• US Supreme Court: Cyril Vetter fordert Ablehnung der Klage von Majors und BMG

    Der US-amerikanische Songwriter und Musikverleger Cyril Vetter hat sich an den US Supreme Court gewandt und fordert die Ablehnung einer Klage der Major-Labels und BMG gegen ein Urteil, das Songwritern das Recht einräumt, ihre Urheberrechte weltweit zurückzufordern. Vetter argumentiert, dass das bestehende Urteil Songwritern mehr Kontrolle über ihre Werke geben soll. Die Entscheidung des Supreme Courts könnte weitreichende Folgen für die Musikindustrie haben, insbesondere für die Rechteverteilung zwischen Künstlern und Labels.#Quelle: musicbusinessworldwide.com

    US Supreme Court: Cyril Vetter fordert Ablehnung der Klage von Majors und BMGDer US-amerikanische Songwriter und Musikverleger Cyril Vetter hat sich an den US Supreme Court gewandt und fordert die Ablehnung einer Klage der Major-Labels und BMG gegen ein Urteil, das Songwritern das Recht einräumt, ihre Urheberrechte weltweit zurückzufordern. Vetter argumentiert, dass das bestehende Urteil Songwritern mehr Kontrolle über ihre Werke geben soll. Die Entscheidung des Supreme Courts könnte weitreichende Folgen für die Musikindustrie haben, insbesondere für die Rechteverteilung zwischen Künstlern und Labels.#Quelle: musicbusinessworldwide.com
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  • ElevenLabs: UMG setzt auf lizenzierte KI-Fankreation

    ElevenLabs wird für die Musikbranche zunehmend zum Schwergewicht: Das KI-Audio-Unternehmen ist mit rund 11 Milliarden US-Dollar bewertet und hat einen mehrjährigen Lizenzdeal mit Universal Music Group (UMG) geschlossen. Geplant ist eine eigene Fan-Plattform für Remixes, Mashups und neue Interpretationen bestehender Songs.

    Der Deal zeigt zugleich, wie sich UMGs KI-Strategie verändert: Statt KI-Nutzung ausschließlich juristisch zu bekämpfen, setzt der Konzern zunehmend auf lizenzierte Fan-Kreation und Revenue Sharing. ElevenLabs ist dabei bereits der dritte entsprechende Partner innerhalb weniger Monate – nach Spotify und Hook.Besonders bemerkenswert: ElevenLabs ist inzwischen höher bewertet als viele etablierte Player der Musikindustrie. Für UMG wird die Zusammenarbeit damit nicht nur zu einem KI-Experiment, sondern zu einem strategischen Baustein für die nächste Generation von Musiknutzung und Fan-Engagement.

    ElevenLabs: UMG setzt auf lizenzierte KI-FankreationElevenLabs wird für die Musikbranche zunehmend zum Schwergewicht: Das KI-Audio-Unternehmen ist mit rund 11 Milliarden US-Dollar bewertet und hat einen mehrjährigen Lizenzdeal mit Universal Music Group (UMG) geschlossen. Geplant ist eine eigene Fan-Plattform für Remixes, Mashups und neue Interpretationen bestehender Songs.Der Deal zeigt zugleich, wie sich UMGs KI-Strategie verändert: Statt KI-Nutzung ausschließlich juristisch zu bekämpfen, setzt der Konzern zunehmend auf lizenzierte Fan-Kreation und Revenue Sharing. ElevenLabs ist dabei bereits der dritte entsprechende Partner innerhalb weniger Monate – nach Spotify und Hook.Besonders bemerkenswert: ElevenLabs ist inzwischen höher bewertet als viele etablierte Player der Musikindustrie. Für UMG wird die Zusammenarbeit damit nicht nur zu einem KI-Experiment, sondern zu einem strategischen Baustein für die nächste Generation von Musiknutzung und Fan-Engagement.
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  • Independent Music als Frühwarnsystem der Musikbranche: AIM-Chefin Gee Davy warnt davor, die wirtschaftliche Situation unabhängiger Labels und Künstler als Nischenproblem zu betrachten. Gerade die Indies tragen einen großen Teil des Risikos bei der Entdeckung und Entwicklung neuer Talente. Steigende Produktions-, Personal- und Exportkosten, sinkende frühe Streaming-Erlöse und zunehmende Probleme durch Betrug und Algorithmen schränken diesen Spielraum jedoch zunehmend ein.Davy fordert deshalb eine unabhängige, datenbasierte Untersuchung der Ökonomie von Musikproduktion und -veröffentlichung – mit dem Ziel, gezielte Förderinstrumente für neue Musik zu entwickeln. Ihre zentrale Botschaft: Wenn es bei den Independents wirtschaftlich zu eng wird, ist das ein Frühwarnsignal für die gesamte Musikindustrie.


