OnPlug AI Music News

  • Sony Music und Universal gehen in Kanada gegen Streaming-App Musi vor

    Sony Music Entertainment und die Universal Music Group haben gemeinsam mit dem Branchenverband IFPI in Kanada rechtliche Schritte gegen die Streaming-App Musi eingeleitet. Die Musikindustrie wirft dem Dienst vor, urheberrechtlich geschützte Musik ohne Lizenz öffentlich zugänglich zu machen und dabei die technischen Schutzmaßnahmen von YouTube gezielt zu umgehen.Nach Angaben der IFPI finanziert sich Musi über Werbung und kostenpflichtige Abonnements, obwohl der Dienst keine Lizenzvereinbarungen mit Rechteinhabern besitzt. Die Organisation bezeichnet Musi als „parasitären“ Streaming-Dienst, der das Erscheinungsbild legaler Musikplattformen imitiere, Künstlern und Labels jedoch Einnahmen entziehe.

    Musi war bereits im September 2024 aus dem Apple App Store entfernt worden, nachdem Rechteinhaber und YouTube Beschwerden wegen Urheberrechtsverletzungen eingereicht hatten. Nutzer, die die App bereits installiert hatten, können sie jedoch weiterhin verwenden. Mit der Klage wollen Sony Music, Universal und die IFPI ein deutliches Signal gegen Dienste setzen, die lizenzierte Streaming-Angebote unterlaufen.


    Sony Music und Universal gehen in Kanada gegen Streaming-App Musi vorSony Music Entertainment und die Universal Music Group haben gemeinsam mit dem Branchenverband IFPI in Kanada rechtliche Schritte gegen die Streaming-App Musi eingeleitet. Die Musikindustrie wirft dem Dienst vor, urheberrechtlich geschützte Musik ohne Lizenz öffentlich zugänglich zu machen und dabei die technischen Schutzmaßnahmen von YouTube gezielt zu umgehen.Nach Angaben der IFPI finanziert sich Musi über Werbung und kostenpflichtige Abonnements, obwohl der Dienst keine Lizenzvereinbarungen mit Rechteinhabern besitzt. Die Organisation bezeichnet Musi als „parasitären“ Streaming-Dienst, der das Erscheinungsbild legaler Musikplattformen imitiere, Künstlern und Labels jedoch Einnahmen entziehe.Musi war bereits im September 2024 aus dem Apple App Store entfernt worden, nachdem Rechteinhaber und YouTube Beschwerden wegen Urheberrechtsverletzungen eingereicht hatten. Nutzer, die die App bereits installiert hatten, können sie jedoch weiterhin verwenden. Mit der Klage wollen Sony Music, Universal und die IFPI ein deutliches Signal gegen Dienste setzen, die lizenzierte Streaming-Angebote unterlaufen.
    ·11 Views ·0 Reviews
  • Spotify erweitert sein KI-Remix-Programm

    Spotify setzt seinen KI-Kurs weiter fort: Das Unternehmen hat sein AI-Remix-Programm auf zahlreiche unabhängige Musiklabels ausgeweitet.Künftig können noch mehr Künstler ihre Songs für lizenzierte KI-Remixes und alternative Versionen freigeben. Die Teilnahme erfolgt freiwillig, sodass Künstler selbst entscheiden, ob ihre Musik für KI-basierte Bearbeitungen genutzt werden darf.

    Die Entwicklung zeigt deutlich, dass KI in der Musikbranche zunehmend als kreative Ergänzung statt als Bedrohung gesehen wird. Während Plattformen wie Spotify auf lizenzierte Remixes bestehender Songs setzen, entstehen gleichzeitig immer mehr Möglichkeiten, mit KI komplett neue Musik zu erschaffen.

    Ein weiterer Schritt dafür, dass KI-Musik im Mainstream ankommt.

