusammen gemischt – und so ist RustRoad entstanden und ist auch so geblieben. Manchmal mache ich mehr Blues, manchmal mehr Country oder mehr Rock – es kommt immer auf den Song an, wie er sich am besten anhört. Es ist nie hundertprozentig der gleiche Stil, aber es klingt trotzdem immer nach RustRoad.
Wie denkst du, wird AI die Musikindustrie in den nächsten zehn Jahren verändern?
Das wird sich extrem verändern, das sieht man jetzt schon. AI-Musik wird normal sein. Echte Sänger und Künstler müssen dann noch mehr Konzerte geben, weil Live-Auftritte wichtiger werden. Und man braucht einen klaren Wiedererkennungswert, sonst geht man schnell in der Masse unter. .
Siehst du ethische Fragen oder Bedenken im Einsatz von AI in der Musik?
Ja, da gibt es Themen, über die man nachdenken muss. Zum Beispiel: Wem gehört die Musik, wenn AI auf vielen bestehenden Werken trainiert wurde? Und man sollte darauf achten, dass menschliche Künstler fair behandelt werden und nicht einfach kopiert oder ersetzt werden. Man muss AI verantwortungsvoll einsetzen.
Welche Tipps würdest du anderen Künstlern geben, die AI in ihre kreative Arbeit integrieren möchten?
Ich würde sagen: Drückt nicht einfach nur auf die Knöpfe, sondern hört genau hin. Man sollte auch nicht komplett alles durcheinander mischen, weil es sonst für den Algorithmus schwierig wird. Also behaltet einen roten Faden, findet euren eigenen Stil und sorgt dafür, dass es am Ende nach euch klingt.
Folgt RustRoad bei KIBEATS https://kibeats.com/Massi




