• Musiklabels wollen Piraterie-Klage gegen ISP Grande beenden

    Nach dem richtungsweisenden Urteil des US Supreme Court im Fall Cox v. Sony Music wollen Universal Music, Sony Music und Warner Music ihre langjährige Klage gegen den Internetanbieter Grande Communications nicht weiterverfolgen. Uneinigkeit besteht jedoch weiterhin über die Prozesskosten: Grande fordert rund 4 Millionen US-Dollar an Kosten für eine Sicherheitsleistung zurück, während die Labels verlangen, dass beide Seiten ihre jeweiligen Kosten selbst tragen

    .Der Rechtsstreit könnte damit zwar inhaltlich beendet sein, die Auseinandersetzung um die Verfahrenskosten ist jedoch noch nicht entschieden. Das Verfahren gilt als weiterer Meilenstein in der Debatte um die Haftung von Internetanbietern bei Urheberrechtsverletzungen ihrer Nutzer.

    Musiklabels wollen Piraterie-Klage gegen ISP Grande beendenNach dem richtungsweisenden Urteil des US Supreme Court im Fall Cox v. Sony Music wollen Universal Music, Sony Music und Warner Music ihre langjährige Klage gegen den Internetanbieter Grande Communications nicht weiterverfolgen. Uneinigkeit besteht jedoch weiterhin über die Prozesskosten: Grande fordert rund 4 Millionen US-Dollar an Kosten für eine Sicherheitsleistung zurück, während die Labels verlangen, dass beide Seiten ihre jeweiligen Kosten selbst tragen.Der Rechtsstreit könnte damit zwar inhaltlich beendet sein, die Auseinandersetzung um die Verfahrenskosten ist jedoch noch nicht entschieden. Das Verfahren gilt als weiterer Meilenstein in der Debatte um die Haftung von Internetanbietern bei Urheberrechtsverletzungen ihrer Nutzer.
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  • Musikergewerkschaft verklagt Universal und Warner wegen KI-Deals mit Suno und Udio

    Der Streit um KI-generierte Musik erreicht die nächste Stufe: Die American Federation of Musicians (AFM) hat ihre Klage gegen Universal Music Group und Warner Music im Zusammenhang mit Vereinbarungen mit den KI-Musikplattformen Suno und Udio ausgeweitet.

    Die Gewerkschaft wirft den Labels vor, Aufnahmen von Musikern für KI-Zwecke lizenziert zu haben, ohne die beteiligten Musiker ausreichend zu informieren oder an möglichen Einnahmen zu beteiligen. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob solche KI-Nutzungen als neue kommerzielle Verwendung gelten und damit Vergütungsansprüche auslösen.

    Der Fall zeigt den grundlegenden Konflikt der KI-Musikbranche: Während große Musikunternehmen nach Wegen suchen, mit KI neue Geschäftsmodelle aufzubauen, kämpfen Musiker um Transparenz, Anerkennung und eine faire Beteiligung.

    Musikergewerkschaft verklagt Universal und Warner wegen KI-Deals mit Suno und UdioDer Streit um KI-generierte Musik erreicht die nächste Stufe: Die American Federation of Musicians (AFM) hat ihre Klage gegen Universal Music Group und Warner Music im Zusammenhang mit Vereinbarungen mit den KI-Musikplattformen Suno und Udio ausgeweitet.Die Gewerkschaft wirft den Labels vor, Aufnahmen von Musikern für KI-Zwecke lizenziert zu haben, ohne die beteiligten Musiker ausreichend zu informieren oder an möglichen Einnahmen zu beteiligen. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob solche KI-Nutzungen als neue kommerzielle Verwendung gelten und damit Vergütungsansprüche auslösen.Der Fall zeigt den grundlegenden Konflikt der KI-Musikbranche: Während große Musikunternehmen nach Wegen suchen, mit KI neue Geschäftsmodelle aufzubauen, kämpfen Musiker um Transparenz, Anerkennung und eine faire Beteiligung.
    ·127 Ansichten ·0 Bewertungen
  • Die nächste Phase des Musikstreamings hat begonnen.

    Warner Music und NetEase Cloud Music haben ihre Partnerschaft verlängert. Auffällig ist dabei nicht nur die Lizenzvereinbarung – sondern was darüber hinaus vereinbart wurde: mehr Artist-Marketing, mehr Multimedia und stärkere Fan-Erlebnisse.

