• Warner Music weist Forderungen nach KI-Vergütung für Session-Musiker zurück

    Der Streit um die Vergütung von Musikschaffenden im KI-Zeitalter geht in die nächste Runde. Warner Music hat vor einem US-Gericht argumentiert, dass Session-Musiker derzeit keinen vertraglichen Anspruch auf zusätzliche Zahlungen haben, wenn ihre Aufnahmen für das Training von KI-Modellen lizenziert werden.

    Hintergrund ist eine Klage der US-Musikergewerkschaft American Federation of Musicians (AFM). Sie wirft Warner Music und Universal Music vor, Einnahmen aus Lizenzvereinbarungen mit den KI-Unternehmen Suno und Udio erzielt zu haben, ohne die beteiligten Studiomusiker zu vergüten oder offenzulegen, welche Aufnahmen genutzt wurden.

    Warner hält dagegen, dass der zugrunde liegende Tarifvertrag aus dem Jahr 2023 keine Regelungen für KI-Training enthält. Die sogenannte „New Use“-Klausel könne deshalb nicht angewendet werden, da bislang kein eigener Vergütungsstandard für KI-Nutzungen existiere. Genau über einen solchen Standard verhandeln Labels und Gewerkschaft derzeit.Der Fall gilt als richtungsweisend für die Musikbranche. Er könnte klären, ob und wie Session-Musiker künftig an Erlösen beteiligt werden müssen, wenn ihre Aufnahmen zum Training generativer KI-Systeme verwendet werden.

    Warner Music weist Forderungen nach KI-Vergütung für Session-Musiker zurückDer Streit um die Vergütung von Musikschaffenden im KI-Zeitalter geht in die nächste Runde. Warner Music hat vor einem US-Gericht argumentiert, dass Session-Musiker derzeit keinen vertraglichen Anspruch auf zusätzliche Zahlungen haben, wenn ihre Aufnahmen für das Training von KI-Modellen lizenziert werden.Hintergrund ist eine Klage der US-Musikergewerkschaft American Federation of Musicians (AFM). Sie wirft Warner Music und Universal Music vor, Einnahmen aus Lizenzvereinbarungen mit den KI-Unternehmen Suno und Udio erzielt zu haben, ohne die beteiligten Studiomusiker zu vergüten oder offenzulegen, welche Aufnahmen genutzt wurden.Warner hält dagegen, dass der zugrunde liegende Tarifvertrag aus dem Jahr 2023 keine Regelungen für KI-Training enthält. Die sogenannte „New Use“-Klausel könne deshalb nicht angewendet werden, da bislang kein eigener Vergütungsstandard für KI-Nutzungen existiere. Genau über einen solchen Standard verhandeln Labels und Gewerkschaft derzeit.Der Fall gilt als richtungsweisend für die Musikbranche. Er könnte klären, ob und wie Session-Musiker künftig an Erlösen beteiligt werden müssen, wenn ihre Aufnahmen zum Training generativer KI-Systeme verwendet werden.
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  • Australische Musiker protestieren gegen KI-Training. Zahlreiche bekannte Künstler haben Premierminister Anthony Albanese aufgefordert, das Urheberrecht nicht zugunsten von KI-Unternehmen aufzuweichen. Sie warnen davor, dass Musik nicht ohne Zustimmung für das Training generativer KI genutzt werden dürfe.
    Australische Musiker protestieren gegen KI-Training. Zahlreiche bekannte Künstler haben Premierminister Anthony Albanese aufgefordert, das Urheberrecht nicht zugunsten von KI-Unternehmen aufzuweichen. Sie warnen davor, dass Musik nicht ohne Zustimmung für das Training generativer KI genutzt werden dürfe.
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  • Google nutzt mehr Suchdaten für KI-Training – Opt-out erforderlich

    Google hat die Datenschutzeinstellungen seiner Suchdienste erweitert und verwendet künftig standardmäßig mehr Nutzerdaten zum Training seiner KI-Modelle. Betroffen sind unter anderem Bilder, Sprachaufnahmen sowie andere Medien, die Nutzer über Google Search, Lens, Maps oder Translate hochladen oder erstellen. Wer dies nicht möchte, muss die neue Funktion in den Kontoeinstellungen aktiv deaktivieren.

