Interview: „KI-Musik braucht endlich eine eigene Bühne“
KIBEATS-CEO über Kibeats und den Global AI Contest
Mit Kibeats.net entsteht derzeit eine der ersten deutschen Streamingplattformen speziell für KI-generierte Musik. Gleichzeitig sorgt das Projekt mit dem internationalen „Global AI Contest“ für Aufmerksamkeit innerhalb der schnell wachsenden AI-Music-Szene. Im Interview spricht der CEO von KIBEATS über die Zukunft von KI-Musik, die Herausforderungen für Indie-Artists und warum der Global AI Contest mehr als nur ein Wettbewerb sein soll.
Redaktion: Wir begrüßen den CEO von KIBEATS, Andreas Merlas. Herr Merlas, KIBEATS wird aktuell als erste deutsche Streamingplattform für KI-Musik wahrgenommen. Wie entstand die Idee?
CEO KIBEATS:
Wir haben gesehen, dass es weltweit immer mehr Künstler gibt, die mit KI Musik produzieren, aber kaum Plattformen existieren, die sich wirklich auf dieses neue Genre konzentrieren. Viele klassische Streamingdienste behandeln AI Music eher wie ein Randthema. Genau dort wollten wir ansetzen und eine Plattform schaffen, die KI-Musik nicht versteckt, sondern bewusst sichtbar macht.
Redaktion: Was unterscheidet Kibeats.net von klassischen Streamingdiensten?
CEO KIBEATS:
Unser Fokus liegt komplett auf AI Music und unabhängigen Artists. Bei uns stehen kreative Experimente, neue Technologien und innovative Musikformate im Mittelpunkt. Wir wollen nicht einfach nur ein weiterer Streamingdienst sein, sondern ein Ökosystem für KI-Musik schaffen – mit Community, Wettbewerben, Artist-Promotion und langfristig auch neuen Monetarisierungsmodellen.
Redaktion: Ein großes Thema ist aktuell der „Global AI Contest“. Was genau steckt dahinter?
CEO KIBEATS:
Der Global AI Contest ist unser internationales Community-Projekt für KI-Musikschaffende. Künstler aus verschiedenen Ländern können teilnehmen und ihre AI-generierten Songs präsentieren. Ziel ist es, Kreative weltweit miteinander zu verbinden und AI Music auf eine größere Bühne zu bringen. Der Contest startet zunächst in Europa und soll später international ausgebaut werden.
Redaktion: Warum braucht es aus Ihrer Sicht einen eigenen Wettbewerb für KI-Musik?
CEO KIBEATS:
Weil KI-Musik eine völlig neue kreative Disziplin ist. Hier entstehen gerade komplett neue Produktionsweisen, neue Genres und neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Mensch und Technologie. Viele Artists arbeiten allein und haben bisher kaum Möglichkeiten, ihre Werke sichtbar zu machen. Genau dafür wollen wir eine Bühne schaffen.
Redaktion: Kritiker sagen oft, KI-Musik sei „keine echte Kunst“. Wie reagieren Sie darauf?
CEO KIBEATS:
Diese Diskussion gab es bei jeder technologischen Veränderung in der Musikgeschichte – von Synthesizern bis zu digitalen Produktionsprogrammen. KI ist letztlich ein Werkzeug. Die kreative Idee kommt weiterhin vom Menschen. Gute AI Music entsteht nicht per Knopfdruck, sondern durch kreative Vision, Songwriting, Prompting, Arrangement und Produktion.
Redaktion: Welche Chancen sehen Sie speziell für Indie-Artists?
CEO KIBEATS:
Noch nie war es so einfach, kreative Ideen musikalisch umzusetzen – unabhängig von Budget, Studio oder Label. KI democratized Musikproduktion enorm. Indie-Artists können heute Sounds erschaffen, für die früher große Produktionsfirmen nötig gewesen wären. Das verändert die Musikindustrie massiv.
Redaktion: Wohin entwickelt sich die KI-Musikszene Ihrer Meinung nach in den nächsten Jahren?
CEO KIBEATS:
Ich glaube, AI Music wird ein fester Bestandteil der globalen Musikindustrie werden. Wir stehen aktuell erst am Anfang. In Zukunft werden KI-generierte Songs selbstverständlich auf Streamingplattformen, Festivals und in digitalen Medien vertreten sein. Unser Ziel ist es, dass KIBEATS dabei eine zentrale Rolle spielt.
Redaktion: Was möchten Sie Künstlern mitgeben, die überlegen, KI-Musik zu veröffentlichen?
CEO KIBEATS:
Jetzt ist der richtige Zeitpunkt einzusteigen. Die Szene wächst extrem schnell und die Möglichkeiten sind riesig. Wer heute beginnt, kann die Zukunft dieser neuen Musikbewegung aktiv mitgestalten. Daher laden wir alle Artists und natürlich auch junge Labels ein, mit uns zu wachsen.
Weitere Informationen:
Kibeats.net – Offizielle Plattform
Mehr zum Global AI Contest:
https://gac.kibeats.org/




