• Warner Music weist Forderungen nach KI-Vergütung für Session-Musiker zurück

    Der Streit um die Vergütung von Musikschaffenden im KI-Zeitalter geht in die nächste Runde. Warner Music hat vor einem US-Gericht argumentiert, dass Session-Musiker derzeit keinen vertraglichen Anspruch auf zusätzliche Zahlungen haben, wenn ihre Aufnahmen für das Training von KI-Modellen lizenziert werden.

    Hintergrund ist eine Klage der US-Musikergewerkschaft American Federation of Musicians (AFM). Sie wirft Warner Music und Universal Music vor, Einnahmen aus Lizenzvereinbarungen mit den KI-Unternehmen Suno und Udio erzielt zu haben, ohne die beteiligten Studiomusiker zu vergüten oder offenzulegen, welche Aufnahmen genutzt wurden.

    Warner hält dagegen, dass der zugrunde liegende Tarifvertrag aus dem Jahr 2023 keine Regelungen für KI-Training enthält. Die sogenannte „New Use“-Klausel könne deshalb nicht angewendet werden, da bislang kein eigener Vergütungsstandard für KI-Nutzungen existiere. Genau über einen solchen Standard verhandeln Labels und Gewerkschaft derzeit.Der Fall gilt als richtungsweisend für die Musikbranche. Er könnte klären, ob und wie Session-Musiker künftig an Erlösen beteiligt werden müssen, wenn ihre Aufnahmen zum Training generativer KI-Systeme verwendet werden.

    Warner Music weist Forderungen nach KI-Vergütung für Session-Musiker zurückDer Streit um die Vergütung von Musikschaffenden im KI-Zeitalter geht in die nächste Runde. Warner Music hat vor einem US-Gericht argumentiert, dass Session-Musiker derzeit keinen vertraglichen Anspruch auf zusätzliche Zahlungen haben, wenn ihre Aufnahmen für das Training von KI-Modellen lizenziert werden.Hintergrund ist eine Klage der US-Musikergewerkschaft American Federation of Musicians (AFM). Sie wirft Warner Music und Universal Music vor, Einnahmen aus Lizenzvereinbarungen mit den KI-Unternehmen Suno und Udio erzielt zu haben, ohne die beteiligten Studiomusiker zu vergüten oder offenzulegen, welche Aufnahmen genutzt wurden.Warner hält dagegen, dass der zugrunde liegende Tarifvertrag aus dem Jahr 2023 keine Regelungen für KI-Training enthält. Die sogenannte „New Use“-Klausel könne deshalb nicht angewendet werden, da bislang kein eigener Vergütungsstandard für KI-Nutzungen existiere. Genau über einen solchen Standard verhandeln Labels und Gewerkschaft derzeit.Der Fall gilt als richtungsweisend für die Musikbranche. Er könnte klären, ob und wie Session-Musiker künftig an Erlösen beteiligt werden müssen, wenn ihre Aufnahmen zum Training generativer KI-Systeme verwendet werden.
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  • Midjourney fordert Einblick in KI-Nutzung der Hollywood-Studios

    Im laufenden Urheberrechtsstreit mit mehreren Hollywood-Studios geht Midjourney in die Offensive. Das KI-Unternehmen beantragt, dass die klagenden Studios offenlegen, wie sie selbst Künstliche Intelligenz einsetzen und entwickeln.Nach Ansicht von Midjourney könnten diese Informationen für das Verfahren relevant sein. Die Studios versuchen hingegen, den Umfang der Offenlegung zu begrenzen.Der Fall könnte Signalwirkung für die gesamte Kreativbranche haben. Denn je stärker Medienunternehmen selbst auf generative KI setzen, desto häufiger dürfte die Frage aufkommen, welche Maßstäbe für den Einsatz von KI für alle Beteiligten gleichermaßen gelten.Quelle: Musically

    Midjourney fordert Einblick in KI-Nutzung der Hollywood-StudiosIm laufenden Urheberrechtsstreit mit mehreren Hollywood-Studios geht Midjourney in die Offensive. Das KI-Unternehmen beantragt, dass die klagenden Studios offenlegen, wie sie selbst Künstliche Intelligenz einsetzen und entwickeln.Nach Ansicht von Midjourney könnten diese Informationen für das Verfahren relevant sein. Die Studios versuchen hingegen, den Umfang der Offenlegung zu begrenzen.Der Fall könnte Signalwirkung für die gesamte Kreativbranche haben. Denn je stärker Medienunternehmen selbst auf generative KI setzen, desto häufiger dürfte die Frage aufkommen, welche Maßstäbe für den Einsatz von KI für alle Beteiligten gleichermaßen gelten.Quelle: Musically
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  • 🆕 YouTube führt automatische KI-Kennzeichnung für Videos ein – auch ohne Creator-Disclosure

    YouTube wird künftig KI-generierte oder KI-veränderte Videos automatisch erkennen und kennzeichnen, selbst wenn Creator die Nutzung von KI nicht angeben. Die Plattform setzt dafür neue interne Signale sowie bestehende Technologien wie Content-Metadaten und KI-Erkennungssysteme ein.Betroffen sind vor allem realistisch wirkende KI-Inhalte, die schwer von echten Aufnahmen zu unterscheiden sind. Wenn das System eine hohe Wahrscheinlichkeit für KI-Nutzung erkennt, wird das entsprechende Label automatisch hinzugefügt.

    Ziel ist mehr Transparenz für Zuschauer und eine einheitlichere Kennzeichnung von synthetischen Inhalten auf der Plattform. Für Creator bleibt weiterhin eine Pflicht zur Selbstdeklaration bestehen – falsche oder fehlende Angaben können jedoch künftig automatisch korrigiert werden.

