• DistroKid bleibt bei neuen Anti-Fraud-Standards außen vor

    Die IFPI will mit der Streaming Integrity Initiative (SII) einheitliche Standards gegen Streaming-Betrug etablieren. 24 Unternehmen und Verbände haben die freiwilligen Regeln bereits unterzeichnet – darunter die drei Major-Konzerne, Merlin, Ditto, IDOL und CD Baby.Auffällig: DistroKid, das nach eigenen Angaben rund 40 Prozent aller neuen Musik weltweit über seine Plattform ausliefert und mehr als vier Millionen Künstler betreut, ist bislang nicht dabei. Auch TuneCore, Believe und UnitedMasters fehlen auf der Liste.

    Die fünf SII-Grundsätze reichen von Identitäts- und Rechteprüfung über Content-Kontrollen bis zur Erkennung und Bekämpfung von Wiederholungstätern. Besonders relevant wird das angesichts der rasant wachsenden Zahl KI-generierter Uploads: Deezer meldete zuletzt fast 90.000 vollständig KI-generierte Tracks pro Tag.

    Der Druck auf die Distributoren steigt damit, mehr Verantwortung für die Integrität des Streaming-Ökosystems zu übernehmen.

    Music Business Worldwide

    DistroKid bleibt bei neuen Anti-Fraud-Standards außen vorDie IFPI will mit der Streaming Integrity Initiative (SII) einheitliche Standards gegen Streaming-Betrug etablieren. 24 Unternehmen und Verbände haben die freiwilligen Regeln bereits unterzeichnet – darunter die drei Major-Konzerne, Merlin, Ditto, IDOL und CD Baby.Auffällig: DistroKid, das nach eigenen Angaben rund 40 Prozent aller neuen Musik weltweit über seine Plattform ausliefert und mehr als vier Millionen Künstler betreut, ist bislang nicht dabei. Auch TuneCore, Believe und UnitedMasters fehlen auf der Liste. Die fünf SII-Grundsätze reichen von Identitäts- und Rechteprüfung über Content-Kontrollen bis zur Erkennung und Bekämpfung von Wiederholungstätern. Besonders relevant wird das angesichts der rasant wachsenden Zahl KI-generierter Uploads: Deezer meldete zuletzt fast 90.000 vollständig KI-generierte Tracks pro Tag. Der Druck auf die Distributoren steigt damit, mehr Verantwortung für die Integrität des Streaming-Ökosystems zu übernehmen. Music Business Worldwide
    ·86 Views ·0 Reviews
  • Kurzinfo: Curve-Deal ist auch für KI-Musik relevant

    Jamen Capital und Merlin haben Curve Royalty Systems von Virgin Music Group übernommen. Curve ist eine wichtige Infrastruktur für Royalty-Abrechnung und Rechteverwaltung im Musikgeschäft.Für KI-Musik ist das interessant, weil mit AI-generierten Tracks die Komplexität bei Rechten, Beteiligungen, Metadaten und Royalty-Flows weiter zunimmt. Je mehr AI-Musik professionell veröffentlicht und lizenziert wird, desto wichtiger werden Systeme, die diese Einnahmen sauber erfassen und verteilen können.Noch spannender: Merlin ist bereits in den Lizenzverhandlungen mit AI-Musikplattformen wie Udio aktiv. Der Deal zeigt damit auch, dass sich rund um AI Music zunehmend eine professionelle Rights- und Royalty-Infrastruktur entwickelt.

    Kurzinfo: Curve-Deal ist auch für KI-Musik relevantJamen Capital und Merlin haben Curve Royalty Systems von Virgin Music Group übernommen. Curve ist eine wichtige Infrastruktur für Royalty-Abrechnung und Rechteverwaltung im Musikgeschäft.Für KI-Musik ist das interessant, weil mit AI-generierten Tracks die Komplexität bei Rechten, Beteiligungen, Metadaten und Royalty-Flows weiter zunimmt. Je mehr AI-Musik professionell veröffentlicht und lizenziert wird, desto wichtiger werden Systeme, die diese Einnahmen sauber erfassen und verteilen können.Noch spannender: Merlin ist bereits in den Lizenzverhandlungen mit AI-Musikplattformen wie Udio aktiv. Der Deal zeigt damit auch, dass sich rund um AI Music zunehmend eine professionelle Rights- und Royalty-Infrastruktur entwickelt.
    ·376 Views ·0 Reviews
  • Spotify erweitert KI-Remix-Programm um Indie-Labels

