• Südkorea: KOMCA zieht Regeln für KI-Musik zurück

    Die Korean Music Copyright Association (KOMCA) hat ihre im August eingeführten Regeln zur Registrierung KI-unterstützter Musik wieder zurückgenommen. Die Regelung hätte Werke zugelassen, bei denen ein Mensch maßgeblich an Text, Komposition, Arrangement oder anderen kreativen Bestandteilen beteiligt war. Nach Kritik aus Politik und Kulturministerium verwies KOMCA auf fehlenden gesellschaftlichen und gesetzgeberischen Konsens.

    Damit bleibt zunächst offen, unter welchen Voraussetzungen KI-unterstützte Musik für die Rechteverwaltung und Vergütung registriert werden kann. Am 22. September soll dazu in Seoul erstmals eine öffentliche Diskussionsrunde mit Kreativen, Musikbranche, Experten und Politik stattfinden. Im Mittelpunkt stehen unter anderem Kriterien für Registrierung, Rechteverwaltung und die Verteilung von Tantiemen.

    Die Debatte gewinnt an Relevanz: Ein KI-unterstützter Song erreichte zuletzt sogar die südkoreanischen Melon-Charts – während verbindliche Regeln für Urheberschaft und Vergütung noch fehlen.

    Südkorea: KOMCA zieht Regeln für KI-Musik zurückDie Korean Music Copyright Association (KOMCA) hat ihre im August eingeführten Regeln zur Registrierung KI-unterstützter Musik wieder zurückgenommen. Die Regelung hätte Werke zugelassen, bei denen ein Mensch maßgeblich an Text, Komposition, Arrangement oder anderen kreativen Bestandteilen beteiligt war. Nach Kritik aus Politik und Kulturministerium verwies KOMCA auf fehlenden gesellschaftlichen und gesetzgeberischen Konsens.Damit bleibt zunächst offen, unter welchen Voraussetzungen KI-unterstützte Musik für die Rechteverwaltung und Vergütung registriert werden kann. Am 22. September soll dazu in Seoul erstmals eine öffentliche Diskussionsrunde mit Kreativen, Musikbranche, Experten und Politik stattfinden. Im Mittelpunkt stehen unter anderem Kriterien für Registrierung, Rechteverwaltung und die Verteilung von Tantiemen.Die Debatte gewinnt an Relevanz: Ein KI-unterstützter Song erreichte zuletzt sogar die südkoreanischen Melon-Charts – während verbindliche Regeln für Urheberschaft und Vergütung noch fehlen.
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  • KI-Musik: Mehrheit fordert Kennzeichnung und Vergütung

    KI-Musik ist längst Teil des deutschen Höralltags: 40 Prozent der Bevölkerung haben laut einer neuen Studie des Deutschen Musikinformationszentrums bereits bewusst KI-generierte Musik gehört. Bei den 16- bis 29-Jährigen sind es sogar 63 Prozent.

    Gleichzeitig wächst der Wunsch nach klaren Regeln: 68 Prozent fordern eine eindeutige Kennzeichnung von KI-generierter Musik, 58 Prozent eine Vergütung für Musiker:innen, deren Werke zum Training von KI-Systemen genutzt werden. Ebenfalls 58 Prozent sehen KI als Bedrohung für die berufliche Existenz von Musikschaffenden.

    Die Akzeptanz hängt stark vom Einsatz ab: KI zur Reparatur beschädigter Aufnahmen finden 74 Prozent vertretbar, eine vollständig autonome Komposition dagegen nur 15 Prozent. Für die Musikbranche zeichnet sich damit ein klares Bild ab: KI wird akzeptiert – aber nicht ohne Transparenz, menschliche Beteiligung und faire Vergütung. MusikWoche

