• Künstler fordern mehr Transparenz von Musik-Distributoren

    Musikvertriebe sind längst mehr als nur der Weg, um Songs auf Streamingplattformen zu bringen. Die Featured Artists Coalition (FAC) hat nun neue Mindestanforderungen veröffentlicht, die Künstlern helfen sollen, bessere und fairere Partner für ihre Veröffentlichungen zu finden.

    Das neue Kriteriensystem soll Standards für wichtige Bereiche wie Transparenz, Kommunikation und den Umgang mit Künstlerdaten schaffen. Ziel ist es, Musikschaffenden mehr Orientierung in einer immer komplexeren digitalen Musiklandschaft zu geben. Gerade für unabhängige Künstler wird die Wahl des richtigen Distributors immer wichtiger: Neben der technischen Veröffentlichung

    zählen heute auch Beratung, Datenanalyse und langfristige Unterstützung.

    Die Entwicklung zeigt einen größeren Trend in der Musikbranche: Künstler wollen nicht nur Zugang zu Plattformen – sie wollen Partner, die ihre Karriere nachhaltig unterstützen.

    Künstler fordern mehr Transparenz von Musik-DistributorenMusikvertriebe sind längst mehr als nur der Weg, um Songs auf Streamingplattformen zu bringen. Die Featured Artists Coalition (FAC) hat nun neue Mindestanforderungen veröffentlicht, die Künstlern helfen sollen, bessere und fairere Partner für ihre Veröffentlichungen zu finden. Das neue Kriteriensystem soll Standards für wichtige Bereiche wie Transparenz, Kommunikation und den Umgang mit Künstlerdaten schaffen. Ziel ist es, Musikschaffenden mehr Orientierung in einer immer komplexeren digitalen Musiklandschaft zu geben. Gerade für unabhängige Künstler wird die Wahl des richtigen Distributors immer wichtiger: Neben der technischen Veröffentlichung zählen heute auch Beratung, Datenanalyse und langfristige Unterstützung.Die Entwicklung zeigt einen größeren Trend in der Musikbranche: Künstler wollen nicht nur Zugang zu Plattformen – sie wollen Partner, die ihre Karriere nachhaltig unterstützen.
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  • Genotone startet „Proof of Human“-Initiative für mehr Vertrauen in der KI-Musik

    Während die Musikbranche nach Lösungen für den Umgang mit KI-generierten Inhalten sucht, stellt Genotone einen neuen Ansatz vor: Mit der „Proof of Human“-Initiative soll künftig nachvollziehbar werden, ob ein Musikwerk tatsächlich von Menschen geschaffen wurde. Der Ansatz setzt nicht auf klassische KI-Erkennung, sondern auf einen Herkunftsnachweis:

    Bereits bei der Entstehung eines Audiowerks soll ein kryptografischer Nachweis erstellt werden, der die menschliche Urheberschaft dokumentiert. Damit könnte Transparenz bereits vor der Veröffentlichung entstehen – statt erst im Nachhinein nach KI-Einsatz zu suchen. Die Initiative kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Streamingplattformen und Branchenverbände verstärkt über Kennzeichnungssysteme für KI-Musik diskutieren. Ein gemeinsamer Vorschlag mehrerer Musikorganisationen unterscheidet bereits zwischen „AI-Generated“ und „AI-Assisted“, um Hörern mehr Klarheit über den Entstehungsprozess zu geben.

