Die Musikindustrie setzt große Hoffnungen auf sogenannte Superfans als künftigen Wachstumsmotor. Doch laut einem Gastbeitrag von Mag Rodriguez, CEO der Fanplattform EVEN, liegt das eigentliche Problem woanders: Die Branche kann ihre engagiertesten Fans oft gar nicht eindeutig identifizieren. Streaming-Daten, Ticketkäufe, Merchandise und Community-Aktivitäten liegen auf verschiedenen Plattformen – ein vollständiges Bild des Fans fehlt.Rodriguez fordert deshalb einen „Unified Fan Record“, der alle Interaktionen eines Fans an einem Ort zusammenführt. Denn der größte Käufer, der aktivste Streamer und das engagierteste Community-Mitglied sind häufig nicht dieselbe Person. Wer Superfans langfristig binden und neue Erlösmodelle entwickeln möchte, müsse zunächst verstehen, wie unterschiedlich Fans mit Künstlern interagieren – bevor neue Premium-Angebote oder Fan-Tarife geschaffen werden.
Superfans: Warum die Musikbranche ihre wertvollsten Fans oft nicht kennt
Superfans: Warum die Musikbranche ihre wertvollsten Fans oft nicht kenntDie Musikindustrie setzt große Hoffnungen auf sogenannte Superfans als künftigen Wachstumsmotor. Doch laut einem Gastbeitrag von Mag Rodriguez, CEO der Fanplattform EVEN, liegt das eigentliche Problem woanders: Die Branche kann ihre engagiertesten Fans oft gar nicht eindeutig identifizieren. Streaming-Daten, Ticketkäufe, Merchandise und Community-Aktivitäten liegen auf verschiedenen Plattformen – ein vollständiges Bild des Fans fehlt.Rodriguez fordert deshalb einen „Unified Fan Record“, der alle Interaktionen eines Fans an einem Ort zusammenführt. Denn der größte Käufer, der aktivste Streamer und das engagierteste Community-Mitglied sind häufig nicht dieselbe Person. Wer Superfans langfristig binden und neue Erlösmodelle entwickeln möchte, müsse zunächst verstehen, wie unterschiedlich Fans mit Künstlern interagieren – bevor neue Premium-Angebote oder Fan-Tarife geschaffen werden.
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