Spotify und MLC: Rechtsstreit um Lizenzzahlungen geht weiter

Der Rechtsstreit zwischen Spotify und dem Mechanical Licensing Collective (MLC) in den USA geht in die nächste Runde. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Spotify seine Premium-Abos wegen des enthaltenen Hörbuchangebots als „Bundle“ einstufen und dadurch geringere mechanische Lizenzgebühren an Songwriter und Musikverlage zahlen darf.

Nachdem ein Gericht die ursprüngliche Klage zunächst zugunsten von Spotify abgewiesen hatte, kann der MLC seine Argumentation nun weiterverfolgen. Damit bleibt die zentrale Auseinandersetzung über die Auslegung der US-Lizenzregeln und die Höhe der fälligen Tantiemen offen.

Für die Musikbranche ist der Fall von großer Bedeutung: Es geht nicht nur um die Zahlungen von Spotify, sondern grundsätzlich darum, wie Streaming-Abos mit zusätzlichen Leistungen wie Hörbüchern bei der Berechnung von Autoren- und Verlagsvergütungen behandelt werden.

Spotify und MLC: Rechtsstreit um Lizenzzahlungen geht weiterDer Rechtsstreit zwischen Spotify und dem Mechanical Licensing Collective (MLC) in den USA geht in die nächste Runde. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Spotify seine Premium-Abos wegen des enthaltenen Hörbuchangebots als „Bundle“ einstufen und dadurch geringere mechanische Lizenzgebühren an Songwriter und Musikverlage zahlen darf.Nachdem ein Gericht die ursprüngliche Klage zunächst zugunsten von Spotify abgewiesen hatte, kann der MLC seine Argumentation nun weiterverfolgen. Damit bleibt die zentrale Auseinandersetzung über die Auslegung der US-Lizenzregeln und die Höhe der fälligen Tantiemen offen.Für die Musikbranche ist der Fall von großer Bedeutung: Es geht nicht nur um die Zahlungen von Spotify, sondern grundsätzlich darum, wie Streaming-Abos mit zusätzlichen Leistungen wie Hörbüchern bei der Berechnung von Autoren- und Verlagsvergütungen behandelt werden.
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