    Spotify erweitert sein KI-Remix-ProgrammSpotify setzt seinen KI-Kurs weiter fort: Das Unternehmen hat sein AI-Remix-Programm auf zahlreiche unabhängige Musiklabels ausgeweitet.Künftig können noch mehr Künstler ihre Songs für lizenzierte KI-Remixes und alternative Versionen freigeben. Die Teilnahme erfolgt freiwillig, sodass Künstler selbst entscheiden, ob ihre Musik für KI-basierte Bearbeitungen genutzt werden darf.Die Entwicklung zeigt deutlich, dass KI in der Musikbranche zunehmend als kreative Ergänzung statt als Bedrohung gesehen wird. Während Plattformen wie Spotify auf lizenzierte Remixes bestehender Songs setzen, entstehen gleichzeitig immer mehr Möglichkeiten, mit KI komplett neue Musik zu erschaffen.Ein weiterer Schritt dafür, dass KI-Musik im Mainstream ankommt.
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  • Saregama setzt auf KI, um Musikklassiker für Gen Z neu zu inszenieren

    Das indische Traditionslabel Saregama nutzt Künstliche Intelligenz, um Musikvideos für Songs zu produzieren, zu denen bislang keine offiziellen Bilder existierten. Ziel ist es, den umfangreichen Backkatalog für Plattformen wie YouTube, Instagram und TikTok attraktiver zu machen und insbesondere ein jüngeres Publikum der Generation Z zu erreichen.

    Statt auf aufwendige Drehs setzt Saregama auf KI-generierte Visuals, die sich deutlich schneller und kostengünstiger erstellen lassen. Das Unternehmen sieht darin eine Möglichkeit, tausende Klassiker neu zu monetarisieren und zusätzliche Erlösquellen aus seinem historischen Repertoire zu erschließen. Die Initiative ist Teil einer umfassenderen KI-Strategie, mit der das Label seinen Katalog digital modernisieren will.Bemerkenswert ist dabei die Doppelstrategie des Unternehmens: Während Saregama KI zur Aufwertung des eigenen Katalogs einsetzt, fordert das Label zugleich, dass rein KI-generierte Musik bei Streaming-Diensten keine Beteiligung an den Lizenzvergütungen erhalten soll. Stattdessen sieht das Unternehmen KI vor allem als Werkzeug zur Vermarktung und Verwertung bestehender, von Menschen geschaffener Musik.

    Saregama setzt auf KI, um Musikklassiker für Gen Z neu zu inszenierenDas indische Traditionslabel Saregama nutzt Künstliche Intelligenz, um Musikvideos für Songs zu produzieren, zu denen bislang keine offiziellen Bilder existierten. Ziel ist es, den umfangreichen Backkatalog für Plattformen wie YouTube, Instagram und TikTok attraktiver zu machen und insbesondere ein jüngeres Publikum der Generation Z zu erreichen.Statt auf aufwendige Drehs setzt Saregama auf KI-generierte Visuals, die sich deutlich schneller und kostengünstiger erstellen lassen. Das Unternehmen sieht darin eine Möglichkeit, tausende Klassiker neu zu monetarisieren und zusätzliche Erlösquellen aus seinem historischen Repertoire zu erschließen. Die Initiative ist Teil einer umfassenderen KI-Strategie, mit der das Label seinen Katalog digital modernisieren will.Bemerkenswert ist dabei die Doppelstrategie des Unternehmens: Während Saregama KI zur Aufwertung des eigenen Katalogs einsetzt, fordert das Label zugleich, dass rein KI-generierte Musik bei Streaming-Diensten keine Beteiligung an den Lizenzvergütungen erhalten soll. Stattdessen sieht das Unternehmen KI vor allem als Werkzeug zur Vermarktung und Verwertung bestehender, von Menschen geschaffener Musik.
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  • Südkorea: KOMCA erlaubt KI-unterstützte Musik – mit strengen Auflagen

    Die südkoreanische Verwertungsgesellschaft KOMCA hat ihr bisheriges Verbot für die Registrierung KI-unterstützter Musik aufgehoben. Künftig können Songs, bei deren Entstehung KI zum Einsatz kam, registriert und vergütet werden – vorausgesetzt, der kreative Hauptanteil stammt nachweislich von einem Menschen. Vollständig per Prompt generierte Werke bleiben dagegen von der Registrierung ausgeschlossen.

