Der niederländische Techno-Produzent baut mit GasLab eine KI-Plattform auf, die ausschließlich mit Musik von zustimmenden Künstlern und Labels trainieren will. Ein digitales Nachweissystem soll dokumentieren, welche Rechteinhaber an generierten Tracks beteiligt sind.
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Techno-DJ Reinier Zonneveld sammelt eine Million Dollar für KI-Musikplattform GasLab
Der niederländische Techno-Produzent baut mit GasLab eine KI-Plattform auf, die ausschließlich mit Musik von zustimmenden Künstlern und Labels trainieren will. Ein digitales Nachweissystem soll dokumentieren, welche Rechteinhaber an generierten Tracks beteiligt sind.Techno-DJ Reinier Zonneveld sammelt eine Million Dollar für KI-Musikplattform GasLab Der niederländische Techno-Produzent baut mit GasLab eine KI-Plattform auf, die ausschließlich mit Musik von zustimmenden Künstlern und Labels trainieren will. Ein digitales Nachweissystem soll dokumentieren, welche Rechteinhaber an generierten Tracks beteiligt sind.·14 Ansichten ·0 Bewertungen -
KI-Fakes auf Instagram: Niemand ist vor Deepfakes siche
rKI-generierte Bilder und Videos von Prominenten verbreiten sich millionenfach auf Instagram – oft ohne deren Zustimmung und mit täuschend echter Wirkung. Betroffen sind unter anderem Taylor Swift, Mia Goth und Scarlett Johansson. Ein besonders virales Fake-Bild von Goth wurde sogar von Medien aufgegriffen und von Googles KI-Suche als realer Vorgang dargestellt.
Meta reagierte erst, nachdem The Verge mehrere Accounts mit gefälschten Promi-Inhalten untersucht hatte, und entfernte einige davon. Der Fall zeigt, wie leicht sich digitale Identitäten missbrauchen lassen und wie schwer Plattformen mit der Kontrolle KI-generierter Inhalte hinterherkommen.
Quelle: The Verge – Nobody is safe from celebrity AI deepfakes
KI-Fakes auf Instagram: Niemand ist vor Deepfakes sicherKI-generierte Bilder und Videos von Prominenten verbreiten sich millionenfach auf Instagram – oft ohne deren Zustimmung und mit täuschend echter Wirkung. Betroffen sind unter anderem Taylor Swift, Mia Goth und Scarlett Johansson. Ein besonders virales Fake-Bild von Goth wurde sogar von Medien aufgegriffen und von Googles KI-Suche als realer Vorgang dargestellt.Meta reagierte erst, nachdem The Verge mehrere Accounts mit gefälschten Promi-Inhalten untersucht hatte, und entfernte einige davon. Der Fall zeigt, wie leicht sich digitale Identitäten missbrauchen lassen und wie schwer Plattformen mit der Kontrolle KI-generierter Inhalte hinterherkommen.Quelle: The Verge – Nobody is safe from celebrity AI deepfakes·12 Ansichten ·0 Bewertungen -
Universal und Sony wollen DistroKids KI-Daten offenlegen lassen
Universal Music Group und Sony Music gehen juristisch gegen den Musikvertrieb DistroKid vor: Die Labels wollen gerichtlich erzwingen, dass DistroKid Zahlen zu KI-generierten Uploads, Streaming-Einnahmen und eingesetzten Erkennungstools offenlegt. Die Daten sollen im Urheberrechtsstreit mit dem KI-Musikdienst Suno helfen zu klären, welche Auswirkungen KI-Musik auf den Markt hat. DistroKid hält die Anfrage für nicht relevant und will weiter am Rechtsverfahren mitwirken. Der Fall könnte wichtige Folgen für den Umgang mit KI-Musik und deren Kennzeichnung auf Streamingplattformen haben.
Universal und Sony wollen DistroKids KI-Daten offenlegen lassenUniversal Music Group und Sony Music gehen juristisch gegen den Musikvertrieb DistroKid vor: Die Labels wollen gerichtlich erzwingen, dass DistroKid Zahlen zu KI-generierten Uploads, Streaming-Einnahmen und eingesetzten Erkennungstools offenlegt. Die Daten sollen im Urheberrechtsstreit mit dem KI-Musikdienst Suno helfen zu klären, welche Auswirkungen KI-Musik auf den Markt hat. DistroKid hält die Anfrage für nicht relevant und will weiter am Rechtsverfahren mitwirken. Der Fall könnte wichtige Folgen für den Umgang mit KI-Musik und deren Kennzeichnung auf Streamingplattformen haben.·31 Ansichten ·0 Bewertungen -
KI-Musik: Symphonic verschärft den Fokus auf Transparenz und Lizenzierung
Der Musikvertrieb Symphonic hat seine Richtlinien zum Umgang mit generativer künstlicher Intelligenz aktualisiert. Das Unternehmen möchte KI-generierte Musik weiterhin ermöglichen, legt dabei aber größeren Wert auf die rechtmäßige Nutzung von KI-Modellen, transparente Angaben und den Schutz von Künstlerrechten.
