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  • Spotify empfiehlt unerkannte KI-Künstler
    Eine Studie des Duke Sanford Tech Policy Program hat neun KI-Künstler auf Spotify identifiziert, die ihre KI-Nutzung nicht offenlegten. Alle neun wurden über Spotifys personalisierte Playlist „Release Radar“ entdeckt. Die Untersuchung wirft Fragen zur Transparenz algorithmischer Empfehlungen und zur Kennzeichnung KI-generierter Musik auf. Die Forschenden fordern unter anderem klarere KI-Labels und mehr Wahlmöglichkeiten für Hörer.
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  • Duke-Studie: KI-Musik wird auf Spotify empfohlen – ist aber kaum erkennbar
    Eine Untersuchung des Tech Policy Program der Duke University zeigt, wie schwierig es für Hörer ist, KI-generierte Musik auf Spotify zu identifizieren. In einem 28-tägigen Test mit fünf Accounts stieß das Forschungsteam auf 728 Künstler. Von den anhand verschiedener Indizien als mögliche KI-Acts eingestuften Künstlern wurden beim Abgleich mit Deezer lediglich 14 Prozent als KI-generiert bestätigt. Besonders brisant: Alle bestätigten Fälle wurden über Spotifys personalisierte Playlist „Release Radar“ entdeckt. Die Forschenden fordern deshalb eine verpflichtende Kennzeichnung von KI-Musik sowie mehr Transparenz bei algorithmischen Empfehlungen.
    Quelle: Music Business Worldwide | Studie und Ergebnisse der Duke University
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  • Studie: 981 KI-Songs verbreiten prorussische Kriegspropaganda auf Streamingplattformen
    Eine ukrainische Forschungsorganisation warnt vor KI-generierten Songs, die den russischen Angriffskrieg verherrlichen. Die Titel erreichen Millionen Abrufe auf internationalen Musikplattformen.Die ukrainische Non-Profit-Organisation Terrecon hat in einer Untersuchung 981 KI-generierte Songs mit prorussischen Kriegsnarrativen identifiziert. Dafür wurden insgesamt 3.725 Tracks auf YouTube, YouTube Music, SoundCloud und Suno untersucht. Das berichtet das Fachportal AI Musicpreneur unter Berufung auf die Untersuchung und weitere Medienberichte.
    Die Songs reichen von Rock und Metal bis hin zu Kinderliedern. Sie verherrlichen russische Soldaten, verbreiten Kriegsnarrative und stellen Ukrainer teilweise in entmenschlichender Weise dar. Bei 681 Titeln fanden die Forschenden insgesamt 728 propagandistische Schlüsselwörter und Formulierungen. Ein Song mit dem Titel „Power of Artillery“ erreichte auf YouTube mehr als zwei Millionen Aufrufe.
    Nach Angaben von Terrecon kamen KI-Musikgeneratoren wie Suno und Udio zum Einsatz. Die Technologie ermöglicht es, große Mengen an Musik mit vergleichsweise geringem Aufwand zu produzieren. Die Untersuchung zeigt zudem, dass KI-Stimmen und Imitationen bekannter Künstlerstimmen Teil dieser Entwicklung sind.Unklar bleibt, wie direkt der russische Staat hinter den konkret untersuchten Songs steht.
    Die Forschenden konnten diese Frage nicht abschließend klären. Sie verweisen jedoch auf staatlich unterstützte Kulturprojekte, die KI-generierte Inhalte zum Krieg fördern.
    Der Fall wirft grundlegende Fragen zur Verantwortung von Musikplattformen und KI-Anbietern auf. Während einige Dienste KI-generierte Musik kennzeichnen, ist die Erkennung propagandistischer Inhalte eine zusätzliche Herausforderung. Eine Kennzeichnung als KI-Musik sagt schließlich noch nichts darüber aus, ob ein Song Hass, Gewalt oder Desinformation verbreitet.
    Die Untersuchung macht deutlich: KI-Musik ist nicht nur ein neues Werkzeug für kreative Künstler. Sie kann auch zur schnellen Produktion und Verbreitung politischer Propaganda eingesetzt werden.
