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https://kibeat.com/spotify-und-distrokid-die-musikplattformen-werden-interaktiver1
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Soundplate übernimmt KI-Audio-Spezialisten Stemmer
KI-Technologie für Musikproduktion wird zunehmend zur eigenen Infrastruktur: Das britische Musikunternehmen Soundplate hat das Audio-Technologieunternehmen Stemmer übernommen. Stemmer entwickelt KI-basierte Mastering-Technologie, die
bislang von mehr als 20 Musikplattformen und Websites eingesetzt wurde.
Mit der Übernahme holt Soundplate die Technologie vollständig ins eigene Unternehmen. Das Entwicklerteam hat die Kernalgorithmen von Stemmer übernommen und daraus eine neue, proprietäre serverlose Mastering-API entwickelt. Sie soll kürzere Verarbeitungszeiten ermöglichen und Soundplate mehr Kontrolle über die Weiterentwicklung der Audio-Tools geben.
Zum erweiterten Angebot gehören neben dem überarbeiteten Online-Mastering auch ein eigenes Mastering-System für Vinyl-Releases sowie der neu gestartete AI Stem Splitter. Die bisherigen B2B- und White-Label-Kunden von Stemmer sollen weiterhin unterstützt werden.
Für die Musikbranche ist der Deal ein interessantes Signal: KI wandert zunehmend von einzelnen Anwendungen in die technische Infrastruktur der Musikproduktion. Unternehmen wie Soundplate positionieren sich damit nicht mehr nur als Anbieter einzelner Tools, sondern als Plattformen für einen immer größeren Teil des Workflows unabhängiger Künstler.
Quelle: Music Ally, 1. September 2026.
Soundplate übernimmt KI-Audio-Spezialisten StemmerKI-Technologie für Musikproduktion wird zunehmend zur eigenen Infrastruktur: Das britische Musikunternehmen Soundplate hat das Audio-Technologieunternehmen Stemmer übernommen. Stemmer entwickelt KI-basierte Mastering-Technologie, die bislang von mehr als 20 Musikplattformen und Websites eingesetzt wurde. Mit der Übernahme holt Soundplate die Technologie vollständig ins eigene Unternehmen. Das Entwicklerteam hat die Kernalgorithmen von Stemmer übernommen und daraus eine neue, proprietäre serverlose Mastering-API entwickelt. Sie soll kürzere Verarbeitungszeiten ermöglichen und Soundplate mehr Kontrolle über die Weiterentwicklung der Audio-Tools geben. Zum erweiterten Angebot gehören neben dem überarbeiteten Online-Mastering auch ein eigenes Mastering-System für Vinyl-Releases sowie der neu gestartete AI Stem Splitter. Die bisherigen B2B- und White-Label-Kunden von Stemmer sollen weiterhin unterstützt werden. Für die Musikbranche ist der Deal ein interessantes Signal: KI wandert zunehmend von einzelnen Anwendungen in die technische Infrastruktur der Musikproduktion. Unternehmen wie Soundplate positionieren sich damit nicht mehr nur als Anbieter einzelner Tools, sondern als Plattformen für einen immer größeren Teil des Workflows unabhängiger Künstler.Quelle: Music Ally, 1. September 2026.·350 Views ·0 Reviews -
Alternative Musikplattformen suchen neue Wege
Das Streaming-Modell steht seit Jahren in der Kritik – vor allem bei Vergütung, Musikentdeckung und der Rolle von Algorithmen. Doch statt nur die großen Plattformen zu kritisieren, entstehen zunehmend alternative Ansätze.Der aktuelle Beitrag von Music Ally zeigt verschiedene Plattformen und Projekte, die genau hier ansetzen: Sie experimentieren mit neuen Formen der Curation, faireren Vergütungsmodellen und mehr Zusammenarbeit innerhalb der Musikbranche.