Künstler sollen die Nutzung von KI korrekt offenlegen, über die erforderlichen Rechte an ihren Veröffentlichungen verfügen und die jeweiligen Regeln der Streamingplattformen beachten. Zusätzlich setzt Symphonic auf technische Prüfverfahren, um KI-generierte Inhalte besser erkennen und überprüfen zu können. Auch Identitätstäuschung, Urheberrechtsverletzungen und manipulierte Streamingzahlen stehen im Fokus.
Was bedeutet das für KI-Artists?
Die Entwicklung zeigt, dass nicht allein die Produktion von KI-Musik zählt. Transparenz, geklärte Rechte und die Einhaltung der Plattformregeln werden für den professionellen Musikvertrieb zunehmend wichtiger.
Fazit: Die KI-Musikbranche entwickelt sich weiter – und verantwortungsvolle Rahmenbedingungen werden immer wichtiger, damit Innovation und die Interessen der Künstler miteinander vereinbar bleiben.Redaktioneller Hinweis:
Die Meldung fasst die am 12. Oktober 2026 veröffentlichte Stellungnahme von Symphonic zusammen. Sie ist keine Ankündigung eines generellen Verbots von KI-Musik
KI-Musik: Symphonic verschärft den Fokus auf Transparenz und LizenzierungDer Musikvertrieb Symphonic hat seine Richtlinien zum Umgang mit generativer künstlicher Intelligenz aktualisiert. Das Unternehmen möchte KI-generierte Musik weiterhin ermöglichen, legt dabei aber größeren Wert auf die rechtmäßige Nutzung von KI-Modellen, transparente Angaben und den Schutz von Künstlerrechten. Künstler sollen die Nutzung von KI korrekt offenlegen, über die erforderlichen Rechte an ihren Veröffentlichungen verfügen und die jeweiligen Regeln der Streamingplattformen beachten. Zusätzlich setzt Symphonic auf technische Prüfverfahren, um KI-generierte Inhalte besser erkennen und überprüfen zu können. Auch Identitätstäuschung, Urheberrechtsverletzungen und manipulierte Streamingzahlen stehen im Fokus.Was bedeutet das für KI-Artists?Die Entwicklung zeigt, dass nicht allein die Produktion von KI-Musik zählt. Transparenz, geklärte Rechte und die Einhaltung der Plattformregeln werden für den professionellen Musikvertrieb zunehmend wichtiger.Fazit: Die KI-Musikbranche entwickelt sich weiter – und verantwortungsvolle Rahmenbedingungen werden immer wichtiger, damit Innovation und die Interessen der Künstler miteinander vereinbar bleiben.Redaktioneller Hinweis: Die Meldung fasst die am 12. Oktober 2026 veröffentlichte Stellungnahme von Symphonic zusammen. Sie ist keine Ankündigung eines generellen Verbots von KI-Musik·62 Ansichten ·0 Bewertungen -
BBC erwägt Gebühr für YouTube-Nutzung in Großbritannien
Die BBC könnte künftig auch für die Nutzung von YouTube zur Kasse bitten: In Großbritannien wird diskutiert, die Rundfunkgebühr auf Menschen auszuweiten, die YouTube-Inhalte der BBC ansehen – selbst wenn sie kein klassisches Fernsehprogramm nutzen. Hintergrund ist der Wandel des Medienkonsums, bei dem immer mehr Menschen Inhalte über Onlineplattformen statt über das traditionelle Fernsehen abrufen.Noch handelt es sich um einen Vorschlag, nicht um eine beschlossene Regelung. Die Debatte wirft eine grundsätzliche Frage auf: Wie lässt sich öffentlich-rechtliche Finanzierung in einer zunehmend digitalen Medienwelt gestalten?Quelle: The Verge – The BBC might charge Brits to watch YouTube
BBC erwägt Gebühr für YouTube-Nutzung in GroßbritannienDie BBC könnte künftig auch für die Nutzung von YouTube zur Kasse bitten: In Großbritannien wird diskutiert, die Rundfunkgebühr auf Menschen auszuweiten, die YouTube-Inhalte der BBC ansehen – selbst wenn sie kein klassisches Fernsehprogramm nutzen. Hintergrund ist der Wandel des Medienkonsums, bei dem immer mehr Menschen Inhalte über Onlineplattformen statt über das traditionelle Fernsehen abrufen.Noch handelt es sich um einen Vorschlag, nicht um eine beschlossene Regelung. Die Debatte wirft eine grundsätzliche Frage auf: Wie lässt sich öffentlich-rechtliche Finanzierung in einer zunehmend digitalen Medienwelt gestalten?Quelle: The Verge – The BBC might charge Brits to watch YouTube·17 Ansichten ·0 Bewertungen -
Spotify wird zum Softwareanbieter: Eigene Entwicklertools unter neuer Marke
Mit Spotify Technology vermarktet der Streamingkonzern interne Softwarelösungen künftig auch an andere Unternehmen. Dazu gehört mit Xirp ein Werkzeug für KI-gestützte Softwareentwicklung.
