Promote yourself: Die Mischung macht´s
Jenseits der „normalen“ Wege von Playlist und Streaming, gibt es durchaus noch weitere Möglichkeiten, sich und seine Musik bekannter zu machen. Ich stelle Euch hier einige Punkte vor.
Teilnahme an AI‑Musik-Events & Wettbewerben
Hackathons, Festivals, AI-Expos
Beispiele: AI Song Contest, Sonar+D, Berlin MusicTech Meetup
Vorteil: Networking + Medienpräsenz
Teilnahme an Compilations oder Erstellung eigener Playlistalben
Pressearbeit & Blogs
Eigene Pressemitteilungen an Musikmagazine, Tech-Magazine, Kulturseiten
Ziel: Interviews, Features oder Story-Artikel
Tools: PR-Newswire, MusicPress, direkte Kontakte zu Redakteur:innen
Newsletter & Mailinglisten
Aufbau einer eigener Fanbase per E-Mail
Versand von neuen Tracks, exklusiven AI-Projekten, Behind-the-Scenes
Vorteil: direkter Kontakt zu Interessierten, unabhängig von Algorithmen
Podcast & Audio-Features
Gastauftritte in Musik- oder Tech-Podcasts
Eigene kurze Audio-Podcasts mit AI-generierten Tracks
Vorteil: zielgruppenspezifische Reichweite
AI-Tools & interaktive Erfahrungen
Web‑Apps oder kleine Tools, bei denen Fans selbst Tracks generieren können
Beispiel: AI-generierter Remix eines Originals auf der Website (kann man auch als Wettbewerb gestalten).
Vorteil: virale Interaktion + Medienstory
Radio & Offline Promotion
Lokale oder digitale Radiosender (z. B. ByteFM, FluxFM, Deutschlandfunk Kultur)
Spezielle Sendungen für elektronische Musik oder Innovationen
Vorteil: auditive Reichweite + Glaubwürdigkeit
Kooperation mit Gaming, Apps oder VR
Musik für Games, Meditationsapps, VR‑Erfahrungen
Vorteil: Passive Reichweite + Monetarisierung
Der größte Hebel für KI-Musiker liegt oft nicht in Social Media, sondern in der Kombination aus Streaming, Lizenzierung, Medienpräsenz und interaktiven Erfahrungen. Wer mehrere dieser Kanäle gleichzeitig nutzt, kann Reichweite und vielleicht auch Einnahmen deutlich steigern. Bei mehreren Kanälen solltet Ihr Euch aber auch ein unverwechselbares „Branding“ als Künstler:in zulegen, z.B. ein leicht wiedererkennbares Logo, ein ungewöhnlicher Name etc. und sei es nur ein ständig wiederkehrendes Maskottchen! Oder ein Statement-Schmuck- oder Kleidungsstück! Ganz egal, seid auch hier kreativ, damit die Fans Euch überall leicht „wiederfinden“. (ck)




