• Round Hill verklagt Suno und Anthropic – Milliardenforderungen im Raum

    Der Musikrechtekonzern Round Hill Music hat in der vergangenen Woche zwei weitreichende Copyright-Klagen eingereicht – eine gegen den KI-Musikdienst Suno und den Datenscraping-Anbieter Bright Data, die andere gegen den KI-Konzern Anthropic. Beide Verfahren laufen vor dem US District Court for the Northern District of California.Besonders brisant: Round Hill verlangt unter anderem die Herausgabe beziehungsweise Vernichtung unrechtmäßig kopierter Werke – und bezieht dabei ausdrücklich auch Trainingsdaten, interne Repositories und die sogenannten Model Weights, also die trainierten Modelle selbst, ein.

    Die möglichen Schadensersatzforderungen könnten enorm ausfallen. Round Hill spricht von mehreren hundert Millionen Dollar bis hin zu einer Milliarde Dollar oder mehr pro Verfahren. Im Fall von Bright Data ergibt sich aus 500 aufgeführten Werken bereits eine konkrete Forderung von 75 Millionen Dollar.

    Die Klagen werfen damit eine grundsätzliche Frage auf: Wo endet das Training eines KI-Modells – und wo beginnt eine urheberrechtlich relevante Kopie? Round Hill argumentiert zudem, dass bestimmte Werkzeuge beim Scraping bewusst Copyright-Hinweise und Metadaten entfernt hätten.

    Für die Musikbranche ist der Fall deshalb besonders interessant: Es geht nicht nur um mögliche Lizenzzahlungen, sondern um die grundsätzliche Frage, was mit bereits trainierten KI-Modellen passieren müsste, wenn sich die zugrunde liegende Nutzung urheberrechtlich als unzulässig erweist.

    Wichtig: Die Vorwürfe von Round Hill sind bislang nicht gerichtlich bewiesen. Suno, Anthropic und Bright Data wurden von Music Business Worldwide um Stellungnahme gebeten.

    Round Hill verklagt Suno und Anthropic – Milliardenforderungen im RaumDer Musikrechtekonzern Round Hill Music hat in der vergangenen Woche zwei weitreichende Copyright-Klagen eingereicht – eine gegen den KI-Musikdienst Suno und den Datenscraping-Anbieter Bright Data, die andere gegen den KI-Konzern Anthropic. Beide Verfahren laufen vor dem US District Court for the Northern District of California.Besonders brisant: Round Hill verlangt unter anderem die Herausgabe beziehungsweise Vernichtung unrechtmäßig kopierter Werke – und bezieht dabei ausdrücklich auch Trainingsdaten, interne Repositories und die sogenannten Model Weights, also die trainierten Modelle selbst, ein.Die möglichen Schadensersatzforderungen könnten enorm ausfallen. Round Hill spricht von mehreren hundert Millionen Dollar bis hin zu einer Milliarde Dollar oder mehr pro Verfahren. Im Fall von Bright Data ergibt sich aus 500 aufgeführten Werken bereits eine konkrete Forderung von 75 Millionen Dollar.Die Klagen werfen damit eine grundsätzliche Frage auf: Wo endet das Training eines KI-Modells – und wo beginnt eine urheberrechtlich relevante Kopie? Round Hill argumentiert zudem, dass bestimmte Werkzeuge beim Scraping bewusst Copyright-Hinweise und Metadaten entfernt hätten.Für die Musikbranche ist der Fall deshalb besonders interessant: Es geht nicht nur um mögliche Lizenzzahlungen, sondern um die grundsätzliche Frage, was mit bereits trainierten KI-Modellen passieren müsste, wenn sich die zugrunde liegende Nutzung urheberrechtlich als unzulässig erweist.Wichtig: Die Vorwürfe von Round Hill sind bislang nicht gerichtlich bewiesen. Suno, Anthropic und Bright Data wurden von Music Business Worldwide um Stellungnahme gebeten.
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  • https://kibeat.com/die-unsichtbare-visitenkarte-deiner-musik-metadaten-richtig-einsetzen
    https://kibeat.com/die-unsichtbare-visitenkarte-deiner-musik-metadaten-richtig-einsetzen
    KIBEAT.COM
    Die unsichtbare Visitenkarte deiner Musik: Metadaten richtig einsetzen
    Warum Künstler, Songwriter und KI-Creator ihre Metadaten nicht als lästige Pflicht, sondern als Teil ihrer professionellen Musikstrategie verstehen sollten. Creator Tipps: Ein fertiger Song besteht längst nicht mehr nur aus Audio. Hinter jedem Release steckt ein Datensatz – und der sollte genauso sorgfältig behandelt werden wie der Track selbst.
    ·174 Ansichten ·1 Geteilt ·0 Bewertungen
  • Kurzinfo: Curve-Deal ist auch für KI-Musik relevant