    Wer ein KI-unterstütztes Werk anmeldet, muss künftig offenlegen, welche KI-Tools verwendet wurden und welchen kreativen Beitrag die Urheber:innen selbst geleistet haben. KOMCA kann bei Bedarf Nachweise wie DAW-Projektdateien, Versionsverläufe oder Prompt-Protokolle anfordern. Falsche Angaben können zur Sperrung oder Rückforderung von Tantiemen sowie zur Kündigung des Wahrnehmungsvertrags führen. Bei vorsätzlichem Missbrauch sind zusätzlich Vertragsstrafen vorgesehen.

    Mit der neuen Regelung reagiert KOMCA auf die zunehmende Verbreitung von KI-Werkzeugen im Musikschaffen. Ziel ist es, den Einsatz von KI als kreatives Hilfsmittel zu ermöglichen, ohne den urheberrechtlichen Schutz menschlicher Kreativleistungen aufzugeben.

    Südkorea: KOMCA erlaubt KI-unterstützte Musik – mit strengen AuflagenDie südkoreanische Verwertungsgesellschaft KOMCA hat ihr bisheriges Verbot für die Registrierung KI-unterstützter Musik aufgehoben. Künftig können Songs, bei deren Entstehung KI zum Einsatz kam, registriert und vergütet werden – vorausgesetzt, der kreative Hauptanteil stammt nachweislich von einem Menschen. Vollständig per Prompt generierte Werke bleiben dagegen von der Registrierung ausgeschlossen.Wer ein KI-unterstütztes Werk anmeldet, muss künftig offenlegen, welche KI-Tools verwendet wurden und welchen kreativen Beitrag die Urheber:innen selbst geleistet haben. KOMCA kann bei Bedarf Nachweise wie DAW-Projektdateien, Versionsverläufe oder Prompt-Protokolle anfordern. Falsche Angaben können zur Sperrung oder Rückforderung von Tantiemen sowie zur Kündigung des Wahrnehmungsvertrags führen. Bei vorsätzlichem Missbrauch sind zusätzlich Vertragsstrafen vorgesehen.Mit der neuen Regelung reagiert KOMCA auf die zunehmende Verbreitung von KI-Werkzeugen im Musikschaffen. Ziel ist es, den Einsatz von KI als kreatives Hilfsmittel zu ermöglichen, ohne den urheberrechtlichen Schutz menschlicher Kreativleistungen aufzugeben.
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    ·35 Views ·0 Reviews
  • Udio: Gericht lässt Klage unabhängiger Künstler weiterlaufen

    Im Rechtsstreit um den KI-Musikgenerator Udio gibt es eine wichtige Entwicklung: Ein US-Bundesgericht hat den Antrag des Unternehmens auf Abweisung einer Sammelklage unabhängiger Musiker zunächst zurückgewiesen. Gleichzeitig wurde das Verfahren vom Bundesstaat Illinois an das zuständige Bundesgericht in New York verlegt, wo nun über das weitere Vorgehen entschieden wird.

    Die Kläger werfen Udio vor, urheberrechtlich geschützte Musik ohne Genehmigung für das Training seiner KI-Modelle genutzt zu haben. Neben Copyright-Verletzungen umfasst die Klage weitere Vorwürfe, darunter Verstöße gegen den Digital Millennium Copyright Act (DMCA). Udio kann seinen Antrag auf Klageabweisung vor dem New Yorker Gericht erneut einreichen.