    Independent Music als Frühwarnsystem der Musikbranche: AIM-Chefin Gee Davy warnt davor, die wirtschaftliche Situation unabhängiger Labels und Künstler als Nischenproblem zu betrachten. Gerade die Indies tragen einen großen Teil des Risikos bei der Entdeckung und Entwicklung neuer Talente. Steigende Produktions-, Personal- und Exportkosten, sinkende frühe Streaming-Erlöse und zunehmende Probleme durch Betrug und Algorithmen schränken diesen Spielraum jedoch zunehmend ein.Davy fordert deshalb eine unabhängige, datenbasierte Untersuchung der Ökonomie von Musikproduktion und -veröffentlichung – mit dem Ziel, gezielte Förderinstrumente für neue Musik zu entwickeln. Ihre zentrale Botschaft: Wenn es bei den Independents wirtschaftlich zu eng wird, ist das ein Frühwarnsignal für die gesamte Musikindustrie.
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  • FPI fordert EU-Staaten zu konsequenter Umsetzung des AI Act auf

    Die internationale Musikindustrie erhöht den Druck auf die EU-Mitgliedstaaten: Die IFPI fordert eine vollständige und einheitliche Umsetzung der neuen Vorgaben des EU AI Act. Im Mittelpunkt stehen insbesondere Transparenz über Trainingsdaten, der Schutz urheberrechtlich geschützter Musik sowie die Rechte von Künstler:innen und Rechteinhabern.

    Für die Musikbranche ist entscheidend, dass KI-Entwickler bestehende Copyright-Regeln einhalten und geschützte Werke nicht ohne entsprechende Autorisierung für das Training von KI-Modellen nutzen. Die IFPI sieht den AI Act als wichtigen Schritt, mahnt jedoch eine konsequente Umsetzung in allen EU-Ländern an.

    Die Forderung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Musikbranche zugleich eigene Standards für den Umgang mit generativer KI entwickelt – etwa bei der Kennzeichnung und der Chart-Zulässigkeit KI-gestützter Aufnahmen.

    FPI fordert EU-Staaten zu konsequenter Umsetzung des AI Act aufDie internationale Musikindustrie erhöht den Druck auf die EU-Mitgliedstaaten: Die IFPI fordert eine vollständige und einheitliche Umsetzung der neuen Vorgaben des EU AI Act. Im Mittelpunkt stehen insbesondere Transparenz über Trainingsdaten, der Schutz urheberrechtlich geschützter Musik sowie die Rechte von Künstler:innen und Rechteinhabern.Für die Musikbranche ist entscheidend, dass KI-Entwickler bestehende Copyright-Regeln einhalten und geschützte Werke nicht ohne entsprechende Autorisierung für das Training von KI-Modellen nutzen. Die IFPI sieht den AI Act als wichtigen Schritt, mahnt jedoch eine konsequente Umsetzung in allen EU-Ländern an.Die Forderung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Musikbranche zugleich eigene Standards für den Umgang mit generativer KI entwickelt – etwa bei der Kennzeichnung und der Chart-Zulässigkeit KI-gestützter Aufnahmen.
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  • Suno v6: Neue KI-Musikmodelle basieren auf lizenzierten Inhalten

    Suno läutet mit v6 eine neue Phase seiner KI-Musikplattform ein. Das Unternehmen hat mit v6, v6-Wild und v6-mini eine neue Generation von Musikmodellen vorgestellt, die gemeinsam mit Musikunternehmen und Rechteinhabern entwickelt wurde. Im Mittelpunkt steht dabei erstmals ein Modellansatz, der auf lizenzierter Musik basiert.

