• ElevenLabs macht KI-Musik editierbar
    Die nächste Generation von KI-Musiktools wird zunehmend weniger zum reinen „Songgenerator“ und immer mehr zur Produktionsumgebung. ElevenLabs geht mit seinem neuen Composer für ElevenMusic genau diesen Schritt.Mit der jetzt verfügbaren Funktion können Nutzer Songs Abschnitt für Abschnitt entwickeln und bearbeiten.Ein nicht überzeugender Refrain lässt sich neu generieren, ohne den bereits funktionierenden Vers anzutasten. Auch Lyrics, Tempo, Energie, Instrumentierung, Tonart und Länge können gezielt für einzelne Songabschnitte verändert werden. Mehrere Takes lassen sich erzeugen und anschließend miteinander vergleichen. Zudem kann die Songstruktur nachträglich verändert werden – etwa durch das Austauschen oder Verlängern eines Abschnitts oder das Hinzufügen eines Outros.
    Damit nähert sich ElevenMusic immer stärker einem klassischen Produktionsprozess an. Statt einen vollständigen Song nach jedem Änderungswunsch komplett neu erzeugen zu lassen, können Kreative einzelne Bestandteile iterativ weiterentwickeln.Die Entwicklung kommt nicht überraschend.
    Auch bietet bereits umfangreiche Bearbeitungsmöglichkeiten für generierte Songs, darunter das Überarbeiten einzelner Abschnitte, das Austauschen von Lyrics und die Bearbeitung von Stems. Interessant ist deshalb weniger die einzelne neue Funktion als die Richtung, in die sich der gesamte Markt bewegt: Aus KI-Musikgeneratoren werden zunehmend KI-Produktionswerkzeuge.Für Musiker könnte das langfristig die entscheidendere Entwicklung sein.
    Denn je mehr Kontrolle der Mensch über Struktur, Arrangement und einzelne Songbestandteile erhält, desto stärker verschiebt sich die Rolle der KI – vom Knopfdruck-Generator hin zu einem Werkzeug innerhalb eines kreativen Workflows.
    ElevenLabs macht KI-Musik editierbar Die nächste Generation von KI-Musiktools wird zunehmend weniger zum reinen „Songgenerator“ und immer mehr zur Produktionsumgebung. ElevenLabs geht mit seinem neuen Composer für ElevenMusic genau diesen Schritt.Mit der jetzt verfügbaren Funktion können Nutzer Songs Abschnitt für Abschnitt entwickeln und bearbeiten.Ein nicht überzeugender Refrain lässt sich neu generieren, ohne den bereits funktionierenden Vers anzutasten. Auch Lyrics, Tempo, Energie, Instrumentierung, Tonart und Länge können gezielt für einzelne Songabschnitte verändert werden. Mehrere Takes lassen sich erzeugen und anschließend miteinander vergleichen. Zudem kann die Songstruktur nachträglich verändert werden – etwa durch das Austauschen oder Verlängern eines Abschnitts oder das Hinzufügen eines Outros. Damit nähert sich ElevenMusic immer stärker einem klassischen Produktionsprozess an. Statt einen vollständigen Song nach jedem Änderungswunsch komplett neu erzeugen zu lassen, können Kreative einzelne Bestandteile iterativ weiterentwickeln.Die Entwicklung kommt nicht überraschend. Auch bietet bereits umfangreiche Bearbeitungsmöglichkeiten für generierte Songs, darunter das Überarbeiten einzelner Abschnitte, das Austauschen von Lyrics und die Bearbeitung von Stems. Interessant ist deshalb weniger die einzelne neue Funktion als die Richtung, in die sich der gesamte Markt bewegt: Aus KI-Musikgeneratoren werden zunehmend KI-Produktionswerkzeuge.Für Musiker könnte das langfristig die entscheidendere Entwicklung sein. Denn je mehr Kontrolle der Mensch über Struktur, Arrangement und einzelne Songbestandteile erhält, desto stärker verschiebt sich die Rolle der KI – vom Knopfdruck-Generator hin zu einem Werkzeug innerhalb eines kreativen Workflows.
    ·469 Views ·0 Reviews
  • Tamber macht seine KI-Musiktools modular

    Das US-Musiktechnologie-Startup Tamber bringt seine Plattform mit Version 2.0 auf eine neue Stufe. Statt eines einzigen KI-Tools besteht das System nun aus fünf eigenständigen Anwendungen: Gestures, Tamby, Librarian, City Packs und Sonic Atlas. Sie lassen sich über ein gemeinsames Konto nutzen und direkt in bestehende Musik-Workflows integrieren. Im Mittelpunkt steht dabei weiterhin Tamber's Ansatz der sogenannten „Sonic Intelligence“. Die Tools sollen Musiker unterstützen, anstatt fertige Musik zu generieren. Gestures ermöglicht etwa die Steuerung von Instrumenten und Effekten per Handbewegung, Tamby fungiert als sprachgesteuerter Co-Produzent innerhalb von Ableton Live, während Librarian die eigene Sample-Bibliothek semantisch durchsucht. Hinzu kommen die monatlich erscheinenden City Packs mit Field Recordings sowie Sonic Atlas zur visuellen Entdeckung von Musik aus verschiedenen Regionen und Epochen.