    Genotone startet „Proof of Human“-Initiative für mehr Vertrauen in der KI-MusikWährend die Musikbranche nach Lösungen für den Umgang mit KI-generierten Inhalten sucht, stellt Genotone einen neuen Ansatz vor: Mit der „Proof of Human“-Initiative soll künftig nachvollziehbar werden, ob ein Musikwerk tatsächlich von Menschen geschaffen wurde. Der Ansatz setzt nicht auf klassische KI-Erkennung, sondern auf einen Herkunftsnachweis: Bereits bei der Entstehung eines Audiowerks soll ein kryptografischer Nachweis erstellt werden, der die menschliche Urheberschaft dokumentiert. Damit könnte Transparenz bereits vor der Veröffentlichung entstehen – statt erst im Nachhinein nach KI-Einsatz zu suchen. Die Initiative kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Streamingplattformen und Branchenverbände verstärkt über Kennzeichnungssysteme für KI-Musik diskutieren. Ein gemeinsamer Vorschlag mehrerer Musikorganisationen unterscheidet bereits zwischen „AI-Generated“ und „AI-Assisted“, um Hörern mehr Klarheit über den Entstehungsprozess zu geben.
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  • Live Nation gegen die Aufspaltung: Wer kontrolliert die Zukunft des Live-Geschäfts?

    Der Streit um Live Nation und Ticketmaster ist mehr als ein Rechtsstreit über Ticketpreise. Er berührt eine zentrale Frage der modernen Musikindustrie: Wie viel Macht darf ein einzelnes Unternehmen über den Zugang zu Künstlern, Venues und Fans haben?Nachdem eine Jury festgestellt hatte, dass Live Nation und Ticketmaster ihre Marktposition im Konzert- und Ticketing-Bereich auf unzulässige Weise ausgebaut haben, kämpfen die Unternehmen nun darum, das Urteil aufheben zu lassen oder einen neuen Prozess zu erreichen.

    Für die Musikbranche geht es dabei um weit mehr als einzelne Gebühren. Der Fall zeigt, wie stark Künstler:innen und Veranstalter heute von wenigen großen Infrastruktur-Anbietern abhängig sind.Während Streamingplattformen die digitale Aufmerksamkeit kontrollieren und Distributionsdienste den Zugang zu globalen Märkten vereinfachen, entscheidet im Live-Geschäft ein komplexes Netzwerk aus Promotion, Veranstaltungsorten und Ticketing über den direkten Kontakt zwischen Künstler und Publikum.

    Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht nur: Was kostet ein Ticket?

    Sondern:Wer besitzt die Infrastruktur, über die Musik ihre Fans erreicht?

    Der Ausgang des Verfahrens könnte ein Signal dafür werden, wie die Musikindustrie in Zukunft mit großen Plattform- und Infrastrukturunternehmen umgeht.

    Live Nation gegen die Aufspaltung: Wer kontrolliert die Zukunft des Live-Geschäfts?Der Streit um Live Nation und Ticketmaster ist mehr als ein Rechtsstreit über Ticketpreise. Er berührt eine zentrale Frage der modernen Musikindustrie: Wie viel Macht darf ein einzelnes Unternehmen über den Zugang zu Künstlern, Venues und Fans haben?Nachdem eine Jury festgestellt hatte, dass Live Nation und Ticketmaster ihre Marktposition im Konzert- und Ticketing-Bereich auf unzulässige Weise ausgebaut haben, kämpfen die Unternehmen nun darum, das Urteil aufheben zu lassen oder einen neuen Prozess zu erreichen.Für die Musikbranche geht es dabei um weit mehr als einzelne Gebühren. Der Fall zeigt, wie stark Künstler:innen und Veranstalter heute von wenigen großen Infrastruktur-Anbietern abhängig sind.Während Streamingplattformen die digitale Aufmerksamkeit kontrollieren und Distributionsdienste den Zugang zu globalen Märkten vereinfachen, entscheidet im Live-Geschäft ein komplexes Netzwerk aus Promotion, Veranstaltungsorten und Ticketing über den direkten Kontakt zwischen Künstler und Publikum.Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht nur: Was kostet ein Ticket?Sondern:Wer besitzt die Infrastruktur, über die Musik ihre Fans erreicht?Der Ausgang des Verfahrens könnte ein Signal dafür werden, wie die Musikindustrie in Zukunft mit großen Plattform- und Infrastrukturunternehmen umgeht.
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  • Neue EU-Regeln zur Transparenz

    Mit dem Inkrafttreten weiterer Vorgaben des EU AI Act ab August 2026 kommen neue Transparenzpflichten für KI-Systeme. Für die Musikbranche bedeutet das unter anderem, dass Anbieter und Unternehmen genauer dokumentieren müssen, wann und wie KI eingesetzt wurde. Eine pauschale Pflicht, jeden KI-Song auf Streamingplattformen sichtbar zu kennzeichnen, gibt es jedoch nicht.