    Jamen Capital und Merlin haben Curve Royalty Systems von Virgin Music Group übernommen. Curve ist eine wichtige Infrastruktur für Royalty-Abrechnung und Rechteverwaltung im Musikgeschäft.Für KI-Musik ist das interessant, weil mit AI-generierten Tracks die Komplexität bei Rechten, Beteiligungen, Metadaten und Royalty-Flows weiter zunimmt. Je mehr AI-Musik professionell veröffentlicht und lizenziert wird, desto wichtiger werden Systeme, die diese Einnahmen sauber erfassen und verteilen können.Noch spannender: Merlin ist bereits in den Lizenzverhandlungen mit AI-Musikplattformen wie Udio aktiv. Der Deal zeigt damit auch, dass sich rund um AI Music zunehmend eine professionelle Rights- und Royalty-Infrastruktur entwickelt.

    Kurzinfo: Curve-Deal ist auch für KI-Musik relevantJamen Capital und Merlin haben Curve Royalty Systems von Virgin Music Group übernommen. Curve ist eine wichtige Infrastruktur für Royalty-Abrechnung und Rechteverwaltung im Musikgeschäft.Für KI-Musik ist das interessant, weil mit AI-generierten Tracks die Komplexität bei Rechten, Beteiligungen, Metadaten und Royalty-Flows weiter zunimmt. Je mehr AI-Musik professionell veröffentlicht und lizenziert wird, desto wichtiger werden Systeme, die diese Einnahmen sauber erfassen und verteilen können.Noch spannender: Merlin ist bereits in den Lizenzverhandlungen mit AI-Musikplattformen wie Udio aktiv. Der Deal zeigt damit auch, dass sich rund um AI Music zunehmend eine professionelle Rights- und Royalty-Infrastruktur entwickelt.
    ·381 Ansichten ·0 Bewertungen
  • Interessante Entwicklung aus Indonesien: Durch den Wegfall der Gebühren für die Registrierung von Songs und Musikwerken soll eine nationale Musikdatenbank aufgebaut werden. Ziel ist eine bessere Erfassung von Urhebern, Rechten und Royalty-Strukturen.Für Onplug ist das ein wichtiges Signal: Die Zukunft der Musikplattformen besteht nicht nur aus Veröffentlichung und Distribution, sondern auch aus transparenter Rechteverwaltung und einer sauberen digitalen Identität für jeden Song.Gerade mit dem Wachstum von KI-generierter und KI-unterstützter Musik werden Herkunft, Beteiligungen und Metadaten immer wichtiger. Plattformen, die diese Informationen von Anfang an strukturiert erfassen, können zu einem wichtigen Teil der zukünftigen Musik-Infrastruktur werden.
    Interessante Entwicklung aus Indonesien: Durch den Wegfall der Gebühren für die Registrierung von Songs und Musikwerken soll eine nationale Musikdatenbank aufgebaut werden. Ziel ist eine bessere Erfassung von Urhebern, Rechten und Royalty-Strukturen.Für Onplug ist das ein wichtiges Signal: Die Zukunft der Musikplattformen besteht nicht nur aus Veröffentlichung und Distribution, sondern auch aus transparenter Rechteverwaltung und einer sauberen digitalen Identität für jeden Song.Gerade mit dem Wachstum von KI-generierter und KI-unterstützter Musik werden Herkunft, Beteiligungen und Metadaten immer wichtiger. Plattformen, die diese Informationen von Anfang an strukturiert erfassen, können zu einem wichtigen Teil der zukünftigen Musik-Infrastruktur werden.
