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  • DistroKid bleibt bei neuen Anti-Fraud-Standards außen vor
    Die IFPI will mit der Streaming Integrity Initiative (SII) einheitliche Standards gegen Streaming-Betrug etablieren. 24 Unternehmen und Verbände haben die freiwilligen Regeln bereits unterzeichnet – darunter die drei Major-Konzerne, Merlin, Ditto, IDOL und CD Baby.Auffällig: DistroKid, das nach eigenen Angaben rund 40 Prozent aller neuen Musik weltweit über seine Plattform ausliefert und mehr als vier Millionen Künstler betreut, ist bislang nicht dabei. Auch TuneCore, Believe und UnitedMasters fehlen auf der Liste.
    Die fünf SII-Grundsätze reichen von Identitäts- und Rechteprüfung über Content-Kontrollen bis zur Erkennung und Bekämpfung von Wiederholungstätern. Besonders relevant wird das angesichts der rasant wachsenden Zahl KI-generierter Uploads: Deezer meldete zuletzt fast 90.000 vollständig KI-generierte Tracks pro Tag.
    Der Druck auf die Distributoren steigt damit, mehr Verantwortung für die Integrität des Streaming-Ökosystems zu übernehmen.
    Music Business Worldwide
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  • YouTube wird zum 24/7-TV-Sender für Creator
    YouTube baut sein neues „Stations“-Format aus: Creator sollen künftig eigene 24/7-Streams erstellen können, die ihre Inhalte automatisch als lineares Programm ausspielen. Nach ersten Tests mit Musik-Acts wird das Feature nun auch für Creator-Content, Medienkanäle und Podcasts geöffnet – zunächst allerdings nur für eine begrenzte Zahl an Creatorn.
    Damit nähert sich YouTube noch stärker dem klassischen TV- und FAST-Modell an – nur mit dem riesigen Creator-Katalog der Plattform im Hintergrund.
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  • Wenn die Lizenz abläuft, muss die Musik verschwinden
    Der Fall Global Music Rights vs. Music Choice zeigt ein ziemlich analoges Problem für die digitale Musikindustrie: Was passiert technisch, wenn eine Lizenz endet – aber der Content weiterläuft?Music Choice hatte eine Lizenz für das Repertoire von Global Music Rights (GMR). Sie lief Ende 2025 aus. GMR behauptete anschließend, Music Choice habe trotzdem mindestens 95 geschützte Kompositionen weiter öffentlich gespielt. Im Juni folgte die Klage wegen mutmaßlich vorsätzlicher Copyright-Verletzung.Jetzt ist der Rechtsstreit beendet: Beide Seiten haben sich geeinigt, das Verfahren wurde am 7. August mit einer endgültigen Abweisung beendet. Über die finanziellen Bedingungen oder eine mögliche neue Lizenzvereinbarung ist nichts bekannt.Interessant ist der Fall vor allem aus technischer Sicht.
    Denn eine Musikplattform braucht im Hintergrund eine Art Rights Engine: Welche Aufnahme oder Komposition darf auf welchem Kanal, in welchem Land, für welchen Zeitraum und unter welchen Bedingungen ausgespielt werden?
    Vereinfacht:Track → Rechteinhaber → Lizenz → Territorium → Zeitraum → Nutzung → PlaybackLäuft die Lizenz aus, müsste sich dieser Status eigentlich automatisch im Ausspielsystem ändern. Der betreffende Katalog müsste aus Playlists, Sendern, Streams oder On-Demand-Angeboten entfernt bzw. blockiert werden.Genau hier liegt eine der großen Herausforderungen der Musikindustrie: Rechte sind dynamische Daten. Sie ändern sich, laufen aus, werden neu verhandelt, übertragen oder territorial eingeschränkt. Gleichzeitig erwarten Nutzer, dass Musikplattformen in Echtzeit funktionieren.
    Der GMR/Music-Choice-Fall ist deshalb weniger spannend wegen der 95 Songs als wegen der Frage dahinter: Wie baut man Musikplattformen so, dass ein abgelaufenes Recht tatsächlich überall und automatisch aufhört zu gelten?
    Mit KI-generierter Musik, immer mehr Katalogen und immer komplexeren Lizenzmodellen dürfte diese Frage eher größer als kleiner werden.
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  • Kommentar: Universal verkauft Spotify-Aktien – und fast niemand spricht über das eigentliche Signal
    Universal Music Group hat zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate Spotify-Aktien verkauft. Rund 467 Millionen US-Dollar bringt die aktuelle Transaktion ein, nachdem bereits im Frühjahr ein erster Teil der Beteiligung veräußert wurde. Offiziell ist das eine Finanzentscheidung. Doch nach zwei Verkäufen stellt sich eine andere Frage: Warum trennt sich der weltweit...