    Quelle: Institute of Mass Information – Bericht zur Untersuchung
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  • Spotify räumt Playlists auf – was bedeutet das für Artists?
    Spotify hat seine Playlist-Landschaft bereinigt. Eine aktuelle Untersuchung beschäftigt sich nun mit den Auswirkungen dieser sogenannten Playlist Cleanup-Maßnahmen auf Artists und deren Musik.
    Für Musiker ist das relevant, weil Playlists eine wichtige Rolle bei der Entdeckung neuer Songs spielen. Die zentrale Frage lautet daher: Was passiert mit Reichweite und Streams, wenn Playlists verschwinden oder sich ihre Zusammensetzung verändert? Die aktuelle Studie und ihre Ergebnisse bei Music Ally
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  • Ditto-Studie: Für Independent Artists bleibt der Weg zum Lebensunterhalt schwierig
    Eine neue Studie von Ditto Music zeigt, wie groß die wirtschaftlichen Herausforderungen für unabhängige Künstler weiterhin sind. Für den „Independent Music Report 2026“ wurden mehr als 5.000 Artists aus 112 Ländern befragt.
    Demnach erzielten 74 Prozent der Befragten im vergangenen Jahr weniger als 1.000 US-Dollar mit ihrer Musik. Nur 22 Prozent können Musik laut Studie als Vollzeitjob betrachten, während 64 Prozent zusätzlich außerhalb der Musik arbeiten. Als zentrale Probleme nennen die Artists neben den geringen Einnahmen unter anderem die Sichtbarkeit, steigende Tourkosten und den hohen Aufwand für die eigene Karriere.
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  • KI-Musik: Mehrheit fordert Kennzeichnung und Vergütung
    KI-Musik ist längst Teil des deutschen Höralltags: 40 Prozent der Bevölkerung haben laut einer neuen Studie des Deutschen Musikinformationszentrums bereits bewusst KI-generierte Musik gehört. Bei den 16- bis 29-Jährigen sind es sogar 63 Prozent.
    Gleichzeitig wächst der Wunsch nach klaren Regeln: 68 Prozent fordern eine eindeutige Kennzeichnung von KI-generierter Musik, 58 Prozent eine Vergütung für Musiker:innen, deren Werke zum Training von KI-Systemen genutzt werden. Ebenfalls 58 Prozent sehen KI als Bedrohung für die berufliche Existenz von Musikschaffenden.
    Die Akzeptanz hängt stark vom Einsatz ab: KI zur Reparatur beschädigter Aufnahmen finden 74 Prozent vertretbar, eine vollständig autonome Komposition dagegen nur 15 Prozent. Für die Musikbranche zeichnet sich damit ein klares Bild ab: KI wird akzeptiert – aber nicht ohne Transparenz, menschliche Beteiligung und faire Vergütung. MusikWoche
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  • Polaris-Studie: Streaming wächst – KI sorgt für neue Fragen
    Die aktuelle Polaris Nordic Digital Music Survey zeigt: Streaming bleibt in den nordischen Ländern die zentrale Form des Musikkonsums. Gleichzeitig verändert Künstliche Intelligenz zunehmend die Erwartungen von Hörer:innen und die Diskussion über die Zukunft der Musikbranche.
    Die Studie des Polaris Hub, hinter dem die Verwertungsgesellschaften Koda, Teosto und TONO stehen, zeigt eine weiterhin hohe Nutzung digitaler Musikangebote. Zugleich wächst das Interesse an KI-generierter Musik – allerdings mit klaren Erwartungen an Transparenz und eine faire Beteiligung von Musikschaffenden.
    Für die Musikbranche zeichnet sich damit ein Spannungsfeld ab: Streaming sorgt für eine immer größere digitale Reichweite, während KI neue Möglichkeiten eröffnet – aber auch grundlegende Fragen zu Urheberrecht, Vergütung und menschlicher Kreativität aufwirft.
