• Universal verkauft Spotify-Aktien – Künstler erhalten über 100 Mio. US-Dollar

    Universal Music Group hat ein weiteres Paket seiner Spotify-Aktien im Wert von rund 467 Mio. US-Dollar verkauft. Ein erheblicher Teil des Erlöses kommt dabei den Künstlern zugute: Nach Berechnungen von Music Business Worldwide dürften mehr als 100 Mio. US-Dollar gemäß den bestehenden Vereinbarungen an UMG-Künstler ausgeschüttet werden. Die Beteiligung stammt aus Spotifys Börsengang 2018, als die Major-Labels Aktien als Teil ihrer Lizenzvereinbarungen erhielten. Die aktuelle Transaktion unterstreicht erneut, dass die Spotify-Beteiligung für Universal nicht nur ein Investment, sondern auch eine zusätzliche Einnahmequelle für Rechteinhaber und Künstler ist.

    Universal verkauft Spotify-Aktien – Künstler erhalten über 100 Mio. US-DollarUniversal Music Group hat ein weiteres Paket seiner Spotify-Aktien im Wert von rund 467 Mio. US-Dollar verkauft. Ein erheblicher Teil des Erlöses kommt dabei den Künstlern zugute: Nach Berechnungen von Music Business Worldwide dürften mehr als 100 Mio. US-Dollar gemäß den bestehenden Vereinbarungen an UMG-Künstler ausgeschüttet werden. Die Beteiligung stammt aus Spotifys Börsengang 2018, als die Major-Labels Aktien als Teil ihrer Lizenzvereinbarungen erhielten. Die aktuelle Transaktion unterstreicht erneut, dass die Spotify-Beteiligung für Universal nicht nur ein Investment, sondern auch eine zusätzliche Einnahmequelle für Rechteinhaber und Künstler ist.
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  • Queen-Deal: Neue Unternehmenszahlen geben Einblick in Sonys Milliardenübernahme

    Neue Unternehmensabschlüsse der britischen Gesellschaft Rock Bidco liefern erstmals detailliertere Einblicke in die Struktur hinter Sonys milliardenschwerer Übernahme des Queen-Katalogs.Rock Bidco wurde von Sony als Zweckgesellschaft gegründet, um den Erwerb der Musikrechte abzuwickeln. Die Transaktion, die 2024 für rund 1 Milliarde Pfund (ca. 1,27 Milliarden US-Dollar) abgeschlossen wurde, gilt als einer der größten Musikkatalog-Deals der Geschichte. Zum Paket gehören unter anderem Aufnahmen, Publishing-Rechte sowie weitere Verwertungsrechte – ausgenommen sind die Einnahmen aus Live-Auftritten.

    Die nun veröffentlichten Finanzunterlagen verdeutlichen, wie große Musikkataloge heute nicht nur kreative, sondern vor allem strategische Vermögenswerte sind. Für Major-Labels bleiben etablierte Kataloge eine langfristige Investition mit stabilen Einnahmen aus Streaming, Synchronisation, Lizenzierung und weiteren Verwertungsformen.

    Der Queen-Deal unterstreicht damit einen anhaltenden Branchentrend: Hochwertige Musikrechte zählen weiterhin zu den begehrtesten Assets der globalen Musikindustrie.