    Das zeigt einen klaren Wandel.Streaming-Plattformen konkurrieren längst nicht mehr nur über Musikkataloge. Sie konkurrieren über Fan-Beziehungen.

    Wer Künstlern hilft, Communities aufzubauen, Geschichten zu erzählen und echte Interaktionen zu schaffen, schafft langfristigen Mehrwert – für Fans, Artists und Rechteinhaber.Für uns bestätigt das einen Trend, den wir schon länger beobachten:

    Die Zukunft der Musik liegt nicht nur im Zugang zu Songs, sondern im Zugang zu den Menschen hinter den Songs.Genau dort entstehen die spannendsten Innovationen.

    Die nächste Phase des Musikstreamings hat begonnen.Warner Music und NetEase Cloud Music haben ihre Partnerschaft verlängert. Auffällig ist dabei nicht nur die Lizenzvereinbarung – sondern was darüber hinaus vereinbart wurde: mehr Artist-Marketing, mehr Multimedia und stärkere Fan-Erlebnisse.Das zeigt einen klaren Wandel.Streaming-Plattformen konkurrieren längst nicht mehr nur über Musikkataloge. Sie konkurrieren über Fan-Beziehungen.Wer Künstlern hilft, Communities aufzubauen, Geschichten zu erzählen und echte Interaktionen zu schaffen, schafft langfristigen Mehrwert – für Fans, Artists und Rechteinhaber.Für uns bestätigt das einen Trend, den wir schon länger beobachten:Die Zukunft der Musik liegt nicht nur im Zugang zu Songs, sondern im Zugang zu den Menschen hinter den Songs.Genau dort entstehen die spannendsten Innovationen.
    ·150 Ansichten ·0 Bewertungen
  • Warner Music weist Forderungen nach KI-Vergütung für Session-Musiker zurück

    Der Streit um die Vergütung von Musikschaffenden im KI-Zeitalter geht in die nächste Runde. Warner Music hat vor einem US-Gericht argumentiert, dass Session-Musiker derzeit keinen vertraglichen Anspruch auf zusätzliche Zahlungen haben, wenn ihre Aufnahmen für das Training von KI-Modellen lizenziert werden.

    Hintergrund ist eine Klage der US-Musikergewerkschaft American Federation of Musicians (AFM). Sie wirft Warner Music und Universal Music vor, Einnahmen aus Lizenzvereinbarungen mit den KI-Unternehmen Suno und Udio erzielt zu haben, ohne die beteiligten Studiomusiker zu vergüten oder offenzulegen, welche Aufnahmen genutzt wurden.

    Warner hält dagegen, dass der zugrunde liegende Tarifvertrag aus dem Jahr 2023 keine Regelungen für KI-Training enthält. Die sogenannte „New Use“-Klausel könne deshalb nicht angewendet werden, da bislang kein eigener Vergütungsstandard für KI-Nutzungen existiere. Genau über einen solchen Standard verhandeln Labels und Gewerkschaft derzeit.Der Fall gilt als richtungsweisend für die Musikbranche. Er könnte klären, ob und wie Session-Musiker künftig an Erlösen beteiligt werden müssen, wenn ihre Aufnahmen zum Training generativer KI-Systeme verwendet werden.

    Warner Music weist Forderungen nach KI-Vergütung für Session-Musiker zurückDer Streit um die Vergütung von Musikschaffenden im KI-Zeitalter geht in die nächste Runde. Warner Music hat vor einem US-Gericht argumentiert, dass Session-Musiker derzeit keinen vertraglichen Anspruch auf zusätzliche Zahlungen haben, wenn ihre Aufnahmen für das Training von KI-Modellen lizenziert werden.Hintergrund ist eine Klage der US-Musikergewerkschaft American Federation of Musicians (AFM). Sie wirft Warner Music und Universal Music vor, Einnahmen aus Lizenzvereinbarungen mit den KI-Unternehmen Suno und Udio erzielt zu haben, ohne die beteiligten Studiomusiker zu vergüten oder offenzulegen, welche Aufnahmen genutzt wurden.Warner hält dagegen, dass der zugrunde liegende Tarifvertrag aus dem Jahr 2023 keine Regelungen für KI-Training enthält. Die sogenannte „New Use“-Klausel könne deshalb nicht angewendet werden, da bislang kein eigener Vergütungsstandard für KI-Nutzungen existiere. Genau über einen solchen Standard verhandeln Labels und Gewerkschaft derzeit.Der Fall gilt als richtungsweisend für die Musikbranche. Er könnte klären, ob und wie Session-Musiker künftig an Erlösen beteiligt werden müssen, wenn ihre Aufnahmen zum Training generativer KI-Systeme verwendet werden.
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  • Warner Music will Klage von US-Musikern wegen KI-Deals abweisen lassen

    Der Streit um den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Musikbranche geht in die nächste Runde: Warner Music hat ein US-Gericht aufgefordert, die Klage einer Gruppe von Musikerinnen und Musikern gegen das Unternehmen abzuweisen.

