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  • EMPIRE-Gründer Ghazi startet Supply Chain global
    Ghazi Shami, Gründer und CEO des unabhängigen Musikunternehmens EMPIRE, baut seine B2B-Distributionsplattform Supply Chain international aus. Der Dienst bietet Labels, Distributoren und weiteren Musikunternehmen cloudbasierte Technologie sowie SaaS- und API-Lösungen für den weltweiten Musikvertrieb. Neuer Launch-Partner ist Ampsuite, die Label-Management- und Distributionsplattform von Beatport. Der internationale Hauptsitz von Supply Chain befindet sich in Amsterdam. Mit dem Ausbau positioniert sich das Unternehmen als unabhängiger Technologiepartner für die Musikbranche, der flexible Vertriebsinfrastruktur bereitstellt, ohne dass Kunden die Kontrolle über ihre Kataloge und Geschäftsdaten abgeben müssen. (MBW)
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  • Artmaster sammelt 2,4 Millionen Dollar für KI-gestütztes Klavierlernen
    Das KI-Startup Artmaster hat eine Seed-Finanzierungsrunde über 2,4 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Zu den neuen Investoren zählt Moises, dessen KI-Technologie Musikern unter anderem beim Isolieren einzelner Instrumente und beim Üben hilft. Artmaster wurde zuvor bereits von Robert Kyncl, dem CEO von Warner Music Group, unterstützt.
    Das Unternehmen entwickelt eine KI-gestützte Lernplattform für Klavier, die Nutzer beim Spielen begleitet und personalisiertes Feedback geben soll. Ziel ist es, den Zugang zum Instrument zu vereinfachen und den Lernprozess individueller zu gestalten.
    Das Investment von Moises ist besonders interessant, da sich zwei Anbieter von KI-Tools für Musiker näherkommen: Während Artmaster den Lernprozess in den Mittelpunkt stellt, konzentriert sich Moises auf die Analyse und Bearbeitung von Musik. Die Beteiligung unterstreicht das wachsende Interesse an KI-Anwendungen, die nicht nur Musik produzieren, sondern auch das Erlernen und Spielen von Instrumenten verändern.Quelle: Music Business Worldwide.
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  • KI-Musik: Die Technologie zur Rechtezuordnung ist bereit – doch die Zustimmung fehlt
    Lee Jong-pil, CEO des südkoreanischen KI-Musikunternehmens Neutune, sieht die technische Herausforderung bei der Zuordnung von KI-generierter Musik zu ihren Quellen bereits als gelöst an. Die Technologie Music DNA analysiert Songs in einzelne musikalische Abschnitte und gleicht sie mit einer Datenbank bestehender Werke ab. So soll nachvollziehbar werden, welche Aufnahmen zur Entstehung eines KI-Tracks beigetragen haben – eine wichtige Grundlage für eine faire Vergütung der Rechteinhaber.
    Die größere Hürde liegt laut Jong-pil inzwischen bei der rechtlichen Zustimmung und Lizenzierung. Er plädiert für Opt-in- oder umfassende Lizenzmodelle, die Kreativen eine Beteiligung an der Nutzung ihrer Werke ermöglichen. Sein Ansatz: Nicht KI gegen Mensch, sondern legale gegen illegale KI-Nutzung sollte im Mittelpunkt stehen.
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  • KI-Musik erkennen: Audoo geht den nächsten Schritt
    Audoo-CEO Ryan Edwards zufolge kann das Audio Meter inzwischen auch KI-generierte Musik erkennen, die in Bars, Fitnessstudios und Geschäften läuft. Das könnte künftig Auswirkungen darauf haben, wie Musiknutzung erfasst und Lizenzvergütungen verteilt werden.Allerdings fehlen bislang unabhängige Angaben zur Genauigkeit der KI-Erkennung. Die von Audoo genannten 99,1 % beziehen sich auf die Musikerkennung – nicht auf die Erkennung von KI-generierten Tracks.
    Ein spannender Schritt für die Musikbranche und eine Entwicklung, die auch KI-Musikschaffende im Blick behalten sollten.
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  • Sonilo sammelt 11 Millionen Dollar für KI-Musik passend zu Videos
    Das Startup von ehemaligen TikTok-Mitarbeitern entwickelt eine KI, die Musik und Soundeffekte automatisch an Bildinhalte anpasst. Die Technologie richtet sich an Creator, Videoproduzenten und Unternehmen.
    Das KI-Audio-Startup Sonilo hat in einer Finanzierungsrunde 11 Millionen US-Dollar eingesammelt. Angeführt wurde die Runde vom Investor B Capital, auch Redpoint beteiligte sich. Das berichtet das Branchenmagazin Variety. Sonilo entwickelt eine KI-Technologie, die Musik und Soundeffekte passend zum Ablauf, zur Stimmung und zu den Szenen eines Videos erzeugt.
    Hinter dem Unternehmen aus San Francisco stehen mehrere ehemalige TikTok-Mitarbeiter. CEO Shawn Song war dort im Bereich multimodaler KI tätig, während COO Keli Li die globale Musikorganisation von TikTok mit aufgebaut hatte.Musik, die sich am Bild orientiertSonilos Technologie trägt den Namen „Sound World Model“. Nutzer können ein Video hochladen, ihre Vorstellungen per Texteingabe beschreiben oder beides kombinieren. Die KI analysiert die visuellen Inhalte und generiert dazu passende Musik und Geräusche, die sich an Bewegungen, Szenenwechseln und der emotionalen Wirkung des Materials orientieren sollen.
