Disney testet KI-Lyric-Videos: „Go the Distance“ aus Hercules macht den Anfang
Disney experimentiert mit KI-generierten Musikvideos und arbeitet dafür mit dem KI-Videoanbieter OpenArt zusammen. Als erstes Projekt dient der Song „Go the Distance“ aus dem Disney-Animationsfilm Hercules von 1997.
Die Technologie soll aus Songtext, Stimmung und emotionaler Ausrichtung automatisch Storyboard-Konzepte für Lyric-Videos entwickeln. Laut Disney können Kreativteams dadurch innerhalb weniger Stunden verschiedene visuelle Ideen testen – statt wie bisher mehrere Wochen dafür einzuplanen.
Noch handelt es sich allerdings um eine Testphase. Ein fertiges KI-Lyric-Video wurde bislang nicht veröffentlicht. Disney sieht darin vor allem eine Möglichkeit, ältere Musikkataloge mit neuen visuellen Fan-Erlebnissen wieder stärker ins Rampenlicht zu rücken.
Interessant ist das auch für unabhängige Musiker: OpenArt bietet einen öffentlich zugänglichen KI-Lyric-Video-Generator an. Damit könnten künftig auch kleinere Künstler mit überschaubarem Budget professionell wirkende Musikvideos und Social-Media-Inhalte produzieren.
Bemerkenswert ist die Entwicklung auch vor dem Hintergrund von Disneys bisherigem Vorgehen gegen KI-Unternehmen, denen Urheberrechtsverletzungen vorgeworfen werden. Der Konzern zeigt damit zunehmend eine Doppelstrategie: Schutz eigener Inhalte auf der einen und gezielter Einsatz von KI für die eigene Musikvermarktung auf der anderen Seite.
Disney experimentiert mit KI-generierten Musikvideos und arbeitet dafür mit dem KI-Videoanbieter OpenArt zusammen. Als erstes Projekt dient der Song „Go the Distance“ aus dem Disney-Animationsfilm Hercules von 1997.
Die Technologie soll aus Songtext, Stimmung und emotionaler Ausrichtung automatisch Storyboard-Konzepte für Lyric-Videos entwickeln. Laut Disney können Kreativteams dadurch innerhalb weniger Stunden verschiedene visuelle Ideen testen – statt wie bisher mehrere Wochen dafür einzuplanen.
Noch handelt es sich allerdings um eine Testphase. Ein fertiges KI-Lyric-Video wurde bislang nicht veröffentlicht. Disney sieht darin vor allem eine Möglichkeit, ältere Musikkataloge mit neuen visuellen Fan-Erlebnissen wieder stärker ins Rampenlicht zu rücken.
Interessant ist das auch für unabhängige Musiker: OpenArt bietet einen öffentlich zugänglichen KI-Lyric-Video-Generator an. Damit könnten künftig auch kleinere Künstler mit überschaubarem Budget professionell wirkende Musikvideos und Social-Media-Inhalte produzieren.
Bemerkenswert ist die Entwicklung auch vor dem Hintergrund von Disneys bisherigem Vorgehen gegen KI-Unternehmen, denen Urheberrechtsverletzungen vorgeworfen werden. Der Konzern zeigt damit zunehmend eine Doppelstrategie: Schutz eigener Inhalte auf der einen und gezielter Einsatz von KI für die eigene Musikvermarktung auf der anderen Seite.
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