Dabei geht es nicht darum, das Streaming neu zu erfinden. Vielmehr suchen diese Plattformen nach Wegen, wie Musikentdeckung wieder stärker von Menschen, Communities und unterschiedlichen Interessen geprägt werden kann – und wie Artists nachhaltiger an der Wertschöpfung beteiligt werden.Spannend ist deshalb weniger die Frage, ob Spotify & Co. verschwinden werden. Sondern:Welche Alternativen können tatsächlich ein besseres Modell für Artists, Fans und die Musiklandschaft schaffen?
Zum Artikel:
Alternative Musikplattformen suchen neue WegeDas Streaming-Modell steht seit Jahren in der Kritik – vor allem bei Vergütung, Musikentdeckung und der Rolle von Algorithmen. Doch statt nur die großen Plattformen zu kritisieren, entstehen zunehmend alternative Ansätze.Der aktuelle Beitrag von Music Ally zeigt verschiedene Plattformen und Projekte, die genau hier ansetzen: Sie experimentieren mit neuen Formen der Curation, faireren Vergütungsmodellen und mehr Zusammenarbeit innerhalb der Musikbranche.Dabei geht es nicht darum, das Streaming neu zu erfinden. Vielmehr suchen diese Plattformen nach Wegen, wie Musikentdeckung wieder stärker von Menschen, Communities und unterschiedlichen Interessen geprägt werden kann – und wie Artists nachhaltiger an der Wertschöpfung beteiligt werden.Spannend ist deshalb weniger die Frage, ob Spotify & Co. verschwinden werden. Sondern:Welche Alternativen können tatsächlich ein besseres Modell für Artists, Fans und die Musiklandschaft schaffen?Zum Artikel: https://musically.com/2026/08/31/how-alternative-music-platforms-are-seeking-solutions-to-streaming-curation-compensation-cooperation-guest-column/·407 Views ·0 Reviews -
Kurzinfo: Curve-Deal ist auch für KI-Musik relevant
Jamen Capital und Merlin haben Curve Royalty Systems von Virgin Music Group übernommen. Curve ist eine wichtige Infrastruktur für Royalty-Abrechnung und Rechteverwaltung im Musikgeschäft.Für KI-Musik ist das interessant, weil mit AI-generierten Tracks die Komplexität bei Rechten, Beteiligungen, Metadaten und Royalty-Flows weiter zunimmt. Je mehr AI-Musik professionell veröffentlicht und lizenziert wird, desto wichtiger werden Systeme, die diese Einnahmen sauber erfassen und verteilen können.Noch spannender: Merlin ist bereits in den Lizenzverhandlungen mit AI-Musikplattformen wie Udio aktiv. Der Deal zeigt damit auch, dass sich rund um AI Music zunehmend eine professionelle Rights- und Royalty-Infrastruktur entwickelt.
Kurzinfo: Curve-Deal ist auch für KI-Musik relevantJamen Capital und Merlin haben Curve Royalty Systems von Virgin Music Group übernommen. Curve ist eine wichtige Infrastruktur für Royalty-Abrechnung und Rechteverwaltung im Musikgeschäft.Für KI-Musik ist das interessant, weil mit AI-generierten Tracks die Komplexität bei Rechten, Beteiligungen, Metadaten und Royalty-Flows weiter zunimmt. Je mehr AI-Musik professionell veröffentlicht und lizenziert wird, desto wichtiger werden Systeme, die diese Einnahmen sauber erfassen und verteilen können.Noch spannender: Merlin ist bereits in den Lizenzverhandlungen mit AI-Musikplattformen wie Udio aktiv. Der Deal zeigt damit auch, dass sich rund um AI Music zunehmend eine professionelle Rights- und Royalty-Infrastruktur entwickelt.·375 Views ·0 Reviews -
Suno will KI-Musik künftig auf Copyright-Verstöße prüfen
Der KI-Musikdienst Suno beginnt damit, seine generierten Songs automatisch auf mögliche Urheberrechtsverletzungen zu überprüfen. Dafür nutzt das Unternehmen Sentinel, ein neues Erkennungssystem von Musixmatch.Besonders interessant: Geprüft werden nicht nur Prompts und Eingaben, sondern auch die fertig generierten Songs. Sentinel greift dabei auf eine Datenbank mit Werken von mehr als 200.000 Musikverlagen zurück, darunter auch die großen drei Major-Labels.
