• SACEM und Deezer starten neue Musiklösung für Unternehmen

    Die französische Verwertungsgesellschaft SACEM und Deezer bündeln ihre Kräfte und bringen mit SACEM Play eine neue Musiklösung für unabhängige Geschäfte und Unternehmen an den Start.Die von Deezer technologisch betriebene Plattform soll Unternehmen ermöglichen, Musik passend zu ihrer Umgebung und ihrem Geschäftsmodell auszuwählen und abzuspielen. SACEM bringt dabei seine Rechtekompetenz und Distribution ein, Deezer Technologie, Musikkatalog und redaktionelle Expertise.

    Ein weiterer Aspekt: Nutzungsdaten sollen SACEM dabei helfen, die Vergütung von Urhebern genauer zuzuordnen. Der schrittweise Start von SACEM Play ist für Anfang 2027 geplant.

    SACEM und Deezer starten neue Musiklösung für UnternehmenDie französische Verwertungsgesellschaft SACEM und Deezer bündeln ihre Kräfte und bringen mit SACEM Play eine neue Musiklösung für unabhängige Geschäfte und Unternehmen an den Start.Die von Deezer technologisch betriebene Plattform soll Unternehmen ermöglichen, Musik passend zu ihrer Umgebung und ihrem Geschäftsmodell auszuwählen und abzuspielen. SACEM bringt dabei seine Rechtekompetenz und Distribution ein, Deezer Technologie, Musikkatalog und redaktionelle Expertise.Ein weiterer Aspekt: Nutzungsdaten sollen SACEM dabei helfen, die Vergütung von Urhebern genauer zuzuordnen. Der schrittweise Start von SACEM Play ist für Anfang 2027 geplant.
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  • Trendbarometer: Die Musikindustrie sucht plötzlich Hybrid-Profile

    Ein interessanter Trend zieht sich aktuell durch immer mehr Diskussionen in der Musikbranche: Die Trennung zwischen Creative, Business und Technology verschwindet zunehmend.Während früher klar zwischen A&R, Management, Vertrieb, Produkt, Daten oder Tech unterschieden wurde, entstehen heute immer mehr hybride Rollen. Genau darauf weist auch ein aktueller Beitrag von Music Business Worldwide hin: Die Zukunft der Branche könnte jenen Executives gehören, die kreative, kommerzielle und technologische Kompetenzen gleichzeitig verbinden können.

    Das ist mehr als nur ein Recruiting-Thema. Es zeigt, wie stark sich die Struktur der Musikindustrie verändert.Denn viele der wichtigsten Entwicklungen sind längst technologiegetrieben:AI-Systeme beeinflussen Content-Produktion und Discovery, Plattformen definieren Reichweitenmechaniken, Metadaten entscheiden über Monetarisierung und Rights-Infrastruktur wird zu einem strategischen Faktor.

    Dadurch verändert sich auch das Anforderungsprofil innerhalb der Branche. Wer künftig Musikunternehmen aufbauen oder führen will, muss nicht nur Kultur und Artists verstehen, sondern ebenso Plattformlogiken, Datenmodelle, AI-Workflows und digitale Geschäftsmodelle.

    Die Musikindustrie entwickelt sich damit zunehmend zu einer hybriden Technologiebranche — mit kreativer DNA, aber immer stärker infrastrukturbasiertem Kern.

    Dass dieses Thema inzwischen offen diskutiert wird, dürfte ein ziemlich gutes Signal dafür sein, wohin sich die Branche in den kommenden Jahren bewegt. (MBW)

    Trendbarometer: Die Musikindustrie sucht plötzlich Hybrid-ProfileEin interessanter Trend zieht sich aktuell durch immer mehr Diskussionen in der Musikbranche: Die Trennung zwischen Creative, Business und Technology verschwindet zunehmend.Während früher klar zwischen A&R, Management, Vertrieb, Produkt, Daten oder Tech unterschieden wurde, entstehen heute immer mehr hybride Rollen. Genau darauf weist auch ein aktueller Beitrag von Music Business Worldwide hin: Die Zukunft der Branche könnte jenen Executives gehören, die kreative, kommerzielle und technologische Kompetenzen gleichzeitig verbinden können.Das ist mehr als nur ein Recruiting-Thema. Es zeigt, wie stark sich die Struktur der Musikindustrie verändert.Denn viele der wichtigsten Entwicklungen sind längst technologiegetrieben:AI-Systeme beeinflussen Content-Produktion und Discovery, Plattformen definieren Reichweitenmechaniken, Metadaten entscheiden über Monetarisierung und Rights-Infrastruktur wird zu einem strategischen Faktor.Dadurch verändert sich auch das Anforderungsprofil innerhalb der Branche. Wer künftig Musikunternehmen aufbauen oder führen will, muss nicht nur Kultur und Artists verstehen, sondern ebenso Plattformlogiken, Datenmodelle, AI-Workflows und digitale Geschäftsmodelle.Die Musikindustrie entwickelt sich damit zunehmend zu einer hybriden Technologiebranche — mit kreativer DNA, aber immer stärker infrastrukturbasiertem Kern.Dass dieses Thema inzwischen offen diskutiert wird, dürfte ein ziemlich gutes Signal dafür sein, wohin sich die Branche in den kommenden Jahren bewegt. (MBW)
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