    ·424 Ansichten ·0 Bewertungen
  • GEMA startet mit PLAI lizenzierte Trainingsdaten für Musik-KI
    Die GEMA geht beim Thema Künstliche Intelligenz einen neuen Weg: Mit PLAI by GEMA hat die Verwertungsgesellschaft einen vollständig lizenzierten Datensatz vorgestellt, der speziell für das Training von Musik-KI-Anwendungen entwickelt wurde.
    Das Angebot umfasst Audiodateien, Metadaten sowie die erforderlichen Kompositions- und Masterrechte aus einer Hand.
    Nach Angaben der GEMA richtet sich PLAI an Entwickler von KI-Tools, die Musikerinnen und Musiker im kreativen Prozess unterstützen, ohne mit den Werken zu konkurrieren, auf denen sie trainiert wurden. Erster Kunde ist das Karlsruher Unternehmen Klangio.
    Die Vorstellung von PLAI erfolgt zu einem spannenden Zeitpunkt: Noch wartet die Musikbranche auf das Urteil im Urheberrechtsstreit zwischen der GEMA und dem KI-Musikdienst Suno.
    Während dort die rechtlichen Grenzen des KI-Trainings verhandelt werden, setzt die GEMA mit PLAI auf ein Modell, das auf klar lizenzierten Inhalten undeiner Vergütung der Rechteinhaber basiert.
    GEMA startet mit PLAI lizenzierte Trainingsdaten für Musik-KI Die GEMA geht beim Thema Künstliche Intelligenz einen neuen Weg: Mit PLAI by GEMA hat die Verwertungsgesellschaft einen vollständig lizenzierten Datensatz vorgestellt, der speziell für das Training von Musik-KI-Anwendungen entwickelt wurde. Das Angebot umfasst Audiodateien, Metadaten sowie die erforderlichen Kompositions- und Masterrechte aus einer Hand. Nach Angaben der GEMA richtet sich PLAI an Entwickler von KI-Tools, die Musikerinnen und Musiker im kreativen Prozess unterstützen, ohne mit den Werken zu konkurrieren, auf denen sie trainiert wurden. Erster Kunde ist das Karlsruher Unternehmen Klangio. Die Vorstellung von PLAI erfolgt zu einem spannenden Zeitpunkt: Noch wartet die Musikbranche auf das Urteil im Urheberrechtsstreit zwischen der GEMA und dem KI-Musikdienst Suno. Während dort die rechtlichen Grenzen des KI-Trainings verhandelt werden, setzt die GEMA mit PLAI auf ein Modell, das auf klar lizenzierten Inhalten undeiner Vergütung der Rechteinhaber basiert.
    1 Kommentare ·494 Ansichten ·0 Bewertungen
  • Lateinamerikanische Musik-Kataloge werden zum Wachstumsmarkt

    Eine aktuelle Analyse von Duetti zeigt: Der Markt für Musikrechte richtet den Blick zunehmend auf lateinamerikanische Kataloge. Branchenexperten erwarten für Latin Music eine besonders starke Entwicklung bei Katalog-Deals – getrieben durch globale Reichweite, wachsende Streamingmärkte und eine stärkere Professionalisierung der Rechteverwaltung.

    Für digitale und KI-basierte Künstler entstehen dadurch neue Chancen. Nicht nur einzelne Hits, sondern auch gut dokumentierte Musik-Kataloge werden zu wertvollen digitalen Assets. Wer früh eine klare Rechtehistorie, saubere Metadaten und eine starke Künstleridentität aufbaut, schafft die Grundlage für zukünftige Monetarisierung.

    Die Entwicklung zeigt: In der Musikindustrie der Zukunft zählt nicht nur der einzelne Song – sondern der langfristige Wert eines gesamten Künstleruniversums.