    Das Flaggschiff v6 soll Musik präziser und kontrollierter generieren. v6-Wild ist stärker auf experimentelle Ergebnisse ausgelegt, während v6-mini allen Nutzern kostenlos zur Verfügung stehen soll. Suno will die bisherigen Modellgenerationen nach eigenen Angaben durch die neue v6-Generation ersetzen. Entwickelt wurden die neuen Modelle im Rahmen von Partnerschaften mit Warner Music Group, BMG und Believe. Die Kooperationen markieren einen deutlichen Kurswechsel für Suno: Statt sich ausschließlich mit der Musikindustrie über die Nutzung urheberrechtlich geschützter Werke auseinanderzusetzen, setzt das Unternehmen nun auf lizenzierte Inhalte und Beteiligungsmodelle mit Rechteinhabern. Für die Zukunft kündigt Suno zudem sogenannte Opt-in-Angebote an, bei denen Künstler freiwillig teilnehmen und dafür vergütet werden können.


    Was bedeutet v6 für Entwickler?

    Für Entwickler und Unternehmen, die Suno bereits integriert haben, bleibt dagegen eine wichtige Frage offen: Wie geht es mit der offiziellen Suno Developer API weiter?Suno hatte erst im Sommer 2026 begonnen, eine Developer API für eine ausgewählte Gruppe von Partnern aufzubauen. Eine frei zugängliche Self-Service-API gibt es bislang nicht; der API-Zugang ist nach den vorliegenden Informationen auf Partner beschränkt.

    Mit dem jetzt angekündigten vollständigen Wechsel keine entsprechende Modell-ID, API-Dokumentation oder Migrationsfrist kommuniziert, bleibt abzuwarten, wie der auf die v6-Modellgeneration stellt sich damit die Frage, ob und wann bestehende

    API-Partner auf v6 migriert werden. Eine öffentliche Dokumentation oder konkrete Migrationsankündigung von Suno ist derzeit nicht auffindbar.Für Anbieter, die Suno bereits über einen direkten offiziellen API-Zugang in eigene Produkte integriert haben, bedeutet das vorerst: Die bestehende Integration sollte nicht eigenmächtig auf v6

    umgestellt werden. Solange Suno keine entsprechende Modell-ID, API-Dokumentation oder Migrationsfrist kommuniziert, bleibt abzuwarten, wie der Wechsel technisch umgesetzt wird.Suno v6 ist damit nicht nur ein Modell-Update, sondern

    möglicherweise auch ein Wendepunkt für die gesamte Entwicklerstrategie des Unternehmens. Die entscheidende Frage für bestehende API-Partner lautet nun, ob sie Teil des neuen lizenzierten Suno-Ökosystems werden – und wann.


    Quellen:

    TechCrunch – Suno replaces its AI models with a new one trained on licensed music · Music Business Worldwide – Suno v6 AI music models launch ·