Spotify baut sein Geschäft über das Musikstreaming hinaus aus: Unter der neuen Marke Spotify Technology bündelt das Unternehmen vier Softwareprodukte, die es auch externen Firmen anbieten will. Die Werkzeuge wurden ursprünglich für die eigenen technischen Abläufe entwickelt oder auf Basis interner Erfahrungen aufgebaut. Das berichtet Music Business Worldwide.
Zum Portfolio gehören Portal für die Organisation von Entwicklungsressourcen, Confidence für Experimente und datenbasierte Produktentscheidungen sowie Spotify for Backstage, eine kommerzielle Erweiterung der Open-Source-Plattform Backstage.
Besonders interessant ist Xirp, ein Werkzeug für KI-gestützte Softwareentwicklung. Es soll Entwickler dabei unterstützen, unterschiedliche KI-Modelle und Programmieragenten in ihre Arbeitsabläufe einzubinden. Damit reagiert Spotify auf einen Trend, bei dem KI-Systeme zunehmend Aufgaben in der Softwareentwicklung übernehmen.
Die Bündelung ist auch wirtschaftlich relevant: Spotify möchte seine über Jahre aufgebauten technischen Lösungen als eigenständiges Angebot etablieren und damit neue Geschäftsmöglichkeiten erschließen. Das Unternehmen tritt so stärker als Anbieter von Unternehmenssoftware auf – zusätzlich zu seinem Kerngeschäft mit Musik und Podcasts.
Wie viel Umsatz Spotify mit den einzelnen Produkten erzielen kann, ist bislang nicht separat bekannt. Die neue Marke zeigt jedoch, dass der Konzern seine technische Infrastruktur zunehmend als eigenständigen Geschäftswert betrachtet.
Quelle: Music Business Worldwide – Spotify launches Spotify Technology
Spotify wird zum Softwareanbieter: Eigene Entwicklertools unter neuer MarkeMit Spotify Technology vermarktet der Streamingkonzern interne Softwarelösungen künftig auch an andere Unternehmen. Dazu gehört mit Xirp ein Werkzeug für KI-gestützte Softwareentwicklung.Spotify baut sein Geschäft über das Musikstreaming hinaus aus: Unter der neuen Marke Spotify Technology bündelt das Unternehmen vier Softwareprodukte, die es auch externen Firmen anbieten will. Die Werkzeuge wurden ursprünglich für die eigenen technischen Abläufe entwickelt oder auf Basis interner Erfahrungen aufgebaut. Das berichtet Music Business Worldwide.Zum Portfolio gehören Portal für die Organisation von Entwicklungsressourcen, Confidence für Experimente und datenbasierte Produktentscheidungen sowie Spotify for Backstage, eine kommerzielle Erweiterung der Open-Source-Plattform Backstage.Besonders interessant ist Xirp, ein Werkzeug für KI-gestützte Softwareentwicklung. Es soll Entwickler dabei unterstützen, unterschiedliche KI-Modelle und Programmieragenten in ihre Arbeitsabläufe einzubinden. Damit reagiert Spotify auf einen Trend, bei dem KI-Systeme zunehmend Aufgaben in der Softwareentwicklung übernehmen.Die Bündelung ist auch wirtschaftlich relevant: Spotify möchte seine über Jahre aufgebauten technischen Lösungen als eigenständiges Angebot etablieren und damit neue Geschäftsmöglichkeiten erschließen. Das Unternehmen tritt so stärker als Anbieter von Unternehmenssoftware auf – zusätzlich zu seinem Kerngeschäft mit Musik und Podcasts.Wie viel Umsatz Spotify mit den einzelnen Produkten erzielen kann, ist bislang nicht separat bekannt. Die neue Marke zeigt jedoch, dass der Konzern seine technische Infrastruktur zunehmend als eigenständigen Geschäftswert betrachtet.Quelle: Music Business Worldwide – Spotify launches Spotify Technology·101 Ansichten ·0 Bewertungen -
Tencent MusicBuddy: KI-Agent soll Musikproduktion und Veröffentlichung komplett vereinfachen
Vom ersten Songgedanken bis zur Vermarktung: Tencent testet einen KI-Musikagenten, der Kreativen die Produktion, Bearbeitung und Veröffentlichung ihrer Songs aus einer Hand ermöglichen soll.