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  • AI-Audiobooks: Ebenfalls heute erschienen ist eine neue Studie von Frankfurter Buchmesse/Dosdoce zur zunehmenden Nutzung von KI im Audiobereich. Das überschneidet sich interessant mit dem Spotify-Thema, weil Audio inzwischen zunehmend über die Grenzen zwischen Musik, Hörbuch und synthetischer Produktion hinweg gedacht wird. (Publishing Perspectives)
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  • Luminate-Studie: US-Konsumenten bleiben bei KI-Inhalten skeptisch
    Eine neue Studie von Luminate zeigt, dass US-Verbraucher generativ erzeugten KI-Inhalten in Musik, Film, TV und anderen Entertainment-Bereichen weiterhin überwiegend kritisch gegenüberstehen. Zwar sind die Einstellungen insgesamt gemischt, doch unterm Strich überwiegt die Skepsis gegenüber der Bereitschaft, KI-gestützte Inhalte zu konsumieren. Besonders ablehnend reagieren Menschen ab 55 Jahren, während die Altersgruppe der 13- bis 17-Jährigen KI-generierten Inhalten deutlich offener gegenübersteht. Am stärksten fällt die Ablehnung bei KI-verfassten Nachrichten aus, während KI-Elemente in Videospielen vergleichsweise am ehesten akzeptiert werden. Die Studie zeigt zudem, dass selbst innerhalb der Gen Z erhebliche Unterschiede bei der Akzeptanz von KI-Inhalten bestehen.
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  • Spannende Entwicklung aus der aktuellen Luminate-Studie zum Thema GenAI und Musik: Die Daten zeigen, dass Hörer KI-generierte Inhalte zwar kritisch betrachten, gleichzeitig aber viele Kreative KI als wertvolles Werkzeug akzeptieren.Für Onplug bestätigt das unsere Richtung: Nicht „KI ersetzt Künstler“, sondern „KI unterstützt Künstler“. Der Mehrwert liegt darin, Kreativen zu helfen, ihre Ideen schneller und professioneller in fertige Releases, Visuals und Kampagnen zu verwandeln.Gerade im Musikbereich wird Authentizität entscheidend bleiben. Die Zukunft gehört vermutlich nicht anonymen KI-Inhalten, sondern menschlichen Künstlern, die KI nutzen, um ihre eigene Vision stärker auszudrücken.
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  • Was eine neue Studie über KI-Musik auf Streamingplattformen zeigt
    Die nächste Herausforderung der Musikindustrie ist nicht nur künstliche Musik – sondern künstliche Masse Künstliche Intelligenz verändert die Musikproduktion. Doch während viele Diskussionen bisher um Kreativität, Urheberrecht und den Ersatz von Künstlern kreisen, untersucht eine aktuelle Studie eine andere Frage: Was passiert mit...
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  • Streaming entdeckt die Vergangenheit neu: Nostalgie wird zum Musiktrend
    Alte Songs erleben im Streaming-Zeitalter ein Comeback. Eine aktuelle Studie von Vevo zeigt, dass nostalgische Inhalte eine immer größere Rolle bei der Musikentdeckung spielen – nicht nur bei älteren Hörern, sondern auch bei jüngeren Generationen.
    Der Grund: Streaming-Plattformen haben Musikkataloge dauerhaft verfügbar gemacht. Songs aus vergangenen Jahrzehnten können jederzeit wiederentdeckt, geteilt und in neue kulturelle Zusammenhänge gebracht werden.Besonders interessant: Viele junge Nutzer entwickeln eine Verbindung zu Musik aus Zeiten, die sie selbst gar nicht erlebt haben. Nostalgie entsteht damit nicht mehr nur durch persönliche Erinnerungen, sondern auch durch soziale Medien, Playlists und digitale Trends.
    Für die Musikindustrie hat diese Entwicklung große Bedeutung. Während neue Releases weiterhin wichtig bleiben, gewinnen bestehende Kataloge zunehmend an Wert.
    Das erklärt auch, warum Musikrechte und Songkataloge in den vergangenen Jahren verstärkt ins Visier von Investoren geraten sind.Streaming verändert damit nicht nur, wie Musik gehört wird – sondern auch, welche Songs langfristig relevant bleiben. Quelle: Vevo Studie / Music Business Worldwide (Juli 2026)
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