    Die Änderungen wurden im Juni per E-Mail angekündigt und führen mit den neuen Einstellungen „Search Services History“ und „Personalized Recommendations“ zu einer erweiterten Datenspeicherung. Datenschützer kritisieren vor allem das Opt-out-Verfahren, bei dem Nutzer selbst aktiv werden müssen, um eine Verwendung ihrer Daten für das KI-Training zu verhindern.

    Google nutzt mehr Suchdaten für KI-Training – Opt-out erforderlichGoogle hat die Datenschutzeinstellungen seiner Suchdienste erweitert und verwendet künftig standardmäßig mehr Nutzerdaten zum Training seiner KI-Modelle. Betroffen sind unter anderem Bilder, Sprachaufnahmen sowie andere Medien, die Nutzer über Google Search, Lens, Maps oder Translate hochladen oder erstellen. Wer dies nicht möchte, muss die neue Funktion in den Kontoeinstellungen aktiv deaktivieren.Die Änderungen wurden im Juni per E-Mail angekündigt und führen mit den neuen Einstellungen „Search Services History“ und „Personalized Recommendations“ zu einer erweiterten Datenspeicherung. Datenschützer kritisieren vor allem das Opt-out-Verfahren, bei dem Nutzer selbst aktiv werden müssen, um eine Verwendung ihrer Daten für das KI-Training zu verhindern.
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  • KI-Musikstreit eskaliert: Jamendo verklagt Suno wegen Urheberrechtsverletzungen

    Der Rechtsstreit um das Training von KI-Musikmodellen geht in die nächste Runde: Nach der Klage gegen NVIDIA hat die zu Winamp gehörende Musikplattform Jamendo nun auch Suno wegen mutmaßlicher Urheberrechtsverletzungen verklagt.

    Jamendo wirft dem KI-Musikunternehmen vor, Musikwerke und Metadaten aus seinem Katalog ohne Genehmigung zum Training seiner generativen KI verwendet zu haben. Das Unternehmen fordert Schadensersatz und ein gerichtliches Verbot der weiteren Nutzung der betroffenen Inhalte. Die Klage reiht sich in eine wachsende Zahl von Verfahren ein, in denen Rechteinhaber gegen den Einsatz urheberrechtlich geschützter Werke zum KI-Training vorgehen.

    Der Fall könnte weitreichende Auswirkungen auf die Musikbranche und den zukünftigen Umgang mit Trainingsdaten für KI-Systeme haben. Während die Gerichte über die Rechtmäßigkeit solcher Trainingsmethoden entscheiden, bleibt die Frage nach fairer Vergütung und dem Schutz kreativer Leistungen weiterhin eines der zentralen Themen der digitalen Musikwelt.Weitere Hintergründe bietet der Artikel von Music Business Worldwide.

    KI-Musikstreit eskaliert: Jamendo verklagt Suno wegen UrheberrechtsverletzungenDer Rechtsstreit um das Training von KI-Musikmodellen geht in die nächste Runde: Nach der Klage gegen NVIDIA hat die zu Winamp gehörende Musikplattform Jamendo nun auch Suno wegen mutmaßlicher Urheberrechtsverletzungen verklagt.Jamendo wirft dem KI-Musikunternehmen vor, Musikwerke und Metadaten aus seinem Katalog ohne Genehmigung zum Training seiner generativen KI verwendet zu haben. Das Unternehmen fordert Schadensersatz und ein gerichtliches Verbot der weiteren Nutzung der betroffenen Inhalte. Die Klage reiht sich in eine wachsende Zahl von Verfahren ein, in denen Rechteinhaber gegen den Einsatz urheberrechtlich geschützter Werke zum KI-Training vorgehen.Der Fall könnte weitreichende Auswirkungen auf die Musikbranche und den zukünftigen Umgang mit Trainingsdaten für KI-Systeme haben. Während die Gerichte über die Rechtmäßigkeit solcher Trainingsmethoden entscheiden, bleibt die Frage nach fairer Vergütung und dem Schutz kreativer Leistungen weiterhin eines der zentralen Themen der digitalen Musikwelt.Weitere Hintergründe bietet der Artikel von Music Business Worldwide.
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  • Google verteidigt Fair Use für KI-Training

    Google hat sich in der Debatte um die Regulierung von Künstlicher Intelligenz in den USA klar positioniert: Das Unternehmen spricht sich dafür aus, dass das Training von KI-Modellen mit öffentlich verfügbaren, urheberrechtlich geschützten Inhalten weiterhin unter das US-amerikanische Fair-Use-Prinzip fallen kann. Nach Ansicht von Google würden weitreichende Lizenzpflichten Innovation bremsen und die internationale Wettbewerbsfähigkeit der USA im KI-Bereich gefährden.