    Die Kläger werfen Warner vor, durch Vereinbarungen mit den KI-Musikplattformen Suno und Udio ihre Rechte zu verletzen. Sie argumentieren, dass Labels nicht ohne ausdrückliche Zustimmung der Künstler Vereinbarungen treffen dürften, die eine Nutzung ihrer Werke oder künftige KI-Anwendungen ermöglichen.Warner weist die Vorwürfe zurück und vertritt die Auffassung, dass die Klage keine ausreichende rechtliche Grundlage habe. Das Unternehmen betont, dass seine KI-Partnerschaften auf lizenzierte Modelle setzen und darauf abzielen, neue Einnahmequellen für Künstler und Songwriter zu schaffen.

    Der Fall zeigt, dass sich die Debatte rund um generative KI längst nicht mehr nur zwischen Technologieunternehmen und Rechteinhabern abspielt. Zunehmend geraten auch die Verträge zwischen Labels und ihren Künstlern in den Fokus. Künftig dürfte daher nicht nur die Frage entscheidend sein, ob KI genutzt werden darf, sondern auch, wer einer Nutzung zustimmen muss – und wer an den daraus entstehenden Erlösen beteiligt wird.

    Warner Music will Klage von US-Musikern wegen KI-Deals abweisen lassenDer Streit um den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Musikbranche geht in die nächste Runde: Warner Music hat ein US-Gericht aufgefordert, die Klage einer Gruppe von Musikerinnen und Musikern gegen das Unternehmen abzuweisen.Die Kläger werfen Warner vor, durch Vereinbarungen mit den KI-Musikplattformen Suno und Udio ihre Rechte zu verletzen. Sie argumentieren, dass Labels nicht ohne ausdrückliche Zustimmung der Künstler Vereinbarungen treffen dürften, die eine Nutzung ihrer Werke oder künftige KI-Anwendungen ermöglichen.Warner weist die Vorwürfe zurück und vertritt die Auffassung, dass die Klage keine ausreichende rechtliche Grundlage habe. Das Unternehmen betont, dass seine KI-Partnerschaften auf lizenzierte Modelle setzen und darauf abzielen, neue Einnahmequellen für Künstler und Songwriter zu schaffen.Der Fall zeigt, dass sich die Debatte rund um generative KI längst nicht mehr nur zwischen Technologieunternehmen und Rechteinhabern abspielt. Zunehmend geraten auch die Verträge zwischen Labels und ihren Künstlern in den Fokus. Künftig dürfte daher nicht nur die Frage entscheidend sein, ob KI genutzt werden darf, sondern auch, wer einer Nutzung zustimmen muss – und wer an den daraus entstehenden Erlösen beteiligt wird.
    ·180 Ansichten ·0 Bewertungen
  • Spannender Blick auf die Zukunft von Artist Services: Warner Music India baut sein Angebot rund um Künstlerentwicklung, Brands, Live und Sync deutlich aus. Der Schritt zeigt einen wichtigen Trend im Musikbusiness: Labels werden zunehmend zu ganzheitlichen Partnern, die Artists nicht nur bei Releases unterstützen, sondern neue Einnahmequellen und Karrieremöglichkeiten über verschiedene Plattformen hinweg entwickeln.

    Für onplug relevant, weil der Artikel zeigt, wie stark sich die Rolle von Musikunternehmen verändert – weg vom klassischen Label-Modell hin zu umfassenden Artist-Ecosystemen.