    Lateinamerikanische Musik-Kataloge werden zum WachstumsmarktEine aktuelle Analyse von Duetti zeigt: Der Markt für Musikrechte richtet den Blick zunehmend auf lateinamerikanische Kataloge. Branchenexperten erwarten für Latin Music eine besonders starke Entwicklung bei Katalog-Deals – getrieben durch globale Reichweite, wachsende Streamingmärkte und eine stärkere Professionalisierung der Rechteverwaltung.Für digitale und KI-basierte Künstler entstehen dadurch neue Chancen. Nicht nur einzelne Hits, sondern auch gut dokumentierte Musik-Kataloge werden zu wertvollen digitalen Assets. Wer früh eine klare Rechtehistorie, saubere Metadaten und eine starke Künstleridentität aufbaut, schafft die Grundlage für zukünftige Monetarisierung.Die Entwicklung zeigt: In der Musikindustrie der Zukunft zählt nicht nur der einzelne Song – sondern der langfristige Wert eines gesamten Künstleruniversums.
    ·365 Ansichten ·0 Bewertungen
  • Suno-Leak: Hinweise auf YouTube-Scraping für KI-Musiktraining

    Ein aktueller Hacker-Leak sorgt für neue Diskussionen um den KI-Musikdienst Suno. Laut Recherchen von The Verge und 404 Media sollen geleakte interne Daten darauf hindeuten, dass Suno Millionen Musikdateien und Metadaten unter anderem von YouTube Music für das Training seiner KI verarbeitet hat.

    Suno bestätigte einen Sicherheitsvorfall, erklärte jedoch, dass dabei lediglich älterer Quellcode betroffen gewesen sei. Die im Leak enthaltenen Informationen wurden bislang nicht vollständig unabhängig verifiziert. Sollten sie sich bestätigen, könnten sie jedoch in den laufenden Urheberrechtsklagen gegen das Unternehmen eine wichtige Rolle spielen.

    Die Debatte um den Einsatz urheberrechtlich geschützter Inhalte für das Training von KI-Modellen dürfte damit weiter an Fahrt gewinnen.

    Suno-Leak: Hinweise auf YouTube-Scraping für KI-MusiktrainingEin aktueller Hacker-Leak sorgt für neue Diskussionen um den KI-Musikdienst Suno. Laut Recherchen von The Verge und 404 Media sollen geleakte interne Daten darauf hindeuten, dass Suno Millionen Musikdateien und Metadaten unter anderem von YouTube Music für das Training seiner KI verarbeitet hat.Suno bestätigte einen Sicherheitsvorfall, erklärte jedoch, dass dabei lediglich älterer Quellcode betroffen gewesen sei. Die im Leak enthaltenen Informationen wurden bislang nicht vollständig unabhängig verifiziert. Sollten sie sich bestätigen, könnten sie jedoch in den laufenden Urheberrechtsklagen gegen das Unternehmen eine wichtige Rolle spielen. Die Debatte um den Einsatz urheberrechtlich geschützter Inhalte für das Training von KI-Modellen dürfte damit weiter an Fahrt gewinnen.
    ·231 Ansichten ·0 Bewertungen
  • Notes.fm startet Credits.fm – offene Musik-Credits für KI und Entwickler

    Notes.fm hat mit Credits.fm eine offene Plattform für Musik-Credits und Metadaten vorgestellt. Über eine API und einen MCP-Server können Entwickler und KI-Anwendungen auf Informationen zu Songwritern, Produzenten und weiteren Mitwirkenden zugreifen.

    Für das KI-Musik-Ökosystem könnte das ein wichtiger Schritt sein: Offene, standardisierte Credits erleichtern Attribution, Metadaten-Management und die Integration von KI-Tools in bestehende Musik-Workflows. Ob sich Credits.fm als Branchenstandard etabliert, bleibt abzuwarten – die technische Ausrichtung macht die Plattform jedoch zu einer Entwicklung, die man im Blick behalten sollte.