    Mit Version 2.0 ist Tamber erstmals nativ für Mac und Windows verfügbar. Das Unternehmen betont zudem, dass seine Technologie nicht-generativ arbeitet und die kreativen Entscheidungen bei den Musiker bleiben. Tamber hatte im Frühjahr eine Finanzierung von 5 Millionen US-Dollar unter anderem durch Adobe Ventures erhalten.

    Tamber 2.0 kostet 9,99 US-Dollar pro Monat bzw. 99 US-Dollar pro Jahr; eine 14-tägige Testphase ist verfügbar.

    Tamber macht seine KI-Musiktools modularDas US-Musiktechnologie-Startup Tamber bringt seine Plattform mit Version 2.0 auf eine neue Stufe. Statt eines einzigen KI-Tools besteht das System nun aus fünf eigenständigen Anwendungen: Gestures, Tamby, Librarian, City Packs und Sonic Atlas. Sie lassen sich über ein gemeinsames Konto nutzen und direkt in bestehende Musik-Workflows integrieren. Im Mittelpunkt steht dabei weiterhin Tamber's Ansatz der sogenannten „Sonic Intelligence“. Die Tools sollen Musiker unterstützen, anstatt fertige Musik zu generieren. Gestures ermöglicht etwa die Steuerung von Instrumenten und Effekten per Handbewegung, Tamby fungiert als sprachgesteuerter Co-Produzent innerhalb von Ableton Live, während Librarian die eigene Sample-Bibliothek semantisch durchsucht. Hinzu kommen die monatlich erscheinenden City Packs mit Field Recordings sowie Sonic Atlas zur visuellen Entdeckung von Musik aus verschiedenen Regionen und Epochen.Mit Version 2.0 ist Tamber erstmals nativ für Mac und Windows verfügbar. Das Unternehmen betont zudem, dass seine Technologie nicht-generativ arbeitet und die kreativen Entscheidungen bei den Musiker bleiben. Tamber hatte im Frühjahr eine Finanzierung von 5 Millionen US-Dollar unter anderem durch Adobe Ventures erhalten.Tamber 2.0 kostet 9,99 US-Dollar pro Monat bzw. 99 US-Dollar pro Jahr; eine 14-tägige Testphase ist verfügbar.
    ·252 Views ·0 Reviews
  • 🆕 ElevenLabs erweitert KI-Musikgenerator um Genre-Wechsel in Echtzeit

    ElevenLabs hat seinen KI-Musikgenerator Music v2 deutlich erweitert. Laut dem Unternehmen können nun erstmals komplette Songs erzeugt werden, die mitten im Track den Genre-Stil wechseln – etwa von Oper zu Metal oder von Rap zu Pop, ohne die musikalische Kohärenz zu verlieren.

    Die neue Version erlaubt außerdem eine feinere Kontrolle über Songstruktur, Lyrics und einzelne Abschnitte. Nutzer können Teile eines Tracks gezielt neu generieren oder bearbeiten, ohne den Rest des Songs zu verändern.

    Mit dem Update positioniert sich ElevenLabs stärker im Wettbewerb mit Plattformen wie Suno und anderen KI-Musiktools, die zunehmend auf längere, komplexere und editierbare Musikproduktionen setzen. (TheVerge.com)

    🆕 ElevenLabs erweitert KI-Musikgenerator um Genre-Wechsel in EchtzeitElevenLabs hat seinen KI-Musikgenerator Music v2 deutlich erweitert. Laut dem Unternehmen können nun erstmals komplette Songs erzeugt werden, die mitten im Track den Genre-Stil wechseln – etwa von Oper zu Metal oder von Rap zu Pop, ohne die musikalische Kohärenz zu verlieren.Die neue Version erlaubt außerdem eine feinere Kontrolle über Songstruktur, Lyrics und einzelne Abschnitte. Nutzer können Teile eines Tracks gezielt neu generieren oder bearbeiten, ohne den Rest des Songs zu verändern.Mit dem Update positioniert sich ElevenLabs stärker im Wettbewerb mit Plattformen wie Suno und anderen KI-Musiktools, die zunehmend auf längere, komplexere und editierbare Musikproduktionen setzen. (TheVerge.com)
    1
    ·490 Views ·0 Reviews
  • Spotify und Major-Labels planen „artist-first“ KI-Musiktools

    Spotify arbeitet gemeinsam mit Sony Music Group, Universal Music Group, Warner Music Group und Merlin an neuen KI-Produkten für die Musikbranche. Ziel der Initiative: KI-Tools entwickeln, bei denen Künstlerrechte, Zustimmung und Vergütung im Mittelpunkt stehen.Nach Angaben der Beteiligten sollen Musiker künftig selbst entscheiden können, ob ihre Musik oder Daten für KI-Anwendungen genutzt werden.


