Muvox zieht Klage gegen BMG zurück – und verklagt stattdessen Apple und Amazon
Das US-Unternehmen Muvox hat seine Patentklage gegen BMG überraschend beendet und richtet den Fokus nun auf zwei der größten Technologiekonzerne der Welt: Apple und Amazon.Die Klage gegen BMG wurde freiwillig mit endgültiger Wirkung ("with prejudice") zurückgezogen. Damit kann Muvox denselben Anspruch gegen BMG nicht erneut vor Gericht bringen. Nur einen Tag später reichte das Unternehmen neue Patentklagen gegen Apple und Amazon ein. Im Mittelpunkt steht weiterhin dasselbe Patent, das Technologien zur stimmungsbasierten Musikauswahl und Playlist-Erstellung beschreibt.
Muvox wirft beiden Unternehmen vor, entsprechende Funktionen ihrer Musikdienste ohne Lizenz zu nutzen. Ob die Vorwürfe Bestand haben, ist derzeit offen. Die neuen Verfahren befinden sich noch in einem frühen Stadium.
Der Fall zeigt, dass Patentstreitigkeiten rund um Empfehlungsalgorithmen und Musiktechnologien die Branche weiterhin beschäftigen. Gerade bei Funktionen wie personalisierten Playlists, Musikempfehlungen und KI-gestützten Discovery-Systemen könnten entsprechende Schutzrechte künftig eine noch größere Rolle spielen.
Für die Musik- und Tech-Branche bleibt das Verfahren daher ein Fall, den es zu beobachten gilt.
Muvox zieht Klage gegen BMG zurück – und verklagt stattdessen Apple und AmazonDas US-Unternehmen Muvox hat seine Patentklage gegen BMG überraschend beendet und richtet den Fokus nun auf zwei der größten Technologiekonzerne der Welt: Apple und Amazon.Die Klage gegen BMG wurde freiwillig mit endgültiger Wirkung ("with prejudice") zurückgezogen. Damit kann Muvox denselben Anspruch gegen BMG nicht erneut vor Gericht bringen. Nur einen Tag später reichte das Unternehmen neue Patentklagen gegen Apple und Amazon ein. Im Mittelpunkt steht weiterhin dasselbe Patent, das Technologien zur stimmungsbasierten Musikauswahl und Playlist-Erstellung beschreibt. Muvox wirft beiden Unternehmen vor, entsprechende Funktionen ihrer Musikdienste ohne Lizenz zu nutzen. Ob die Vorwürfe Bestand haben, ist derzeit offen. Die neuen Verfahren befinden sich noch in einem frühen Stadium. Der Fall zeigt, dass Patentstreitigkeiten rund um Empfehlungsalgorithmen und Musiktechnologien die Branche weiterhin beschäftigen. Gerade bei Funktionen wie personalisierten Playlists, Musikempfehlungen und KI-gestützten Discovery-Systemen könnten entsprechende Schutzrechte künftig eine noch größere Rolle spielen.Für die Musik- und Tech-Branche bleibt das Verfahren daher ein Fall, den es zu beobachten gilt.