    Spotify öffnet sein KI-Remix-Programm für zahlreiche unabhängige Labels. Über eine neue Partnerschaft mit der Lizenzagentur Merlin können Künstler von Labels wie Sub Pop, Warp, Epitaph, Domino, Stones Throw und Ninja Tune künftig an Spotifys „Superfan“-Remix-Tool teilnehmen.Das Programm startete im Mai zunächst mit Universal Music Group. Der entscheidende Punkt: Die Künstler entscheiden selbst, ob sie ihre Musik für KI-generierte Remixe und Cover freigeben.

    Damit zeichnet sich ein interessantes Modell ab: KI-Remixes nicht als Grauzone, sondern als lizenzierte Erweiterung des Musikangebots – mit Beteiligung der Rechteinhaber.Zum Artikel bei The Verge

    Spotify erweitert KI-Remix-Programm um Indie-LabelsSpotify öffnet sein KI-Remix-Programm für zahlreiche unabhängige Labels. Über eine neue Partnerschaft mit der Lizenzagentur Merlin können Künstler von Labels wie Sub Pop, Warp, Epitaph, Domino, Stones Throw und Ninja Tune künftig an Spotifys „Superfan“-Remix-Tool teilnehmen.Das Programm startete im Mai zunächst mit Universal Music Group. Der entscheidende Punkt: Die Künstler entscheiden selbst, ob sie ihre Musik für KI-generierte Remixe und Cover freigeben.Damit zeichnet sich ein interessantes Modell ab: KI-Remixes nicht als Grauzone, sondern als lizenzierte Erweiterung des Musikangebots – mit Beteiligung der Rechteinhaber.Zum Artikel bei The Verge
    ·304 Views ·0 Reviews
  • Merlin macht Weg frei für KI-Cover und Remixe auf Spotify

    Der unabhängige Rechtevermarkter Merlin hat eine neue Lizenzvereinbarung mit Spotify geschlossen, die den Einsatz von KI-gestützten Fan-Covern und Remixen ermöglicht. Mitglieder von Merlin können damit selbst entscheiden, ob ihre Musik für das neue Feature freigegeben wird.

    Das geplante Angebot soll zunächst als kostenpflichtiges Zusatzfeature für Spotify-Premium-Abonnenten starten. Nutzer können damit lizenzierte Songs mithilfe generativer KI neu interpretieren oder remixen. Spotify betont, dass das Modell auf den Grundsätzen Zustimmung, Vergütung und Namensnennung basiert. Künstler und Rechteinhaber sollen an den Erlösen beteiligt werden.Mit dem Deal weitet Spotify seine Strategie aus, KI-Anwendungen im Musikbereich auf Basis lizenzierter Inhalte anzubieten. Zuvor hatte der Streamingdienst bereits eine vergleichbare Vereinbarung mit Universal Music Group geschlossen.

    Merlin macht Weg frei für KI-Cover und Remixe auf SpotifyDer unabhängige Rechtevermarkter Merlin hat eine neue Lizenzvereinbarung mit Spotify geschlossen, die den Einsatz von KI-gestützten Fan-Covern und Remixen ermöglicht. Mitglieder von Merlin können damit selbst entscheiden, ob ihre Musik für das neue Feature freigegeben wird.Das geplante Angebot soll zunächst als kostenpflichtiges Zusatzfeature für Spotify-Premium-Abonnenten starten. Nutzer können damit lizenzierte Songs mithilfe generativer KI neu interpretieren oder remixen. Spotify betont, dass das Modell auf den Grundsätzen Zustimmung, Vergütung und Namensnennung basiert. Künstler und Rechteinhaber sollen an den Erlösen beteiligt werden.Mit dem Deal weitet Spotify seine Strategie aus, KI-Anwendungen im Musikbereich auf Basis lizenzierter Inhalte anzubieten. Zuvor hatte der Streamingdienst bereits eine vergleichbare Vereinbarung mit Universal Music Group geschlossen.
    ·179 Views ·0 Reviews
  • Triller muss über 3,2 Millionen Dollar an Merlin zahlen