    Music Ally – Suno launches its v6 AI music models

    Suno v6: Neue KI-Musikmodelle basieren auf lizenzierten InhaltenSuno läutet mit v6 eine neue Phase seiner KI-Musikplattform ein. Das Unternehmen hat mit v6, v6-Wild und v6-mini eine neue Generation von Musikmodellen vorgestellt, die gemeinsam mit Musikunternehmen und Rechteinhabern entwickelt wurde. Im Mittelpunkt steht dabei erstmals ein Modellansatz, der auf lizenzierter Musik basiert.Das Flaggschiff v6 soll Musik präziser und kontrollierter generieren. v6-Wild ist stärker auf experimentelle Ergebnisse ausgelegt, während v6-mini allen Nutzern kostenlos zur Verfügung stehen soll. Suno will die bisherigen Modellgenerationen nach eigenen Angaben durch die neue v6-Generation ersetzen. Entwickelt wurden die neuen Modelle im Rahmen von Partnerschaften mit Warner Music Group, BMG und Believe. Die Kooperationen markieren einen deutlichen Kurswechsel für Suno: Statt sich ausschließlich mit der Musikindustrie über die Nutzung urheberrechtlich geschützter Werke auseinanderzusetzen, setzt das Unternehmen nun auf lizenzierte Inhalte und Beteiligungsmodelle mit Rechteinhabern. Für die Zukunft kündigt Suno zudem sogenannte Opt-in-Angebote an, bei denen Künstler freiwillig teilnehmen und dafür vergütet werden können. Was bedeutet v6 für Entwickler?Für Entwickler und Unternehmen, die Suno bereits integriert haben, bleibt dagegen eine wichtige Frage offen: Wie geht es mit der offiziellen Suno Developer API weiter?Suno hatte erst im Sommer 2026 begonnen, eine Developer API für eine ausgewählte Gruppe von Partnern aufzubauen. Eine frei zugängliche Self-Service-API gibt es bislang nicht; der API-Zugang ist nach den vorliegenden Informationen auf Partner beschränkt. Mit dem jetzt angekündigten vollständigen Wechsel keine entsprechende Modell-ID, API-Dokumentation oder Migrationsfrist kommuniziert, bleibt abzuwarten, wie der auf die v6-Modellgeneration stellt sich damit die Frage, ob und wann bestehendeAPI-Partner auf v6 migriert werden. Eine öffentliche Dokumentation oder konkrete Migrationsankündigung von Suno ist derzeit nicht auffindbar.Für Anbieter, die Suno bereits über einen direkten offiziellen API-Zugang in eigene Produkte integriert haben, bedeutet das vorerst: Die bestehende Integration sollte nicht eigenmächtig auf v6umgestellt werden. Solange Suno keine entsprechende Modell-ID, API-Dokumentation oder Migrationsfrist kommuniziert, bleibt abzuwarten, wie der Wechsel technisch umgesetzt wird.Suno v6 ist damit nicht nur ein Modell-Update, sondernmöglicherweise auch ein Wendepunkt für die gesamte Entwicklerstrategie des Unternehmens. Die entscheidende Frage für bestehende API-Partner lautet nun, ob sie Teil des neuen lizenzierten Suno-Ökosystems werden – und wann.Quellen: TechCrunch – Suno replaces its AI models with a new one trained on licensed music · Music Business Worldwide – Suno v6 AI music models launch · Music Ally – Suno launches its v6 AI music models
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  • https://kibeat.com/die-naechste-wette-der-musikindustrie
    https://kibeat.com/die-naechste-wette-der-musikindustrie
    KIBEAT.COM
    Die nächste Wette der Musikindustrie
    Warum Universal, Sony und Warner in Indien und Afrika investieren – und welche Rolle künstliche Intelligenz dabei spielt
    ·144 Views ·0 Reviews
  • Vom Pet Song zum Plattenvertrag: Wenn Creator ihre eigene Musikindustrie bauen
    Gina Jones macht Songs über Haustiere. Was zunächst wie eine kuriose TikTok-Idee klingt, ist inzwischen ein eigenes Musikprojekt: SoundOn, TikToks Musikplattform, hat 13 ihrer „Pet Bangers“ unter Vertrag genommen. Jones kombiniert dabei eigenes Songwriting und eigene Melodien mit moderner Produktion und Voice-Cloning-Technologie.
    Besonders interessant: Die 64-jährige Songwriterin war bereits seit Jahrzehnten im Nashville-Musikgeschäft aktiv, bevor sie mit „Gina’s Pet Bangers“ einen völlig eigenen Weg einschlug. Jetzt werden aus persönlichen Geschichten individuelle Songs für Haustierbesitzer – und aus einem TikTok-Experiment ein Geschäftsmodell.
    Vielleicht ist genau das die spannendere Seite der KI-Revolution: Nicht nur die großen Musikunternehmen bekommen neue Werkzeuge. Auch einzelne Creator können plötzlich Ideen verwirklichen, für die es früher weder einen Markt noch die nötige Produktionsinfrastruktur gegeben hätte.Und manchmal beginnt die nächste Musikgeschichte eben mit einem Song über einen Hund.
    Vom Pet Song zum Plattenvertrag: Wenn Creator ihre eigene Musikindustrie bauen Gina Jones macht Songs über Haustiere. Was zunächst wie eine kuriose TikTok-Idee klingt, ist inzwischen ein eigenes Musikprojekt: SoundOn, TikToks Musikplattform, hat 13 ihrer „Pet Bangers“ unter Vertrag genommen. Jones kombiniert dabei eigenes Songwriting und eigene Melodien mit moderner Produktion und Voice-Cloning-Technologie. Besonders interessant: Die 64-jährige Songwriterin war bereits seit Jahrzehnten im Nashville-Musikgeschäft aktiv, bevor sie mit „Gina’s Pet Bangers“ einen völlig eigenen Weg einschlug. Jetzt werden aus persönlichen Geschichten individuelle Songs für Haustierbesitzer – und aus einem TikTok-Experiment ein Geschäftsmodell. Vielleicht ist genau das die spannendere Seite der KI-Revolution: Nicht nur die großen Musikunternehmen bekommen neue Werkzeuge. Auch einzelne Creator können plötzlich Ideen verwirklichen, für die es früher weder einen Markt noch die nötige Produktionsinfrastruktur gegeben hätte.Und manchmal beginnt die nächste Musikgeschichte eben mit einem Song über einen Hund.
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  • https://kibeat.com/werden-creator-zu-ideenlieferanten-der-musikindustrie
    https://kibeat.com/werden-creator-zu-ideenlieferanten-der-musikindustrie
    KIBEAT.COM
    Werden Creator zu Ideenlieferanten der Musikindustrie?
    Universal, Sony und Warner investieren in KI – und damit möglicherweise nicht nur in neue Werkzeuge, sondern in eine Zukunft, in der die Kreativität unabhängiger Creator zum Rohstoff für die nächste Generation von Musikstars werden könnte.
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  • Australien zieht Grenze für KI-Musik