    Notes.fm startet Credits.fm – offene Musik-Credits für KI und EntwicklerNotes.fm hat mit Credits.fm eine offene Plattform für Musik-Credits und Metadaten vorgestellt. Über eine API und einen MCP-Server können Entwickler und KI-Anwendungen auf Informationen zu Songwritern, Produzenten und weiteren Mitwirkenden zugreifen.Für das KI-Musik-Ökosystem könnte das ein wichtiger Schritt sein: Offene, standardisierte Credits erleichtern Attribution, Metadaten-Management und die Integration von KI-Tools in bestehende Musik-Workflows. Ob sich Credits.fm als Branchenstandard etabliert, bleibt abzuwarten – die technische Ausrichtung macht die Plattform jedoch zu einer Entwicklung, die man im Blick behalten sollte.
    ·298 Ansichten ·0 Bewertungen
  • KI-Musikstreit eskaliert: Jamendo verklagt Suno wegen Urheberrechtsverletzungen

    Der Rechtsstreit um das Training von KI-Musikmodellen geht in die nächste Runde: Nach der Klage gegen NVIDIA hat die zu Winamp gehörende Musikplattform Jamendo nun auch Suno wegen mutmaßlicher Urheberrechtsverletzungen verklagt.

    Jamendo wirft dem KI-Musikunternehmen vor, Musikwerke und Metadaten aus seinem Katalog ohne Genehmigung zum Training seiner generativen KI verwendet zu haben. Das Unternehmen fordert Schadensersatz und ein gerichtliches Verbot der weiteren Nutzung der betroffenen Inhalte. Die Klage reiht sich in eine wachsende Zahl von Verfahren ein, in denen Rechteinhaber gegen den Einsatz urheberrechtlich geschützter Werke zum KI-Training vorgehen.

    Der Fall könnte weitreichende Auswirkungen auf die Musikbranche und den zukünftigen Umgang mit Trainingsdaten für KI-Systeme haben. Während die Gerichte über die Rechtmäßigkeit solcher Trainingsmethoden entscheiden, bleibt die Frage nach fairer Vergütung und dem Schutz kreativer Leistungen weiterhin eines der zentralen Themen der digitalen Musikwelt.Weitere Hintergründe bietet der Artikel von Music Business Worldwide.

    KI-Musikstreit eskaliert: Jamendo verklagt Suno wegen UrheberrechtsverletzungenDer Rechtsstreit um das Training von KI-Musikmodellen geht in die nächste Runde: Nach der Klage gegen NVIDIA hat die zu Winamp gehörende Musikplattform Jamendo nun auch Suno wegen mutmaßlicher Urheberrechtsverletzungen verklagt.Jamendo wirft dem KI-Musikunternehmen vor, Musikwerke und Metadaten aus seinem Katalog ohne Genehmigung zum Training seiner generativen KI verwendet zu haben. Das Unternehmen fordert Schadensersatz und ein gerichtliches Verbot der weiteren Nutzung der betroffenen Inhalte. Die Klage reiht sich in eine wachsende Zahl von Verfahren ein, in denen Rechteinhaber gegen den Einsatz urheberrechtlich geschützter Werke zum KI-Training vorgehen.Der Fall könnte weitreichende Auswirkungen auf die Musikbranche und den zukünftigen Umgang mit Trainingsdaten für KI-Systeme haben. Während die Gerichte über die Rechtmäßigkeit solcher Trainingsmethoden entscheiden, bleibt die Frage nach fairer Vergütung und dem Schutz kreativer Leistungen weiterhin eines der zentralen Themen der digitalen Musikwelt.Weitere Hintergründe bietet der Artikel von Music Business Worldwide.
    1 Kommentare ·344 Ansichten ·0 Bewertungen
  • Tuned Global erweitert Partnerschaft mit FanLabel

    Der Musiktechnologie-Anbieter Tuned Global baut seine Zusammenarbeit mit der Musik-Gaming-Plattform FanLabel aus. Künftig liefert das Unternehmen die lizenzierte Musikinfrastruktur für FanLabel SongPicks, eine App, in der Nutzer die Performance von Songs vorhersagen und in skillbasierten Wettbewerben um Geldpreise antreten.Tuned Global stellt dafür unter anderem Musikkataloge, Metadaten, Audio-Previews sowie das Lizenz- und Reporting-System für Rechteinhaber bereit. Die Partnerschaft besteht bereits seit 2021 und wird mit dem neuen Angebot weiter ausgebaut.

