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Rekordumsätze, weniger Reichweite: Australische Musik verliert im Streaming an Boden
Die australisch-neuseeländische Verwertungsgesellschaft APRA AMCOS meldet für das Geschäftsjahr 2025/26 einen Rekordumsatz von 857,4 Millionen australischen Dollar. Gleichzeitig sinkt der Anteil heimischer Musik auf Streamingplattformen deutlich.Laut dem aktuellen Jahresbericht entfielen in Australien nur noch 8,5 Prozent der Musikstreams auf lokale Inhalte – ein Rückgang um 37,5 Prozent innerhalb von fünf Jahren. In Neuseeland stammten sogar 96 Prozent der gestreamten Musik aus dem Ausland.
Besonders deutlich zeigt sich die Entwicklung auf Plattformen mit nutzergenerierten Inhalten: Dort sank der Anteil der APRA-AMCOS-Mitglieder in Australien auf 3,6 Prozent. Die Organisation warnt, dass dieser Anteil bei anhaltendem Trend innerhalb von fünf Jahren auf rund fünf Prozent fallen könnte.
APRA AMCOS fordert deshalb unter anderem bessere Sichtbarkeit heimischer Musik auf digitalen Plattformen und Mindestquoten für lokale Inhalte. Die Zahlen werfen eine zentrale Frage für die Branche auf: Wie profitieren lokale Künstlerinnen und Künstler vom Wachstum des Streamingmarkts, wenn ihre Musik im eigenen Land immer weniger gehört wird?
Quelle: The Music Network
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