Sonilo sammelt 11 Millionen Dollar für KI-Musik passend zu Videos

Das Startup von ehemaligen TikTok-Mitarbeitern entwickelt eine KI, die Musik und Soundeffekte automatisch an Bildinhalte anpasst. Die Technologie richtet sich an Creator, Videoproduzenten und Unternehmen.

Das KI-Audio-Startup Sonilo hat in einer Finanzierungsrunde 11 Millionen US-Dollar eingesammelt. Angeführt wurde die Runde vom Investor B Capital, auch Redpoint beteiligte sich. Das berichtet das Branchenmagazin Variety. Sonilo entwickelt eine KI-Technologie, die Musik und Soundeffekte passend zum Ablauf, zur Stimmung und zu den Szenen eines Videos erzeugt.

Hinter dem Unternehmen aus San Francisco stehen mehrere ehemalige TikTok-Mitarbeiter. CEO Shawn Song war dort im Bereich multimodaler KI tätig, während COO Keli Li die globale Musikorganisation von TikTok mit aufgebaut hatte.Musik, die sich am Bild orientiertSonilos Technologie trägt den Namen „Sound World Model“. Nutzer können ein Video hochladen, ihre Vorstellungen per Texteingabe beschreiben oder beides kombinieren. Die KI analysiert die visuellen Inhalte und generiert dazu passende Musik und Geräusche, die sich an Bewegungen, Szenenwechseln und der emotionalen Wirkung des Materials orientieren sollen.

Die Anwendung zielt insbesondere auf Kurzvideos, Social-Media-Inhalte, kurze Dramaserien und professionelle Videoproduktionen. Darüber hinaus bietet Sonilo KI-Synchronisation mit Lippenbewegungsanpassung für die mehrsprachige Bearbeitung von Videos an. Erste Integrationen bestehen unter anderem mit ComfyUI und der Creator-Plattform TapNow.


Lizenzierung als wichtiger Faktor

Bei den Trainingsdaten setzt Sonilo nach eigenen Angaben auf lizenzierte Musik. Zu den frühen Partnern gehört Shutterstock. Rechteinhaber sollen Lizenzgebühren und eine Beteiligung an den Einnahmen erhalten. Weitere Vereinbarungen mit Rechteorganisationen für Musikveröffentlichungen und Masteraufnahmen waren laut Unternehmensangaben noch in Vorbereitung.

Die Finanzierung soll dazu beitragen, die Technologie auszubauen und die Verbreitung über Creator- und Entwicklerplattformen zu erweitern. Eine Consumer-App ist für das vierte Quartal 2026 angekündigt.

Für Content-Creator könnte Sonilo die Vertonung von Videos deutlich vereinfachen. Statt einen fertigen Musiktitel mühsam auf einzelne Szenen zuzuschneiden, soll die KI den Sound direkt auf das vorhandene Bildmaterial abstimmen. Ob sich die Technologie im Produktionsalltag durchsetzt, wird sich allerdings erst mit zunehmender Nutzung zeigen.

Quelle: Variety via Yahoo Finance

Sonilo sammelt 11 Millionen Dollar für KI-Musik passend zu VideosDas Startup von ehemaligen TikTok-Mitarbeitern entwickelt eine KI, die Musik und Soundeffekte automatisch an Bildinhalte anpasst. Die Technologie richtet sich an Creator, Videoproduzenten und Unternehmen.Das KI-Audio-Startup Sonilo hat in einer Finanzierungsrunde 11 Millionen US-Dollar eingesammelt. Angeführt wurde die Runde vom Investor B Capital, auch Redpoint beteiligte sich. Das berichtet das Branchenmagazin Variety. Sonilo entwickelt eine KI-Technologie, die Musik und Soundeffekte passend zum Ablauf, zur Stimmung und zu den Szenen eines Videos erzeugt. Hinter dem Unternehmen aus San Francisco stehen mehrere ehemalige TikTok-Mitarbeiter. CEO Shawn Song war dort im Bereich multimodaler KI tätig, während COO Keli Li die globale Musikorganisation von TikTok mit aufgebaut hatte.Musik, die sich am Bild orientiertSonilos Technologie trägt den Namen „Sound World Model“. Nutzer können ein Video hochladen, ihre Vorstellungen per Texteingabe beschreiben oder beides kombinieren. Die KI analysiert die visuellen Inhalte und generiert dazu passende Musik und Geräusche, die sich an Bewegungen, Szenenwechseln und der emotionalen Wirkung des Materials orientieren sollen.Die Anwendung zielt insbesondere auf Kurzvideos, Social-Media-Inhalte, kurze Dramaserien und professionelle Videoproduktionen. Darüber hinaus bietet Sonilo KI-Synchronisation mit Lippenbewegungsanpassung für die mehrsprachige Bearbeitung von Videos an. Erste Integrationen bestehen unter anderem mit ComfyUI und der Creator-Plattform TapNow. Lizenzierung als wichtiger FaktorBei den Trainingsdaten setzt Sonilo nach eigenen Angaben auf lizenzierte Musik. Zu den frühen Partnern gehört Shutterstock. Rechteinhaber sollen Lizenzgebühren und eine Beteiligung an den Einnahmen erhalten. Weitere Vereinbarungen mit Rechteorganisationen für Musikveröffentlichungen und Masteraufnahmen waren laut Unternehmensangaben noch in Vorbereitung. Die Finanzierung soll dazu beitragen, die Technologie auszubauen und die Verbreitung über Creator- und Entwicklerplattformen zu erweitern. Eine Consumer-App ist für das vierte Quartal 2026 angekündigt.Für Content-Creator könnte Sonilo die Vertonung von Videos deutlich vereinfachen. Statt einen fertigen Musiktitel mühsam auf einzelne Szenen zuzuschneiden, soll die KI den Sound direkt auf das vorhandene Bildmaterial abstimmen. Ob sich die Technologie im Produktionsalltag durchsetzt, wird sich allerdings erst mit zunehmender Nutzung zeigen.Quelle: Variety via Yahoo Finance
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