KI-Detektoren schlagen erneut falsch an: Selbst Musik aus den 80ern wird als KI-generiert eingestuft
Ein bemerkenswerter Fall zeigt die Grenzen automatisierter KI-Musik-Erkennung: Der Hamburger Musiker André Grafert (Coloured Tears) hat 23 Coverversionen der schwedischen Synth-Band Twice a Man vollständig in Handarbeit produziert. SubmitHub stufte jedoch sämtliche 23 Aufnahmen als möglicherweise KI-generiert ein.
Noch brisanter: Auch sieben Originalaufnahmen von Twice a Man aus den 1980er-Jahren wurden vom System als mögliche KI-Produktionen markiert. Ein Song aus dem Jahr 1982 wurde sogar einem KI-Modell von ElevenLabs zugeordnet – obwohl dessen Musikmodell erst 2025 veröffentlicht wurde.
Der Fall macht deutlich, wie problematisch automatisierte KI-Detektoren für Musiker werden können. Gerade elektronische Musik mit Sequenzern, Drumcomputern und synthetischen Klangwelten kann offenbar Fehlalarme auslösen.
Das eigentliche Problem: Wenn solche Bewertungen über Veröffentlichungen, Plattformzugänge oder Einnahmen entscheiden, können unabhängige Künstler schnell zu Leidtragenden unzuverlässiger Algorithmen werden.
Ein KI-Verdacht ist eben noch lange kein Beweis für KI-Musik.
Ein bemerkenswerter Fall zeigt die Grenzen automatisierter KI-Musik-Erkennung: Der Hamburger Musiker André Grafert (Coloured Tears) hat 23 Coverversionen der schwedischen Synth-Band Twice a Man vollständig in Handarbeit produziert. SubmitHub stufte jedoch sämtliche 23 Aufnahmen als möglicherweise KI-generiert ein.
Noch brisanter: Auch sieben Originalaufnahmen von Twice a Man aus den 1980er-Jahren wurden vom System als mögliche KI-Produktionen markiert. Ein Song aus dem Jahr 1982 wurde sogar einem KI-Modell von ElevenLabs zugeordnet – obwohl dessen Musikmodell erst 2025 veröffentlicht wurde.
Der Fall macht deutlich, wie problematisch automatisierte KI-Detektoren für Musiker werden können. Gerade elektronische Musik mit Sequenzern, Drumcomputern und synthetischen Klangwelten kann offenbar Fehlalarme auslösen.
Das eigentliche Problem: Wenn solche Bewertungen über Veröffentlichungen, Plattformzugänge oder Einnahmen entscheiden, können unabhängige Künstler schnell zu Leidtragenden unzuverlässiger Algorithmen werden.
Ein KI-Verdacht ist eben noch lange kein Beweis für KI-Musik.
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