• EU-Debatte um Radiovergütungen: US-Künstler könnten Millionen verlieren

    Eine neue Debatte auf EU-Ebene sorgt für Unruhe in der Musikbranche. Michael Huppe, CEO von SoundExchange, warnt davor, dass Bestrebungen einzelner EU-Mitgliedstaaten eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs aushebeln könnten. Sollte es dazu kommen, könnten US-Künstler jährlich auf rund 300 Millionen US-Dollar an Vergütungen für Radio-Airplay in Europa verzichten müssen.Hintergrund ist das sogenannte RAAP-Urteil des Europäischen Gerichtshofs aus dem Jahr 2020, das die Gleichbehandlung ausländischer Künstler bei Vergütungsansprüchen stärkte.

    Mehrere EU-Staaten haben ihre Gesetze bereits entsprechend angepasst. Nun wird jedoch über eine Änderung des EU-Rechts diskutiert, die US-Interpreten erneut von diesen Einnahmen ausschließen könnte.Huppe bezeichnet den Vorstoß als diskriminierend und warnt vor möglichen handelspolitischen Konsequenzen.

    Kritiker aus Europa verweisen hingegen auf die fehlende Vergütung für ausländische Künstler im US-Terrestrikradio und fordern mehr Gegenseitigkeit.Die Diskussion dürfte weitreichende Auswirkungen auf das internationale System der Leistungsschutzrechte haben.

    EU-Debatte um Radiovergütungen: US-Künstler könnten Millionen verlierenEine neue Debatte auf EU-Ebene sorgt für Unruhe in der Musikbranche. Michael Huppe, CEO von SoundExchange, warnt davor, dass Bestrebungen einzelner EU-Mitgliedstaaten eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs aushebeln könnten. Sollte es dazu kommen, könnten US-Künstler jährlich auf rund 300 Millionen US-Dollar an Vergütungen für Radio-Airplay in Europa verzichten müssen.Hintergrund ist das sogenannte RAAP-Urteil des Europäischen Gerichtshofs aus dem Jahr 2020, das die Gleichbehandlung ausländischer Künstler bei Vergütungsansprüchen stärkte. Mehrere EU-Staaten haben ihre Gesetze bereits entsprechend angepasst. Nun wird jedoch über eine Änderung des EU-Rechts diskutiert, die US-Interpreten erneut von diesen Einnahmen ausschließen könnte.Huppe bezeichnet den Vorstoß als diskriminierend und warnt vor möglichen handelspolitischen Konsequenzen. Kritiker aus Europa verweisen hingegen auf die fehlende Vergütung für ausländische Künstler im US-Terrestrikradio und fordern mehr Gegenseitigkeit.Die Diskussion dürfte weitreichende Auswirkungen auf das internationale System der Leistungsschutzrechte haben.
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  • Im aktuellen MBW-Podcast betont Amra-CEO Tomas Ericsson die zunehmende Bedeutung von Transparenz in der Musikindustrie, insbesondere bei der Verteilung von Songwriter-Royalties. Trotz moderner Streaming-Infrastruktur bestehen weiterhin komplexe, oft intransparente Prozesse über Verwertungsgesellschaften und internationale Zwischenstellen. Ericsson sieht in direkter Lizenzierung und datengetriebenen Systemen den Schlüssel, um Einnahmen schneller, genauer und fairer an Rechteinhaber auszuschütten – ein Bereich, in dem technologische Lösungen und globale Datenintegration künftig entscheidend werden.
    Im aktuellen MBW-Podcast betont Amra-CEO Tomas Ericsson die zunehmende Bedeutung von Transparenz in der Musikindustrie, insbesondere bei der Verteilung von Songwriter-Royalties. Trotz moderner Streaming-Infrastruktur bestehen weiterhin komplexe, oft intransparente Prozesse über Verwertungsgesellschaften und internationale Zwischenstellen. Ericsson sieht in direkter Lizenzierung und datengetriebenen Systemen den Schlüssel, um Einnahmen schneller, genauer und fairer an Rechteinhaber auszuschütten – ein Bereich, in dem technologische Lösungen und globale Datenintegration künftig entscheidend werden.
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  • Spotify will sein Werbegeschäft deutlich ausbauen und setzt dabei zunehmend auf KI. Künftig sollen Audio-Anzeigen teilweise automatisch erstellt werden – inklusive KI-generierter Voiceovers und stärkerer Automatisierung im gesamten Ad-Workflow.

