iHeartMedia einigt sich mit FCC: Mehr Transparenz bei Künstlerauftritten
Die US-Radiogruppe iHeartMedia hat eine Untersuchung der US-Regulierungsbehörde FCC zu möglichen Payola-Verstößen beigelegt. Im Mittelpunkt stand die Frage, ob Künstler bei iHeart-Veranstaltungen durch mögliche Vorteile bei der Radio-Airplay-Platzierung zu Auftritten bewegt wurden.iHeartMedia bestreitet ein Fehlverhalten und räumt mit der Vereinbarung keine Rechtsverletzung ein. Statt einer Geldstrafe verpflichtet sich das Unternehmen jedoch zu einem umfangreichen Compliance-Programm mit mehr internen Kontrollen, Schulungen und zusätzlichen Offenlegungspflichten.
Die Diskussion dreht sich um das sogenannte „Payola“-Prinzip – also die verdeckte Beeinflussung von Musikrotationen. Im aktuellen Fall ging es speziell um die Frage, ob Auftritte bei Radiosender-eigenen Festivals oder Konzerten indirekt mit mehr Aufmerksamkeit im Programm verbunden sein könnten. Die FCC bezeichnete diesen Bereich auch als „Showola“.
Für Künstler ist Sichtbarkeit nach wie vor einer der wichtigsten Faktoren für Erfolg. Während früher vor allem Radio-Airplay entscheidend war, spielen heute zusätzlich Streaming-Algorithmen, Playlists und Social-Media-Reichweite eine zentrale Rolle.
Der Fall zeigt: Auch im digitalen Musikzeitalter bleibt die Frage aktuell, wie fair der Zugang zu Aufmerksamkeit und Reichweite in der Branche organisiert wird.
Quelle: Music Business Worldwide / FCC (Juli 2026)
iHeartMedia einigt sich mit FCC: Mehr Transparenz bei KünstlerauftrittenDie US-Radiogruppe iHeartMedia hat eine Untersuchung der US-Regulierungsbehörde FCC zu möglichen Payola-Verstößen beigelegt. Im Mittelpunkt stand die Frage, ob Künstler bei iHeart-Veranstaltungen durch mögliche Vorteile bei der Radio-Airplay-Platzierung zu Auftritten bewegt wurden.iHeartMedia bestreitet ein Fehlverhalten und räumt mit der Vereinbarung keine Rechtsverletzung ein. Statt einer Geldstrafe verpflichtet sich das Unternehmen jedoch zu einem umfangreichen Compliance-Programm mit mehr internen Kontrollen, Schulungen und zusätzlichen Offenlegungspflichten.Die Diskussion dreht sich um das sogenannte „Payola“-Prinzip – also die verdeckte Beeinflussung von Musikrotationen. Im aktuellen Fall ging es speziell um die Frage, ob Auftritte bei Radiosender-eigenen Festivals oder Konzerten indirekt mit mehr Aufmerksamkeit im Programm verbunden sein könnten. Die FCC bezeichnete diesen Bereich auch als „Showola“.Für Künstler ist Sichtbarkeit nach wie vor einer der wichtigsten Faktoren für Erfolg. Während früher vor allem Radio-Airplay entscheidend war, spielen heute zusätzlich Streaming-Algorithmen, Playlists und Social-Media-Reichweite eine zentrale Rolle.Der Fall zeigt: Auch im digitalen Musikzeitalter bleibt die Frage aktuell, wie fair der Zugang zu Aufmerksamkeit und Reichweite in der Branche organisiert wird.Quelle: Music Business Worldwide / FCC (Juli 2026)