• Spotify baut Ticketing-Angebot „Reserved“ aus

    Spotify erweitert sein Ticketing-Angebot Reserved um drei neue Funktionen: Personalisierte Share Cards können Fans ihre Ticket-Zusage bzw. den Ticketkauf direkt in sozialen Netzwerken teilen. Zudem erhalten Ticketinhaber künftig Setlist-Playlists – vor dem Konzert mit den Songs, die auf der Tour gespielt werden, und nach der Show aktualisiert mit der tatsächlich gespielten Setlist.

    Hinzu kommt ein zentraler Bereich innerhalb der Spotify-App, der Ticketinformationen, Setlists, Venue-Details, vergangene Konzerte und die Share Cards bündelt. Damit erweitert Spotify Reserved von einem reinen Zugang zu Tickets zu einer umfassenderen Begleitung des gesamten Konzert-Erlebnisses.

    Reserved startete im Juni 2026 zunächst in den USA und ist inzwischen auch für Premium-Nutzer in Kanada verfügbar. Spotify identifiziert besonders engagierte Fans unter anderem anhand von Streams, Saves und Shares und reserviert für sie Tickets vor dem allgemeinen Vorverkauf. Die Ticketkäufe werden über Ticketmaster abgewickelt.

    Spotify baut Ticketing-Angebot „Reserved“ ausSpotify erweitert sein Ticketing-Angebot Reserved um drei neue Funktionen: Personalisierte Share Cards können Fans ihre Ticket-Zusage bzw. den Ticketkauf direkt in sozialen Netzwerken teilen. Zudem erhalten Ticketinhaber künftig Setlist-Playlists – vor dem Konzert mit den Songs, die auf der Tour gespielt werden, und nach der Show aktualisiert mit der tatsächlich gespielten Setlist. Hinzu kommt ein zentraler Bereich innerhalb der Spotify-App, der Ticketinformationen, Setlists, Venue-Details, vergangene Konzerte und die Share Cards bündelt. Damit erweitert Spotify Reserved von einem reinen Zugang zu Tickets zu einer umfassenderen Begleitung des gesamten Konzert-Erlebnisses. Reserved startete im Juni 2026 zunächst in den USA und ist inzwischen auch für Premium-Nutzer in Kanada verfügbar. Spotify identifiziert besonders engagierte Fans unter anderem anhand von Streams, Saves und Shares und reserviert für sie Tickets vor dem allgemeinen Vorverkauf. Die Ticketkäufe werden über Ticketmaster abgewickelt.
    ·262 Views ·0 Reviews
  • KI soll Konzertsuche revolutionieren: Indische Plattform setzt auf intelligente Event-Discovery

    Die indische Ticketing-Plattform thumpN setzt bei der Suche nach Konzerten und Live-Events konsequent auf Künstliche Intelligenz. Statt Veranstaltungen über klassische Filter zu finden, können Nutzer ihre Wünsche in natürlicher Sprache eingeben. Die KI schlägt daraufhin passende Events vor und soll so die Entdeckung neuer Künstler und Veranstaltungen erleichtern.Nach Angaben des Unternehmens steht dabei nicht der Ticketverkauf, sondern die personalisierte Event-Discovery im Mittelpunkt. Unterstützt wird die KI von einem Netzwerk menschlicher Kuratoren, die lokale Veranstaltungen und Trends einpflegen.

    Der Ansatz zeigt, dass KI die Musikbranche längst nicht mehr nur bei der Produktion von Songs verändert, sondern zunehmend auch die Art und Weise, wie Fans Live-Musik entdecken und erleben. (musically.com)