Damit geht Suno einen wichtigen Schritt in Richtung Copyright-Schutz bei generativer Musik – und könnte zeigen, wie KI-Musikplattformen künftig mit dem Problem umgehen, wenn generierte Songs bestehenden Werken zu ähnlich sind. (The Verge)
Suno will KI-Musik künftig auf Copyright-Verstöße prüfenDer KI-Musikdienst Suno beginnt damit, seine generierten Songs automatisch auf mögliche Urheberrechtsverletzungen zu überprüfen. Dafür nutzt das Unternehmen Sentinel, ein neues Erkennungssystem von Musixmatch.Besonders interessant: Geprüft werden nicht nur Prompts und Eingaben, sondern auch die fertig generierten Songs. Sentinel greift dabei auf eine Datenbank mit Werken von mehr als 200.000 Musikverlagen zurück, darunter auch die großen drei Major-Labels.Damit geht Suno einen wichtigen Schritt in Richtung Copyright-Schutz bei generativer Musik – und könnte zeigen, wie KI-Musikplattformen künftig mit dem Problem umgehen, wenn generierte Songs bestehenden Werken zu ähnlich sind. (The Verge)·426 Views ·0 Reviews -
Spotify und Depop verbinden Musik und Fashion
Spotify und Depop starten eine gemeinsame Kampagne, die Musik, persönlichen Style und Secondhand-Fashion miteinander verbindet. Sechs Künstler:innen kuratieren dafür eigene Depop-Shops mit Teilen aus ihren persönlichen Kleiderschränken. Parallel stellt Spotify passende Playlists und redaktionelle Inhalte bereit.Mit dabei sind unter anderem Eve, Amira Elfeky, Estevie, Frost Children, House of Protection und Lily Meola.
Die Artist-Shops gehen am 12. August online; am 13. und 14. August folgt in Los Angeles eine zweitägige Live-Aktion mit Performances und Fashion-Experiences.
Spannend ist vor allem die Idee dahinter: Fans entdecken nicht mehr nur die Musik eines Acts, sondern auch dessen persönlichen Stil – und können beides direkt miteinander verbinden. Damit wird aus klassischem Artist-Marketing ein kulturelles Erlebnis rund um Music, Identity & Fashion.Für Künstler:innen zeigt die Kooperation einmal mehr, wie Musikplattformen und Lifestyle-Angebote zusammenwachsen – und wie persönliche Ästhetik zu einem Teil der musikalischen Markenbildung werden kann.