    Neue EU-Regeln zur TransparenzMit dem Inkrafttreten weiterer Vorgaben des EU AI Act ab August 2026 kommen neue Transparenzpflichten für KI-Systeme. Für die Musikbranche bedeutet das unter anderem, dass Anbieter und Unternehmen genauer dokumentieren müssen, wann und wie KI eingesetzt wurde. Eine pauschale Pflicht, jeden KI-Song auf Streamingplattformen sichtbar zu kennzeichnen, gibt es jedoch nicht.
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  • BMI übernimmt Soundmouse: Warum Musikdaten immer wichtiger werden

    Die US-Verwertungsgesellschaft BMI übernimmt das Cue-Sheet- und Musiktracking-Unternehmen Soundmouse von Orfium. Was zunächst nach einem klassischen Business-Deal klingt, zeigt vor allem, wie stark sich die Musikindustrie aktuell in Richtung Daten- und Technologiegeschäft entwickelt.Soundmouse spezialisiert sich auf die automatische Erfassung von Musiknutzung in TV, Streaming, Film und digitalen Medien. Solche sogenannten Cue Sheets sind entscheidend dafür, dass Artists, Produzent:innen und Komponist:innen korrekt vergütet werden.

    Mit der Übernahme will BMI nach eigenen Angaben eine der größten globalen Datenbanken für Musiknutzung aufbauen. Hintergrund ist die rapide wachsende Menge an Content auf Streamingplattformen, Social Media, FAST-Channels und KI-generierten Medienformaten.

    Der Deal zeigt außerdem, wie wichtig automatisierte Rechteverwaltung und Musik-Metadaten inzwischen geworden sind. Während früher vor allem Verkäufe und Streams im Mittelpunkt standen, wird heute zunehmend die Kontrolle über Nutzungsdaten und Lizenzinfrastruktur zum entscheidenden Faktor der Branche.Gerade im Zeitalter von AI-Musik und massenhaft digitalem Content dürfte präzises Musiktracking in den kommenden Jahren noch deutlich wichtiger werden.

    BMI übernimmt Soundmouse: Warum Musikdaten immer wichtiger werdenDie US-Verwertungsgesellschaft BMI übernimmt das Cue-Sheet- und Musiktracking-Unternehmen Soundmouse von Orfium. Was zunächst nach einem klassischen Business-Deal klingt, zeigt vor allem, wie stark sich die Musikindustrie aktuell in Richtung Daten- und Technologiegeschäft entwickelt.Soundmouse spezialisiert sich auf die automatische Erfassung von Musiknutzung in TV, Streaming, Film und digitalen Medien. Solche sogenannten Cue Sheets sind entscheidend dafür, dass Artists, Produzent:innen und Komponist:innen korrekt vergütet werden.Mit der Übernahme will BMI nach eigenen Angaben eine der größten globalen Datenbanken für Musiknutzung aufbauen. Hintergrund ist die rapide wachsende Menge an Content auf Streamingplattformen, Social Media, FAST-Channels und KI-generierten Medienformaten.Der Deal zeigt außerdem, wie wichtig automatisierte Rechteverwaltung und Musik-Metadaten inzwischen geworden sind. Während früher vor allem Verkäufe und Streams im Mittelpunkt standen, wird heute zunehmend die Kontrolle über Nutzungsdaten und Lizenzinfrastruktur zum entscheidenden Faktor der Branche.Gerade im Zeitalter von AI-Musik und massenhaft digitalem Content dürfte präzises Musiktracking in den kommenden Jahren noch deutlich wichtiger werden.
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