    Spannender Blick auf die Zukunft von Artist Services: Warner Music India baut sein Angebot rund um Künstlerentwicklung, Brands, Live und Sync deutlich aus. Der Schritt zeigt einen wichtigen Trend im Musikbusiness: Labels werden zunehmend zu ganzheitlichen Partnern, die Artists nicht nur bei Releases unterstützen, sondern neue Einnahmequellen und Karrieremöglichkeiten über verschiedene Plattformen hinweg entwickeln.Für onplug relevant, weil der Artikel zeigt, wie stark sich die Rolle von Musikunternehmen verändert – weg vom klassischen Label-Modell hin zu umfassenden Artist-Ecosystemen.
    ·334 Ansichten ·0 Bewertungen
  • Warner Music Finland übernimmt Mökkitie-Records-Katalog

    Warner Music Finland baut seine Position im finnischen Musikmarkt weiter aus und übernimmt den Musikkatalog sowie die Publishing-Rechte des Independent-Labels Mökkitie Records. Gleichzeitig hat Sänger und Label-Mitgründer Arttu Wiskari einen neuen mehrjährigen Künstlervertrag mit Warner unterzeichnet.Mökkitie Records arbeitet bereits seit rund zehn Jahren mit Warner Music Finland zusammen und war unter anderem die Heimat von Künstlern wie Erika Vikman, Mira Luoti und Olli Halonen. Im Zuge der Übernahme wechseln zudem mehrere Schlüsselpersonen des Labels zu Warner Music Finland, darunter Geschäftsführer Olli Saksa sowie Songwriter Janne Rintala. Mit dem Deal sichert sich Warner nicht nur einen erfolgreichen Katalog, sondern stärkt auch sein A&R-Team und seine Präsenz auf dem finnischen Musikmarkt.

    Warner Music Finland übernimmt Mökkitie-Records-KatalogWarner Music Finland baut seine Position im finnischen Musikmarkt weiter aus und übernimmt den Musikkatalog sowie die Publishing-Rechte des Independent-Labels Mökkitie Records. Gleichzeitig hat Sänger und Label-Mitgründer Arttu Wiskari einen neuen mehrjährigen Künstlervertrag mit Warner unterzeichnet.Mökkitie Records arbeitet bereits seit rund zehn Jahren mit Warner Music Finland zusammen und war unter anderem die Heimat von Künstlern wie Erika Vikman, Mira Luoti und Olli Halonen. Im Zuge der Übernahme wechseln zudem mehrere Schlüsselpersonen des Labels zu Warner Music Finland, darunter Geschäftsführer Olli Saksa sowie Songwriter Janne Rintala. Mit dem Deal sichert sich Warner nicht nur einen erfolgreichen Katalog, sondern stärkt auch sein A&R-Team und seine Präsenz auf dem finnischen Musikmarkt.
    ·168 Ansichten ·0 Bewertungen
  • Übernahmewelle setzt sich fort: KI, Musikrechte und Creator Economy im Fokus

    Die Konsolidierung in der Musik- und Creator-Branche nimmt weiter Fahrt auf. Warner Music übernimmt das KI-Unternehmen Sureel AI zur Verwaltung und Nachverfolgung von Rechten in KI-generierten Inhalten. Gleichzeitig hat die geplante Fusion von BMG und Concord wichtige regulatorische Hürden genommen. Auch im Creator-Markt wird weiter investiert: Accenture Song übernimmt Creator-Spezialist Whalar. Die Deals zeigen, dass Rechteverwaltung, KI-Infrastruktur und Creator-Ökosysteme zunehmend zu strategischen Kernbereichen der Branche werden. (techcrunch)

    Übernahmewelle setzt sich fort: KI, Musikrechte und Creator Economy im FokusDie Konsolidierung in der Musik- und Creator-Branche nimmt weiter Fahrt auf. Warner Music übernimmt das KI-Unternehmen Sureel AI zur Verwaltung und Nachverfolgung von Rechten in KI-generierten Inhalten. Gleichzeitig hat die geplante Fusion von BMG und Concord wichtige regulatorische Hürden genommen. Auch im Creator-Markt wird weiter investiert: Accenture Song übernimmt Creator-Spezialist Whalar. Die Deals zeigen, dass Rechteverwaltung, KI-Infrastruktur und Creator-Ökosysteme zunehmend zu strategischen Kernbereichen der Branche werden. (techcrunch)
    ·224 Ansichten ·0 Bewertungen
  • Warner baut AI-Artists zur Industrie aus

    Warner Music China geht den nächsten Schritt im Bereich virtueller und KI-generierter Künstler. Nach dem viralen Erfolg des AI-Artists „Wu Ai Hua“ hat das Label eine strategische Partnerschaft mit Dream Maker geschlossen, um digitale Artists systematisch weiterzuentwickeln Music Business Worldwide.