    KI-Musik: Mehrheit fordert Kennzeichnung und VergütungKI-Musik ist längst Teil des deutschen Höralltags: 40 Prozent der Bevölkerung haben laut einer neuen Studie des Deutschen Musikinformationszentrums bereits bewusst KI-generierte Musik gehört. Bei den 16- bis 29-Jährigen sind es sogar 63 Prozent. Gleichzeitig wächst der Wunsch nach klaren Regeln: 68 Prozent fordern eine eindeutige Kennzeichnung von KI-generierter Musik, 58 Prozent eine Vergütung für Musiker:innen, deren Werke zum Training von KI-Systemen genutzt werden. Ebenfalls 58 Prozent sehen KI als Bedrohung für die berufliche Existenz von Musikschaffenden. Die Akzeptanz hängt stark vom Einsatz ab: KI zur Reparatur beschädigter Aufnahmen finden 74 Prozent vertretbar, eine vollständig autonome Komposition dagegen nur 15 Prozent. Für die Musikbranche zeichnet sich damit ein klares Bild ab: KI wird akzeptiert – aber nicht ohne Transparenz, menschliche Beteiligung und faire Vergütung. MusikWoche
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  • ElevenLabs: UMG setzt auf lizenzierte KI-Fankreation

    ElevenLabs wird für die Musikbranche zunehmend zum Schwergewicht: Das KI-Audio-Unternehmen ist mit rund 11 Milliarden US-Dollar bewertet und hat einen mehrjährigen Lizenzdeal mit Universal Music Group (UMG) geschlossen. Geplant ist eine eigene Fan-Plattform für Remixes, Mashups und neue Interpretationen bestehender Songs.

    Der Deal zeigt zugleich, wie sich UMGs KI-Strategie verändert: Statt KI-Nutzung ausschließlich juristisch zu bekämpfen, setzt der Konzern zunehmend auf lizenzierte Fan-Kreation und Revenue Sharing. ElevenLabs ist dabei bereits der dritte entsprechende Partner innerhalb weniger Monate – nach Spotify und Hook.Besonders bemerkenswert: ElevenLabs ist inzwischen höher bewertet als viele etablierte Player der Musikindustrie. Für UMG wird die Zusammenarbeit damit nicht nur zu einem KI-Experiment, sondern zu einem strategischen Baustein für die nächste Generation von Musiknutzung und Fan-Engagement.

    ElevenLabs: UMG setzt auf lizenzierte KI-FankreationElevenLabs wird für die Musikbranche zunehmend zum Schwergewicht: Das KI-Audio-Unternehmen ist mit rund 11 Milliarden US-Dollar bewertet und hat einen mehrjährigen Lizenzdeal mit Universal Music Group (UMG) geschlossen. Geplant ist eine eigene Fan-Plattform für Remixes, Mashups und neue Interpretationen bestehender Songs.Der Deal zeigt zugleich, wie sich UMGs KI-Strategie verändert: Statt KI-Nutzung ausschließlich juristisch zu bekämpfen, setzt der Konzern zunehmend auf lizenzierte Fan-Kreation und Revenue Sharing. ElevenLabs ist dabei bereits der dritte entsprechende Partner innerhalb weniger Monate – nach Spotify und Hook.Besonders bemerkenswert: ElevenLabs ist inzwischen höher bewertet als viele etablierte Player der Musikindustrie. Für UMG wird die Zusammenarbeit damit nicht nur zu einem KI-Experiment, sondern zu einem strategischen Baustein für die nächste Generation von Musiknutzung und Fan-Engagement.
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  • IFPI startet „Streaming Integrity Initiative“ gegen Streaming-Betrug

    Die International Federation of the Phonographic Industry (IFPI) hat die Streaming Integrity Initiative (SII) ins Leben gerufen. Gemeinsam mit 24 Unternehmen und Organisationen aus der Musikbranche soll sie gegen künstlich erzeugte Streams und andere Formen von Streaming-Betrug vorgehen.Im Fokus stehen unter anderem strengere Prüfungen von Rechteinhabern und Inhalten, die Erkennung verdächtiger Streaming-Aktivitäten, Maßnahmen gegen Wiederholungstäter sowie ein besserer Austausch von Informationen zwischen den beteiligten Unternehmen.

    Zu den Unterstützern gehören große Labels und Musikunternehmen ebenso wie Distributoren und Branchenorganisationen. Ziel ist es, die Integrität des Streaming-Marktes zu stärken und sicherzustellen, dass Einnahmen aus Streams nicht durch manipulierte Aktivitäten verzerrt werden.