    🆕 YouTube führt automatische KI-Kennzeichnung für Videos ein – auch ohne Creator-DisclosureYouTube wird künftig KI-generierte oder KI-veränderte Videos automatisch erkennen und kennzeichnen, selbst wenn Creator die Nutzung von KI nicht angeben. Die Plattform setzt dafür neue interne Signale sowie bestehende Technologien wie Content-Metadaten und KI-Erkennungssysteme ein.Betroffen sind vor allem realistisch wirkende KI-Inhalte, die schwer von echten Aufnahmen zu unterscheiden sind. Wenn das System eine hohe Wahrscheinlichkeit für KI-Nutzung erkennt, wird das entsprechende Label automatisch hinzugefügt.Ziel ist mehr Transparenz für Zuschauer und eine einheitlichere Kennzeichnung von synthetischen Inhalten auf der Plattform. Für Creator bleibt weiterhin eine Pflicht zur Selbstdeklaration bestehen – falsche oder fehlende Angaben können jedoch künftig automatisch korrigiert werden.
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  • DE 🇩🇪 Die britische Musikindustrie positioniert sich neu im Umgang mit generativer KI: Der Branchenverband BPI fordert laut einem Bericht von Musically keine pauschalen Verbote mehr, sondern klare Lizenzmodelle für das Training von Musik-KIs. Im Mittelpunkt stehen Transparenzpflichten für AI-Unternehmen sowie Vergütungsmodelle für Rechteinhaber und Künstler.

    Damit verschiebt sich die Debatte zunehmend von „Darf KI Musik nutzen?“ hin zu „Wie wird KI-Nutzung lizenziert und bezahlt?“. Die BPI sieht darin offenbar eine ähnliche Entwicklung wie einst beim Streaminggeschäft – mit potenziell neuen Einnahmequellen für Labels und Artists.


    EN 🇬🇧 The UK music industry is redefining its stance on generative AI: According

    to a report by Musically, the BPI is no longer calling for blanket bans on AI training, but instead supports clear licensing frameworks for the use of music in AI models. The focus is on transparency obligations for AI companies and compensation models for rights holders and artists.

    The debate is increasingly shifting from “Can AI use music?” to “How should AI usage be licensed and monetized?”. The BPI appears to view this as a development similar to the early streaming era — potentially opening up new revenue streams for labels and

    artists.

    Source: https://musically.com/2026/05/14/how-should-ai-licensing-work-for-music-the-bpi-has-some-ideas/</p>


    DE 🇩🇪 Die britische Musikindustrie positioniert sich neu im Umgang mit generativer KI: Der Branchenverband BPI fordert laut einem Bericht von Musically keine pauschalen Verbote mehr, sondern klare Lizenzmodelle für das Training von Musik-KIs. Im Mittelpunkt stehen Transparenzpflichten für AI-Unternehmen sowie Vergütungsmodelle für Rechteinhaber und Künstler.Damit verschiebt sich die Debatte zunehmend von „Darf KI Musik nutzen?“ hin zu „Wie wird KI-Nutzung lizenziert und bezahlt?“. Die BPI sieht darin offenbar eine ähnliche Entwicklung wie einst beim Streaminggeschäft – mit potenziell neuen Einnahmequellen für Labels und Artists. EN 🇬🇧 The UK music industry is redefining its stance on generative AI: Accordingto a report by Musically, the BPI is no longer calling for blanket bans on AI training, but instead supports clear licensing frameworks for the use of music in AI models. The focus is on transparency obligations for AI companies and compensation models for rights holders and artists.The debate is increasingly shifting from “Can AI use music?” to “How should AI usage be licensed and monetized?”. The BPI appears to view this as a development similar to the early streaming era — potentially opening up new revenue streams for labels andartists.Source: https://musically.com/2026/05/14/how-should-ai-licensing-work-for-music-the-bpi-has-some-ideas/
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  • Hollywood stellt sich zunehmend gegen unkontrollierte KI-Nutzung.

    Stars wie George Clooney, Tom Hanks und Meryl Streep unterstützen jetzt den neuen „Human Consent Standard“ von RSL Media.

    Die Idee: Menschen sollen festlegen können, ob ihre Stimme, ihr Gesicht, ihre Werke oder ihre Identität von KI genutzt werden dürfen — oder eben nicht. Das ist ein ziemlich großer Moment für die Creative Industry.

    Denn die Diskussion verschiebt sich gerade von:„Kann KI kreativ sein?“ hin zu:„Wer kontrolliert eigentlich die Daten, Identitäten und Styles hinter KI?“

    Spannend dabei: Die Lösung soll maschinenlesbar werden — also direkt für AI-Systeme erkennbar. Die Infrastruktur für AI-Consent entsteht gerade live vor unseren Augen. (musically.com)

    Hollywood stellt sich zunehmend gegen unkontrollierte KI-Nutzung.Stars wie George Clooney, Tom Hanks und Meryl Streep unterstützen jetzt den neuen „Human Consent Standard“ von RSL Media.Die Idee: Menschen sollen festlegen können, ob ihre Stimme, ihr Gesicht, ihre Werke oder ihre Identität von KI genutzt werden dürfen — oder eben nicht. Das ist ein ziemlich großer Moment für die Creative Industry.Denn die Diskussion verschiebt sich gerade von:„Kann KI kreativ sein?“ hin zu:„Wer kontrolliert eigentlich die Daten, Identitäten und Styles hinter KI?“Spannend dabei: Die Lösung soll maschinenlesbar werden — also direkt für AI-Systeme erkennbar. Die Infrastruktur für AI-Consent entsteht gerade live vor unseren Augen. (musically.com)
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