Spotify und Depop verbinden Musik und FashionSpotify und Depop starten eine gemeinsame Kampagne, die Musik, persönlichen Style und Secondhand-Fashion miteinander verbindet. Sechs Künstler:innen kuratieren dafür eigene Depop-Shops mit Teilen aus ihren persönlichen Kleiderschränken. Parallel stellt Spotify passende Playlists und redaktionelle Inhalte bereit.Mit dabei sind unter anderem Eve, Amira Elfeky, Estevie, Frost Children, House of Protection und Lily Meola.Die Artist-Shops gehen am 12. August online; am 13. und 14. August folgt in Los Angeles eine zweitägige Live-Aktion mit Performances und Fashion-Experiences.Spannend ist vor allem die Idee dahinter: Fans entdecken nicht mehr nur die Musik eines Acts, sondern auch dessen persönlichen Stil – und können beides direkt miteinander verbinden. Damit wird aus klassischem Artist-Marketing ein kulturelles Erlebnis rund um Music, Identity & Fashion.Für Künstler:innen zeigt die Kooperation einmal mehr, wie Musikplattformen und Lifestyle-Angebote zusammenwachsen – und wie persönliche Ästhetik zu einem Teil der musikalischen Markenbildung werden kann.1
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Wenn die Lizenz abläuft, muss die Musik verschwinden
Der Fall Global Music Rights vs. Music Choice zeigt ein ziemlich analoges Problem für die digitale Musikindustrie: Was passiert technisch, wenn eine Lizenz endet – aber der Content weiterläuft?Music Choice hatte eine Lizenz für das Repertoire von Global Music Rights (GMR). Sie lief Ende 2025 aus. GMR behauptete anschließend, Music Choice habe trotzdem mindestens 95 geschützte Kompositionen weiter öffentlich gespielt. Im Juni folgte die Klage wegen mutmaßlich vorsätzlicher Copyright-Verletzung.Jetzt ist der Rechtsstreit beendet: Beide Seiten haben sich geeinigt, das Verfahren wurde am 7. August mit einer endgültigen Abweisung beendet. Über die finanziellen Bedingungen oder eine mögliche neue Lizenzvereinbarung ist nichts bekannt.Interessant ist der Fall vor allem aus technischer Sicht.
Denn eine Musikplattform braucht im Hintergrund eine Art Rights Engine: Welche Aufnahme oder Komposition darf auf welchem Kanal, in welchem Land, für welchen Zeitraum und unter welchen Bedingungen ausgespielt werden?
Vereinfacht:Track → Rechteinhaber → Lizenz → Territorium → Zeitraum → Nutzung → PlaybackLäuft die Lizenz aus, müsste sich dieser Status eigentlich automatisch im Ausspielsystem ändern. Der betreffende Katalog müsste aus Playlists, Sendern, Streams oder On-Demand-Angeboten entfernt bzw. blockiert werden.Genau hier liegt eine der großen Herausforderungen der Musikindustrie: Rechte sind dynamische Daten. Sie ändern sich, laufen aus, werden neu verhandelt, übertragen oder territorial eingeschränkt. Gleichzeitig erwarten Nutzer, dass Musikplattformen in Echtzeit funktionieren.
Der GMR/Music-Choice-Fall ist deshalb weniger spannend wegen der 95 Songs als wegen der Frage dahinter: Wie baut man Musikplattformen so, dass ein abgelaufenes Recht tatsächlich überall und automatisch aufhört zu gelten?
Mit KI-generierter Musik, immer mehr Katalogen und immer komplexeren Lizenzmodellen dürfte diese Frage eher größer als kleiner werden.
Wenn die Lizenz abläuft, muss die Musik verschwindenDer Fall Global Music Rights vs. Music Choice zeigt ein ziemlich analoges Problem für die digitale Musikindustrie: Was passiert technisch, wenn eine Lizenz endet – aber der Content weiterläuft?Music Choice hatte eine Lizenz für das Repertoire von Global Music Rights (GMR). Sie lief Ende 2025 aus. GMR behauptete anschließend, Music Choice habe trotzdem mindestens 95 geschützte Kompositionen weiter öffentlich gespielt. Im Juni folgte die Klage wegen mutmaßlich vorsätzlicher Copyright-Verletzung.Jetzt ist der Rechtsstreit beendet: Beide Seiten haben sich geeinigt, das Verfahren wurde am 7. August mit einer endgültigen Abweisung beendet. Über die finanziellen Bedingungen oder eine mögliche neue Lizenzvereinbarung ist nichts bekannt.Interessant ist der