    Denn geschummelt wurde schon lange vor der KI – jetzt soll es nur schwieriger werden.

    IFPI startet „Streaming Integrity Initiative“ gegen Streaming-BetrugDie International Federation of the Phonographic Industry (IFPI) hat die Streaming Integrity Initiative (SII) ins Leben gerufen. Gemeinsam mit 24 Unternehmen und Organisationen aus der Musikbranche soll sie gegen künstlich erzeugte Streams und andere Formen von Streaming-Betrug vorgehen.Im Fokus stehen unter anderem strengere Prüfungen von Rechteinhabern und Inhalten, die Erkennung verdächtiger Streaming-Aktivitäten, Maßnahmen gegen Wiederholungstäter sowie ein besserer Austausch von Informationen zwischen den beteiligten Unternehmen.Zu den Unterstützern gehören große Labels und Musikunternehmen ebenso wie Distributoren und Branchenorganisationen. Ziel ist es, die Integrität des Streaming-Marktes zu stärken und sicherzustellen, dass Einnahmen aus Streams nicht durch manipulierte Aktivitäten verzerrt werden.Denn geschummelt wurde schon lange vor der KI – jetzt soll es nur schwieriger werden.
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  • Independent Music als Frühwarnsystem der Musikbranche: AIM-Chefin Gee Davy warnt davor, die wirtschaftliche Situation unabhängiger Labels und Künstler als Nischenproblem zu betrachten. Gerade die Indies tragen einen großen Teil des Risikos bei der Entdeckung und Entwicklung neuer Talente. Steigende Produktions-, Personal- und Exportkosten, sinkende frühe Streaming-Erlöse und zunehmende Probleme durch Betrug und Algorithmen schränken diesen Spielraum jedoch zunehmend ein.Davy fordert deshalb eine unabhängige, datenbasierte Untersuchung der Ökonomie von Musikproduktion und -veröffentlichung – mit dem Ziel, gezielte Förderinstrumente für neue Musik zu entwickeln. Ihre zentrale Botschaft: Wenn es bei den Independents wirtschaftlich zu eng wird, ist das ein Frühwarnsignal für die gesamte Musikindustrie.


    Independent Music als Frühwarnsystem der Musikbranche: AIM-Chefin Gee Davy warnt davor, die wirtschaftliche Situation unabhängiger Labels und Künstler als Nischenproblem zu betrachten. Gerade die Indies tragen einen großen Teil des Risikos bei der Entdeckung und Entwicklung neuer Talente. Steigende Produktions-, Personal- und Exportkosten, sinkende frühe Streaming-Erlöse und zunehmende Probleme durch Betrug und Algorithmen schränken diesen Spielraum jedoch zunehmend ein.Davy fordert deshalb eine unabhängige, datenbasierte Untersuchung der Ökonomie von Musikproduktion und -veröffentlichung – mit dem Ziel, gezielte Förderinstrumente für neue Musik zu entwickeln. Ihre zentrale Botschaft: Wenn es bei den Independents wirtschaftlich zu eng wird, ist das ein Frühwarnsignal für die gesamte Musikindustrie.
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  • FPI fordert EU-Staaten zu konsequenter Umsetzung des AI Act auf

    Die internationale Musikindustrie erhöht den Druck auf die EU-Mitgliedstaaten: Die IFPI fordert eine vollständige und einheitliche Umsetzung der neuen Vorgaben des EU AI Act. Im Mittelpunkt stehen insbesondere Transparenz über Trainingsdaten, der Schutz urheberrechtlich geschützter Musik sowie die Rechte von Künstler:innen und Rechteinhabern.

    Für die Musikbranche ist entscheidend, dass KI-Entwickler bestehende Copyright-Regeln einhalten und geschützte Werke nicht ohne entsprechende Autorisierung für das Training von KI-Modellen nutzen. Die IFPI sieht den AI Act als wichtigen Schritt, mahnt jedoch eine konsequente Umsetzung in allen EU-Ländern an.

