• Hipgnosis-Gründer sieht Künstler als Gewinner der nächsten Musikindustrie-Ära

    Der Musikmanager Merck Mercuriadis sieht sich durch den milliardenschweren Verkauf des von ihm aufgebauten Hipgnosis-Songkatalogs bestätigt. Nachdem die Rechte-Sammlung für rund 3 Milliarden US-Dollar übernommen wurde, soll sie inzwischen mit bis zu 4 Milliarden US-Dollar bewertet werden.

    Für Mercuriadis ist das jedoch nur der Anfang einer größeren Entwicklung. Er erwartet eine Verschiebung der Machtverhältnisse zugunsten von Künstlern und deren Management. Streaming-Plattformen und direkte Fanbeziehungen würden es Musikschaffenden ermöglichen, mehr Kontrolle über ihre Werke und Einnahmen zu behalten.

    Mit seinem neuen Unternehmen will der ehemalige Hipgnosis-Chef deshalb gezielt Künstler und Managementfirmen unterstützen, die ihre Rechte langfristig selbst kontrollieren wollen.

    Auch für die KI-Musikbranche könnte diese Entwicklung relevant werden. Je einfacher die Produktion von Musik durch generative KI wird, desto wichtiger werden Eigentum, Markenrechte und Musikkataloge. Künftig könnten nicht nur Songs, sondern auch virtuelle Künstler, lizenzierte KI-Stimmen oder KI-generierte Musikkataloge zu wertvollen Vermögenswerten werden.

    Quelle: Music Business Worldwide

    Hipgnosis-Gründer sieht Künstler als Gewinner der nächsten Musikindustrie-ÄraDer Musikmanager Merck Mercuriadis sieht sich durch den milliardenschweren Verkauf des von ihm aufgebauten Hipgnosis-Songkatalogs bestätigt. Nachdem die Rechte-Sammlung für rund 3 Milliarden US-Dollar übernommen wurde, soll sie inzwischen mit bis zu 4 Milliarden US-Dollar bewertet werden.Für Mercuriadis ist das jedoch nur der Anfang einer größeren Entwicklung. Er erwartet eine Verschiebung der Machtverhältnisse zugunsten von Künstlern und deren Management. Streaming-Plattformen und direkte Fanbeziehungen würden es Musikschaffenden ermöglichen, mehr Kontrolle über ihre Werke und Einnahmen zu behalten.Mit seinem neuen Unternehmen will der ehemalige Hipgnosis-Chef deshalb gezielt Künstler und Managementfirmen unterstützen, die ihre Rechte langfristig selbst kontrollieren wollen.Auch für die KI-Musikbranche könnte diese Entwicklung relevant werden. Je einfacher die Produktion von Musik durch generative KI wird, desto wichtiger werden Eigentum, Markenrechte und Musikkataloge. Künftig könnten nicht nur Songs, sondern auch virtuelle Künstler, lizenzierte KI-Stimmen oder KI-generierte Musikkataloge zu wertvollen Vermögenswerten werden.Quelle: Music Business Worldwide
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  • Warner Music setzt auf KI-Transparenz: Übernahme von Sureel AIDer Musikkonzern Warner Music Group übernimmt das KI-Attributions-Startup Sureel AI und verstärkt damit seine Strategie für einen fairen Umgang mit generativer KI in der Musikbranche. Sureel entwickelt Technologien, die nachvollziehen sollen, welche Musikwerke den Output von KI-Modellen beeinflussen und wie daraus Vergütungen für Rechteinhaber abgeleitet werden können. Die Übernahme gilt als wichtiger Schritt hin zu mehr Transparenz bei KI-generierter Musik. Warner verfolgt bereits mehrere KI-Initiativen, darunter Partnerschaften mit KI-Unternehmen wie Stability AI, Udio und anderen Anbietern lizenzierter Musikmodelle.

    Für Künstler, Labels und Verlage könnte die Technologie künftig dabei helfen, die Nutzung ihrer Werke durch KI-Systeme besser nachzuverfolgen und faire Vergütungsmodelle zu etablieren. Die Frage der Attribution – also der Zuordnung von KI-Ergebnissen zu den verwendeten Trainingsdaten – gilt derzeit als eine der größten Herausforderungen der KI-Musikindustrie. (musically)

