• GEMA startet mit PLAI lizenzierte Trainingsdaten für Musik-KI
    Die GEMA geht beim Thema Künstliche Intelligenz einen neuen Weg: Mit PLAI by GEMA hat die Verwertungsgesellschaft einen vollständig lizenzierten Datensatz vorgestellt, der speziell für das Training von Musik-KI-Anwendungen entwickelt wurde.
    Das Angebot umfasst Audiodateien, Metadaten sowie die erforderlichen Kompositions- und Masterrechte aus einer Hand.
    Nach Angaben der GEMA richtet sich PLAI an Entwickler von KI-Tools, die Musikerinnen und Musiker im kreativen Prozess unterstützen, ohne mit den Werken zu konkurrieren, auf denen sie trainiert wurden. Erster Kunde ist das Karlsruher Unternehmen Klangio.
    Die Vorstellung von PLAI erfolgt zu einem spannenden Zeitpunkt: Noch wartet die Musikbranche auf das Urteil im Urheberrechtsstreit zwischen der GEMA und dem KI-Musikdienst Suno.
    Während dort die rechtlichen Grenzen des KI-Trainings verhandelt werden, setzt die GEMA mit PLAI auf ein Modell, das auf klar lizenzierten Inhalten undeiner Vergütung der Rechteinhaber basiert.
    GEMA startet mit PLAI lizenzierte Trainingsdaten für Musik-KI Die GEMA geht beim Thema Künstliche Intelligenz einen neuen Weg: Mit PLAI by GEMA hat die Verwertungsgesellschaft einen vollständig lizenzierten Datensatz vorgestellt, der speziell für das Training von Musik-KI-Anwendungen entwickelt wurde. Das Angebot umfasst Audiodateien, Metadaten sowie die erforderlichen Kompositions- und Masterrechte aus einer Hand. Nach Angaben der GEMA richtet sich PLAI an Entwickler von KI-Tools, die Musikerinnen und Musiker im kreativen Prozess unterstützen, ohne mit den Werken zu konkurrieren, auf denen sie trainiert wurden. Erster Kunde ist das Karlsruher Unternehmen Klangio. Die Vorstellung von PLAI erfolgt zu einem spannenden Zeitpunkt: Noch wartet die Musikbranche auf das Urteil im Urheberrechtsstreit zwischen der GEMA und dem KI-Musikdienst Suno. Während dort die rechtlichen Grenzen des KI-Trainings verhandelt werden, setzt die GEMA mit PLAI auf ein Modell, das auf klar lizenzierten Inhalten undeiner Vergütung der Rechteinhaber basiert.
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  • Australien stellt sich im KI-Urheberrechtsstreit hinter Kreative

    Die australische Regierung will KI-Unternehmen nicht erlauben, urheberrechtlich geschützte Werke ohne Zustimmung für das Training ihrer Modelle zu nutzen. Premierminister Anthony Albanese kündigte stattdessen starke Copyright-Regeln zum Schutz von Musikschaffenden, Autor:innen und Medien an. Gleichzeitig soll ein neues „Office of AI“ die nationale KI-Strategie koordinieren. Die Entscheidung gilt als klares Signal gegen eine Aufweichung des Urheberrechts zugunsten von KI-Anbietern.

    Australien stellt sich im KI-Urheberrechtsstreit hinter KreativeDie australische Regierung will KI-Unternehmen nicht erlauben, urheberrechtlich geschützte Werke ohne Zustimmung für das Training ihrer Modelle zu nutzen. Premierminister Anthony Albanese kündigte stattdessen starke Copyright-Regeln zum Schutz von Musikschaffenden, Autor:innen und Medien an. Gleichzeitig soll ein neues „Office of AI“ die nationale KI-Strategie koordinieren. Die Entscheidung gilt als klares Signal gegen eine Aufweichung des Urheberrechts zugunsten von KI-Anbietern.
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  • Suno bringt sich für möglichen Börsengang in Stellung

    Der KI-Musikdienst Suno arbeitet laut Music Business Worldwide gezielt daran, sich organisatorisch auf einen möglichen Börsengang vorzubereiten. Das Unternehmen baut seine Finanz- und Compliance-Strukturen aus und verstärkt sein Führungsteam mit erfahrenen Managern aus dem Public-Company-Umfeld. Erst im Juni hatte Suno mehr als 400 Millionen US-Dollar frisches Kapital eingesammelt und seine Bewertung auf 5,4 Milliarden US-Dollar gesteigert. Trotz anhaltender Urheberrechtsstreitigkeiten mit großen Musikunternehmen setzt das Unternehmen seinen Wachstumskurs fort und bereitet sich offenbar auf den nächsten Schritt als börsenreifes Unternehmen vor.