Der chinesische Musikkonzern Tencent Music arbeitet an MusicBuddy, einem KI-Agenten, der den gesamten Workflow der Musikproduktion unterstützen soll. Das Tool verbindet KI-Musikgenerierung mit einem mehrspurigen Audioeditor und Funktionen für Veröffentlichung und Promotion. Der Dienst befindet sich derzeit noch in einer geschlossenen Beta-Phase in China.
Songs per Chat bearbeiten
MusicBuddy geht über die einfache Generierung eines Songs aus einem Textprompt hinaus. Nutzer können einzelne Bestandteile ihrer Musik gezielt bearbeiten, indem sie der KI Anweisungen in natürlicher Sprache geben. So sollen sich beispielsweise Gesang und Instrumente anpassen, Arrangements verändern, Hall regulieren oder Songtexte überarbeiten lassen.
Die Bearbeitung erfolgt in einer Umgebung, die an eine klassische digitale Audioworkstation (DAW) erinnert. Einzelne Spuren bleiben dabei separat zugänglich, sodass ein generierter Song anschließend weiterentwickelt werden kann.
Von der Idee bis zur Promotion
MusicBuddy soll außerdem kreative Vorschläge auf Basis bisheriger Songperformance, der Fanvorlieben und aktueller Trends machen können. Nach der Produktion verspricht Tencent Funktionen für die Veröffentlichung auf mehreren Plattformen sowie die automatische Erstellung von Musikvideos und Werbepostern.Für ausgewählte Veröffentlichungen stellt das Unternehmen zudem mögliche finanzielle Förderungen in Aussicht. Konkrete Kriterien und Beträge wurden bislang allerdings nicht veröffentlicht.
Noch keine internationale Veröffentlichung
Der Dienst ist bislang nicht allgemein verfügbar. Die Registrierung läuft über Tencent Musician und chinesische Zugangsmöglichkeiten; Preise, ein internationaler Starttermin und eine englischsprachige Version wurden bisher nicht bekannt gegeben. Auch die genaue Liste der unterstützten Vertriebsplattformen ist noch nicht abschließend bestätigt.
Einordnung: Mit MusicBuddy verfolgt Tencent einen Ansatz, der für die nächste Generation von KI-Musiktools richtungsweisend sein könnte: Statt nur Songs zu erzeugen, soll ein KI-Agent möglichst viele Arbeitsschritte von der Komposition bis zur Vermarktung koordinieren. Für unabhängige Creator könnte das Produktionsabläufe vereinfachen. Zugleich stellt sich die Frage, wie stark solche Systeme künftig auch kreative Entscheidungen und die Ausrichtung auf bestimmte Zielgruppen beeinflussen.
