CISAC meldet Rekord bei Musikvergütungen – KI wird zur größten Herausforderung der Branche
Die internationale Dachorganisation CISAC hat ihren Global Collections Report 2026 veröffentlicht. Demnach erreichten die weltweiten Tantiemeneinnahmen für Urheber und Kreative im Jahr 2025 einen neuen Rekordwert von 15,5 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus von 11,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Besonders stark entwickelte sich der digitale Bereich: Die Einnahmen stiegen um 27,9 Prozent auf 6,57 Milliarden Euro. Damit entfallen inzwischen 42,4 Prozent aller weltweiten Vergütungen auf digitale Nutzungen. Im Musikbereich wurden insgesamt 14,06 Milliarden Euro eingesammelt, ein Wachstum von 11,9 Prozent.
Gleichzeitig warnt CISAC vor den Auswirkungen generativer künstlicher Intelligenz. Unlizenzierte KI-Systeme könnten die wirtschaftliche Grundlage von Musikschaffenden erheblich gefährden. Die Organisation fordert deshalb klare Lizenzierungsmodelle und eine faire Vergütung, wenn KI-Unternehmen urheberrechtlich geschützte Werke für das Training ihrer Systeme nutzen.
CISAC-Präsident und ABBA-Mitgründer Björn Ulvaeus unterstreicht, dass menschliche Kreativität nicht durch KI ersetzt oder umgangen werden dürfe. Vielmehr müsse sichergestellt werden, dass Kreative auch im KI-Zeitalter angemessen an der wirtschaftlichen Nutzung ihrer Werke beteiligt werden.
Einordnung: Trotz der positiven Rekordzahlen steht die Musikbranche vor einer entscheidenden Herausforderung: Wie lassen sich die wirtschaftlichen Chancen künstlicher Intelligenz nutzen, ohne die Rechte und Einnahmen der Urheber zu gefährden?
Quellen:
CISAC – Global Collections Report 2026
CISAC – Offizielle Pressemitteilung vom 4. November 2026
Die internationale Dachorganisation CISAC hat ihren Global Collections Report 2026 veröffentlicht. Demnach erreichten die weltweiten Tantiemeneinnahmen für Urheber und Kreative im Jahr 2025 einen neuen Rekordwert von 15,5 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus von 11,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Besonders stark entwickelte sich der digitale Bereich: Die Einnahmen stiegen um 27,9 Prozent auf 6,57 Milliarden Euro. Damit entfallen inzwischen 42,4 Prozent aller weltweiten Vergütungen auf digitale Nutzungen. Im Musikbereich wurden insgesamt 14,06 Milliarden Euro eingesammelt, ein Wachstum von 11,9 Prozent.
Gleichzeitig warnt CISAC vor den Auswirkungen generativer künstlicher Intelligenz. Unlizenzierte KI-Systeme könnten die wirtschaftliche Grundlage von Musikschaffenden erheblich gefährden. Die Organisation fordert deshalb klare Lizenzierungsmodelle und eine faire Vergütung, wenn KI-Unternehmen urheberrechtlich geschützte Werke für das Training ihrer Systeme nutzen.
CISAC-Präsident und ABBA-Mitgründer Björn Ulvaeus unterstreicht, dass menschliche Kreativität nicht durch KI ersetzt oder umgangen werden dürfe. Vielmehr müsse sichergestellt werden, dass Kreative auch im KI-Zeitalter angemessen an der wirtschaftlichen Nutzung ihrer Werke beteiligt werden.
Einordnung: Trotz der positiven Rekordzahlen steht die Musikbranche vor einer entscheidenden Herausforderung: Wie lassen sich die wirtschaftlichen Chancen künstlicher Intelligenz nutzen, ohne die Rechte und Einnahmen der Urheber zu gefährden?
Quellen:
CISAC – Global Collections Report 2026
CISAC – Offizielle Pressemitteilung vom 4. November 2026
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