    Suno bringt sich für möglichen Börsengang in StellungDer KI-Musikdienst Suno arbeitet laut Music Business Worldwide gezielt daran, sich organisatorisch auf einen möglichen Börsengang vorzubereiten. Das Unternehmen baut seine Finanz- und Compliance-Strukturen aus und verstärkt sein Führungsteam mit erfahrenen Managern aus dem Public-Company-Umfeld. Erst im Juni hatte Suno mehr als 400 Millionen US-Dollar frisches Kapital eingesammelt und seine Bewertung auf 5,4 Milliarden US-Dollar gesteigert. Trotz anhaltender Urheberrechtsstreitigkeiten mit großen Musikunternehmen setzt das Unternehmen seinen Wachstumskurs fort und bereitet sich offenbar auf den nächsten Schritt als börsenreifes Unternehmen vor.
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  • Midjourney fordert Einblick in KI-Nutzung der Hollywood-Studios

    Im laufenden Urheberrechtsstreit mit mehreren Hollywood-Studios geht Midjourney in die Offensive. Das KI-Unternehmen beantragt, dass die klagenden Studios offenlegen, wie sie selbst Künstliche Intelligenz einsetzen und entwickeln.Nach Ansicht von Midjourney könnten diese Informationen für das Verfahren relevant sein. Die Studios versuchen hingegen, den Umfang der Offenlegung zu begrenzen.Der Fall könnte Signalwirkung für die gesamte Kreativbranche haben. Denn je stärker Medienunternehmen selbst auf generative KI setzen, desto häufiger dürfte die Frage aufkommen, welche Maßstäbe für den Einsatz von KI für alle Beteiligten gleichermaßen gelten.Quelle: Musically

    Midjourney fordert Einblick in KI-Nutzung der Hollywood-StudiosIm laufenden Urheberrechtsstreit mit mehreren Hollywood-Studios geht Midjourney in die Offensive. Das KI-Unternehmen beantragt, dass die klagenden Studios offenlegen, wie sie selbst Künstliche Intelligenz einsetzen und entwickeln.Nach Ansicht von Midjourney könnten diese Informationen für das Verfahren relevant sein. Die Studios versuchen hingegen, den Umfang der Offenlegung zu begrenzen.Der Fall könnte Signalwirkung für die gesamte Kreativbranche haben. Denn je stärker Medienunternehmen selbst auf generative KI setzen, desto häufiger dürfte die Frage aufkommen, welche Maßstäbe für den Einsatz von KI für alle Beteiligten gleichermaßen gelten.Quelle: Musically
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  • Mehr als 220 Verwertungsgesellschaften und Rechteorganisationen weltweit fordern die französische Nationalversammlung auf, ein Gesetz zu verabschieden, das die Beweislast in Urheberrechtsstreitigkeiten mit KI-Unternehmen umkehren würde.

    Der sogenannte „Darcos-Gesetzentwurf“ sieht vor, dass Anbieter generativer KI nachweisen müssen, dass urheberrechtlich geschützte Inhalte nicht für das Training ihrer Modelle verwendet wurden. Bislang liegt diese Nachweispflicht meist bei Rechteinhabern. Unterstützt wird die Initiative von den Mitgliedern der CISAC, die mehr als fünf Millionen Kreative vertreten. Befürworter sehen darin einen wichtigen Schritt zu mehr Transparenz und einer fairen Vergütung von Urhebern im KI-Zeitalter. (musicbusinessworldwide.com)

    Mehr als 220 Verwertungsgesellschaften und Rechteorganisationen weltweit fordern die französische Nationalversammlung auf, ein Gesetz zu verabschieden, das die Beweislast in Urheberrechtsstreitigkeiten mit KI-Unternehmen umkehren würde. Der sogenannte „Darcos-Gesetzentwurf“ sieht vor, dass Anbieter generativer KI nachweisen müssen, dass urheberrechtlich geschützte Inhalte nicht für das Training ihrer Modelle verwendet wurden. Bislang liegt diese Nachweispflicht meist bei Rechteinhabern. Unterstützt wird die Initiative von den Mitgliedern der CISAC, die mehr als fünf Millionen Kreative vertreten. Befürworter sehen darin einen wichtigen Schritt zu mehr Transparenz und einer fairen Vergütung von Urhebern im KI-Zeitalter. (musicbusinessworldwide.com)
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  • Suno kämpft um Geheimhaltung seiner Trainingsdaten:

    Im laufenden Urheberrechtsstreit mit Sony Music Entertainment und Universal Music Group versucht der KI-Musikgenerator Suno, die Größe seines Trainingsdatensatzes unter Verschluss zu halten. Das Unternehmen argumentiert, eine Offenlegung würde Wettbewerbern wertvolle Einblicke in seine Technologie und Datenbasis geben. Gleichzeitig verschärfen die Labels ihre Klage und behaupten, Suno habe seine Modelle mit „Millionen“ urheberrechtlich geschützter Aufnahmen trainiert.

    Warum das für OnPlug relevant ist: Der Fall zeigt, dass Transparenz über Trainingsdaten zu einem zentralen Wettbewerbs- und Compliance-Thema im AI-Music-Markt wird. Für Anbieter von KI-gestützten Musikservices gewinnen nachvollziehbare Datenquellen, Rechteklärung und Lizenzmodelle zunehmend an strategischer Bedeutung.

    Suno kämpft um Geheimhaltung seiner Trainingsdaten: Im laufenden Urheberrechtsstreit mit Sony Music Entertainment und Universal Music Group versucht der KI-Musikgenerator Suno, die Größe seines Trainingsdatensatzes unter Verschluss zu halten. Das Unternehmen argumentiert, eine Offenlegung würde Wettbewerbern wertvolle Einblicke in seine Technologie und Datenbasis geben. Gleichzeitig verschärfen die Labels ihre Klage und behaupten, Suno habe seine Modelle mit „Millionen“ urheberrechtlich geschützter Aufnahmen trainiert. Warum das für OnPlug relevant ist: Der Fall zeigt, dass Transparenz über Trainingsdaten zu einem zentralen Wettbewerbs- und Compliance-Thema im AI-Music-Markt wird. Für Anbieter von KI-gestützten Musikservices gewinnen nachvollziehbare Datenquellen, Rechteklärung und Lizenzmodelle zunehmend an strategischer Bedeutung.
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  • 🎵 Suno plant große Änderungen ab 2026

    Die KI-Musikplattform Suno will ab 2026 neue lizenzierte Modelle einführen und ihr Geschäftsmodell anpassen. Kostenlose Nutzer sollen künftig Songs nur noch streamen und teilen können – Downloads werden kostenpflichtig. Bezahl-Abos erhalten monatliche Download-Kontingente mit optionalen Zusatzkäufen

    Außerdem übernimmt Suno die Konzertplattform Songkick, die weiterhin eigenständig betrieben werden soll.Hintergrund ist eine neue Partnerschaft mit Warner Music Group nach früheren Urheberrechtsstreitigkeiten rund um KI-Musik.

    Quellen:Reuters-Bericht Warner Music / Suno Partnerschaft


    Die Verhandlungen mit Universal und Sony laufen zwar formal weiter, aber laut mehreren Berichten gibt es momentan „keinen Weg nach vorne“ mit dem aktuellen Vorschlag.

    🎵 Suno plant große Änderungen ab 2026Die KI-Musikplattform Suno will ab 2026 neue lizenzierte Modelle einführen und ihr Geschäftsmodell anpassen. Kostenlose Nutzer sollen künftig Songs nur noch streamen und teilen können – Downloads werden kostenpflichtig. Bezahl-Abos erhalten monatliche Download-Kontingente mit optionalen ZusatzkäufenAußerdem übernimmt Suno die Konzertplattform Songkick, die weiterhin eigenständig betrieben werden soll.Hintergrund ist eine neue Partnerschaft mit Warner Music Group nach früheren Urheberrechtsstreitigkeiten rund um KI-Musik.Quellen:Reuters-Bericht Warner Music / Suno PartnerschaftDie Verhandlungen mit Universal und Sony laufen zwar formal weiter, aber laut mehreren Berichten gibt es momentan „keinen Weg nach vorne“ mit dem aktuellen Vorschlag.
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