Fall vor allem aus technischer Sicht. Denn eine Musikplattform braucht im Hintergrund eine Art Rights Engine: Welche Aufnahme oder Komposition darf auf welchem Kanal, in welchem Land, für welchen Zeitraum und unter welchen Bedingungen ausgespielt werden?Vereinfacht:Track → Rechteinhaber → Lizenz → Territorium → Zeitraum → Nutzung → PlaybackLäuft die Lizenz aus, müsste sich dieser Status eigentlich automatisch im Ausspielsystem ändern. Der betreffende Katalog müsste aus Playlists, Sendern, Streams oder On-Demand-Angeboten entfernt bzw. blockiert werden.Genau hier liegt eine der großen Herausforderungen der Musikindustrie: Rechte sind dynamische Daten. Sie ändern sich, laufen aus, werden neu verhandelt, übertragen oder territorial eingeschränkt. Gleichzeitig erwarten Nutzer, dass Musikplattformen in Echtzeit funktionieren.Der GMR/Music-Choice-Fall ist deshalb weniger spannend wegen der 95 Songs als wegen der Frage dahinter: Wie baut man Musikplattformen so, dass ein abgelaufenes Recht tatsächlich überall und automatisch aufhört zu gelten?Mit KI-generierter Musik, immer mehr Katalogen und immer komplexeren Lizenzmodellen dürfte diese Frage eher größer als kleiner werden.·400 Views ·0 Reviews -
Sony Music und Universal gehen in Kanada gegen Streaming-App Musi vor
Sony Music Entertainment und die Universal Music Group haben gemeinsam mit dem Branchenverband IFPI in Kanada rechtliche Schritte gegen die Streaming-App Musi eingeleitet. Die Musikindustrie wirft dem Dienst vor, urheberrechtlich geschützte Musik ohne Lizenz öffentlich zugänglich zu machen und dabei die technischen Schutzmaßnahmen von YouTube gezielt zu umgehen.Nach Angaben der IFPI finanziert sich Musi über Werbung und kostenpflichtige Abonnements, obwohl der Dienst keine Lizenzvereinbarungen mit Rechteinhabern besitzt. Die Organisation bezeichnet Musi als „parasitären“ Streaming-Dienst, der das Erscheinungsbild legaler Musikplattformen imitiere, Künstlern und Labels jedoch Einnahmen entziehe.
Musi war bereits im September 2024 aus dem Apple App Store entfernt worden, nachdem Rechteinhaber und YouTube Beschwerden wegen Urheberrechtsverletzungen eingereicht hatten. Nutzer, die die App bereits installiert hatten, können sie jedoch weiterhin verwenden. Mit der Klage wollen Sony Music, Universal und die IFPI ein deutliches Signal gegen Dienste setzen, die lizenzierte Streaming-Angebote unterlaufen.
Sony Music und Universal gehen in Kanada gegen Streaming-App Musi vorSony Music Entertainment und die Universal Music Group haben gemeinsam mit dem Branchenverband IFPI in Kanada rechtliche Schritte gegen die Streaming-App Musi eingeleitet. Die Musikindustrie wirft dem Dienst vor, urheberrechtlich geschützte Musik ohne Lizenz öffentlich zugänglich zu machen und dabei die technischen Schutzmaßnahmen von YouTube gezielt zu umgehen.Nach Angaben der IFPI finanziert sich Musi über Werbung und kostenpflichtige Abonnements, obwohl der Dienst keine Lizenzvereinbarungen mit Rechteinhabern besitzt. Die Organisation bezeichnet Musi als „parasitären“ Streaming-Dienst, der das Erscheinungsbild legaler Musikplattformen imitiere, Künstlern und Labels jedoch Einnahmen entziehe.Musi war bereits im September 2024 aus dem Apple App Store entfernt worden, nachdem Rechteinhaber und YouTube Beschwerden wegen Urheberrechtsverletzungen eingereicht hatten. Nutzer, die die App bereits installiert hatten, können sie jedoch weiterhin verwenden. Mit der Klage wollen Sony Music, Universal und die IFPI ein deutliches Signal gegen Dienste setzen, die lizenzierte Streaming-Angebote unterlaufen.·436 Views ·0 Reviews -
Google rüstet KI-Musikmodell Lyria auf und erhöht den Druck auf Suno
Google entwickelt seine KI-Musikplattform Lyria weiter und bringt mit Lyria 3 Pro ein deutlich leistungsfähigeres Modell an den Start. Die neue Version kann längere Musikstücke von bis zu drei Minuten erzeugen und versteht erstmals stärker die klassische Songstruktur mit Intros, Strophen, Refrains und Bridges.