    Ziel ist es, Werbung schneller skalierbar und effizienter zu machen, während gleichzeitig mehr personalisierte und „native“ Werbeformate innerhalb der Plattform entstehen. Spotify positioniert sich damit stärker als datengetriebene Audio-Werbeplattform statt nur als Musik-Streamingdienst.

    Spotify will sein Werbegeschäft deutlich ausbauen und setzt dabei zunehmend auf KI. Künftig sollen Audio-Anzeigen teilweise automatisch erstellt werden – inklusive KI-generierter Voiceovers und stärkerer Automatisierung im gesamten Ad-Workflow.Ziel ist es, Werbung schneller skalierbar und effizienter zu machen, während gleichzeitig mehr personalisierte und „native“ Werbeformate innerhalb der Plattform entstehen. Spotify positioniert sich damit stärker als datengetriebene Audio-Werbeplattform statt nur als Musik-Streamingdienst.
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  • AI-Content-Schutz wird zum großen Business

    Das AI-Protection-Startup ContentLens holt sich Ex-Tips-Music-CEO Hari Nair als Advisor – ein weiteres Zeichen, dass Musikrechte und KI-Content-Detektion gerade zu einem der heißesten Tech-Felder werden.Quelle: Music Business Worldwide

    AI-Content-Schutz wird zum großen BusinessDas AI-Protection-Startup ContentLens holt sich Ex-Tips-Music-CEO Hari Nair als Advisor – ein weiteres Zeichen, dass Musikrechte und KI-Content-Detektion gerade zu einem der heißesten Tech-Felder werden.Quelle: Music Business Worldwide
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  • Grainge vergleicht KI mit Sampling: „Verantwortungsvolle KI wird Musik verändern“

    UMG-CEO Sir Lucian Grainge sieht KI als nächste Evolutionsstufe der Musikproduktion – vergleichbar mit Sampling oder MIDI. Entscheidend sei jedoch, dass Künstler die Kontrolle behalten und nur freiwillig an KI-Anwendungen teilnehmen. (MBW)

    Grainge vergleicht KI mit Sampling: „Verantwortungsvolle KI wird Musik verändern“UMG-CEO Sir Lucian Grainge sieht KI als nächste Evolutionsstufe der Musikproduktion – vergleichbar mit Sampling oder MIDI. Entscheidend sei jedoch, dass Künstler die Kontrolle behalten und nur freiwillig an KI-Anwendungen teilnehmen. (MBW)
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  • Protest gegen Suno: Bannerflugzeug über AI-Investorenkonferenz

    Der Widerstand gegen KI-Musikplattformen wird kreativer: Über einer Investorenkonferenz mit Suno-CEO Mikey Shulman kreiste ein Flugzeug mit einem Banner, das Teilnehmer dazu aufforderte, „Nein zu Suno“ zu sagen.

    Die Aktion sorgte für Aufmerksamkeit und unterstreicht die anhaltenden Spannungen zwischen KI-Musikunternehmen und Teilen der Musikbranche.

    Suno zählt zu den bekanntesten Anbietern für KI-generierte Musik, steht jedoch weiterhin in der Kritik. Künstler, Rechteinhaber und Branchenvertreter werfen Unternehmen wie Suno vor, urheberrechtlich geschützte Musik für das Training ihrer Modelle genutzt zu haben, ohne die Rechteinhaber angemessen einzubeziehen oder zu vergüten.

    Der ungewöhnliche Protest zeigt, wie emotional die Debatte um generative KI in der Musikbranche inzwischen geführt wird. Während Investoren Milliarden in KI-Start-ups investieren, wächst gleichzeitig der Widerstand von Musikschaffenden, die um ihre Rechte und Einnahmen fürchten.