    Mit der Verlegung werden die Verfahren gegen Udio zunehmend an einem Gericht gebündelt. Dort laufen bereits die Klagen großer Musikunternehmen sowie weitere Verfahren rund um den Einsatz urheberrechtlich geschützter Musik beim Training generativer KI-Systeme. Die Entscheidungen könnten richtungsweisend für die gesamte Musik- und KI-Branche werden.

    Udio: Gericht lässt Klage unabhängiger Künstler weiterlaufenIm Rechtsstreit um den KI-Musikgenerator Udio gibt es eine wichtige Entwicklung: Ein US-Bundesgericht hat den Antrag des Unternehmens auf Abweisung einer Sammelklage unabhängiger Musiker zunächst zurückgewiesen. Gleichzeitig wurde das Verfahren vom Bundesstaat Illinois an das zuständige Bundesgericht in New York verlegt, wo nun über das weitere Vorgehen entschieden wird.Die Kläger werfen Udio vor, urheberrechtlich geschützte Musik ohne Genehmigung für das Training seiner KI-Modelle genutzt zu haben. Neben Copyright-Verletzungen umfasst die Klage weitere Vorwürfe, darunter Verstöße gegen den Digital Millennium Copyright Act (DMCA). Udio kann seinen Antrag auf Klageabweisung vor dem New Yorker Gericht erneut einreichen.Mit der Verlegung werden die Verfahren gegen Udio zunehmend an einem Gericht gebündelt. Dort laufen bereits die Klagen großer Musikunternehmen sowie weitere Verfahren rund um den Einsatz urheberrechtlich geschützter Musik beim Training generativer KI-Systeme. Die Entscheidungen könnten richtungsweisend für die gesamte Musik- und KI-Branche werden.
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  • Music-Tech-Update: Neue Tools für Artists und die Musikbranche

    Die aktuelle Music Tech Round-Up von Music Ally zeigt, wie rasant sich das digitale Musik-Ökosystem weiterentwickelt. Zu den spannendsten Neuerungen gehört Whatnot Made for Music, das Musiker:innen neue Möglichkeiten für den Direktverkauf und den Aufbau von Fan-Communities eröffnen soll. Ebenfalls im Fokus stehen Surf Music, das den Zugang zu Musikdaten und Workflows vereinfachen möchte, ROSTR, das seine Plattform für das Musik-Business weiter ausbaut, sowie Hive, dessen KI-Technologien unter anderem für Content-Moderation und Medienanalyse eingesetzt werden.

    Die Entwicklungen unterstreichen den Trend: Künstliche Intelligenz, datenbasierte Services und Direct-to-Fan-Modelle gewinnen für Künstler:innen, Labels und Musikunternehmen weiter an Bedeutung und verändern die Arbeitsabläufe der Branche nachhaltig.

    Music-Tech-Update: Neue Tools für Artists und die MusikbrancheDie aktuelle Music Tech Round-Up von Music Ally zeigt, wie rasant sich das digitale Musik-Ökosystem weiterentwickelt. Zu den spannendsten Neuerungen gehört Whatnot Made for Music, das Musiker:innen neue Möglichkeiten für den Direktverkauf und den Aufbau von Fan-Communities eröffnen soll. Ebenfalls im Fokus stehen Surf Music, das den Zugang zu Musikdaten und Workflows vereinfachen möchte, ROSTR, das seine Plattform für das Musik-Business weiter ausbaut, sowie Hive, dessen KI-Technologien unter anderem für Content-Moderation und Medienanalyse eingesetzt werden.Die Entwicklungen unterstreichen den Trend: Künstliche Intelligenz, datenbasierte Services und Direct-to-Fan-Modelle gewinnen für Künstler:innen, Labels und Musikunternehmen weiter an Bedeutung und verändern die Arbeitsabläufe der Branche nachhaltig.
    ·30 Views ·0 Reviews
  • Musik-Streaming: Der Milliardenmarkt des Streaming-Betrugs

    Streaming-Fraud entwickelt sich zunehmend zu einem professionell organisierten Geschäftsmodell. Wie Music Ally berichtet, manipulieren kriminelle Netzwerke mit Bot-Farmen, Fake-Accounts und automatisierten Playlists Millionen von Streams, um Lizenzzahlungen aus den Ausschüttungstöpfen der Streaming-Dienste abzuschöpfen. Betroffen sind nicht nur die Plattformen selbst, sondern vor allem Künstler:innen und Labels, deren legitime Einnahmen dadurch sinken.

