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Universal und Sony wollen Suno-Investorin zu gelöschtem Post befragen

Ein gelöschter Social-Media-Post könnte im Urheberrechtsstreit zwischen Universal Music, Sony Music und dem KI-Musikdienst Suno an Bedeutung gewinnen. Ein US-Bundesgericht hat den beiden Major-Labels erlaubt, C. C. Gong, eine ehemalige Mitarbeiterin des Suno-Investors Menlo Ventures, zu vernehmen.

Gong hatte öffentlich erklärt, den Großteil ihres Musikhörens von Spotify zu Suno verlagert zu haben, weil sie von den wiederkehrenden Empfehlungen des Streamingdienstes genug hatte. Universal und Sony sehen in der Aussage einen möglichen Hinweis darauf, dass KI-generierte Musik herkömmliche Musikaufnahmen im Markt ersetzen könnte – ein wichtiger Aspekt der juristischen Auseinandersetzung um die Nutzung urheberrechtlich geschützter Aufnahmen für das KI-Training.

Das Gericht erlaubt eine Befragung innerhalb von 30 Tagen. Ob der Post die rechtliche Bewertung von Sunos Fair-Use-Argumentation beeinflusst, bleibt offen.

Quelle: Music Business Worldwide · 26. Oktober 2026
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