    Gleichzeitig betont Google, dass Transparenz, Sicherheit und ein verantwortungsvoller Umgang mit KI-Systemen wichtig seien. Das Unternehmen plädiert daher für einen regulatorischen Rahmen, der Innovation ermöglicht, ohne neue Hürden für die Entwicklung leistungsfähiger KI-Modelle zu schaffen.

    Die Position verdeutlicht den zentralen Konflikt der aktuellen KI-Debatte: Während Technologieunternehmen auf den freien Zugang zu großen Datenmengen angewiesen sind, fordern Kreative, Verlage und Rechteinhaber mehr Kontrolle und eine angemessene Vergütung für die Nutzung ihrer Werke. Wie dieser Interessenausgleich künftig aussehen wird, dürfte maßgeblich darüber entscheiden, wie generative KI in den kommenden Jahren entwickelt werden kann.

    Google verteidigt Fair Use für KI-TrainingGoogle hat sich in der Debatte um die Regulierung von Künstlicher Intelligenz in den USA klar positioniert: Das Unternehmen spricht sich dafür aus, dass das Training von KI-Modellen mit öffentlich verfügbaren, urheberrechtlich geschützten Inhalten weiterhin unter das US-amerikanische Fair-Use-Prinzip fallen kann. Nach Ansicht von Google würden weitreichende Lizenzpflichten Innovation bremsen und die internationale Wettbewerbsfähigkeit der USA im KI-Bereich gefährden.Gleichzeitig betont Google, dass Transparenz, Sicherheit und ein verantwortungsvoller Umgang mit KI-Systemen wichtig seien. Das Unternehmen plädiert daher für einen regulatorischen Rahmen, der Innovation ermöglicht, ohne neue Hürden für die Entwicklung leistungsfähiger KI-Modelle zu schaffen.Die Position verdeutlicht den zentralen Konflikt der aktuellen KI-Debatte: Während Technologieunternehmen auf den freien Zugang zu großen Datenmengen angewiesen sind, fordern Kreative, Verlage und Rechteinhaber mehr Kontrolle und eine angemessene Vergütung für die Nutzung ihrer Werke. Wie dieser Interessenausgleich künftig aussehen wird, dürfte maßgeblich darüber entscheiden, wie generative KI in den kommenden Jahren entwickelt werden kann.
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  • Die KI-Branche steht weiter im Zentrum juristischer Auseinandersetzungen: Während Anthropic wegen angeblich unerlaubter Nutzung von Songtexten für das Training seines Claude-Modells verklagt wird, erhebt das Unternehmen nun selbst schwere Vorwürfe gegen Alibaba. (TechSpot)

    Anthropic behauptet, Alibaba habe Claude über zahlreiche Konten analysiert und die Ergebnisse genutzt, um ein eigenes KI-System zu verbessern. Der Streit zeigt: Im Rennen um leistungsfähige KI-Modelle wird nicht nur um Technologie, sondern zunehmend auch um Trainingsdaten, geistiges Eigentum und die Grenzen von KI-Entwicklung gekämpft. (Financial Times)

    Die aktuellen Fälle könnten richtungsweisend dafür werden, wie künftig mit Daten, Kreativinhalten und KI-Training umgegangen wird. (musicbusinessworldwide.com)

    Die KI-Branche steht weiter im Zentrum juristischer Auseinandersetzungen: Während Anthropic wegen angeblich unerlaubter Nutzung von Songtexten für das Training seines Claude-Modells verklagt wird, erhebt das Unternehmen nun selbst schwere Vorwürfe gegen Alibaba. (TechSpot)Anthropic behauptet, Alibaba habe Claude über zahlreiche Konten analysiert und die Ergebnisse genutzt, um ein eigenes KI-System zu verbessern. Der Streit zeigt: Im Rennen um leistungsfähige KI-Modelle wird nicht nur um Technologie, sondern zunehmend auch um Trainingsdaten, geistiges Eigentum und die Grenzen von KI-Entwicklung gekämpft. (Financial Times)Die aktuellen Fälle könnten richtungsweisend dafür werden, wie künftig mit Daten, Kreativinhalten und KI-Training umgegangen wird. (musicbusinessworldwide.com)
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  • Vermillio startet SDK für KI-Schutz und Lizenzierung