    Gleichzeitig sollen neue Lizenz- und Vergütungsmodelle entstehen, wenn KI-generierte Inhalte auf Basis bestehender Werke erstellt werden.Konkrete Produkte wurden bislang nicht vorgestellt.

    Spotify setzt jedoch bereits auf KI-Funktionen wie den AI DJ oder KI-generierte Playlists. Die neue Partnerschaft gilt als Versuch der Musikindustrie, den Einsatz generativer KI stärker zu kontrollieren und lizenzierte Alternativen zu bisherigen Trainingsmethoden ohne ausdrückliche Zustimmung zu etablieren.


    Branchenbeobachter sehen darin einen wichtigen Schritt Richtung „faire KI“ im Musikmarkt – Kritiker weisen jedoch darauf hin, dass die tatsächliche Beteiligung von Künstlern an möglichen KI-Erlösen noch offen ist.

    Spotify und Major-Labels planen „artist-first“ KI-MusiktoolsSpotify arbeitet gemeinsam mit Sony Music Group, Universal Music Group, Warner Music Group und Merlin an neuen KI-Produkten für die Musikbranche. Ziel der Initiative: KI-Tools entwickeln, bei denen Künstlerrechte, Zustimmung und Vergütung im Mittelpunkt stehen.Nach Angaben der Beteiligten sollen Musiker künftig selbst entscheiden können, ob ihre Musik oder Daten für KI-Anwendungen genutzt werden. Gleichzeitig sollen neue Lizenz- und Vergütungsmodelle entstehen, wenn KI-generierte Inhalte auf Basis bestehender Werke erstellt werden.Konkrete Produkte wurden bislang nicht vorgestellt. Spotify setzt jedoch bereits auf KI-Funktionen wie den AI DJ oder KI-generierte Playlists. Die neue Partnerschaft gilt als Versuch der Musikindustrie, den Einsatz generativer KI stärker zu kontrollieren und lizenzierte Alternativen zu bisherigen Trainingsmethoden ohne ausdrückliche Zustimmung zu etablieren.Branchenbeobachter sehen darin einen wichtigen Schritt Richtung „faire KI“ im Musikmarkt – Kritiker weisen jedoch darauf hin, dass die tatsächliche Beteiligung von Künstlern an möglichen KI-Erlösen noch offen ist.
    ·458 Views ·0 Reviews
  • Gerade tauchen auf Facebook, TikTok & Co. immer mehr Werbeanzeigen auf wie:

    „Verdiene 100 € pro Monat mit KI-generierten Songs!“

    „Automatisches Einkommen mit AI-Musik!“

    „Keine Erfahrung nötig!“

    KI-Musiktools sind spannend und können kreative Arbeit deutlich erleichtern. Trotzdem sollte man bei solchen Versprechen vorsichtig bleiben, vor allem, wenn ein passives Einkommen versprochen wird. Der dazugehörige, oft "kostenlose" Workshop, um "Songgenerierung" zu lernen, hat meist einen Haken und führt zu provisionsgestützten Abos o.ä. Auch die Zahl der beworbenen Musik-Generatoren steigt derzeit an.

    Der Grund: Vermutlich noch schnelles Geld machen, bevor eine rechtliche Regulierung greifen kann. Bleibt neugierig, aber wachsam!

    Gerade tauchen auf Facebook, TikTok & Co. immer mehr Werbeanzeigen auf wie:„Verdiene 100 € pro Monat mit KI-generierten Songs!“„Automatisches Einkommen mit AI-Musik!“„Keine Erfahrung nötig!“KI-Musiktools sind spannend und können kreative Arbeit deutlich erleichtern. Trotzdem sollte man bei solchen Versprechen vorsichtig bleiben, vor allem, wenn ein passives Einkommen versprochen wird. Der dazugehörige, oft "kostenlose" Workshop, um "Songgenerierung" zu lernen, hat meist einen Haken und führt zu provisionsgestützten Abos o.ä. Auch die Zahl der beworbenen Musik-Generatoren steigt derzeit an. Der Grund: Vermutlich noch schnelles Geld machen, bevor eine rechtliche Regulierung greifen kann. Bleibt neugierig, aber wachsam!
    1
    ·269 Views ·0 Reviews