    KI soll Konzertsuche revolutionieren: Indische Plattform setzt auf intelligente Event-DiscoveryDie indische Ticketing-Plattform thumpN setzt bei der Suche nach Konzerten und Live-Events konsequent auf Künstliche Intelligenz. Statt Veranstaltungen über klassische Filter zu finden, können Nutzer ihre Wünsche in natürlicher Sprache eingeben. Die KI schlägt daraufhin passende Events vor und soll so die Entdeckung neuer Künstler und Veranstaltungen erleichtern.Nach Angaben des Unternehmens steht dabei nicht der Ticketverkauf, sondern die personalisierte Event-Discovery im Mittelpunkt. Unterstützt wird die KI von einem Netzwerk menschlicher Kuratoren, die lokale Veranstaltungen und Trends einpflegen.Der Ansatz zeigt, dass KI die Musikbranche längst nicht mehr nur bei der Produktion von Songs verändert, sondern zunehmend auch die Art und Weise, wie Fans Live-Musik entdecken und erleben. (musically.com)
    ·286 Views ·0 Reviews
  • Live Nation gegen die Aufspaltung: Wer kontrolliert die Zukunft des Live-Geschäfts?

    Der Streit um Live Nation und Ticketmaster ist mehr als ein Rechtsstreit über Ticketpreise. Er berührt eine zentrale Frage der modernen Musikindustrie: Wie viel Macht darf ein einzelnes Unternehmen über den Zugang zu Künstlern, Venues und Fans haben?Nachdem eine Jury festgestellt hatte, dass Live Nation und Ticketmaster ihre Marktposition im Konzert- und Ticketing-Bereich auf unzulässige Weise ausgebaut haben, kämpfen die Unternehmen nun darum, das Urteil aufheben zu lassen oder einen neuen Prozess zu erreichen.

    Für die Musikbranche geht es dabei um weit mehr als einzelne Gebühren. Der Fall zeigt, wie stark Künstler:innen und Veranstalter heute von wenigen großen Infrastruktur-Anbietern abhängig sind.Während Streamingplattformen die digitale Aufmerksamkeit kontrollieren und Distributionsdienste den Zugang zu globalen Märkten vereinfachen, entscheidet im Live-Geschäft ein komplexes Netzwerk aus Promotion, Veranstaltungsorten und Ticketing über den direkten Kontakt zwischen Künstler und Publikum.

    Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht nur: Was kostet ein Ticket?

    Sondern:Wer besitzt die Infrastruktur, über die Musik ihre Fans erreicht?

    Der Ausgang des Verfahrens könnte ein Signal dafür werden, wie die Musikindustrie in Zukunft mit großen Plattform- und Infrastrukturunternehmen umgeht.

    Live Nation gegen die Aufspaltung: Wer kontrolliert die Zukunft des Live-Geschäfts?Der Streit um Live Nation und Ticketmaster ist mehr als ein Rechtsstreit über Ticketpreise. Er berührt eine zentrale Frage der modernen Musikindustrie: Wie viel Macht darf ein einzelnes Unternehmen über den Zugang zu Künstlern, Venues und Fans haben?Nachdem eine Jury festgestellt hatte, dass Live Nation und Ticketmaster ihre Marktposition im Konzert- und Ticketing-Bereich auf unzulässige Weise ausgebaut haben, kämpfen die Unternehmen nun darum, das Urteil aufheben zu lassen oder einen neuen Prozess zu erreichen.Für die Musikbranche geht es dabei um weit mehr als einzelne Gebühren. Der Fall zeigt, wie stark Künstler:innen und Veranstalter heute von wenigen großen Infrastruktur-Anbietern abhängig sind.Während Streamingplattformen die digitale Aufmerksamkeit kontrollieren und Distributionsdienste den Zugang zu globalen Märkten vereinfachen, entscheidet im Live-Geschäft ein komplexes Netzwerk aus Promotion, Veranstaltungsorten und Ticketing über den direkten Kontakt zwischen Künstler und Publikum.Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht nur: Was kostet ein Ticket?Sondern:Wer besitzt die Infrastruktur, über die Musik ihre Fans erreicht?Der Ausgang des Verfahrens könnte ein Signal dafür werden, wie die Musikindustrie in Zukunft mit großen Plattform- und Infrastrukturunternehmen umgeht.
    ·417 Views ·0 Reviews