    Das US-Unternehmen Vermillio erweitert sein Angebot zum Schutz geistigen Eigentums im KI-Zeitalter und hat ein neues Software Development Kit (SDK) vorgestellt. Damit sollen Entwickler die Technologie des Unternehmens direkt in eigene Anwendungen integrieren können.Vermillio positioniert das Angebot als „AI Guardrails as a Service“. Ziel ist es, die Nutzung von urheberrechtlich geschützten Inhalten, Stimmen, Bildern und anderen kreativen Werken in KI-Anwendungen nachvollziehbar, lizenzierbar und kontrollierbar zu machen. Im Mittelpunkt steht die hauseigene TraceID-Technologie, die digitale Inhalte identifizieren und deren Verwendung dokumentieren kann.Das Unternehmen arbeitet bereits mit Rechteinhabern aus den Bereichen Musik, Verlagswesen und Entertainment zusammen. Die Einführung eines SDKs könnte die Verbreitung solcher Schutzmechanismen beschleunigen, da sie künftig direkt in KI-Tools, Plattformen und Unternehmensanwendungen eingebunden werden können.Angesichts der anhaltenden Debatten über KI-Training, Lizenzierung und Urheberrechte setzt Vermillio damit auf einen Markt für technische Schutz- und Compliance-Lösungen, der in den kommenden Jahren deutlich wachsen dürfte.

    Vermillio startet SDK für KI-Schutz und LizenzierungDas US-Unternehmen Vermillio erweitert sein Angebot zum Schutz geistigen Eigentums im KI-Zeitalter und hat ein neues Software Development Kit (SDK) vorgestellt. Damit sollen Entwickler die Technologie des Unternehmens direkt in eigene Anwendungen integrieren können.Vermillio positioniert das Angebot als „AI Guardrails as a Service“. Ziel ist es, die Nutzung von urheberrechtlich geschützten Inhalten, Stimmen, Bildern und anderen kreativen Werken in KI-Anwendungen nachvollziehbar, lizenzierbar und kontrollierbar zu machen. Im Mittelpunkt steht die hauseigene TraceID-Technologie, die digitale Inhalte identifizieren und deren Verwendung dokumentieren kann.Das Unternehmen arbeitet bereits mit Rechteinhabern aus den Bereichen Musik, Verlagswesen und Entertainment zusammen. Die Einführung eines SDKs könnte die Verbreitung solcher Schutzmechanismen beschleunigen, da sie künftig direkt in KI-Tools, Plattformen und Unternehmensanwendungen eingebunden werden können.Angesichts der anhaltenden Debatten über KI-Training, Lizenzierung und Urheberrechte setzt Vermillio damit auf einen Markt für technische Schutz- und Compliance-Lösungen, der in den kommenden Jahren deutlich wachsen dürfte.
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  • AFM verklagt Major-Labels wegen KI-Deals

    Die Musikergewerkschaft American Federation of Musicians (AFM) hat Klage gegen Universal Music Group und Warner Music Group eingereicht. Der Vorwurf: Die Labels hätten Aufnahmen von Gewerkschaftsmitgliedern im Rahmen ihrer KI-Lizenzvereinbarungen mit den Musik-KI-Unternehmen Suno und Udio ohne ausreichende Vergütung oder Transparenz für die beteiligten Musiker lizenziert.

    Nach Angaben der AFM verstoßen die Deals gegen bestehende Tarifvereinbarungen, da die Aufnahmen für das Training generativer KI-Systeme genutzt werden, ohne dass die betroffenen Session-Musiker an den Erlösen beteiligt werden. Die Gewerkschaft fordert Schadenersatz und eine Offenlegung der verwendeten Aufnahmen.

    Der Rechtsstreit verschärft die Debatte um die Nutzung urheberrechtlich geschützter Musik für KI-Training. Besonders brisant: Die Labels hatten selbst 2024 gegen Suno und Udio wegen mutmaßlicher Urheberrechtsverletzungen geklagt, später jedoch Lizenzvereinbarungen mit den Unternehmen geschlossen.