    Queen-Deal: Neue Unternehmenszahlen geben Einblick in Sonys MilliardenübernahmeNeue Unternehmensabschlüsse der britischen Gesellschaft Rock Bidco liefern erstmals detailliertere Einblicke in die Struktur hinter Sonys milliardenschwerer Übernahme des Queen-Katalogs.Rock Bidco wurde von Sony als Zweckgesellschaft gegründet, um den Erwerb der Musikrechte abzuwickeln. Die Transaktion, die 2024 für rund 1 Milliarde Pfund (ca. 1,27 Milliarden US-Dollar) abgeschlossen wurde, gilt als einer der größten Musikkatalog-Deals der Geschichte. Zum Paket gehören unter anderem Aufnahmen, Publishing-Rechte sowie weitere Verwertungsrechte – ausgenommen sind die Einnahmen aus Live-Auftritten. Die nun veröffentlichten Finanzunterlagen verdeutlichen, wie große Musikkataloge heute nicht nur kreative, sondern vor allem strategische Vermögenswerte sind. Für Major-Labels bleiben etablierte Kataloge eine langfristige Investition mit stabilen Einnahmen aus Streaming, Synchronisation, Lizenzierung und weiteren Verwertungsformen.Der Queen-Deal unterstreicht damit einen anhaltenden Branchentrend: Hochwertige Musikrechte zählen weiterhin zu den begehrtesten Assets der globalen Musikindustrie.
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  • Die neue Machtfrage der Musikindustrie heißt nicht mehr Major vs. Indie

    Seit Jahrzehnten wird die Musikbranche in zwei Lager eingeteilt: Major Labels und Independents. Doch diese Unterscheidung verliert zunehmend an Bedeutung.

    Ein aktueller Kommentar von Music Business Worldwide argumentiert, dass die eigentliche Trennlinie heute woanders verläuft: Wer kontrolliert die Daten, die Infrastruktur und vor allem die direkte Beziehung zwischen Künstlern und Fans?

    Streaming-Plattformen, Social Media und Künstliche Intelligenz verändern die Wertschöpfung der Branche grundlegend. Sichtbarkeit allein ist längst kein Wettbewerbsvorteil mehr. Entscheidend werden der Besitz von Rechten, der Zugang zu Fan-Daten und die Möglichkeit, Zielgruppen unabhängig von Plattformen zu erreichen.

    Gleichzeitig verschwimmen die Grenzen zwischen unabhängigen Unternehmen, Major-Labels und finanzstarken Investoren. Viele Akteure treten zwar als unabhängig auf, sind jedoch Teil größerer Unternehmensstrukturen oder werden von Private-Equity-Gesellschaften finanziert.

    Für Künstler, Labels und Musikunternehmen könnte deshalb künftig eine andere Frage im Mittelpunkt stehen: Wer besitzt die Kontrolle über die Wertschöpfung – und über die Beziehung zum Publikum?

    Der Kommentar von Music Business Worldwide liefert damit einen interessanten Impuls für eine Debatte, die weit über die traditionelle Gegenüberstellung von Major und Independent hinausgeht.

    Die neue Machtfrage der Musikindustrie heißt nicht mehr Major vs. IndieSeit Jahrzehnten wird die Musikbranche in zwei Lager eingeteilt: Major Labels und Independents. Doch diese Unterscheidung verliert zunehmend an Bedeutung.Ein aktueller Kommentar von Music Business Worldwide argumentiert, dass die eigentliche Trennlinie heute woanders verläuft: Wer kontrolliert die Daten, die Infrastruktur und vor allem die direkte Beziehung zwischen Künstlern und Fans?Streaming-Plattformen, Social Media und Künstliche Intelligenz verändern die Wertschöpfung der Branche grundlegend. Sichtbarkeit allein ist längst kein Wettbewerbsvorteil mehr. Entscheidend werden der Besitz von Rechten, der Zugang zu Fan-Daten und die Möglichkeit, Zielgruppen unabhängig von Plattformen zu erreichen.Gleichzeitig verschwimmen die Grenzen zwischen unabhängigen Unternehmen, Major-Labels und finanzstarken Investoren. Viele Akteure treten zwar als unabhängig auf, sind jedoch Teil größerer Unternehmensstrukturen oder werden von Private-Equity-Gesellschaften finanziert.Für Künstler, Labels und Musikunternehmen könnte deshalb künftig eine andere Frage im Mittelpunkt stehen: Wer besitzt die Kontrolle über die Wertschöpfung – und über die Beziehung zum Publikum?Der Kommentar von Music Business Worldwide liefert damit einen interessanten Impuls für eine Debatte, die weit über die traditionelle Gegenüberstellung von Major und Independent hinausgeht.
    ·129 Views ·0 Reviews
  • Warner Records kooperiert mit Sickamores three times LOUDER