Quelle: RouteNote Radar – MusicBuddy im Überblick
Tencent MusicBuddy: KI-Agent soll Musikproduktion und Veröffentlichung komplett vereinfachenVom ersten Songgedanken bis zur Vermarktung: Tencent testet einen KI-Musikagenten, der Kreativen die Produktion, Bearbeitung und Veröffentlichung ihrer Songs aus einer Hand ermöglichen soll.Der chinesische Musikkonzern Tencent Music arbeitet an MusicBuddy, einem KI-Agenten, der den gesamten Workflow der Musikproduktion unterstützen soll. Das Tool verbindet KI-Musikgenerierung mit einem mehrspurigen Audioeditor und Funktionen für Veröffentlichung und Promotion. Der Dienst befindet sich derzeit noch in einer geschlossenen Beta-Phase in China. Songs per Chat bearbeitenMusicBuddy geht über die einfache Generierung eines Songs aus einem Textprompt hinaus. Nutzer können einzelne Bestandteile ihrer Musik gezielt bearbeiten, indem sie der KI Anweisungen in natürlicher Sprache geben. So sollen sich beispielsweise Gesang und Instrumente anpassen, Arrangements verändern, Hall regulieren oder Songtexte überarbeiten lassen.Die Bearbeitung erfolgt in einer Umgebung, die an eine klassische digitale Audioworkstation (DAW) erinnert. Einzelne Spuren bleiben dabei separat zugänglich, sodass ein generierter Song anschließend weiterentwickelt werden kann. Von der Idee bis zur PromotionMusicBuddy soll außerdem kreative Vorschläge auf Basis bisheriger Songperformance, der Fanvorlieben und aktueller Trends machen können. Nach der Produktion verspricht Tencent Funktionen für die Veröffentlichung auf mehreren Plattformen sowie die automatische Erstellung von Musikvideos und Werbepostern.Für ausgewählte Veröffentlichungen stellt das Unternehmen zudem mögliche finanzielle Förderungen in Aussicht. Konkrete Kriterien und Beträge wurden bislang allerdings nicht veröffentlicht.Noch keine internationale VeröffentlichungDer Dienst ist bislang nicht allgemein verfügbar. Die Registrierung läuft über Tencent Musician und chinesische Zugangsmöglichkeiten; Preise, ein internationaler Starttermin und eine englischsprachige Version wurden bisher nicht bekannt gegeben. Auch die genaue Liste der unterstützten Vertriebsplattformen ist noch nicht abschließend bestätigt. Einordnung: Mit MusicBuddy verfolgt Tencent einen Ansatz, der für die nächste Generation von KI-Musiktools richtungsweisend sein könnte: Statt nur Songs zu erzeugen, soll ein KI-Agent möglichst viele Arbeitsschritte von der Komposition bis zur Vermarktung koordinieren. Für unabhängige Creator könnte das Produktionsabläufe vereinfachen. Zugleich stellt sich die Frage, wie stark solche Systeme künftig auch kreative Entscheidungen und die Ausrichtung auf bestimmte Zielgruppen beeinflussen.Quelle: RouteNote Radar – MusicBuddy im Überblick·137 Ansichten ·0 Bewertungen -
Sonilo sammelt 11 Millionen Dollar für KI-Musik passend zu Videos
Das Startup von ehemaligen TikTok-Mitarbeitern entwickelt eine KI, die Musik und Soundeffekte automatisch an Bildinhalte anpasst. Die Technologie richtet sich an Creator, Videoproduzenten und Unternehmen.
Das KI-Audio-Startup Sonilo hat in einer Finanzierungsrunde 11 Millionen US-Dollar eingesammelt. Angeführt wurde die Runde vom Investor B Capital, auch Redpoint beteiligte sich. Das berichtet das Branchenmagazin Variety. Sonilo entwickelt eine KI-Technologie, die Musik und Soundeffekte passend zum Ablauf, zur Stimmung und zu den Szenen eines Videos erzeugt.
Hinter dem Unternehmen aus San Francisco stehen mehrere ehemalige TikTok-Mitarbeiter. CEO Shawn Song war dort im Bereich multimodaler KI tätig, während COO Keli Li die globale Musikorganisation von TikTok mit aufgebaut hatte.Musik, die sich am Bild orientiertSonilos Technologie trägt den Namen „Sound World Model“. Nutzer können ein Video hochladen, ihre Vorstellungen per Texteingabe beschreiben oder beides kombinieren. Die KI analysiert die visuellen Inhalte und generiert dazu passende Musik und Geräusche, die sich an Bewegungen, Szenenwechseln und der emotionalen Wirkung des Materials orientieren sollen.
Die Anwendung zielt insbesondere auf Kurzvideos, Social-Media-Inhalte, kurze Dramaserien und professionelle Videoproduktionen. Darüber hinaus bietet Sonilo KI-Synchronisation mit Lippenbewegungsanpassung für die mehrsprachige Bearbeitung von Videos an. Erste Integrationen bestehen unter anderem mit ComfyUI und der Creator-Plattform TapNow.
Lizenzierung als wichtiger Faktor
Bei den Trainingsdaten setzt Sonilo nach eigenen Angaben auf lizenzierte Musik. Zu den frühen Partnern gehört Shutterstock. Rechteinhaber sollen Lizenzgebühren und eine Beteiligung an den Einnahmen erhalten. Weitere Vereinbarungen mit Rechteorganisationen für Musikveröffentlichungen und Masteraufnahmen waren laut Unternehmensangaben noch in Vorbereitung.
Die Finanzierung soll dazu beitragen, die Technologie auszubauen und die Verbreitung über Creator- und Entwicklerplattformen zu erweitern. Eine Consumer-App ist für das vierte Quartal 2026 angekündigt.