    Die australische Musikindustrie setzt ein klares Zeichen: Die offiziellen ARIA-Charts schließen künftig vollständig KI-generierte Songs aus. Ab dem 31. August müssen Songs „überwiegend von Menschen gemacht“ sein. Menschliche Lyrics sowie menschlicher Leadgesang und zentrale Instrumente spielen dabei eine entscheidende Rolle.KI als Werkzeug bleibt erlaubt. Entscheidend ist also nicht, ob KI zum Einsatz kommt, sondern wie viel menschliche Kreativität noch im fertigen Track steckt.Auslöser der Debatte war unter anderem eine KI-unterstützte Version von Madonnas „Like a Prayer“, die es in Australien bis auf Platz zwei schaffte.

    Australien zieht Grenze für KI-MusikDie australische Musikindustrie setzt ein klares Zeichen: Die offiziellen ARIA-Charts schließen künftig vollständig KI-generierte Songs aus. Ab dem 31. August müssen Songs „überwiegend von Menschen gemacht“ sein. Menschliche Lyrics sowie menschlicher Leadgesang und zentrale Instrumente spielen dabei eine entscheidende Rolle.KI als Werkzeug bleibt erlaubt. Entscheidend ist also nicht, ob KI zum Einsatz kommt, sondern wie viel menschliche Kreativität noch im fertigen Track steckt.Auslöser der Debatte war unter anderem eine KI-unterstützte Version von Madonnas „Like a Prayer“, die es in Australien bis auf Platz zwei schaffte.
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  • Wenn die Lizenz abläuft, muss die Musik verschwinden

    Der Fall Global Music Rights vs. Music Choice zeigt ein ziemlich analoges Problem für die digitale Musikindustrie: Was passiert technisch, wenn eine Lizenz endet – aber der Content weiterläuft?Music Choice hatte eine Lizenz für das Repertoire von Global Music Rights (GMR). Sie lief Ende 2025 aus. GMR behauptete anschließend, Music Choice habe trotzdem mindestens 95 geschützte Kompositionen weiter öffentlich gespielt. Im Juni folgte die Klage wegen mutmaßlich vorsätzlicher Copyright-Verletzung.Jetzt ist der Rechtsstreit beendet: Beide Seiten haben sich geeinigt, das Verfahren wurde am 7. August mit einer endgültigen Abweisung beendet. Über die finanziellen Bedingungen oder eine mögliche neue Lizenzvereinbarung ist nichts bekannt.Interessant ist der Fall vor allem aus technischer Sicht.

    Denn eine Musikplattform braucht im Hintergrund eine Art Rights Engine: Welche Aufnahme oder Komposition darf auf welchem Kanal, in welchem Land, für welchen Zeitraum und unter welchen Bedingungen ausgespielt werden?

    Vereinfacht:Track → Rechteinhaber → Lizenz → Territorium → Zeitraum → Nutzung → PlaybackLäuft die Lizenz aus, müsste sich dieser Status eigentlich automatisch im Ausspielsystem ändern. Der betreffende Katalog müsste aus Playlists, Sendern, Streams oder On-Demand-Angeboten entfernt bzw. blockiert werden.Genau hier liegt eine der großen Herausforderungen der Musikindustrie: Rechte sind dynamische Daten. Sie ändern sich, laufen aus, werden neu verhandelt, übertragen oder territorial eingeschränkt. Gleichzeitig erwarten Nutzer, dass Musikplattformen in Echtzeit funktionieren.

