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Spotify: Siri spielt Musik jetzt ohne Zusatzbefehl ab
Spotify vereinfacht die Sprachsteuerung auf dem iPhone. Nutzer:innen mit iOS 27 können Siri künftig direkt auffordern, Songs, Alben, Podcasts oder Hörbücher über Spotify abzuspielen – ohne ausdrücklich „auf Spotify“ sagen zu müssen.
Die Funktion nutzt Apple Intelligence und erkennt, welchen Musikdienst Nutzer:innen bevorzugen. Voraussetzung sind ein iPhone 15 Pro oder neuer sowie aktivierte Apple-Intelligence-Funktionen. Laut TechCrunch ist das Feature weltweit verfügbar, allerdings zunächst außerhalb der EU.
Auch KI-Funktionen von Spotify lassen sich per Sprachbefehl nutzen: Dazu gehören personalisierte Empfehlungen und das Erstellen von KI-generierten Prompt-Playlists.Die Neuerung zeigt, wie enger Sprachassistenten, personalisierte Musiksuche und generative KI zusammenwachsen. Für Streamingdienste wird damit nicht nur der Musikkatalog, sondern auch der direkte Zugang zur Musik zu einem wichtigen Wettbewerbsfaktor.
Quelle: TechCrunch, 13. Oktober 2026174 Aufrufe -
Musixmatch will längst nicht mehr nur die Lyrics liefern, die beim Streaming unter einem Song eingeblendet werden.
Das Unternehmen baut seine riesige Lyrics- und Musikdatenbank zunehmend zu einer Infrastruktur für die KI-gestützte Musikindustrie aus. Laut CEO Massimo Ciociola werden Songtexte dabei zu einer Art „LLM der Musikindustrie“ – weil sie Musik in eine für KI besonders gut analysierbare sprachliche Ebene übersetzen.
Musixmatch arbeitet nach eigenen Angaben mit rund 250.000 Rechteinhabern und verfügt über Daten zu mehr als 100 Millionen Werken. 2025 schloss das Unternehmen zudem KI-Lizenzvereinbarungen mit den Musikverlagen von Sony Music Publishing, Universal Music Publishing Group und Warner Chappell Music über Kataloge mit mehr als 15 Millionen Werken.
Darauf baut Musixmatch inzwischen mehrere KI-Dienste auf. Music Lens kann beispielsweise große Musikkataloge nach Stimmung, Bedeutung, Kontext und anderen Merkmalen analysieren und passende Songs für konkrete kreative oder kommerzielle Anforderungen finden.
Noch unmittelbarer wird es beim Thema Copyright: Mit Sentinel hat Musixmatch ein System entwickelt, das Lyrics in Prompts und KI-generierten Inhalten auf mögliche Urheberrechtsverletzungen untersucht. Suno nutzt Sentinel inzwischen als Kunde, um unter anderem geschützte Kompositionen und Lyrics in Prompts und Outputs zu erkennen.
Damit entsteht eine interessante neue Rolle für Songtexte: Sie sind nicht mehr nur Bestandteil eines Songs, sondern werden zu strukturierten Daten, mit denen KI Musik suchen, analysieren, einordnen und auf mögliche Copyright-Verletzungen prüfen kann.460 Aufrufe -
Suno Studio bekommt ein ziemlich interessantes MIDI-Update
Abseits des Rechtsstreits hat Suno diese Woche Suno Studio verbessert: MIDI-Transkription soll schneller und genauer sein, und MIDI-Clips können jetzt wesentlich besser als Ausgangspunkt für neue Audio-Stems dienen. Auch MIDI-Erzeugung per Chat wurde verbessert. SSuno
Suno bewegt sich damit weiter weg von: Prompt → fertiger Song
und hin zu: Idee → MIDI → Arrangement → Stems → Bearbeitung
Also zunehmend in Richtung einer echten DAW/Produktionsumgebung.321 Aufrufe -
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Das Evangelium nach dem Prompt
Liebe Brüder und Schwestern der unendlichen Regeneration, heute lesen wir aus dem Buch der Eingaben, Kapitel 4, Vers 8:
"Und der Produzent sprach: Mach es epischer.
Und die KI fragte: Wie episch?
Und der Produzent antwortete: Ja."
Und siehe da: Die KI erschuf 47 Hörner, 12 Chöre, drei Drachen und einen emotionalen Zusammenbruch in Dolby Atmos.
Die Lehre daraus: Wer einen schlechten Prompt schreibt und ein Meisterwerk erwartet, gleicht einem Mann, der einen Toaster segnet und auf ein Croissant hofft.
Amen.
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Spotify: Playlist-Notizen für Redakteure und Hörer
Spotify baut seine Playlist-Notizen weiter aus. Die Funktion ermöglicht es, einzelnen Songs innerhalb einer Playlist kurze Anmerkungen und Kontext hinzuzufügen – etwa warum ein Titel ausgewählt wurde, welche Geschichte dahintersteht oder in welchem Zusammenhang man ihn entdeckt hat.Damit werden Playlists stärker zu kuratieren und kommentieren Musik-Erlebnissen statt lediglich zu einer Abfolge von Songs. Die Notizen können insbesondere bei von Menschen zusammengestellten Playlists zusätzlichen Kontext für andere Hörer liefern. Spotify hat vergleichbare Notizfunktionen inzwischen auch in Verbindung mit seinen personalisierten Playlist-Erlebnissen eingeführt.Interessant ist die Entwicklung vor allem vor dem Hintergrund, dass Spotify seine Discovery-Funktionen immer stärker personalisiert: Neben klassischen redaktionellen Playlists kommen KI-gestützte Playlists hinzu, die anhand von Prompts individuelle Musikauswahlen erstellen und mit Erklärungen versehen.
Damit entwickelt sich Spotify zunehmend von einem reinen Streamingdienst zu einer kuratierenden und personalisierten Musikplattform, auf der Kontext, Empfehlungen und individuelle Entdeckung eine immer größere Rolle spielen.570 Aufrufe -
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