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  • Interessante Entwicklung im Musikmarkt: Snapchat verbindet Spotify jetzt direkt mit Snap Map und macht Musikhören stärker zu einem sozialen Erlebnis. Mit der Möglichkeit, Songs zu teilen und zu entdecken, wird Musik zunehmend über Communities, Freunde und reale Momente verbreitet.Für Onplug ist das ein wichtiges Signal: Der Wert eines Releases entsteht nicht mehr nur durch Distribution, sondern durch die Verbindung von Musik, Community, Content und Erlebnissen.Die Zukunft liegt weniger im reinen „Upload & Stream“, sondern darin, Künstlern Werkzeuge zu geben, mit denen sie aus einem Song eine Geschichte und eine Bewegung machen können.
    387 Aufrufe
  • Was der Suno–Warner-Deal wirklich bedeutet – und Plattformen wie KiBeats jetzt spannend werden
    Die KI-Musikbranche entwickelt sich gerade rasant – und mit ihr verändern sich auch die Spielregeln für Creator. Der viel diskutierte Deal zwischen Suno und Warner Music Group zeigt deutlich: Die Zeiten von „Wild West“ in der KI-Musik sind vorbei. Stattdessen bewegen wir uns in Richtung lizenzierter, kontrollierter und kommerziell strukturierter Systeme. Doch was...
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  • Spotifys Video-Offensive: Mehr Schein als Sein für den Underground?
    Spotifys Video-Offensive: Mehr Schein als Sein für den Underground? Bevor wir zu den Hintergründen kommen, hier kurz die Ausgangslage im Überblick: Carola hat in ihrem aktuellen Blog-Beitrag die jüngsten strategischen Schritte von Spotify unter die Lupe genommen. Der Streaminggigant baut seine Video-Präsenz massiv aus – unter anderem durch globale Music Video...
    688 Aufrufe
  • TikTok testet KI-Erkennung, Patreon blockiert AI-Crawler: Wie Plattformen Creator vor Künstlicher Intelligenz schützen
    Künstliche Intelligenz verändert die Creator Economy rasant. Während KI-Tools neue Möglichkeiten für Content-Produktion eröffnen, wächst gleichzeitig die Sorge vor Missbrauch. Deepfakes, geklonte Stimmen oder das unkontrollierte Auslesen von Inhalten zum Training von KI-Modellen beschäftigen inzwischen nahezu jede große Plattform. Aktuelle...
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  • Nach DistroKid: Steht der nächste Konsolidierungsschub der Musikbranche bevor?
    Mit dem Einstieg der Investmentgesellschaft CVC bei DistroKid hat die Musikbranche ein weiteres deutliches Signal erhalten: Musiktechnologie bleibt ein attraktiver Wachstumsmarkt für Investoren. Die Frage lautet nun nicht mehr, ob sich der Markt weiter konsolidiert – sondern wer als Nächstes im Fokus steht. Private Equity entdeckt Music Tech Während früher vor...
    963 Aufrufe
  • KI-Deepfakes: Warum Schutz der digitalen Identität zum nächsten großen Thema der Musikbranche wird
    Die Diskussion um Künstliche Intelligenz in der Musikbranche dreht sich häufig um Songs, Stimmen oder KI-generierte Kompositionen. Doch eine weitere Entwicklung gewinnt zunehmend an Bedeutung: der Schutz der eigenen digitalen Identität. Mit neuen Funktionen zur Erkennung von KI-generierten Nachbildungen reagieren Plattformen auf eine Realität, die für Künstler,...
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  • Wem gehört die Musik auf den Plattformen?
    Der Streit zwischen Epidemic Sound und Meta zeigt: Die nächste große Auseinandersetzung der Musikindustrie dreht sich um die Kontrolle über digitale Nutzung Musik war noch nie so einfach zugänglich – und gleichzeitig war die Frage nach ihrer Vergütung noch nie so komplex. Auf Plattformen wie Instagram, Facebook, TikTok und YouTube entstehen täglich Millionen...
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  • Zeig deinen Sound – mit den neuen KiBeats Shorts!
    Du hast einen neuen Track, ein Musikvideo, einen Studio-Einblick oder einfach einen kreativen Moment, den du mit der Community teilen möchtest? Dann sind die KiBeats Shorts genau das Richtige für dich!Auf KiBeats Shorts kannst du als Artist Videos mit einer Länge von bis zu 60 Sekunden veröffentlichen und deine Musik oder deinen Content schnell und unkompliziert präsentieren. Ob Beat-Preview, Freestyle, Behind-the-Scenes oder Teaser für deinen nächsten Release – deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.Nutze die Chance, neue Hörer zu erreichen, Feedback aus der Community zu erhalten und deine Reichweite zu steigern
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