• Musikkataloge: Markt stabilisiert sich auf realistischere Bewertungen

    Nach Jahren rasanter Preissteigerungen scheint sich der Markt für Musikkataloge wieder eingependelt zu haben. Wie aus einer aktuellen Analyse hervorgeht, werden sogenannte ikonische Songkataloge derzeit meist mit dem 12- bis 17-Fachen ihrer jährlichen Nettoerlöse bewertet. Während des Booms in den Jahren 2020 bis 2022 wurden teilweise noch deutlich höhere Multiples gezahlt.Als Hauptgründe gelten das gestiegene Zinsniveau und eine vorsichtigere Investitionsstrategie. Käufer achten heute stärker auf langfristig stabile Einnahmen aus Streaming, Synchronisationen und anderen Lizenzgeschäften, anstatt auf möglichst schnelles Wachstum zu setzen.

    Von einem Einbruch des Marktes kann jedoch keine Rede sein. Hochwertige Musikkataloge bleiben für Investmentfonds und Musikunternehmen ein begehrtes Anlageobjekt. Statt der Goldgräberstimmung der vergangenen Jahre zeichnet sich nun ein reiferer Markt mit realistischeren Bewertungen ab – ein Zeichen dafür, dass Musikrechte weiterhin als attraktive und vergleichsweise stabile Vermögenswerte gelten.

    Musikkataloge: Markt stabilisiert sich auf realistischere BewertungenNach Jahren rasanter Preissteigerungen scheint sich der Markt für Musikkataloge wieder eingependelt zu haben. Wie aus einer aktuellen Analyse hervorgeht, werden sogenannte ikonische Songkataloge derzeit meist mit dem 12- bis 17-Fachen ihrer jährlichen Nettoerlöse bewertet. Während des Booms in den Jahren 2020 bis 2022 wurden teilweise noch deutlich höhere Multiples gezahlt.Als Hauptgründe gelten das gestiegene Zinsniveau und eine vorsichtigere Investitionsstrategie. Käufer achten heute stärker auf langfristig stabile Einnahmen aus Streaming, Synchronisationen und anderen Lizenzgeschäften, anstatt auf möglichst schnelles Wachstum zu setzen.Von einem Einbruch des Marktes kann jedoch keine Rede sein. Hochwertige Musikkataloge bleiben für Investmentfonds und Musikunternehmen ein begehrtes Anlageobjekt. Statt der Goldgräberstimmung der vergangenen Jahre zeichnet sich nun ein reiferer Markt mit realistischeren Bewertungen ab – ein Zeichen dafür, dass Musikrechte weiterhin als attraktive und vergleichsweise stabile Vermögenswerte gelten.
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