    Warner Records geht eine strategische Partnerschaft mit dem von Musikmanager Randall „Sickamore“ Medford gegründeten Kreativ- und Künstlernetzwerk three times LOUDER ein. Das 2023 gestartete Unternehmen bleibt zugleich Partner von SoundCloud und erhält über Warner zusätzliche Reichweite für Artist Development und Veröffentlichungen. Erste Künstlerin der neuen Zusammenarbeit ist die New Yorker R&B-Sängerin Laila!. Die Kooperation unterstreicht den Trend, dass Major-Labels verstärkt auf kreative Partner und spezialisierte Artist-Inkubatoren setzen.

    Warner Records kooperiert mit Sickamores three times LOUDERWarner Records geht eine strategische Partnerschaft mit dem von Musikmanager Randall „Sickamore“ Medford gegründeten Kreativ- und Künstlernetzwerk three times LOUDER ein. Das 2023 gestartete Unternehmen bleibt zugleich Partner von SoundCloud und erhält über Warner zusätzliche Reichweite für Artist Development und Veröffentlichungen. Erste Künstlerin der neuen Zusammenarbeit ist die New Yorker R&B-Sängerin Laila!. Die Kooperation unterstreicht den Trend, dass Major-Labels verstärkt auf kreative Partner und spezialisierte Artist-Inkubatoren setzen.
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  • AFM verklagt Major-Labels wegen KI-Deals

    Die Musikergewerkschaft American Federation of Musicians (AFM) hat Klage gegen Universal Music Group und Warner Music Group eingereicht. Der Vorwurf: Die Labels hätten Aufnahmen von Gewerkschaftsmitgliedern im Rahmen ihrer KI-Lizenzvereinbarungen mit den Musik-KI-Unternehmen Suno und Udio ohne ausreichende Vergütung oder Transparenz für die beteiligten Musiker lizenziert.

    Nach Angaben der AFM verstoßen die Deals gegen bestehende Tarifvereinbarungen, da die Aufnahmen für das Training generativer KI-Systeme genutzt werden, ohne dass die betroffenen Session-Musiker an den Erlösen beteiligt werden. Die Gewerkschaft fordert Schadenersatz und eine Offenlegung der verwendeten Aufnahmen.

    Der Rechtsstreit verschärft die Debatte um die Nutzung urheberrechtlich geschützter Musik für KI-Training. Besonders brisant: Die Labels hatten selbst 2024 gegen Suno und Udio wegen mutmaßlicher Urheberrechtsverletzungen geklagt, später jedoch Lizenzvereinbarungen mit den Unternehmen geschlossen.

    Quelle: Music-Ally/Musically, Reuters. (Reuters)

    AFM verklagt Major-Labels wegen KI-DealsDie Musikergewerkschaft American Federation of Musicians (AFM) hat Klage gegen Universal Music Group und Warner Music Group eingereicht. Der Vorwurf: Die Labels hätten Aufnahmen von Gewerkschaftsmitgliedern im Rahmen ihrer KI-Lizenzvereinbarungen mit den Musik-KI-Unternehmen Suno und Udio ohne ausreichende Vergütung oder Transparenz für die beteiligten Musiker lizenziert. Nach Angaben der AFM verstoßen die Deals gegen bestehende Tarifvereinbarungen, da die Aufnahmen für das Training generativer KI-Systeme genutzt werden, ohne dass die betroffenen Session-Musiker an den Erlösen beteiligt werden. Die Gewerkschaft fordert Schadenersatz und eine Offenlegung der verwendeten Aufnahmen. Der Rechtsstreit verschärft die Debatte um die Nutzung urheberrechtlich geschützter Musik für KI-Training. Besonders brisant: Die Labels hatten selbst 2024 gegen Suno und Udio wegen mutmaßlicher Urheberrechtsverletzungen geklagt, später jedoch Lizenzvereinbarungen mit den Unternehmen geschlossen. Quelle: Music-Ally/Musically, Reuters. (Reuters)
    ·373 Views ·0 Reviews
  • Suno hat erstmals ein „lizenziertes Modell“ angekündigt. Damit deutet das Unternehmen an, künftig KI-Modelle auf Basis offiziell lizenzierter Musikrechte anzubieten – ein möglicher Wendepunkt im Verhältnis zwischen Generative-AI-Anbietern und den Major-Labels.