    Die Kurzvideo-Plattform Triller ist in einem Rechtsstreit mit dem unabhängigen Lizenzverbund Merlin zu einer Zahlung von mehr als 3,2 Millionen US-Dollar verurteilt worden. Das Gericht sprach Merlin die ausstehenden Lizenzgebühren per Versäumnisurteil zu, nachdem Triller nicht auf die Klage reagiert hatte. Der Fall reiht sich in eine Serie von Auseinandersetzungen zwischen Triller und Rechteinhabern ein und unterstreicht den wachsenden Druck auf Plattformen, Lizenzvereinbarungen einzuhalten.

    Triller muss über 3,2 Millionen Dollar an Merlin zahlenDie Kurzvideo-Plattform Triller ist in einem Rechtsstreit mit dem unabhängigen Lizenzverbund Merlin zu einer Zahlung von mehr als 3,2 Millionen US-Dollar verurteilt worden. Das Gericht sprach Merlin die ausstehenden Lizenzgebühren per Versäumnisurteil zu, nachdem Triller nicht auf die Klage reagiert hatte. Der Fall reiht sich in eine Serie von Auseinandersetzungen zwischen Triller und Rechteinhabern ein und unterstreicht den wachsenden Druck auf Plattformen, Lizenzvereinbarungen einzuhalten.
    ·182 Views ·0 Reviews
  • Spotify und Major-Labels planen „artist-first“ KI-Musiktools

    Spotify arbeitet gemeinsam mit Sony Music Group, Universal Music Group, Warner Music Group und Merlin an neuen KI-Produkten für die Musikbranche. Ziel der Initiative: KI-Tools entwickeln, bei denen Künstlerrechte, Zustimmung und Vergütung im Mittelpunkt stehen.Nach Angaben der Beteiligten sollen Musiker künftig selbst entscheiden können, ob ihre Musik oder Daten für KI-Anwendungen genutzt werden.


    Gleichzeitig sollen neue Lizenz- und Vergütungsmodelle entstehen, wenn KI-generierte Inhalte auf Basis bestehender Werke erstellt werden.Konkrete Produkte wurden bislang nicht vorgestellt.

    Spotify setzt jedoch bereits auf KI-Funktionen wie den AI DJ oder KI-generierte Playlists. Die neue Partnerschaft gilt als Versuch der Musikindustrie, den Einsatz generativer KI stärker zu kontrollieren und lizenzierte Alternativen zu bisherigen Trainingsmethoden ohne ausdrückliche Zustimmung zu etablieren.


    Branchenbeobachter sehen darin einen wichtigen Schritt Richtung „faire KI“ im Musikmarkt – Kritiker weisen jedoch darauf hin, dass die tatsächliche Beteiligung von Künstlern an möglichen KI-Erlösen noch offen ist.

    Spotify und Major-Labels planen „artist-first“ KI-MusiktoolsSpotify arbeitet gemeinsam mit Sony Music Group, Universal Music Group, Warner Music Group und Merlin an neuen KI-Produkten für die Musikbranche. Ziel der Initiative: KI-Tools entwickeln, bei denen Künstlerrechte, Zustimmung und Vergütung im Mittelpunkt stehen.Nach Angaben der Beteiligten sollen Musiker künftig selbst entscheiden können, ob ihre Musik oder Daten für KI-Anwendungen genutzt werden. Gleichzeitig sollen neue Lizenz- und Vergütungsmodelle entstehen, wenn KI-generierte Inhalte auf Basis bestehender Werke erstellt werden.Konkrete Produkte wurden bislang nicht vorgestellt. Spotify setzt jedoch bereits auf KI-Funktionen wie den AI DJ oder KI-generierte Playlists. Die neue Partnerschaft gilt als Versuch der Musikindustrie, den Einsatz generativer KI stärker zu kontrollieren und lizenzierte Alternativen zu bisherigen Trainingsmethoden ohne ausdrückliche Zustimmung zu etablieren.Branchenbeobachter sehen darin einen wichtigen Schritt Richtung „faire KI“ im Musikmarkt – Kritiker weisen jedoch darauf hin, dass die tatsächliche Beteiligung von Künstlern an möglichen KI-Erlösen noch offen ist.
    ·454 Views ·0 Reviews