    Quelle: Music-Ally/Musically, Reuters. (Reuters)

    AFM verklagt Major-Labels wegen KI-DealsDie Musikergewerkschaft American Federation of Musicians (AFM) hat Klage gegen Universal Music Group und Warner Music Group eingereicht. Der Vorwurf: Die Labels hätten Aufnahmen von Gewerkschaftsmitgliedern im Rahmen ihrer KI-Lizenzvereinbarungen mit den Musik-KI-Unternehmen Suno und Udio ohne ausreichende Vergütung oder Transparenz für die beteiligten Musiker lizenziert. Nach Angaben der AFM verstoßen die Deals gegen bestehende Tarifvereinbarungen, da die Aufnahmen für das Training generativer KI-Systeme genutzt werden, ohne dass die betroffenen Session-Musiker an den Erlösen beteiligt werden. Die Gewerkschaft fordert Schadenersatz und eine Offenlegung der verwendeten Aufnahmen. Der Rechtsstreit verschärft die Debatte um die Nutzung urheberrechtlich geschützter Musik für KI-Training. Besonders brisant: Die Labels hatten selbst 2024 gegen Suno und Udio wegen mutmaßlicher Urheberrechtsverletzungen geklagt, später jedoch Lizenzvereinbarungen mit den Unternehmen geschlossen. Quelle: Music-Ally/Musically, Reuters. (Reuters)
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  • Neue Klage gegen Label-KI-Deals
    Die American Federation of Musicians (AFM) hat diese Woche Klage gegen Warner Music Group und Universal Music Group eingereicht. Der Vorwurf: Die Labels hätten Aufnahmen von Musikern an KI-Firmen wie Suno und Udio lizenziert, ohne die beteiligten Musiker ausreichend einzubeziehen oder zu vergüten. Das könnte zu einem wichtigen Präzedenzfall für KI-Trainingsdaten in der Musik werden. (Reuters)
    Neue Klage gegen Label-KI-Deals Die American Federation of Musicians (AFM) hat diese Woche Klage gegen Warner Music Group und Universal Music Group eingereicht. Der Vorwurf: Die Labels hätten Aufnahmen von Musikern an KI-Firmen wie Suno und Udio lizenziert, ohne die beteiligten Musiker ausreichend einzubeziehen oder zu vergüten. Das könnte zu einem wichtigen Präzedenzfall für KI-Trainingsdaten in der Musik werden. (Reuters)
    ·276 Views ·0 Reviews
  • ARIA warnt vor Lockerung von KI-Copyright-Regeln

    Der Chef der australischen Musikverwertungsgesellschaft ARIA kritisiert aktuelle Forderungen nach einer Lockerung des Urheberrechts für KI-Training deutlich. Laut ARIA würden solche Reformen die Kontrolle und Vergütung von Künstlern untergraben und seien nicht notwendig, da funktionierende Lizenzmodelle bereits existieren. Statt Ausnahmen für KI zu schaffen, solle die Nutzung kreativer Werke weiterhin über klare Lizenzvereinbarungen geregelt werden.

    ARIA warnt vor Lockerung von KI-Copyright-RegelnDer Chef der australischen Musikverwertungsgesellschaft ARIA kritisiert aktuelle Forderungen nach einer Lockerung des Urheberrechts für KI-Training deutlich. Laut ARIA würden solche Reformen die Kontrolle und Vergütung von Künstlern untergraben und seien nicht notwendig, da funktionierende Lizenzmodelle bereits existieren. Statt Ausnahmen für KI zu schaffen, solle die Nutzung kreativer Werke weiterhin über klare Lizenzvereinbarungen geregelt werden.
    ·160 Views ·0 Reviews
  • Udio startet lizenzierte KI-Musik-App „Starstruck“


    Das KI-Musikunternehmen Udio hat erste Details zu seiner neuen App „Starstruck“ veröffentlicht. Die mobile Plattform soll Fans ermöglichen, Songs ihrer Lieblingsartists per KI zu remixen, zu covern oder kreativ umzubauen – inklusive offizieller Lizenzierung und Beteiligung der Rechteinhaber an den Einnahmen. (UMG)