    Die Forderung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Musikbranche zugleich eigene Standards für den Umgang mit generativer KI entwickelt – etwa bei der Kennzeichnung und der Chart-Zulässigkeit KI-gestützter Aufnahmen.

    FPI fordert EU-Staaten zu konsequenter Umsetzung des AI Act aufDie internationale Musikindustrie erhöht den Druck auf die EU-Mitgliedstaaten: Die IFPI fordert eine vollständige und einheitliche Umsetzung der neuen Vorgaben des EU AI Act. Im Mittelpunkt stehen insbesondere Transparenz über Trainingsdaten, der Schutz urheberrechtlich geschützter Musik sowie die Rechte von Künstler:innen und Rechteinhabern.Für die Musikbranche ist entscheidend, dass KI-Entwickler bestehende Copyright-Regeln einhalten und geschützte Werke nicht ohne entsprechende Autorisierung für das Training von KI-Modellen nutzen. Die IFPI sieht den AI Act als wichtigen Schritt, mahnt jedoch eine konsequente Umsetzung in allen EU-Ländern an.Die Forderung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Musikbranche zugleich eigene Standards für den Umgang mit generativer KI entwickelt – etwa bei der Kennzeichnung und der Chart-Zulässigkeit KI-gestützter Aufnahmen.
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  • https://kibeat.com/ki-stellt-die-musikbranche-vor-eine-neue-belastungsprobe
    https://kibeat.com/ki-stellt-die-musikbranche-vor-eine-neue-belastungsprobe
    KIBEAT.COM
    KI stellt die Musikbranche vor eine neue Belastungsprobe
    Nicht die Musik selbst ist die größte Herausforderung – sondern die Infrastruktur dahinter
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  • Kommt kostenlose Musikproduktion in China zurück?

    In China erlebt kostenlose Musikproduktion offenbar ein Comeback – mit Unterstützung von ByteDance. Der TikTok-Mutterkonzern positioniert sich zunehmend auch im Bereich KI-gestützter Kreativtools und investiert massiv in künstliche Intelligenz. Allein Anfang September wurde bekannt, dass ByteDance einen Kredit über 29,6 Milliarden US-Dollar für seine weiteren KI-Aktivitäten aufgenommen hat.

    Spannend ist dabei die Verbindung von KI, Musikproduktion und sozialen Plattformen: Kostenlose oder niedrigschwellige Tools könnten es einer neuen Generation chinesischer Creator ermöglichen, Musik zu produzieren, ohne klassische Produktionssoftware oder umfangreiches Studio-Equipment zu benötigen.

    Damit könnte sich ein bekanntes Muster wiederholen: Erst wird Musikproduktion durch neue Technologie einfacher und günstiger – anschließend wird sie direkt mit einer Plattform verbunden, über die die entstandenen Tracks auch entdeckt und verbreitet werden.

    Für die Musikbranche stellt sich damit erneut die Frage, ob solche Tools vor allem neue Kreativität ermöglichen – oder ob sie langfristig zu einer weiteren Flut kostengünstig produzierter Musik führen.

    Kommt kostenlose Musikproduktion in China zurück?In China erlebt kostenlose Musikproduktion offenbar ein Comeback – mit Unterstützung von ByteDance. Der TikTok-Mutterkonzern positioniert sich zunehmend auch im Bereich KI-gestützter Kreativtools und investiert massiv in künstliche Intelligenz. Allein Anfang September wurde bekannt, dass ByteDance einen Kredit über 29,6 Milliarden US-Dollar für seine weiteren KI-Aktivitäten aufgenommen hat. Spannend ist dabei die Verbindung von KI, Musikproduktion und sozialen Plattformen: Kostenlose oder niedrigschwellige Tools könnten es einer neuen Generation chinesischer Creator ermöglichen, Musik zu produzieren, ohne klassische Produktionssoftware oder umfangreiches Studio-Equipment zu benötigen.Damit könnte sich ein bekanntes Muster wiederholen: Erst wird Musikproduktion durch neue Technologie einfacher und günstiger – anschließend wird sie direkt mit einer Plattform verbunden, über die die entstandenen Tracks auch entdeckt und verbreitet werden.Für die Musikbranche stellt sich damit erneut die Frage, ob solche Tools vor allem neue Kreativität ermöglichen – oder ob sie langfristig zu einer weiteren Flut kostengünstig produzierter Musik führen.
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  • Apple integriert Shazam tiefer in seine neue Audio Intelligence