    Damit wird deutlich: AI-Artists sind nicht mehr nur Experimente, sondern werden Teil langfristiger Label-Strategien. AI-Artists werden somit zu einer Marke oder einem Entertainment-Franchise.Musik wird dadurch stärker zu einer Form von intellektuellem Eigentum, das sich systematisch entwickeln und ausrollen lässt. Diese Entwicklung zeigt eine klare Verschiebung im Denken der Labels:Musik ist nicht mehr nur kreativer Ausdruck, sondern zunehmend ein Content-System.

    Der Warner-Deal ist kein isolierter Schritt, sondern Teil einer größeren Entwicklung.AI- und Virtual Artists werden zunehmend als strukturierte Bestandteile der Musikindustrie aufgebaut.

    Warner baut AI-Artists zur Industrie ausWarner Music China geht den nächsten Schritt im Bereich virtueller und KI-generierter Künstler. Nach dem viralen Erfolg des AI-Artists „Wu Ai Hua“ hat das Label eine strategische Partnerschaft mit Dream Maker geschlossen, um digitale Artists systematisch weiterzuentwickeln Music Business Worldwide.Damit wird deutlich: AI-Artists sind nicht mehr nur Experimente, sondern werden Teil langfristiger Label-Strategien. AI-Artists werden somit zu einer Marke oder einem Entertainment-Franchise.Musik wird dadurch stärker zu einer Form von intellektuellem Eigentum, das sich systematisch entwickeln und ausrollen lässt. Diese Entwicklung zeigt eine klare Verschiebung im Denken der Labels:Musik ist nicht mehr nur kreativer Ausdruck, sondern zunehmend ein Content-System. Der Warner-Deal ist kein isolierter Schritt, sondern Teil einer größeren Entwicklung.AI- und Virtual Artists werden zunehmend als strukturierte Bestandteile der Musikindustrie aufgebaut.
    ·227 Ansichten ·0 Bewertungen
  • Musikindustrie setzt stärker auf regionale Märkte

    Warner Music baut seine Präsenz in Indien weiter aus und konzentriert sich zunehmend auf regionale Szenen – aktuell u. a. den bengalischen Musikmarkt. Statt nur auf globale Hits zu setzen, investieren Labels immer stärker in lokale Genres, Sprachen und Künstlernetzwerke.

    Was das für KI-Musik bedeutet:

    Wenn Musikproduktion und Distribution immer stärker regionalisiert werden, steigen auch die Anforderungen an Tools, die schnell kulturell passende Sounds erzeugen können – von Stil-Varianten bis hin zu sprachlich angepassten Tracks.

    Für KI-Musiker könnte genau das ein spannender Hebel werden: lokale Musikstile skalierbar zu machen. (musically)

    Musikindustrie setzt stärker auf regionale MärkteWarner Music baut seine Präsenz in Indien weiter aus und konzentriert sich zunehmend auf regionale Szenen – aktuell u. a. den bengalischen Musikmarkt. Statt nur auf globale Hits zu setzen, investieren Labels immer stärker in lokale Genres, Sprachen und Künstlernetzwerke.Was das für KI-Musik bedeutet:Wenn Musikproduktion und Distribution immer stärker regionalisiert werden, steigen auch die Anforderungen an Tools, die schnell kulturell passende Sounds erzeugen können – von Stil-Varianten bis hin zu sprachlich angepassten Tracks.Für KI-Musiker könnte genau das ein spannender Hebel werden: lokale Musikstile skalierbar zu machen. (musically)
    ·308 Ansichten ·0 Bewertungen
  • Warner Music setzt auf KI-Transparenz: Übernahme von Sureel AIDer Musikkonzern Warner Music Group übernimmt das KI-Attributions-Startup Sureel AI und verstärkt damit seine Strategie für einen fairen Umgang mit generativer KI in der Musikbranche. Sureel entwickelt Technologien, die nachvollziehen sollen, welche Musikwerke den Output von KI-Modellen beeinflussen und wie daraus Vergütungen für Rechteinhaber abgeleitet werden können. Die Übernahme gilt als wichtiger Schritt hin zu mehr Transparenz bei KI-generierter Musik. Warner verfolgt bereits mehrere KI-Initiativen, darunter Partnerschaften mit KI-Unternehmen wie Stability AI, Udio und anderen Anbietern lizenzierter Musikmodelle.