    Warner Music setzt auf KI-Transparenz: Übernahme von Sureel AIDer Musikkonzern Warner Music Group übernimmt das KI-Attributions-Startup Sureel AI und verstärkt damit seine Strategie für einen fairen Umgang mit generativer KI in der Musikbranche. Sureel entwickelt Technologien, die nachvollziehen sollen, welche Musikwerke den Output von KI-Modellen beeinflussen und wie daraus Vergütungen für Rechteinhaber abgeleitet werden können. Die Übernahme gilt als wichtiger Schritt hin zu mehr Transparenz bei KI-generierter Musik. Warner verfolgt bereits mehrere KI-Initiativen, darunter Partnerschaften mit KI-Unternehmen wie Stability AI, Udio und anderen Anbietern lizenzierter Musikmodelle. Für Künstler, Labels und Verlage könnte die Technologie künftig dabei helfen, die Nutzung ihrer Werke durch KI-Systeme besser nachzuverfolgen und faire Vergütungsmodelle zu etablieren. Die Frage der Attribution – also der Zuordnung von KI-Ergebnissen zu den verwendeten Trainingsdaten – gilt derzeit als eine der größten Herausforderungen der KI-Musikindustrie. (musically)
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  • Musik wird zum Finanzprodukt – Was bedeutet das für KI-Musiker?
    Die Musikindustrie verändert sich gerade stärker als viele denken. Ein aktueller Bericht von Music Business Worldwide zeigt, dass Musikrechte inzwischen wie echte Finanzprodukte behandelt werden. Seit 2020 wurden bereits Milliardenbeträge über musikbasierte Investments bewertet.
    Songs, Kataloge und Streaming-Einnahmen sind längst nicht mehr nur Kunstwerke, sondern Vermögenswerte und langfristige Einnahmequellen für Investoren, Labels und große Unternehmen. Siehe dazu auch unseren Artikel von gestern
    .Genau hier wird es auch für KI-Musiker spannend. Denn wenn AI-Artists Millionen Streams generieren und komplette Musikkataloge automatisiert produzieren können, entsteht eine völlig neue Form von digitalem Musikbesitz. KI-Musik könnte dadurch nicht nur kreativer und schneller werden, sondern auch wirtschaftlich deutlichskalierbarer als klassische Produktionen. Warum wollen die Labels wohl die Kontrolle über möglichst viele Plattformen behalten?
    Damit rücken neue Fragen in den Mittelpunkt: Wem gehört KI-generierte Musik wirklich? Wie funktionieren Rechte und Royalties bei AI-Songs? Und könnten KI-Kataloge in Zukunft ähnlich gehandelt werden wie heutige Musikrechte großer Künstler?
    Die Entwicklung zeigt vor allem eines: KI-Musik ist längst nicht mehr nur ein Trend oder Experiment. Sie entwickelt sich Schritt für Schritt zu einem eigenen wirtschaftlichen Ökosystem.
    Wer heute unabhängige Musikrechte, Communities und eigene AI-Projekte aufbaut, könnte langfristig enorm davon profitieren. Denn in Zukunft könnten nicht nur Songs wertvoll sein — sondern kompletteAI-Musiksysteme.Gleichzeitig verändert sich dadurch auch die Rolle von Musikselbst.
    Wird Musik weiterhin vor allem Kunst bleiben — oder zunehmend zu einem datengetriebenen Investmentprodukt werden?Wie seht ihr das?
    Diskutiert mit uns auf Onplug.net.(ck)
    Musik wird zum Finanzprodukt – Was bedeutet das für KI-Musiker? Die Musikindustrie verändert sich gerade stärker als viele denken. Ein aktueller Bericht von Music Business Worldwide zeigt, dass Musikrechte inzwischen wie echte Finanzprodukte behandelt werden. Seit 2020 wurden bereits Milliardenbeträge über musikbasierte Investments bewertet. Songs, Kataloge und Streaming-Einnahmen sind längst nicht mehr nur Kunstwerke, sondern Vermögenswerte und langfristige Einnahmequellen für Investoren, Labels und große Unternehmen. Siehe dazu auch unseren Artikel von gestern .Genau hier wird es auch für KI-Musiker spannend. Denn wenn AI-Artists Millionen Streams generieren und komplette Musikkataloge automatisiert produzieren können, entsteht eine völlig neue Form von digitalem Musikbesitz. KI-Musik könnte dadurch nicht nur kreativer und schneller werden, sondern auch wirtschaftlich deutlichskalierbarer als klassische Produktionen. Warum wollen die Labels wohl die Kontrolle über möglichst viele Plattformen behalten? Damit rücken neue Fragen in den Mittelpunkt: Wem gehört KI-generierte Musik wirklich? Wie funktionieren Rechte und Royalties bei AI-Songs? Und könnten KI-Kataloge in Zukunft ähnlich gehandelt werden wie heutige Musikrechte großer Künstler? Die Entwicklung zeigt vor allem eines: KI-Musik ist längst nicht mehr nur ein Trend oder Experiment. Sie entwickelt sich Schritt für Schritt zu einem eigenen wirtschaftlichen Ökosystem. Wer heute unabhängige Musikrechte, Communities und eigene AI-Projekte aufbaut, könnte langfristig enorm davon profitieren. Denn in Zukunft könnten nicht nur Songs wertvoll sein — sondern kompletteAI-Musiksysteme.Gleichzeitig verändert sich dadurch auch die Rolle von Musikselbst. Wird Musik weiterhin vor allem Kunst bleiben — oder zunehmend zu einem datengetriebenen Investmentprodukt werden?Wie seht ihr das? Diskutiert mit uns auf Onplug.net.(ck)
    ·119 Ansichten ·0 Bewertungen
  • Die Sony Music Group hat im ersten Quartal 2026 ein starkes Umsatzplus verzeichnet. Laut aktuellen Geschäftszahlen stiegen die Einnahmen im Jahresvergleich um rund 21 Prozent. Haupttreiber bleiben weiterhin Streaming-Erlöse, erfolgreiche Catalog-Releases sowie Einnahmen aus Lizenz- und Merchandising-Geschäften.Die Zahlen zeigen erneut, dass die globale Musikindustrie wirtschaftlich weiter wächst – besonders große Rechteinhaber und Major Labels profitieren derzeit stark vom anhaltenden Streaming-Boom und der weltweiten Nachfrage nach Musikkatalogen. Branchenbeobachter sehen darin ein weiteres Signal dafür, dass Musikrechte, globale Fan-Communities und langfristig verwertbare Catalogs für Labels immer wichtiger werden.
    Die Sony Music Group hat im ersten Quartal 2026 ein starkes Umsatzplus verzeichnet. Laut aktuellen Geschäftszahlen stiegen die Einnahmen im Jahresvergleich um rund 21 Prozent. Haupttreiber bleiben weiterhin Streaming-Erlöse, erfolgreiche Catalog-Releases sowie Einnahmen aus Lizenz- und Merchandising-Geschäften.Die Zahlen zeigen erneut, dass die globale Musikindustrie wirtschaftlich weiter wächst – besonders große Rechteinhaber und Major Labels profitieren derzeit stark vom anhaltenden Streaming-Boom und der weltweiten Nachfrage nach Musikkatalogen. Branchenbeobachter sehen darin ein weiteres Signal dafür, dass Musikrechte, globale Fan-Communities und langfristig verwertbare Catalogs für Labels immer wichtiger werden.
    ·37 Ansichten ·0 Bewertungen
  • Sony baut seine Publishing-Macht offenbar weiter aus:

    Laut Sony Music Publishing verhandelt der Konzern über den Zukauf weiterer Kataloge von Recognition Music Group. Bereits Anfang des Jahres hatte Sony Teile des Repertoires übernommen – nun könnte ein deutlich größerer Deal folgen.

    Der Schritt unterstreicht den anhaltenden Boom im Markt für Songrechte: Musikkataloge gelten weiterhin als stabile Investment-Assets und ziehen verstärkt Kapital von Finanzinvestoren an. Gleichzeitig treibt die Entwicklung die Konsolidierung im Publishing-Sektor voran – mit wachsender Marktmacht bei den Majors.

    Sony baut seine Publishing-Macht offenbar weiter aus: Laut Sony Music Publishing verhandelt der Konzern über den Zukauf weiterer Kataloge von Recognition Music Group. Bereits Anfang des Jahres hatte Sony Teile des Repertoires übernommen – nun könnte ein deutlich größerer Deal folgen.Der Schritt unterstreicht den anhaltenden Boom im Markt für Songrechte: Musikkataloge gelten weiterhin als stabile Investment-Assets und ziehen verstärkt Kapital von Finanzinvestoren an. Gleichzeitig treibt die Entwicklung die Konsolidierung im Publishing-Sektor voran – mit wachsender Marktmacht bei den Majors.
    ·35 Ansichten ·0 Bewertungen
  • Rick Beato ist ein bekannter Studiomusiker und Produzent. Er hat hat einen AI Song kreiert, der danach viral ging. Bei CBS sprach er über den Einfluss von AI Music und die Konsequenzen für die Musikkultur. U.a. kam die Frage auf, ob AI Music mittlerweise schon ein markanter Teil menschlicher Kultur geworden ist. Is it that what we are?
    Die 1977 gestarteten Voyager-Sonden (1 & 2) trugen eine „
    Golden Record“ mit einer Auswahl aus 27 Musikstücken ins All, darunter Bachs „Brandenburgisches Konzert“, Mozarts „Arie der Königin der Nacht“, Louis Armstrongs „Melancholy Blues“ und als bekannter Rocksong Chuck Berrys „Johnny B. Goode“. Vielleicht müsste man heute schon Generative AI Inhalte ins All schicken.
    https://youtu.be/9Yvyb3NMvd4?si=BJ-WcT1sExYJ3ubC
    #aimusic #rickbeato #sadiewinters #thevelvetsundown
    Rick Beato ist ein bekannter Studiomusiker und Produzent. Er hat hat einen AI Song kreiert, der danach viral ging. Bei CBS sprach er über den Einfluss von AI Music und die Konsequenzen für die Musikkultur. U.a. kam die Frage auf, ob AI Music mittlerweise schon ein markanter Teil menschlicher Kultur geworden ist. Is it that what we are? Die 1977 gestarteten Voyager-Sonden (1 & 2) trugen eine „ Golden Record“ mit einer Auswahl aus 27 Musikstücken ins All, darunter Bachs „Brandenburgisches Konzert“, Mozarts „Arie der Königin der Nacht“, Louis Armstrongs „Melancholy Blues“ und als bekannter Rocksong Chuck Berrys „Johnny B. Goode“. Vielleicht müsste man heute schon Generative AI Inhalte ins All schicken. https://youtu.be/9Yvyb3NMvd4?si=BJ-WcT1sExYJ3ubC #aimusic #rickbeato #sadiewinters #thevelvetsundown
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