    Die Ankündigung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Suno weiterhin mit Klagen großer Musikunternehmen wegen der Nutzung urheberrechtlich geschützter Werke im Training seiner Modelle konfrontiert ist. Ein lizenziertes Modell könnte daher als Signal verstanden werden, dass sich die Branche schrittweise auf neue Lizenzstrukturen für KI-generierte Musik zubewegt. Für Rechteinhaber wie die Universal Music Group, Sony Music Entertainment und Warner Music Group wäre dies ein wichtiger Präzedenzfall: Statt ausschließlich auf Rechtsstreitigkeiten zu setzen, könnten künftig lizenzierte KI-Modelle zu einer neuen Erlösquelle werden.

    Suno hat erstmals ein „lizenziertes Modell“ angekündigt. Damit deutet das Unternehmen an, künftig KI-Modelle auf Basis offiziell lizenzierter Musikrechte anzubieten – ein möglicher Wendepunkt im Verhältnis zwischen Generative-AI-Anbietern und den Major-Labels.Die Ankündigung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Suno weiterhin mit Klagen großer Musikunternehmen wegen der Nutzung urheberrechtlich geschützter Werke im Training seiner Modelle konfrontiert ist. Ein lizenziertes Modell könnte daher als Signal verstanden werden, dass sich die Branche schrittweise auf neue Lizenzstrukturen für KI-generierte Musik zubewegt. Für Rechteinhaber wie die Universal Music Group, Sony Music Entertainment und Warner Music Group wäre dies ein wichtiger Präzedenzfall: Statt ausschließlich auf Rechtsstreitigkeiten zu setzen, könnten künftig lizenzierte KI-Modelle zu einer neuen Erlösquelle werden.
    ·269 Views ·0 Reviews
  • TikTok baut um – und Labels werden nervös

    Laut Berichten von TikTok und Bloomberg verändert die Plattform ihre Musikstrategie zunehmend weg von klassischen Label-Partnerschaften und hin zu direkteren Beziehungen mit Artists und Creatorn. Dazu gehören eigene Vertriebsangebote über SoundOn sowie neue Tools für Musikvermarktung und Licensing.

    Für Musikcreator und die KI-Szene ist das spannend, weil TikTok offenbar stärker zur eigenständigen Musik-Infrastruktur werden will – statt nur Promotion-Kanal für Major-Labels zu sein. Gleichzeitig wurden Teile des Music-Teams umstrukturiert, Partnerschaften beendet und frühere Projekte wie TikTok Music eingestellt.

    Die größere Frage dahinter: Brauchen Plattformen künftig überhaupt noch Labels als zentrale Vermittler – oder entstehen direkte Wege von Creator → Plattform → Publikum?

    Für unabhängige Artists und AI-Creator könnte das neue Chancen bedeuten. Für Labels dagegen wächst die Sorge, dass Plattformen künftig selbst die Rolle übernehmen, die früher Musikunternehmen innehatten.

