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Meta gerät wegen neuer Geschäftsbedingungen unter Druck: Musik- und Kreativbranche protestiert

Die Copyright Alliance, zu deren Mitgliedern unter anderem die RIAA, die NMPA und Universal Music Group gehören, kritisiert Metas geplante Änderungen der Geschäftsbedingungen für kommerzielle Accounts scharf. Die Organisation bezeichnet die neuen Regelungen als „unvertretbar“ und warnt vor weitreichenden Möglichkeiten, Inhalte von Unternehmen und Kreativen automatisiert auszulesen und für eigene Werbe- und KI-Produkte zu nutzen.

Besonders umstritten ist, dass Geschäftskunden nach Ansicht der Copyright Alliance keine Möglichkeit haben, der Nutzung ihrer Inhalte zu widersprechen. Betroffen wären unter anderem Facebook, Instagram, Threads, Messenger und WhatsApp.

Meta hat inzwischen angekündigt, die geplante Einführung der neuen Bedingungen möglicherweise erneut zu verschieben. Statt des bislang vorgesehenen 20. November soll zunächst eine umfassende Abstimmung mit Branchenverbänden und Interessenvertretern stattfinden. Bis dahin gelten die bisherigen Geschäftsbedingungen.

Der Konflikt zeigt einmal mehr, wie stark die Interessen von Plattformbetreibern und Rechteinhabern beim Einsatz von KI und der Nutzung urheberrechtlich geschützter Inhalte auseinandergehen.
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