Während frühere KI-Musikmodelle vor allem kurze Clips oder einfache Ideen generierten, soll Lyria 3 Pro mehr Kontrolle über Arrangement, Stil und musikalischen Aufbau ermöglichen. Die Technologie ist in verschiedene Google-Produkte integriert, darunter Gemini, Google AI Studio und weitere Kreativ-Plattformen.
Damit tritt Google zunehmend in direkten Wettbewerb mit spezialisierten KI-Musikplattformen wie Suno. Auch Googles Übernahme von ProducerAI zeigt, dass das Unternehmen den Bereich KI-gestützte Musikproduktion strategisch ausbaut.Für Artists und Kreative bedeutet die Entwicklung:
KI wird vom Ideenwerkzeug immer mehr zu einem vollständigen Produktionspartner. Gleichzeitig bleiben Fragen rund um Urheberrecht, Transparenz beim Training der Modelle und die Rolle menschlicher Kreativität zentrale Themen der Branche.
Google rüstet KI-Musikmodell Lyria auf und erhöht den Druck auf SunoGoogle entwickelt seine KI-Musikplattform Lyria weiter und bringt mit Lyria 3 Pro ein deutlich leistungsfähigeres Modell an den Start. Die neue Version kann längere Musikstücke von bis zu drei Minuten erzeugen und versteht erstmals stärker die klassische Songstruktur mit Intros, Strophen, Refrains und Bridges.Während frühere KI-Musikmodelle vor allem kurze Clips oder einfache Ideen generierten, soll Lyria 3 Pro mehr Kontrolle über Arrangement, Stil und musikalischen Aufbau ermöglichen. Die Technologie ist in verschiedene Google-Produkte integriert, darunter Gemini, Google AI Studio und weitere Kreativ-Plattformen.Damit tritt Google zunehmend in direkten Wettbewerb mit spezialisierten KI-Musikplattformen wie Suno. Auch Googles Übernahme von ProducerAI zeigt, dass das Unternehmen den Bereich KI-gestützte Musikproduktion strategisch ausbaut.Für Artists und Kreative bedeutet die Entwicklung: KI wird vom Ideenwerkzeug immer mehr zu einem vollständigen Produktionspartner. Gleichzeitig bleiben Fragen rund um Urheberrecht, Transparenz beim Training der Modelle und die Rolle menschlicher Kreativität zentrale Themen der Branche.1
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Musikergewerkschaft verklagt Universal und Warner wegen KI-Deals mit Suno und Udio
Der Streit um KI-generierte Musik erreicht die nächste Stufe: Die American Federation of Musicians (AFM) hat ihre Klage gegen Universal Music Group und Warner Music im Zusammenhang mit Vereinbarungen mit den KI-Musikplattformen Suno und Udio ausgeweitet.
Die Gewerkschaft wirft den Labels vor, Aufnahmen von Musikern für KI-Zwecke lizenziert zu haben, ohne die beteiligten Musiker ausreichend zu informieren oder an möglichen Einnahmen zu beteiligen. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob solche KI-Nutzungen als neue kommerzielle Verwendung gelten und damit Vergütungsansprüche auslösen.
Der Fall zeigt den grundlegenden Konflikt der KI-Musikbranche: Während große Musikunternehmen nach Wegen suchen, mit KI neue Geschäftsmodelle aufzubauen, kämpfen Musiker um Transparenz, Anerkennung und eine faire Beteiligung.