    TikTok baut um – und Labels werden nervösLaut Berichten von TikTok und Bloomberg verändert die Plattform ihre Musikstrategie zunehmend weg von klassischen Label-Partnerschaften und hin zu direkteren Beziehungen mit Artists und Creatorn. Dazu gehören eigene Vertriebsangebote über SoundOn sowie neue Tools für Musikvermarktung und Licensing.Für Musikcreator und die KI-Szene ist das spannend, weil TikTok offenbar stärker zur eigenständigen Musik-Infrastruktur werden will – statt nur Promotion-Kanal für Major-Labels zu sein. Gleichzeitig wurden Teile des Music-Teams umstrukturiert, Partnerschaften beendet und frühere Projekte wie TikTok Music eingestellt. Die größere Frage dahinter: Brauchen Plattformen künftig überhaupt noch Labels als zentrale Vermittler – oder entstehen direkte Wege von Creator → Plattform → Publikum?Für unabhängige Artists und AI-Creator könnte das neue Chancen bedeuten. Für Labels dagegen wächst die Sorge, dass Plattformen künftig selbst die Rolle übernehmen, die früher Musikunternehmen innehatten.
    ·206 Views ·0 Reviews
  • Sony Music will seine laufende Klage gegen die AI-Music-Plattform Udio deutlich ausweiten und mehr als 30.000 zusätzliche angeblich urheberrechtlich geschützte Aufnahmen in das Verfahren einbringen. Die Labels werfen Udio vor, diese Tracks ohne Genehmigung zum Training seiner KI-Modelle verwendet zu haben. Der Schritt zeigt, wie stark sich der Rechtsstreit zwischen Major Labels und generativen Musik-AI-Anbietern weiter verschärft – und wie umfangreich die Vorwürfe im Bereich AI-Training inzwischen geworden sind.
    Sony Music will seine laufende Klage gegen die AI-Music-Plattform Udio deutlich ausweiten und mehr als 30.000 zusätzliche angeblich urheberrechtlich geschützte Aufnahmen in das Verfahren einbringen. Die Labels werfen Udio vor, diese Tracks ohne Genehmigung zum Training seiner KI-Modelle verwendet zu haben. Der Schritt zeigt, wie stark sich der Rechtsstreit zwischen Major Labels und generativen Musik-AI-Anbietern weiter verschärft – und wie umfangreich die Vorwürfe im Bereich AI-Training inzwischen geworden sind.
    ·140 Views ·0 Reviews
  • Spotify baut sein „artist-first AI“-Team weiter aus:

    Mit Julian Parker wechselt einer der zentralen Forscher hinter Stability AIs „Stable Audio“-Modellen zum Streamingdienst. Der Schritt kommt nur wenige Tage nach Spotifys vielbeachteter KI-Partnerschaft mit Universal Music Group für AI-generierte Remixe und Covers. (Music Business Worldwide)Parker war maßgeblich an der Entwicklung von „Stable Audio 3“ beteiligt – einer neuen Generation lizenzierter KI-Musikmodelle von Stability AI. Bei Spotify soll er künftig an „artist-first AI“-Produkten arbeiten, gemeinsam mit Teams rund um Audio Intelligence und generative Musiktools.

    Die Personalie zeigt, wie ernst Spotify das Thema KI-Musik inzwischen nimmt: Nach den Deals mit UMG und anderen Major-Labels investiert der Streamer offenbar gezielt in Top-Talente aus dem GenAI-Audio-Bereich. (Music Business Worldwide)

    Spotify baut sein „artist-first AI“-Team weiter aus: Mit Julian Parker wechselt einer der zentralen Forscher hinter Stability AIs „Stable Audio“-Modellen zum Streamingdienst. Der Schritt kommt nur wenige Tage nach Spotifys vielbeachteter KI-Partnerschaft mit Universal Music Group für AI-generierte Remixe und Covers. (Music Business Worldwide)Parker war maßgeblich an der Entwicklung von „Stable Audio 3“ beteiligt – einer neuen Generation lizenzierter KI-Musikmodelle von Stability AI. Bei Spotify soll er künftig an „artist-first AI“-Produkten arbeiten, gemeinsam mit Teams rund um Audio Intelligence und generative Musiktools. Die Personalie zeigt, wie ernst Spotify das Thema KI-Musik inzwischen nimmt: Nach den Deals mit UMG und anderen Major-Labels investiert der Streamer offenbar gezielt in Top-Talente aus dem GenAI-Audio-Bereich. (Music Business Worldwide)
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  • Warner Music, KI und die stille Neuausrichtung der Branche