    Die Branche reagiert mit strengeren Kontrollen und neuen Erkennungssystemen. Dennoch bleibt die Bekämpfung schwierig, da die Methoden der Betrüger immer ausgefeilter werden und sich ständig weiterentwickeln. Der Artikel zeigt, dass Streaming-Fraud längst kein Randphänomen mehr ist, sondern erhebliche wirtschaftliche Schäden verursacht und das Vertrauen in das Streaming-Ökosystem belastet.

    Musik-Streaming: Der Milliardenmarkt des Streaming-BetrugsStreaming-Fraud entwickelt sich zunehmend zu einem professionell organisierten Geschäftsmodell. Wie Music Ally berichtet, manipulieren kriminelle Netzwerke mit Bot-Farmen, Fake-Accounts und automatisierten Playlists Millionen von Streams, um Lizenzzahlungen aus den Ausschüttungstöpfen der Streaming-Dienste abzuschöpfen. Betroffen sind nicht nur die Plattformen selbst, sondern vor allem Künstler:innen und Labels, deren legitime Einnahmen dadurch sinken.Die Branche reagiert mit strengeren Kontrollen und neuen Erkennungssystemen. Dennoch bleibt die Bekämpfung schwierig, da die Methoden der Betrüger immer ausgefeilter werden und sich ständig weiterentwickeln. Der Artikel zeigt, dass Streaming-Fraud längst kein Randphänomen mehr ist, sondern erhebliche wirtschaftliche Schäden verursacht und das Vertrauen in das Streaming-Ökosystem belastet.
    ·30 Views ·0 Reviews
  • Universal verkauft Spotify-Aktien – Künstler erhalten über 100 Mio. US-Dollar

    Universal Music Group hat ein weiteres Paket seiner Spotify-Aktien im Wert von rund 467 Mio. US-Dollar verkauft. Ein erheblicher Teil des Erlöses kommt dabei den Künstlern zugute: Nach Berechnungen von Music Business Worldwide dürften mehr als 100 Mio. US-Dollar gemäß den bestehenden Vereinbarungen an UMG-Künstler ausgeschüttet werden. Die Beteiligung stammt aus Spotifys Börsengang 2018, als die Major-Labels Aktien als Teil ihrer Lizenzvereinbarungen erhielten. Die aktuelle Transaktion unterstreicht erneut, dass die Spotify-Beteiligung für Universal nicht nur ein Investment, sondern auch eine zusätzliche Einnahmequelle für Rechteinhaber und Künstler ist.

    Universal verkauft Spotify-Aktien – Künstler erhalten über 100 Mio. US-DollarUniversal Music Group hat ein weiteres Paket seiner Spotify-Aktien im Wert von rund 467 Mio. US-Dollar verkauft. Ein erheblicher Teil des Erlöses kommt dabei den Künstlern zugute: Nach Berechnungen von Music Business Worldwide dürften mehr als 100 Mio. US-Dollar gemäß den bestehenden Vereinbarungen an UMG-Künstler ausgeschüttet werden. Die Beteiligung stammt aus Spotifys Börsengang 2018, als die Major-Labels Aktien als Teil ihrer Lizenzvereinbarungen erhielten. Die aktuelle Transaktion unterstreicht erneut, dass die Spotify-Beteiligung für Universal nicht nur ein Investment, sondern auch eine zusätzliche Einnahmequelle für Rechteinhaber und Künstler ist.
    ·38 Views ·0 Reviews
  • Superfans: Warum die Musikbranche ihre wertvollsten Fans oft nicht kennt