    Apple erweitert seine neue Audio Intelligence auf der Apple Watch um Funktionen zur automatischen Musik- und Geräuscherkennung. Dabei kommt auch Shazam zum Einsatz: Die Watch kann Musik im Hintergrund erkennen, ohne dass Nutzer:innen die Shazam-App oder einen Button aktivieren müssen.

    Damit wird Musikerkennung stärker zu einer unsichtbaren, permanent verfügbaren Funktion des Apple-Ökosystems. Interessant ist das vor allem für die Musikbranche: Jede automatische Erkennung kann zum Einstieg in die weitere Musikentdeckung werden – und damit die Bedeutung von Shazam als Discovery-Tool weiter erhöhen.

    Apple betont zugleich den Datenschutz. Die neuen Audio-Intelligence-Funktionen verarbeiten Audiosignale auf der Apple Watch in einer geschützten Hardware-Umgebung; Roh-Audio soll dabei nicht als Datei gespeichert werden.

    Für Musikentdeckung bedeutet das einen bemerkenswerten Schritt: Shazam wandert vom bewusst gestarteten Suchwerkzeug hin zur automatisierten Hintergrundfunktion.

    Apple integriert Shazam tiefer in seine neue Audio IntelligenceApple erweitert seine neue Audio Intelligence auf der Apple Watch um Funktionen zur automatischen Musik- und Geräuscherkennung. Dabei kommt auch Shazam zum Einsatz: Die Watch kann Musik im Hintergrund erkennen, ohne dass Nutzer:innen die Shazam-App oder einen Button aktivieren müssen. Damit wird Musikerkennung stärker zu einer unsichtbaren, permanent verfügbaren Funktion des Apple-Ökosystems. Interessant ist das vor allem für die Musikbranche: Jede automatische Erkennung kann zum Einstieg in die weitere Musikentdeckung werden – und damit die Bedeutung von Shazam als Discovery-Tool weiter erhöhen.Apple betont zugleich den Datenschutz. Die neuen Audio-Intelligence-Funktionen verarbeiten Audiosignale auf der Apple Watch in einer geschützten Hardware-Umgebung; Roh-Audio soll dabei nicht als Datei gespeichert werden. Für Musikentdeckung bedeutet das einen bemerkenswerten Schritt: Shazam wandert vom bewusst gestarteten Suchwerkzeug hin zur automatisierten Hintergrundfunktion.
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  • Polaris-Studie: Streaming wächst – KI sorgt für neue Fragen

    Die aktuelle Polaris Nordic Digital Music Survey zeigt: Streaming bleibt in den nordischen Ländern die zentrale Form des Musikkonsums. Gleichzeitig verändert Künstliche Intelligenz zunehmend die Erwartungen von Hörer:innen und die Diskussion über die Zukunft der Musikbranche.

    Die Studie des Polaris Hub, hinter dem die Verwertungsgesellschaften Koda, Teosto und TONO stehen, zeigt eine weiterhin hohe Nutzung digitaler Musikangebote. Zugleich wächst das Interesse an KI-generierter Musik – allerdings mit klaren Erwartungen an Transparenz und eine faire Beteiligung von Musikschaffenden.

    Für die Musikbranche zeichnet sich damit ein Spannungsfeld ab: Streaming sorgt für eine immer größere digitale Reichweite, während KI neue Möglichkeiten eröffnet – aber auch grundlegende Fragen zu Urheberrecht, Vergütung und menschlicher Kreativität aufwirft.