    Der Schritt zeigt, wie Musik, Gaming und Datenanalyse zunehmend miteinander verschmelzen. Interaktive Formate, bei denen Fans ihr Musikwissen einsetzen und gleichzeitig neue Songs entdecken, entwickeln sich zu einem wachsenden Segment der Musikbranche – vorausgesetzt, die zugrunde liegenden Lizenz- und Rechteprozesse sind professionell umgesetzt.

    Tuned Global erweitert Partnerschaft mit FanLabelDer Musiktechnologie-Anbieter Tuned Global baut seine Zusammenarbeit mit der Musik-Gaming-Plattform FanLabel aus. Künftig liefert das Unternehmen die lizenzierte Musikinfrastruktur für FanLabel SongPicks, eine App, in der Nutzer die Performance von Songs vorhersagen und in skillbasierten Wettbewerben um Geldpreise antreten.Tuned Global stellt dafür unter anderem Musikkataloge, Metadaten, Audio-Previews sowie das Lizenz- und Reporting-System für Rechteinhaber bereit. Die Partnerschaft besteht bereits seit 2021 und wird mit dem neuen Angebot weiter ausgebaut.Der Schritt zeigt, wie Musik, Gaming und Datenanalyse zunehmend miteinander verschmelzen. Interaktive Formate, bei denen Fans ihr Musikwissen einsetzen und gleichzeitig neue Songs entdecken, entwickeln sich zu einem wachsenden Segment der Musikbranche – vorausgesetzt, die zugrunde liegenden Lizenz- und Rechteprozesse sind professionell umgesetzt.
    ·379 Ansichten ·0 Bewertungen
  • BMI hat Soundmouse, die weit verbreitete Plattform für sogenannte Cue Sheets im Film- und TV-Bereich, offiziell übernommen und gleichzeitig einen neuen General Manager für das Unternehmen eingesetzt.

    Soundmouse spielt eine zentrale Rolle in der Musikindustrie: Die Plattform erfasst, welche Musik in audiovisuellen Produktionen verwendet wird und bildet damit die Grundlage für die Ausschüttung von Lizenz- und Performance-Royalties.

    Mit der Übernahme stärkt BMI seine Position im Bereich der Musik-Metadaten-Infrastruktur – einem oft übersehenen, aber entscheidenden Teil der Wertschöpfungskette zwischen Musiknutzung und Vergütung.

    BMI hat Soundmouse, die weit verbreitete Plattform für sogenannte Cue Sheets im Film- und TV-Bereich, offiziell übernommen und gleichzeitig einen neuen General Manager für das Unternehmen eingesetzt.Soundmouse spielt eine zentrale Rolle in der Musikindustrie: Die Plattform erfasst, welche Musik in audiovisuellen Produktionen verwendet wird und bildet damit die Grundlage für die Ausschüttung von Lizenz- und Performance-Royalties.Mit der Übernahme stärkt BMI seine Position im Bereich der Musik-Metadaten-Infrastruktur – einem oft übersehenen, aber entscheidenden Teil der Wertschöpfungskette zwischen Musiknutzung und Vergütung.
    ·286 Ansichten ·0 Bewertungen
  • Der Druck auf KI-Unternehmen wächst weiter: Die Musikplattform Jamendo (Teil der Winamp Group) verklagt nun NVIDIA in den USA. Der Vorwurf: Hunderttausende Musikdateien und Metadaten aus dem Jamendo-Katalog sollen ohne Genehmigung zum Training der KI-Modelle Fugatto und Audio Flamingo verwendet worden sein. Jamendo fordert Schadenersatz und ein Verbot der weiteren Nutzung der Inhalte. (MBW)
    Der Druck auf KI-Unternehmen wächst weiter: Die Musikplattform Jamendo (Teil der Winamp Group) verklagt nun NVIDIA in den USA. Der Vorwurf: Hunderttausende Musikdateien und Metadaten aus dem Jamendo-Katalog sollen ohne Genehmigung zum Training der KI-Modelle Fugatto und Audio Flamingo verwendet worden sein. Jamendo fordert Schadenersatz und ein Verbot der weiteren Nutzung der Inhalte. (MBW)
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