    Warner Music steht aktuell im Fokus der Branche – nicht nur wegen neuer Zahlen, sondern wegen einer strategischen Verschiebung im Hintergrund. Der Konzern positioniert sich zunehmend weg vom klassischen „Label-Wachstum“ hin zu einem stärker margen- und lizenzgetriebenen Geschäftsmodell.Ein zentraler Baustein dabei: KI. Statt generative Musiktechnologien nur als Risiko zu sehen, setzt Warner inzwischen auf Lizenzdeals und Partnerschaften mit KI-Unternehmen wie Suno und anderen Plattformen. Die Idee dahinter: Kontrolle statt Konfrontation – und neue Einnahmequellen über die Nutzung bestehender Musik im KI-Kontext.

    Damit fügt sich KI in eine größere Entwicklung ein, die aktuell alle Major Labels betrifft: Katalogrechte, Daten und Lizenzmodelle werden wichtiger als klassische Artist-Entwicklung. Warner wirkt dabei weniger wie ein reiner „Verfolger“ der Branche, sondern eher wie ein Konzern, der sich bewusst auf ein profitableres, aber auch stärker kontrolliertes Geschäftsmodell neu ausrichtet.

    Ob das bereits die viel zitierte „Wende“ ist, bleibt offen – klar ist aber: KI beschleunigt diese Verschiebung deutlich.

    Warner Music, KI und die stille Neuausrichtung der BrancheWarner Music steht aktuell im Fokus der Branche – nicht nur wegen neuer Zahlen, sondern wegen einer strategischen Verschiebung im Hintergrund. Der Konzern positioniert sich zunehmend weg vom klassischen „Label-Wachstum“ hin zu einem stärker margen- und lizenzgetriebenen Geschäftsmodell.Ein zentraler Baustein dabei: KI. Statt generative Musiktechnologien nur als Risiko zu sehen, setzt Warner inzwischen auf Lizenzdeals und Partnerschaften mit KI-Unternehmen wie Suno und anderen Plattformen. Die Idee dahinter: Kontrolle statt Konfrontation – und neue Einnahmequellen über die Nutzung bestehender Musik im KI-Kontext.Damit fügt sich KI in eine größere Entwicklung ein, die aktuell alle Major Labels betrifft: Katalogrechte, Daten und Lizenzmodelle werden wichtiger als klassische Artist-Entwicklung. Warner wirkt dabei weniger wie ein reiner „Verfolger“ der Branche, sondern eher wie ein Konzern, der sich bewusst auf ein profitableres, aber auch stärker kontrolliertes Geschäftsmodell neu ausrichtet.Ob das bereits die viel zitierte „Wende“ ist, bleibt offen – klar ist aber: KI beschleunigt diese Verschiebung deutlich.
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  • UMG und TikTok schließen neuen Deal mit erweiterten AI-Schutzregeln

    Universal Music Group und TikTok haben einen neuen globalen Mehrjahresvertrag abgeschlossen. Die Vereinbarung verlängert nicht nur die Musiklizenzierung zwischen beiden Unternehmen, sondern erweitert auch die gemeinsamen Maßnahmen gegen nicht autorisierte KI-Musik auf der Plattform. (Music Business Worldwide)