    Polaris-Studie: Streaming wächst – KI sorgt für neue FragenDie aktuelle Polaris Nordic Digital Music Survey zeigt: Streaming bleibt in den nordischen Ländern die zentrale Form des Musikkonsums. Gleichzeitig verändert Künstliche Intelligenz zunehmend die Erwartungen von Hörer:innen und die Diskussion über die Zukunft der Musikbranche.Die Studie des Polaris Hub, hinter dem die Verwertungsgesellschaften Koda, Teosto und TONO stehen, zeigt eine weiterhin hohe Nutzung digitaler Musikangebote. Zugleich wächst das Interesse an KI-generierter Musik – allerdings mit klaren Erwartungen an Transparenz und eine faire Beteiligung von Musikschaffenden.Für die Musikbranche zeichnet sich damit ein Spannungsfeld ab: Streaming sorgt für eine immer größere digitale Reichweite, während KI neue Möglichkeiten eröffnet – aber auch grundlegende Fragen zu Urheberrecht, Vergütung und menschlicher Kreativität aufwirft.
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  • Spotify und MLC: Rechtsstreit um Lizenzzahlungen geht weiter

    Der Rechtsstreit zwischen Spotify und dem Mechanical Licensing Collective (MLC) in den USA geht in die nächste Runde. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Spotify seine Premium-Abos wegen des enthaltenen Hörbuchangebots als „Bundle“ einstufen und dadurch geringere mechanische Lizenzgebühren an Songwriter und Musikverlage zahlen darf.

    Nachdem ein Gericht die ursprüngliche Klage zunächst zugunsten von Spotify abgewiesen hatte, kann der MLC seine Argumentation nun weiterverfolgen. Damit bleibt die zentrale Auseinandersetzung über die Auslegung der US-Lizenzregeln und die Höhe der fälligen Tantiemen offen.

    Für die Musikbranche ist der Fall von großer Bedeutung: Es geht nicht nur um die Zahlungen von Spotify, sondern grundsätzlich darum, wie Streaming-Abos mit zusätzlichen Leistungen wie Hörbüchern bei der Berechnung von Autoren- und Verlagsvergütungen behandelt werden.

    Spotify und MLC: Rechtsstreit um Lizenzzahlungen geht weiterDer Rechtsstreit zwischen Spotify und dem Mechanical Licensing Collective (MLC) in den USA geht in die nächste Runde. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Spotify seine Premium-Abos wegen des enthaltenen Hörbuchangebots als „Bundle“ einstufen und dadurch geringere mechanische Lizenzgebühren an Songwriter und Musikverlage zahlen darf.Nachdem ein Gericht die ursprüngliche Klage zunächst zugunsten von Spotify abgewiesen hatte, kann der MLC seine Argumentation nun weiterverfolgen. Damit bleibt die zentrale Auseinandersetzung über die Auslegung der US-Lizenzregeln und die Höhe der fälligen Tantiemen offen.Für die Musikbranche ist der Fall von großer Bedeutung: Es geht nicht nur um die Zahlungen von Spotify, sondern grundsätzlich darum, wie Streaming-Abos mit zusätzlichen Leistungen wie Hörbüchern bei der Berechnung von Autoren- und Verlagsvergütungen behandelt werden.
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  • Jola Labs startet mit „Roster“ ein AI-basiertes Business Operating System für die Musikbranche.

    Die Plattform soll Artists und ihre Teams dabei unterstützen, Business- und Management-Prozesse zentral zu organisieren und mithilfe von AI zu automatisieren. Bemerkenswert ist vor allem der Anspruch, AI nicht als einzelnes Tool, sondern als operative Ebene des Music Business zu positionieren. Eine Entwicklung, die wir bei onplug definitiv im Blick behalten sollten.

    Jola Labs startet mit „Roster“ ein AI-basiertes Business Operating System für die Musikbranche. Die Plattform soll Artists und ihre Teams dabei unterstützen, Business- und Management-Prozesse zentral zu organisieren und mithilfe von AI zu automatisieren. Bemerkenswert ist vor allem der Anspruch, AI nicht als einzelnes Tool, sondern als operative Ebene des Music Business zu positionieren. Eine Entwicklung, die wir bei onplug definitiv im Blick behalten sollten.
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