Für Content-Creator könnte Sonilo die Vertonung von Videos deutlich vereinfachen. Statt einen fertigen Musiktitel mühsam auf einzelne Szenen zuzuschneiden, soll die KI den Sound direkt auf das vorhandene Bildmaterial abstimmen. Ob sich die Technologie im Produktionsalltag durchsetzt, wird sich allerdings erst mit zunehmender Nutzung zeigen.
Quelle: Variety via Yahoo Finance
Sonilo sammelt 11 Millionen Dollar für KI-Musik passend zu VideosDas Startup von ehemaligen TikTok-Mitarbeitern entwickelt eine KI, die Musik und Soundeffekte automatisch an Bildinhalte anpasst. Die Technologie richtet sich an Creator, Videoproduzenten und Unternehmen.Das KI-Audio-Startup Sonilo hat in einer Finanzierungsrunde 11 Millionen US-Dollar eingesammelt. Angeführt wurde die Runde vom Investor B Capital, auch Redpoint beteiligte sich. Das berichtet das Branchenmagazin Variety. Sonilo entwickelt eine KI-Technologie, die Musik und Soundeffekte passend zum Ablauf, zur Stimmung und zu den Szenen eines Videos erzeugt. Hinter dem Unternehmen aus San Francisco stehen mehrere ehemalige TikTok-Mitarbeiter. CEO Shawn Song war dort im Bereich multimodaler KI tätig, während COO Keli Li die globale Musikorganisation von TikTok mit aufgebaut hatte.Musik, die sich am Bild orientiertSonilos Technologie trägt den Namen „Sound World Model“. Nutzer können ein Video hochladen, ihre Vorstellungen per Texteingabe beschreiben oder beides kombinieren. Die KI analysiert die visuellen Inhalte und generiert dazu passende Musik und Geräusche, die sich an Bewegungen, Szenenwechseln und der emotionalen Wirkung des Materials orientieren sollen.Die Anwendung zielt insbesondere auf Kurzvideos, Social-Media-Inhalte, kurze Dramaserien und professionelle Videoproduktionen. Darüber hinaus bietet Sonilo KI-Synchronisation mit Lippenbewegungsanpassung für die mehrsprachige Bearbeitung von Videos an. Erste Integrationen bestehen unter anderem mit ComfyUI und der Creator-Plattform TapNow. Lizenzierung als wichtiger FaktorBei den Trainingsdaten setzt Sonilo nach eigenen Angaben auf lizenzierte Musik. Zu den frühen Partnern gehört Shutterstock. Rechteinhaber sollen Lizenzgebühren und eine Beteiligung an den Einnahmen erhalten. Weitere Vereinbarungen mit Rechteorganisationen für Musikveröffentlichungen und Masteraufnahmen waren laut Unternehmensangaben noch in Vorbereitung. Die Finanzierung soll dazu beitragen, die Technologie auszubauen und die Verbreitung über Creator- und Entwicklerplattformen zu erweitern. Eine Consumer-App ist für das vierte Quartal 2026 angekündigt.Für Content-Creator könnte Sonilo die Vertonung von Videos deutlich vereinfachen. Statt einen fertigen Musiktitel mühsam auf einzelne Szenen zuzuschneiden, soll die KI den Sound direkt auf das vorhandene Bildmaterial abstimmen. Ob sich die Technologie im Produktionsalltag durchsetzt, wird sich allerdings erst mit zunehmender Nutzung zeigen.Quelle: Variety via Yahoo Finance·130 Ansichten ·0 Bewertungen -
Studie: 981 KI-Songs verbreiten prorussische Kriegspropaganda auf Streamingplattformen
Eine ukrainische Forschungsorganisation warnt vor KI-generierten Songs, die den russischen Angriffskrieg verherrlichen. Die Titel erreichen Millionen Abrufe auf internationalen Musikplattformen.Die ukrainische Non-Profit-Organisation Terrecon hat in einer Untersuchung 981 KI-generierte Songs mit prorussischen Kriegsnarrativen identifiziert. Dafür wurden insgesamt 3.725 Tracks auf YouTube, YouTube Music, SoundCloud und Suno untersucht. Das berichtet das Fachportal AI Musicpreneur unter Berufung auf die Untersuchung und weitere Medienberichte.
Die Songs reichen von Rock und Metal bis hin zu Kinderliedern. Sie verherrlichen russische Soldaten, verbreiten Kriegsnarrative und stellen Ukrainer teilweise in entmenschlichender Weise dar. Bei 681 Titeln fanden die Forschenden insgesamt 728 propagandistische Schlüsselwörter und Formulierungen. Ein Song mit dem Titel „Power of Artillery“ erreichte auf YouTube mehr als zwei Millionen Aufrufe.