    Protest gegen Suno: Bannerflugzeug über AI-InvestorenkonferenzDer Widerstand gegen KI-Musikplattformen wird kreativer: Über einer Investorenkonferenz mit Suno-CEO Mikey Shulman kreiste ein Flugzeug mit einem Banner, das Teilnehmer dazu aufforderte, „Nein zu Suno“ zu sagen. Die Aktion sorgte für Aufmerksamkeit und unterstreicht die anhaltenden Spannungen zwischen KI-Musikunternehmen und Teilen der Musikbranche.Suno zählt zu den bekanntesten Anbietern für KI-generierte Musik, steht jedoch weiterhin in der Kritik. Künstler, Rechteinhaber und Branchenvertreter werfen Unternehmen wie Suno vor, urheberrechtlich geschützte Musik für das Training ihrer Modelle genutzt zu haben, ohne die Rechteinhaber angemessen einzubeziehen oder zu vergüten.Der ungewöhnliche Protest zeigt, wie emotional die Debatte um generative KI in der Musikbranche inzwischen geführt wird. Während Investoren Milliarden in KI-Start-ups investieren, wächst gleichzeitig der Widerstand von Musikschaffenden, die um ihre Rechte und Einnahmen fürchten.
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  • Die Grammys passen sich an KI-Musik an

    Der CEO der Recording Academy, Harvey Mason Jr., hat diese Woche erklärt, dass KI inzwischen in vielen professionellen Studios alltäglich geworden sei. Die Grammy-Regeln werden laufend angepasst, bleiben aber dabei: Für eine Grammy-Nominierung muss ein wesentlicher menschlicher Kreativanteil vorhanden sein. Außerdem verwies er auf die enorme Menge KI-generierter Musik – laut Deezer sollen inzwischen rund 50.000 KI-Songs pro Tag hochgeladen werden.

    Die Grammys passen sich an KI-Musik anDer CEO der Recording Academy, Harvey Mason Jr., hat diese Woche erklärt, dass KI inzwischen in vielen professionellen Studios alltäglich geworden sei. Die Grammy-Regeln werden laufend angepasst, bleiben aber dabei: Für eine Grammy-Nominierung muss ein wesentlicher menschlicher Kreativanteil vorhanden sein. Außerdem verwies er auf die enorme Menge KI-generierter Musik – laut Deezer sollen inzwischen rund 50.000 KI-Songs pro Tag hochgeladen werden.
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  • Kommt nach K-Pop jetzt C-Pop?

    Nach Ansicht von Universal Music Greater China könnte chinesische Popmusik der nächste große globale Musiktrend werden. CEO Timothy Xu sieht C-Pop auf einem ähnlichen Weg, wie ihn K-Pop in den vergangenen Jahren erfolgreich beschritten hat.

    Der Hintergrund: China hat sich inzwischen zum viertgrößten Musikmarkt der Welt entwickelt und verfügt über eine riesige Streaming- und Fanbasis. Gleichzeitig investieren Labels verstärkt in die internationale Vermarktung chinesischer Künstler.

    Ob C-Pop tatsächlich den weltweiten Durchbruch schafft, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch: Die Musikbranche blickt zunehmend über die traditionellen Märkte hinaus. Für unabhängige Musiker und KI-Künstler bedeutet das vor allem eines – die Chancen auf globale Reichweite waren selten größer als heute. (ck)

    Kommt nach K-Pop jetzt C-Pop?Nach Ansicht von Universal Music Greater China könnte chinesische Popmusik der nächste große globale Musiktrend werden. CEO Timothy Xu sieht C-Pop auf einem ähnlichen Weg, wie ihn K-Pop in den vergangenen Jahren erfolgreich beschritten hat.Der Hintergrund: China hat sich inzwischen zum viertgrößten Musikmarkt der Welt entwickelt und verfügt über eine riesige Streaming- und Fanbasis. Gleichzeitig investieren Labels verstärkt in die internationale Vermarktung chinesischer Künstler.Ob C-Pop tatsächlich den weltweiten Durchbruch schafft, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch: Die Musikbranche blickt zunehmend über die traditionellen Märkte hinaus. Für unabhängige Musiker und KI-Künstler bedeutet das vor allem eines – die Chancen auf globale Reichweite waren selten größer als heute. (ck)
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