    Für Künstler, Labels und Verlage könnte die Technologie künftig dabei helfen, die Nutzung ihrer Werke durch KI-Systeme besser nachzuverfolgen und faire Vergütungsmodelle zu etablieren. Die Frage der Attribution – also der Zuordnung von KI-Ergebnissen zu den verwendeten Trainingsdaten – gilt derzeit als eine der größten Herausforderungen der KI-Musikindustrie. (musically)

    Warner Music setzt auf KI-Transparenz: Übernahme von Sureel AIDer Musikkonzern Warner Music Group übernimmt das KI-Attributions-Startup Sureel AI und verstärkt damit seine Strategie für einen fairen Umgang mit generativer KI in der Musikbranche. Sureel entwickelt Technologien, die nachvollziehen sollen, welche Musikwerke den Output von KI-Modellen beeinflussen und wie daraus Vergütungen für Rechteinhaber abgeleitet werden können. Die Übernahme gilt als wichtiger Schritt hin zu mehr Transparenz bei KI-generierter Musik. Warner verfolgt bereits mehrere KI-Initiativen, darunter Partnerschaften mit KI-Unternehmen wie Stability AI, Udio und anderen Anbietern lizenzierter Musikmodelle. Für Künstler, Labels und Verlage könnte die Technologie künftig dabei helfen, die Nutzung ihrer Werke durch KI-Systeme besser nachzuverfolgen und faire Vergütungsmodelle zu etablieren. Die Frage der Attribution – also der Zuordnung von KI-Ergebnissen zu den verwendeten Trainingsdaten – gilt derzeit als eine der größten Herausforderungen der KI-Musikindustrie. (musically)
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  • AFM verklagt Major-Labels wegen KI-Deals

    Die Musikergewerkschaft American Federation of Musicians (AFM) hat Klage gegen Universal Music Group und Warner Music Group eingereicht. Der Vorwurf: Die Labels hätten Aufnahmen von Gewerkschaftsmitgliedern im Rahmen ihrer KI-Lizenzvereinbarungen mit den Musik-KI-Unternehmen Suno und Udio ohne ausreichende Vergütung oder Transparenz für die beteiligten Musiker lizenziert.

    Nach Angaben der AFM verstoßen die Deals gegen bestehende Tarifvereinbarungen, da die Aufnahmen für das Training generativer KI-Systeme genutzt werden, ohne dass die betroffenen Session-Musiker an den Erlösen beteiligt werden. Die Gewerkschaft fordert Schadenersatz und eine Offenlegung der verwendeten Aufnahmen.

    Der Rechtsstreit verschärft die Debatte um die Nutzung urheberrechtlich geschützter Musik für KI-Training. Besonders brisant: Die Labels hatten selbst 2024 gegen Suno und Udio wegen mutmaßlicher Urheberrechtsverletzungen geklagt, später jedoch Lizenzvereinbarungen mit den Unternehmen geschlossen.

    Quelle: Music-Ally/Musically, Reuters. (Reuters)

    AFM verklagt Major-Labels wegen KI-DealsDie Musikergewerkschaft American Federation of Musicians (AFM) hat Klage gegen Universal Music Group und Warner Music Group eingereicht. Der Vorwurf: Die Labels hätten Aufnahmen von Gewerkschaftsmitgliedern im Rahmen ihrer KI-Lizenzvereinbarungen mit den Musik-KI-Unternehmen Suno und Udio ohne ausreichende Vergütung oder Transparenz für die beteiligten Musiker lizenziert. Nach Angaben der AFM verstoßen die Deals gegen bestehende Tarifvereinbarungen, da die Aufnahmen für das Training generativer KI-Systeme genutzt werden, ohne dass die betroffenen Session-Musiker an den Erlösen beteiligt werden. Die Gewerkschaft fordert Schadenersatz und eine Offenlegung der verwendeten Aufnahmen. Der Rechtsstreit verschärft die Debatte um die Nutzung urheberrechtlich geschützter Musik für KI-Training. Besonders brisant: Die Labels hatten selbst 2024 gegen Suno und Udio wegen mutmaßlicher Urheberrechtsverletzungen geklagt, später jedoch Lizenzvereinbarungen mit den Unternehmen geschlossen. Quelle: Music-Ally/Musically, Reuters. (Reuters)
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