Nach Angaben von Terrecon kamen KI-Musikgeneratoren wie Suno und Udio zum Einsatz. Die Technologie ermöglicht es, große Mengen an Musik mit vergleichsweise geringem Aufwand zu produzieren. Die Untersuchung zeigt zudem, dass KI-Stimmen und Imitationen bekannter Künstlerstimmen Teil dieser Entwicklung sind.Unklar bleibt, wie direkt der russische Staat hinter den konkret untersuchten Songs steht.
Die Forschenden konnten diese Frage nicht abschließend klären. Sie verweisen jedoch auf staatlich unterstützte Kulturprojekte, die KI-generierte Inhalte zum Krieg fördern.
Der Fall wirft grundlegende Fragen zur Verantwortung von Musikplattformen und KI-Anbietern auf. Während einige Dienste KI-generierte Musik kennzeichnen, ist die Erkennung propagandistischer Inhalte eine zusätzliche Herausforderung. Eine Kennzeichnung als KI-Musik sagt schließlich noch nichts darüber aus, ob ein Song Hass, Gewalt oder Desinformation verbreitet.
Die Untersuchung macht deutlich: KI-Musik ist nicht nur ein neues Werkzeug für kreative Künstler. Sie kann auch zur schnellen Produktion und Verbreitung politischer Propaganda eingesetzt werden.
Quelle: Institute of Mass Information – Bericht zur Untersuchung
Studie: 981 KI-Songs verbreiten prorussische Kriegspropaganda auf StreamingplattformenEine ukrainische Forschungsorganisation warnt vor KI-generierten Songs, die den russischen Angriffskrieg verherrlichen. Die Titel erreichen Millionen Abrufe auf internationalen Musikplattformen.Die ukrainische Non-Profit-Organisation Terrecon hat in einer Untersuchung 981 KI-generierte Songs mit prorussischen Kriegsnarrativen identifiziert. Dafür wurden insgesamt 3.725 Tracks auf YouTube, YouTube Music, SoundCloud und Suno untersucht. Das berichtet das Fachportal AI Musicpreneur unter Berufung auf die Untersuchung und weitere Medienberichte. Die Songs reichen von Rock und Metal bis hin zu Kinderliedern. Sie verherrlichen russische Soldaten, verbreiten Kriegsnarrative und stellen Ukrainer teilweise in entmenschlichender Weise dar. Bei 681 Titeln fanden die Forschenden insgesamt 728 propagandistische Schlüsselwörter und Formulierungen. Ein Song mit dem Titel „Power of Artillery“ erreichte auf YouTube mehr als zwei Millionen Aufrufe. Nach Angaben von Terrecon kamen KI-Musikgeneratoren wie Suno und Udio zum Einsatz. Die Technologie ermöglicht es, große Mengen an Musik mit vergleichsweise geringem Aufwand zu produzieren. Die Untersuchung zeigt zudem, dass KI-Stimmen und Imitationen bekannter Künstlerstimmen Teil dieser Entwicklung sind.Unklar bleibt, wie direkt der russische Staat hinter den konkret untersuchten Songs steht. Die Forschenden konnten diese Frage nicht abschließend klären. Sie verweisen jedoch auf staatlich unterstützte Kulturprojekte, die KI-generierte Inhalte zum Krieg fördern. Der Fall wirft grundlegende Fragen zur Verantwortung von Musikplattformen und KI-Anbietern auf. Während einige Dienste KI-generierte Musik kennzeichnen, ist die Erkennung propagandistischer Inhalte eine zusätzliche Herausforderung. Eine Kennzeichnung als KI-Musik sagt schließlich noch nichts darüber aus, ob ein Song Hass, Gewalt oder Desinformation verbreitet.Die Untersuchung macht deutlich: KI-Musik ist nicht nur ein neues Werkzeug für kreative Künstler. Sie kann auch zur schnellen Produktion und Verbreitung politischer Propaganda eingesetzt werden.Quelle: Institute of Mass Information – Bericht zur Untersuchung·162 Ansichten ·0 Bewertungen -
GTA VI und die Zukunft der Musik: Welche Chancen entstehen für KI-Musiker?
Mit GTA VI rückt Musik erneut in den Mittelpunkt einer riesigen digitalen Erlebniswelt. Neue In-Game-Radiosender und Podcasts zeigen, wie eng Gaming und Audio miteinander verbunden werden.
Für KI-Musiker eröffnet das eine spannende Perspektive: Können virtuelle Welten zu neuen Plattformen für KI-generierte Musik werden? Welche Chancen bieten Soundtracks, digitale Radiosender und Musiklizenzen für unabhängige KI-Artists?