    Laut den Unternehmen sollen künftig AI-generierte Uploads schneller erkannt und entfernt sowie die Zuordnung von Artists und Songwriter:innen verbessert werden. Gleichzeitig wollen UMG und TikTok neue Fan-Engagement- und Commerce-Features ausbauen. (PR Newswire)

    Der neue Deal gilt als weiterer Schritt der Major-Labels, generative KI stärker in lizenzierte und kontrollierte Modelle zu überführen — statt AI-Plattformen ohne Rechtebasis zu tolerieren. Erst diese Woche hatte UMG bereits neue AI-Kooperationen mit Spotify und Udio angekündigt. (Music Business Worldwide)

    UMG und TikTok schließen neuen Deal mit erweiterten AI-SchutzregelnUniversal Music Group und TikTok haben einen neuen globalen Mehrjahresvertrag abgeschlossen. Die Vereinbarung verlängert nicht nur die Musiklizenzierung zwischen beiden Unternehmen, sondern erweitert auch die gemeinsamen Maßnahmen gegen nicht autorisierte KI-Musik auf der Plattform. (Music Business Worldwide)Laut den Unternehmen sollen künftig AI-generierte Uploads schneller erkannt und entfernt sowie die Zuordnung von Artists und Songwriter:innen verbessert werden. Gleichzeitig wollen UMG und TikTok neue Fan-Engagement- und Commerce-Features ausbauen. (PR Newswire)Der neue Deal gilt als weiterer Schritt der Major-Labels, generative KI stärker in lizenzierte und kontrollierte Modelle zu überführen — statt AI-Plattformen ohne Rechtebasis zu tolerieren. Erst diese Woche hatte UMG bereits neue AI-Kooperationen mit Spotify und Udio angekündigt. (Music Business Worldwide)
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  • Udio startet lizenzierte KI-Musik-App „Starstruck“


    Das KI-Musikunternehmen Udio hat erste Details zu seiner neuen App „Starstruck“ veröffentlicht. Die mobile Plattform soll Fans ermöglichen, Songs ihrer Lieblingsartists per KI zu remixen, zu covern oder kreativ umzubauen – inklusive offizieller Lizenzierung und Beteiligung der Rechteinhaber an den Einnahmen. (UMG)

    „Starstruck“ richtet sich laut Berichten vor allem an Endverbraucher:innen und nicht an professionelle Producer. Die zugrunde liegende KI wird ausschließlich mit autorisierter und lizenzierter Musik trainiert. Damit positioniert sich Udio als Gegenmodell zu den urheberrechtlich umstrittenen KI-Trainingsmethoden vieler GenAI-Anbieter. (UMG)

    Die App entsteht in Kooperation mit der Universal Music Group und soll noch 2026 starten. Branchenbeobachter sehen darin einen möglichen Wendepunkt für die Zusammenarbeit zwischen Major-Labels und KI-Musikplattformen. (UMG)

    Udio startet lizenzierte KI-Musik-App „Starstruck“Das KI-Musikunternehmen Udio hat erste Details zu seiner neuen App „Starstruck“ veröffentlicht. Die mobile Plattform soll Fans ermöglichen, Songs ihrer Lieblingsartists per KI zu remixen, zu covern oder kreativ umzubauen – inklusive offizieller Lizenzierung und Beteiligung der Rechteinhaber an den Einnahmen. (UMG)„Starstruck“ richtet sich laut Berichten vor allem an Endverbraucher:innen und nicht an professionelle Producer. Die zugrunde liegende KI wird ausschließlich mit autorisierter und lizenzierter Musik trainiert. Damit positioniert sich Udio als Gegenmodell zu den urheberrechtlich umstrittenen KI-Trainingsmethoden vieler GenAI-Anbieter. (UMG)Die App entsteht in Kooperation mit der Universal Music Group und soll noch 2026 starten. Branchenbeobachter sehen darin einen möglichen Wendepunkt für die Zusammenarbeit zwischen Major-Labels und KI-Musikplattformen. (UMG)
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