    Der GMR/Music-Choice-Fall ist deshalb weniger spannend wegen der 95 Songs als wegen der Frage dahinter: Wie baut man Musikplattformen so, dass ein abgelaufenes Recht tatsächlich überall und automatisch aufhört zu gelten?

    Mit KI-generierter Musik, immer mehr Katalogen und immer komplexeren Lizenzmodellen dürfte diese Frage eher größer als kleiner werden.

    Wenn die Lizenz abläuft, muss die Musik verschwindenDer Fall Global Music Rights vs. Music Choice zeigt ein ziemlich analoges Problem für die digitale Musikindustrie: Was passiert technisch, wenn eine Lizenz endet – aber der Content weiterläuft?Music Choice hatte eine Lizenz für das Repertoire von Global Music Rights (GMR). Sie lief Ende 2025 aus. GMR behauptete anschließend, Music Choice habe trotzdem mindestens 95 geschützte Kompositionen weiter öffentlich gespielt. Im Juni folgte die Klage wegen mutmaßlich vorsätzlicher Copyright-Verletzung.Jetzt ist der Rechtsstreit beendet: Beide Seiten haben sich geeinigt, das Verfahren wurde am 7. August mit einer endgültigen Abweisung beendet. Über die finanziellen Bedingungen oder eine mögliche neue Lizenzvereinbarung ist nichts bekannt.Interessant ist der Fall vor allem aus technischer Sicht. Denn eine Musikplattform braucht im Hintergrund eine Art Rights Engine: Welche Aufnahme oder Komposition darf auf welchem Kanal, in welchem Land, für welchen Zeitraum und unter welchen Bedingungen ausgespielt werden?Vereinfacht:Track → Rechteinhaber → Lizenz → Territorium → Zeitraum → Nutzung → PlaybackLäuft die Lizenz aus, müsste sich dieser Status eigentlich automatisch im Ausspielsystem ändern. Der betreffende Katalog müsste aus Playlists, Sendern, Streams oder On-Demand-Angeboten entfernt bzw. blockiert werden.Genau hier liegt eine der großen Herausforderungen der Musikindustrie: Rechte sind dynamische Daten. Sie ändern sich, laufen aus, werden neu verhandelt, übertragen oder territorial eingeschränkt. Gleichzeitig erwarten Nutzer, dass Musikplattformen in Echtzeit funktionieren.Der GMR/Music-Choice-Fall ist deshalb weniger spannend wegen der 95 Songs als wegen der Frage dahinter: Wie baut man Musikplattformen so, dass ein abgelaufenes Recht tatsächlich überall und automatisch aufhört zu gelten?Mit KI-generierter Musik, immer mehr Katalogen und immer komplexeren Lizenzmodellen dürfte diese Frage eher größer als kleiner werden.
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  • KI-Musik bringt die Musikindustrie an ihre Infrastruktur-Grenzen

    Die nächste große Herausforderung durch generative KI könnte für die Musikindustrie weniger kreativ als technisch sein: Wie lassen sich Millionen neuer Nutzungs- und Rechteinformationen zuverlässig erfassen, zuordnen und vergüten?Music Business Worldwide verweist auf eine Entwicklung, die das Problem verdeutlicht: Auf Deezer werden inzwischen rund 90.000 KI-generierte Tracks pro Tag hochgeladen. Zwar wird ein großer Teil davon nicht monetarisiert, dennoch müssen die Titel verarbeitet, kategorisiert und teilweise auf Rechte und Urheber geprüft werden.

    Noch komplexer wird es bei Songs, die nicht vollständig von KI stammen, sondern in denen KI nur einzelne Elemente erzeugt oder verändert. Dann stellt sich die Frage, welcher Anteil wie erfasst, wem zugeordnet und gegebenenfalls vergütet werden muss.

    Die bestehende Musik-Infrastruktur ist laut Björn Lindvall, CEO und Mitgründer von MusicInfra, für eine solche Datenmenge und Granularität nicht ausgelegt. Streaming hat die Systeme bereits stark gefordert; KI könnte die Zahl und Komplexität der Nutzungsvorgänge nochmals drastisch erhöhen.

    Die zentrale Frage lautet deshalb nicht nur, was KI mit Musik macht – sondern ob die Infrastruktur der Branche schnell genug lernt, damit Schritt zu halten.