    „Starstruck“ richtet sich laut Berichten vor allem an Endverbraucher:innen und nicht an professionelle Producer. Die zugrunde liegende KI wird ausschließlich mit autorisierter und lizenzierter Musik trainiert. Damit positioniert sich Udio als Gegenmodell zu den urheberrechtlich umstrittenen KI-Trainingsmethoden vieler GenAI-Anbieter. (UMG)

    Die App entsteht in Kooperation mit der Universal Music Group und soll noch 2026 starten. Branchenbeobachter sehen darin einen möglichen Wendepunkt für die Zusammenarbeit zwischen Major-Labels und KI-Musikplattformen. (UMG)

    Udio startet lizenzierte KI-Musik-App „Starstruck“Das KI-Musikunternehmen Udio hat erste Details zu seiner neuen App „Starstruck“ veröffentlicht. Die mobile Plattform soll Fans ermöglichen, Songs ihrer Lieblingsartists per KI zu remixen, zu covern oder kreativ umzubauen – inklusive offizieller Lizenzierung und Beteiligung der Rechteinhaber an den Einnahmen. (UMG)„Starstruck“ richtet sich laut Berichten vor allem an Endverbraucher:innen und nicht an professionelle Producer. Die zugrunde liegende KI wird ausschließlich mit autorisierter und lizenzierter Musik trainiert. Damit positioniert sich Udio als Gegenmodell zu den urheberrechtlich umstrittenen KI-Trainingsmethoden vieler GenAI-Anbieter. (UMG)Die App entsteht in Kooperation mit der Universal Music Group und soll noch 2026 starten. Branchenbeobachter sehen darin einen möglichen Wendepunkt für die Zusammenarbeit zwischen Major-Labels und KI-Musikplattformen. (UMG)
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  • Suno erneut verklagt – Indie-Duo soll 80% seiner Lizenz-Einnahmen verloren haben
    Die KI-Musikplattform Suno steht erneut im Zentrum einer Klage. Die Firma Poseidon Wave Media, hinter dem Indie-Duo The American Dollar, wirft dem Unternehmen vor, urheberrechtlich geschützte Musik ohne Erlaubnis für das Training seiner KI genutzt zu haben.
    Besonders brisant sind die finanziellen Vorwürfe: Laut Klage soll das Duo seit dem Start von Suno einen Rückgang ihrer Lizenz-Einnahmen um bis zu 80 Prozent erlebt haben. Damit rückt erstmals deutlich in den Fokus, wie stark KI-generierte Musik bestehende Sync- und Lizenzmärkte für unabhängige Künstler beeinflussen könnte.
    Die Kläger argumentieren, dass die KI nicht nur stilistisch ähnliche Musik erzeugt, sondern damit direkt in ein Geschäftsmodell eingreift, das über Jahre aufgebaut wurde – insbesondere im Bereich Film-, TV- und Werbelizenzen.
    Suno selbst weist ähnliche Vorwürfe in laufenden Verfahren zurück, während die Musikindustrie insgesamt weiter über die rechtlichen und wirtschaftlichen Grenzen von KI-Training und generativer Musik streitet.
    Quelle: Music Business Worldwide
    Suno erneut verklagt – Indie-Duo soll 80% seiner Lizenz-Einnahmen verloren haben Die KI-Musikplattform Suno steht erneut im Zentrum einer Klage. Die Firma Poseidon Wave Media, hinter dem Indie-Duo The American Dollar, wirft dem Unternehmen vor, urheberrechtlich geschützte Musik ohne Erlaubnis für das Training seiner KI genutzt zu haben. Besonders brisant sind die finanziellen Vorwürfe: Laut Klage soll das Duo seit dem Start von Suno einen Rückgang ihrer Lizenz-Einnahmen um bis zu 80 Prozent erlebt haben. Damit rückt erstmals deutlich in den Fokus, wie stark KI-generierte Musik bestehende Sync- und Lizenzmärkte für unabhängige Künstler beeinflussen könnte. Die Kläger argumentieren, dass die KI nicht nur stilistisch ähnliche Musik erzeugt, sondern damit direkt in ein Geschäftsmodell eingreift, das über Jahre aufgebaut wurde – insbesondere im Bereich Film-, TV- und Werbelizenzen. Suno selbst weist ähnliche Vorwürfe in laufenden Verfahren zurück, während die Musikindustrie insgesamt weiter über die rechtlichen und wirtschaftlichen Grenzen von KI-Training und generativer Musik streitet. Quelle: Music Business Worldwide
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