    Die Musikindustrie setzt große Hoffnungen auf sogenannte Superfans als künftigen Wachstumsmotor. Doch laut einem Gastbeitrag von Mag Rodriguez, CEO der Fanplattform EVEN, liegt das eigentliche Problem woanders: Die Branche kann ihre engagiertesten Fans oft gar nicht eindeutig identifizieren. Streaming-Daten, Ticketkäufe, Merchandise und Community-Aktivitäten liegen auf verschiedenen Plattformen – ein vollständiges Bild des Fans fehlt.Rodriguez fordert deshalb einen „Unified Fan Record“, der alle Interaktionen eines Fans an einem Ort zusammenführt. Denn der größte Käufer, der aktivste Streamer und das engagierteste Community-Mitglied sind häufig nicht dieselbe Person. Wer Superfans langfristig binden und neue Erlösmodelle entwickeln möchte, müsse zunächst verstehen, wie unterschiedlich Fans mit Künstlern interagieren – bevor neue Premium-Angebote oder Fan-Tarife geschaffen werden.

    Superfans: Warum die Musikbranche ihre wertvollsten Fans oft nicht kenntDie Musikindustrie setzt große Hoffnungen auf sogenannte Superfans als künftigen Wachstumsmotor. Doch laut einem Gastbeitrag von Mag Rodriguez, CEO der Fanplattform EVEN, liegt das eigentliche Problem woanders: Die Branche kann ihre engagiertesten Fans oft gar nicht eindeutig identifizieren. Streaming-Daten, Ticketkäufe, Merchandise und Community-Aktivitäten liegen auf verschiedenen Plattformen – ein vollständiges Bild des Fans fehlt.Rodriguez fordert deshalb einen „Unified Fan Record“, der alle Interaktionen eines Fans an einem Ort zusammenführt. Denn der größte Käufer, der aktivste Streamer und das engagierteste Community-Mitglied sind häufig nicht dieselbe Person. Wer Superfans langfristig binden und neue Erlösmodelle entwickeln möchte, müsse zunächst verstehen, wie unterschiedlich Fans mit Künstlern interagieren – bevor neue Premium-Angebote oder Fan-Tarife geschaffen werden.
    ·36 Views ·0 Reviews
  • Musiklabels wollen Piraterie-Klage gegen ISP Grande beenden

    Nach dem richtungsweisenden Urteil des US Supreme Court im Fall Cox v. Sony Music wollen Universal Music, Sony Music und Warner Music ihre langjährige Klage gegen den Internetanbieter Grande Communications nicht weiterverfolgen. Uneinigkeit besteht jedoch weiterhin über die Prozesskosten: Grande fordert rund 4 Millionen US-Dollar an Kosten für eine Sicherheitsleistung zurück, während die Labels verlangen, dass beide Seiten ihre jeweiligen Kosten selbst tragen

    .Der Rechtsstreit könnte damit zwar inhaltlich beendet sein, die Auseinandersetzung um die Verfahrenskosten ist jedoch noch nicht entschieden. Das Verfahren gilt als weiterer Meilenstein in der Debatte um die Haftung von Internetanbietern bei Urheberrechtsverletzungen ihrer Nutzer.

    Musiklabels wollen Piraterie-Klage gegen ISP Grande beendenNach dem richtungsweisenden Urteil des US Supreme Court im Fall Cox v. Sony Music wollen Universal Music, Sony Music und Warner Music ihre langjährige Klage gegen den Internetanbieter Grande Communications nicht weiterverfolgen. Uneinigkeit besteht jedoch weiterhin über die Prozesskosten: Grande fordert rund 4 Millionen US-Dollar an Kosten für eine Sicherheitsleistung zurück, während die Labels verlangen, dass beide Seiten ihre jeweiligen Kosten selbst tragen.Der Rechtsstreit könnte damit zwar inhaltlich beendet sein, die Auseinandersetzung um die Verfahrenskosten ist jedoch noch nicht entschieden. Das Verfahren gilt als weiterer Meilenstein in der Debatte um die Haftung von Internetanbietern bei Urheberrechtsverletzungen ihrer Nutzer.
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  • Wettmärkte setzen auf starke Spotify-Zahlen