    Quelle: Music Business Worldwide, 10. August 2026

    KI-Musik bringt die Musikindustrie an ihre Infrastruktur-GrenzenDie nächste große Herausforderung durch generative KI könnte für die Musikindustrie weniger kreativ als technisch sein: Wie lassen sich Millionen neuer Nutzungs- und Rechteinformationen zuverlässig erfassen, zuordnen und vergüten?Music Business Worldwide verweist auf eine Entwicklung, die das Problem verdeutlicht: Auf Deezer werden inzwischen rund 90.000 KI-generierte Tracks pro Tag hochgeladen. Zwar wird ein großer Teil davon nicht monetarisiert, dennoch müssen die Titel verarbeitet, kategorisiert und teilweise auf Rechte und Urheber geprüft werden.Noch komplexer wird es bei Songs, die nicht vollständig von KI stammen, sondern in denen KI nur einzelne Elemente erzeugt oder verändert. Dann stellt sich die Frage, welcher Anteil wie erfasst, wem zugeordnet und gegebenenfalls vergütet werden muss.Die bestehende Musik-Infrastruktur ist laut Björn Lindvall, CEO und Mitgründer von MusicInfra, für eine solche Datenmenge und Granularität nicht ausgelegt. Streaming hat die Systeme bereits stark gefordert; KI könnte die Zahl und Komplexität der Nutzungsvorgänge nochmals drastisch erhöhen.Die zentrale Frage lautet deshalb nicht nur, was KI mit Musik macht – sondern ob die Infrastruktur der Branche schnell genug lernt, damit Schritt zu halten.Quelle: Music Business Worldwide, 10. August 2026
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  • Sony Music und Universal gehen in Kanada gegen Streaming-App Musi vor

    Sony Music Entertainment und die Universal Music Group haben gemeinsam mit dem Branchenverband IFPI in Kanada rechtliche Schritte gegen die Streaming-App Musi eingeleitet. Die Musikindustrie wirft dem Dienst vor, urheberrechtlich geschützte Musik ohne Lizenz öffentlich zugänglich zu machen und dabei die technischen Schutzmaßnahmen von YouTube gezielt zu umgehen.Nach Angaben der IFPI finanziert sich Musi über Werbung und kostenpflichtige Abonnements, obwohl der Dienst keine Lizenzvereinbarungen mit Rechteinhabern besitzt. Die Organisation bezeichnet Musi als „parasitären“ Streaming-Dienst, der das Erscheinungsbild legaler Musikplattformen imitiere, Künstlern und Labels jedoch Einnahmen entziehe.

    Musi war bereits im September 2024 aus dem Apple App Store entfernt worden, nachdem Rechteinhaber und YouTube Beschwerden wegen Urheberrechtsverletzungen eingereicht hatten. Nutzer, die die App bereits installiert hatten, können sie jedoch weiterhin verwenden. Mit der Klage wollen Sony Music, Universal und die IFPI ein deutliches Signal gegen Dienste setzen, die lizenzierte Streaming-Angebote unterlaufen.


    Sony Music und Universal gehen in Kanada gegen Streaming-App Musi vorSony Music Entertainment und die Universal Music Group haben gemeinsam mit dem Branchenverband IFPI in Kanada rechtliche Schritte gegen die Streaming-App Musi eingeleitet. Die Musikindustrie wirft dem Dienst vor, urheberrechtlich geschützte Musik ohne Lizenz öffentlich zugänglich zu machen und dabei die technischen Schutzmaßnahmen von YouTube gezielt zu umgehen.Nach Angaben der IFPI finanziert sich Musi über Werbung und kostenpflichtige Abonnements, obwohl der Dienst keine Lizenzvereinbarungen mit Rechteinhabern besitzt. Die Organisation bezeichnet Musi als „parasitären“ Streaming-Dienst, der das Erscheinungsbild legaler Musikplattformen imitiere, Künstlern und Labels jedoch Einnahmen entziehe.Musi war bereits im September 2024 aus dem Apple App Store entfernt worden, nachdem Rechteinhaber und YouTube Beschwerden wegen Urheberrechtsverletzungen eingereicht hatten. Nutzer, die die App bereits installiert hatten, können sie jedoch weiterhin verwenden. Mit der Klage wollen Sony Music, Universal und die IFPI ein deutliches Signal gegen Dienste setzen, die lizenzierte Streaming-Angebote unterlaufen.
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