Musikergewerkschaft verklagt Universal und Warner wegen KI-Deals mit Suno und UdioDer Streit um KI-generierte Musik erreicht die nächste Stufe: Die American Federation of Musicians (AFM) hat ihre Klage gegen Universal Music Group und Warner Music im Zusammenhang mit Vereinbarungen mit den KI-Musikplattformen Suno und Udio ausgeweitet.Die Gewerkschaft wirft den Labels vor, Aufnahmen von Musikern für KI-Zwecke lizenziert zu haben, ohne die beteiligten Musiker ausreichend zu informieren oder an möglichen Einnahmen zu beteiligen. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob solche KI-Nutzungen als neue kommerzielle Verwendung gelten und damit Vergütungsansprüche auslösen.Der Fall zeigt den grundlegenden Konflikt der KI-Musikbranche: Während große Musikunternehmen nach Wegen suchen, mit KI neue Geschäftsmodelle aufzubauen, kämpfen Musiker um Transparenz, Anerkennung und eine faire Beteiligung.·299 Views ·0 Reviews -
Interessante Entwicklung aus Indonesien: Durch den Wegfall der Gebühren für die Registrierung von Songs und Musikwerken soll eine nationale Musikdatenbank aufgebaut werden. Ziel ist eine bessere Erfassung von Urhebern, Rechten und Royalty-Strukturen.Für Onplug ist das ein wichtiges Signal: Die Zukunft der Musikplattformen besteht nicht nur aus Veröffentlichung und Distribution, sondern auch aus transparenter Rechteverwaltung und einer sauberen digitalen Identität für jeden Song.Gerade mit dem Wachstum von KI-generierter und KI-unterstützter Musik werden Herkunft, Beteiligungen und Metadaten immer wichtiger. Plattformen, die diese Informationen von Anfang an strukturiert erfassen, können zu einem wichtigen Teil der zukünftigen Musik-Infrastruktur werden.Interessante Entwicklung aus Indonesien: Durch den Wegfall der Gebühren für die Registrierung von Songs und Musikwerken soll eine nationale Musikdatenbank aufgebaut werden. Ziel ist eine bessere Erfassung von Urhebern, Rechten und Royalty-Strukturen.Für Onplug ist das ein wichtiges Signal: Die Zukunft der Musikplattformen besteht nicht nur aus Veröffentlichung und Distribution, sondern auch aus transparenter Rechteverwaltung und einer sauberen digitalen Identität für jeden Song.Gerade mit dem Wachstum von KI-generierter und KI-unterstützter Musik werden Herkunft, Beteiligungen und Metadaten immer wichtiger. Plattformen, die diese Informationen von Anfang an strukturiert erfassen, können zu einem wichtigen Teil der zukünftigen Musik-Infrastruktur werden.·422 Views ·0 Reviews
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SoundCloud übernimmt Nina Protocol – Signal für den Ausbau der Creator-Infrastruktur
SoundCloud hat die verbliebenen Assets von Nina Protocol übernommen, darunter das Editorial-Archiv und die Genre-Map. Die Übernahme unterstreicht den Trend, dass Musikplattformen zunehmend in Community, Kontext und Artist Services investieren – statt sich ausschließlich auf Streaming zu konzentrieren.
Für Music-Tech-Unternehmen ist das ein weiteres Zeichen dafür, dass Creator-Tools, Discovery und Fan-Beziehungen strategisch an Bedeutung gewinnen.
SoundCloud übernimmt Nina Protocol – Signal für den Ausbau der Creator-InfrastrukturSoundCloud hat die verbliebenen Assets von Nina Protocol übernommen, darunter das Editorial-Archiv und die Genre-Map. Die Übernahme unterstreicht den Trend, dass Musikplattformen zunehmend in Community, Kontext und Artist Services investieren – statt sich ausschließlich auf Streaming zu konzentrieren. Für Music-Tech-Unternehmen ist das ein weiteres Zeichen dafür, dass Creator-Tools, Discovery und Fan-Beziehungen strategisch an Bedeutung gewinnen.·272 Views ·0 Reviews