    Kurz vor der Veröffentlichung der aktuellen Quartalszahlen von Spotify richten sich die Blicke nicht nur auf Analysten – auch Prognosemärkte geben ihre Einschätzungen ab. Dort wird unter anderem auf Nutzerwachstum, Umsatz und Profitabilität gewettet, was einen interessanten Stimmungsindikator für Investoren liefert.

    Die Erwartungen wurden inzwischen bestätigt: Spotify meldet für das zweite Quartal 2026 einen neuen Meilenstein von 300 Millionen Premium-Abonnenten, 777 Millionen monatlich aktiven Nutzern (MAUs) sowie einen Umsatz von 4,8 Milliarden Euro. Gleichzeitig erreichte das Unternehmen eine Rekord-Bruttomarge und ein operatives Ergebnis von 655 Millionen Euro.

    Wettmärkte setzen auf starke Spotify-ZahlenKurz vor der Veröffentlichung der aktuellen Quartalszahlen von Spotify richten sich die Blicke nicht nur auf Analysten – auch Prognosemärkte geben ihre Einschätzungen ab. Dort wird unter anderem auf Nutzerwachstum, Umsatz und Profitabilität gewettet, was einen interessanten Stimmungsindikator für Investoren liefert.Die Erwartungen wurden inzwischen bestätigt: Spotify meldet für das zweite Quartal 2026 einen neuen Meilenstein von 300 Millionen Premium-Abonnenten, 777 Millionen monatlich aktiven Nutzern (MAUs) sowie einen Umsatz von 4,8 Milliarden Euro. Gleichzeitig erreichte das Unternehmen eine Rekord-Bruttomarge und ein operatives Ergebnis von 655 Millionen Euro.
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  • BMG übernimmt weitere Rechte an Andrew Stockdales Wolfmother-Katalog

    BMG baut die langjährige Zusammenarbeit mit Wolfmother-Frontmann Andrew Stockdale weiter aus. Das Unternehmen hat dessen Verlagsrechte sowie die Tantiemen aus den Master- und Leistungsschutzrechten am Wolfmother-Katalog übernommen. BMG ist bereits seit 2016 Stockdales weltweiter Musikverlag.

    Mit der Transaktion bündelt BMG nun sämtliche wesentlichen Rechte an Stockdales Anteil des Katalogs unter einem Dach. Dazu gehören Rockklassiker wie „Woman“, „Joker And The Thief“, „White Unicorn“ und „Dimension“. Laut BMG unterstreicht der Deal die Strategie, langfristige Künstlerpartnerschaften durch gezielte Kataloginvestitionen auszubauen.

    BMG übernimmt weitere Rechte an Andrew Stockdales Wolfmother-KatalogBMG baut die langjährige Zusammenarbeit mit Wolfmother-Frontmann Andrew Stockdale weiter aus. Das Unternehmen hat dessen Verlagsrechte sowie die Tantiemen aus den Master- und Leistungsschutzrechten am Wolfmother-Katalog übernommen. BMG ist bereits seit 2016 Stockdales weltweiter Musikverlag.Mit der Transaktion bündelt BMG nun sämtliche wesentlichen Rechte an Stockdales Anteil des Katalogs unter einem Dach. Dazu gehören Rockklassiker wie „Woman“, „Joker And The Thief“, „White Unicorn“ und „Dimension“. Laut BMG unterstreicht der Deal die Strategie, langfristige Künstlerpartnerschaften durch gezielte Kataloginvestitionen auszubauen.
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