US Copyright Office untersucht Streaming-Betrug

Das US Copyright Office (USCO) hat eine öffentliche Untersuchung zu Streaming-Betrug in der Musikindustrie gestartet. Im Mittelpunkt stehen die Methoden hinter manipulierten Streams, die wirtschaftlichen Folgen für Rechteinhaber sowie der zunehmende Zusammenhang mit KI-generierter Musik.Auslöser ist unter anderem die wachsende Zahl vollständig KI-generierter Tracks, die über Streamingplattformen verbreitet werden. Laut Deezer waren 2025 bis zu 85 Prozent der Streams vollständig KI-generierter Songs auf der Plattform betrügerisch.

Die US-Behörde untersucht zudem, wie Streaming-Fraud das Royalty-System, Playlists und Nutzungsdaten beeinflusst und welche Maßnahmen – etwa strengere Verifizierung, gemeinsame Datenbanken oder Sanktionen – wirksam sein könnten. Anlass für die aktuelle Untersuchung ist auch ein Fall, bei dem ein US-Amerikaner mithilfe von Bots Millionen von Streams für KI-generierte Songs erzeugte und dafür rund 8,1 Millionen US-Dollar einbüßen muss.

Die Branche steht damit vor einer zentralen Frage: Wie lässt sich sicherstellen, dass Streaming-Erlöse weiterhin fair an tatsächliche Künstler und Rechteinhaber fließen?

Die öffentliche Konsultation läuft bis zum 23. November 2026.


US Copyright Office untersucht Streaming-BetrugDas US Copyright Office (USCO) hat eine öffentliche Untersuchung zu Streaming-Betrug in der Musikindustrie gestartet. Im Mittelpunkt stehen die Methoden hinter manipulierten Streams, die wirtschaftlichen Folgen für Rechteinhaber sowie der zunehmende Zusammenhang mit KI-generierter Musik.Auslöser ist unter anderem die wachsende Zahl vollständig KI-generierter Tracks, die über Streamingplattformen verbreitet werden. Laut Deezer waren 2025 bis zu 85 Prozent der Streams vollständig KI-generierter Songs auf der Plattform betrügerisch.Die US-Behörde untersucht zudem, wie Streaming-Fraud das Royalty-System, Playlists und Nutzungsdaten beeinflusst und welche Maßnahmen – etwa strengere Verifizierung, gemeinsame Datenbanken oder Sanktionen – wirksam sein könnten. Anlass für die aktuelle Untersuchung ist auch ein Fall, bei dem ein US-Amerikaner mithilfe von Bots Millionen von Streams für KI-generierte Songs erzeugte und dafür rund 8,1 Millionen US-Dollar einbüßen muss.Die Branche steht damit vor einer zentralen Frage: Wie lässt sich sicherstellen, dass Streaming-Erlöse weiterhin fair an tatsächliche Künstler und Rechteinhaber fließen?Die öffentliche Konsultation läuft bis zum 23. November 2026.
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