Noch ist nicht abzusehen, ob und wie KI-Musik in GTA VI vertreten sein wird. Die Entwicklung wirft aber eine Frage auf, die für die KI-Musikszene zunehmend relevant wird: Wo wird unsere Musik künftig entdeckt, gehört und eingesetzt?
GTA VI und die Zukunft der Musik: Welche Chancen entstehen für KI-Musiker?Mit GTA VI rückt Musik erneut in den Mittelpunkt einer riesigen digitalen Erlebniswelt. Neue In-Game-Radiosender und Podcasts zeigen, wie eng Gaming und Audio miteinander verbunden werden.Für KI-Musiker eröffnet das eine spannende Perspektive: Können virtuelle Welten zu neuen Plattformen für KI-generierte Musik werden? Welche Chancen bieten Soundtracks, digitale Radiosender und Musiklizenzen für unabhängige KI-Artists?Noch ist nicht abzusehen, ob und wie KI-Musik in GTA VI vertreten sein wird. Die Entwicklung wirft aber eine Frage auf, die für die KI-Musikszene zunehmend relevant wird: Wo wird unsere Musik künftig entdeckt, gehört und eingesetzt?·114 Ansichten ·0 Bewertungen -
Laylo startet KI-gestützte Konzertentdeckung
Die Digitalmarketing-Plattform Laylo führt mit „Discovery Agent“ ein KI-gestütztes Feature ein, das Fans passende Live-Shows in ihrer Nähe empfiehlt. Nutzer:innen erhalten einmal monatlich eine SMS mit Konzerttipps von Künstler:innen, deren Musik sie bereits hören. Die verlinkten Angebote führen direkt zu den jeweiligen Ticketplattformen. Ziel ist es, neue Zielgruppen zu erreichen und den Ticketverkauf für etablierte wie aufstrebende Acts zu steigern. Laylo erreicht nach eigenen Angaben mehr als 90 Millionen Fans und hat bislang über eine Milliarde US-Dollar Umsatz mit Tickets, Merchandise und Content ermöglicht.
Laylo startet KI-gestützte KonzertentdeckungDie Digitalmarketing-Plattform Laylo führt mit „Discovery Agent“ ein KI-gestütztes Feature ein, das Fans passende Live-Shows in ihrer Nähe empfiehlt. Nutzer:innen erhalten einmal monatlich eine SMS mit Konzerttipps von Künstler:innen, deren Musik sie bereits hören. Die verlinkten Angebote führen direkt zu den jeweiligen Ticketplattformen. Ziel ist es, neue Zielgruppen zu erreichen und den Ticketverkauf für etablierte wie aufstrebende Acts zu steigern. Laylo erreicht nach eigenen Angaben mehr als 90 Millionen Fans und hat bislang über eine Milliarde US-Dollar Umsatz mit Tickets, Merchandise und Content ermöglicht.·78 Ansichten ·0 Bewertungen -
Suno holt Ticketmaster-Manager für Live-Geschäft
Suno baut sein Live-Musikgeschäft aus: Michael Chua wechselt von Ticketmaster zu dem KI-Musikunternehmen und übernimmt als VP & General Manager die Leitung von Suno Live Experiences – inklusive der 2025 übernommenen Konzertplattform Songkick.Chua soll die Verbindung zwischen Sunos Musik-Kreation und Live-Erlebnissen vorantreiben. Im Fokus stehen unter anderem eine engere Verzahnung von Songkick mit Sunos Plattform und bessere Konzertempfehlungen für Fans.
Der Schritt zeigt: Suno will offenbar nicht beim Erstellen von Musik stehen bleiben, sondern zunehmend die gesamte Kette von der Song-Idee über den Künstler bis zum Live-Erlebnis abdecken.
Suno holt Ticketmaster-Manager für Live-GeschäftSuno baut sein Live-Musikgeschäft aus: Michael Chua wechselt von Ticketmaster zu dem KI-Musikunternehmen und übernimmt als VP & General Manager die Leitung von Suno Live Experiences – inklusive der 2025 übernommenen Konzertplattform Songkick.Chua soll die Verbindung zwischen Sunos Musik-Kreation und Live-Erlebnissen vorantreiben. Im Fokus stehen unter anderem eine engere Verzahnung von Songkick mit Sunos Plattform und bessere Konzertempfehlungen für Fans.Der Schritt zeigt: Suno will offenbar nicht beim Erstellen von Musik stehen bleiben, sondern zunehmend die gesamte Kette von der Song-Idee über den Künstler bis zum Live-Erlebnis abdecken.·111 Ansichten ·0 Bewertungen