    Die Anwendung zielt insbesondere auf Kurzvideos, Social-Media-Inhalte, kurze Dramaserien und professionelle Videoproduktionen. Darüber hinaus bietet Sonilo KI-Synchronisation mit Lippenbewegungsanpassung für die mehrsprachige Bearbeitung von Videos an. Erste Integrationen bestehen unter anderem mit ComfyUI und der Creator-Plattform TapNow.

    Lizenzierung als wichtiger Faktor
    Bei den Trainingsdaten setzt Sonilo nach eigenen Angaben auf lizenzierte Musik. Zu den frühen Partnern gehört Shutterstock. Rechteinhaber sollen Lizenzgebühren und eine Beteiligung an den Einnahmen erhalten. Weitere Vereinbarungen mit Rechteorganisationen für Musikveröffentlichungen und Masteraufnahmen waren laut Unternehmensangaben noch in Vorbereitung.
    Die Finanzierung soll dazu beitragen, die Technologie auszubauen und die Verbreitung über Creator- und Entwicklerplattformen zu erweitern. Eine Consumer-App ist für das vierte Quartal 2026 angekündigt.
    Für Content-Creator könnte Sonilo die Vertonung von Videos deutlich vereinfachen. Statt einen fertigen Musiktitel mühsam auf einzelne Szenen zuzuschneiden, soll die KI den Sound direkt auf das vorhandene Bildmaterial abstimmen. Ob sich die Technologie im Produktionsalltag durchsetzt, wird sich allerdings erst mit zunehmender Nutzung zeigen.
    Quelle: Variety via Yahoo Finance
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  • Lucian Grainge: KI wird echte Musiker:innen nicht ersetzen
    Universal-Music-CEO Lucian Grainge glaubt nicht, dass künstliche Intelligenz echte Musiker:innen ersetzen wird. Trotz der rasanten Entwicklung generativer KI bleibt für ihn die menschliche Kreativität ein zentraler Bestandteil der Musik. Die Debatte um KI und ihre Auswirkungen auf die Musikbranche dürfte damit weiter an Bedeutung gewinnen.
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  • Suno wächst weiter: KI-Musik erreicht neue Größenordnung
    Suno wächst offenbar deutlich schneller als bisher bekannt. CEO und Mitgründer Mikey Shulman erklärte jetzt, dass die KI-Musikplattform inzwischen weit über den zuletzt genannten 2 Millionen zahlenden Abonnenten und 300 Millionen US-Dollar Jahresumsatz liege. Neue konkrete Zahlen nannte er allerdings nicht.Die bisherigen Werte hatte Suno im Februar 2026 veröffentlicht. Damals waren zudem bereits mehr als 100 Millionen Menschen mit der Plattform in Kontakt gekommen. Im Juni wurde Suno bei einer Finanzierungsrunde mit 5,4 Milliarden US-Dollar bewertet.Die Entwicklung zeigt, wie schnell sich generative Musik von einem Experiment zu einem großen Geschäftsfeld entwickelt. Gleichzeitig steht Suno weiterhin im Spannungsfeld zwischen technologischer Entwicklung, Musikindustrie und Urheberrecht.
    Erst im September hatte Suno mit v6 eine neue Modellgeneration vorgestellt, die stärker auf lizenzierte Inhalte setzt und im Rahmen von Partnerschaften mit Musikunternehmen entwickelt wird.
    Für die KI-Musikbranche ist damit vor allem eines interessant: Die bislang veröffentlichten Suno-Zahlen könnten bereits wieder deutlich überholt sein.
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  • Musixmatch will längst nicht mehr nur die Lyrics liefern, die beim Streaming unter einem Song eingeblendet werden.
    Das Unternehmen baut seine riesige Lyrics- und Musikdatenbank zunehmend zu einer Infrastruktur für die KI-gestützte Musikindustrie aus. Laut CEO Massimo Ciociola werden Songtexte dabei zu einer Art „LLM der Musikindustrie“ – weil sie Musik in eine für KI besonders gut analysierbare sprachliche Ebene übersetzen.
    Musixmatch arbeitet nach eigenen Angaben mit rund 250.000 Rechteinhabern und verfügt über Daten zu mehr als 100 Millionen Werken. 2025 schloss das Unternehmen zudem KI-Lizenzvereinbarungen mit den Musikverlagen von Sony Music Publishing, Universal Music Publishing Group und Warner Chappell Music über Kataloge mit mehr als 15 Millionen Werken.
    Darauf baut Musixmatch inzwischen mehrere KI-Dienste auf. Music Lens kann beispielsweise große Musikkataloge nach Stimmung, Bedeutung, Kontext und anderen Merkmalen analysieren und passende Songs für konkrete kreative oder kommerzielle Anforderungen finden.
    Noch unmittelbarer wird es beim Thema Copyright: Mit Sentinel hat Musixmatch ein System entwickelt, das Lyrics in Prompts und KI-generierten Inhalten auf mögliche Urheberrechtsverletzungen untersucht. Suno nutzt Sentinel inzwischen als Kunde, um unter anderem geschützte Kompositionen und Lyrics in Prompts und Outputs zu erkennen.
    Damit entsteht eine interessante neue Rolle für Songtexte: Sie sind nicht mehr nur Bestandteil eines Songs, sondern werden zu strukturierten Daten, mit denen KI Musik suchen, analysieren, einordnen und auf mögliche Copyright-Verletzungen prüfen kann.
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  • Soundbranche gründet Allianz gegen KI-Scraping
    Sounddesigner, Field Recorder, Mixer und Soundeffekt-Bibliotheken haben die Professional Sound Alliance gegründet. Die neue Brancheninitiative will sich gegen die unlizenzierte Nutzung professioneller Sounds in Medienproduktionen und beim Training von KI-Modellen einsetzen.
    Im Fokus stehen zwei Formen der unerlaubten Nutzung: das Scraping von Soundbibliotheken für kommerzielle KI-Modelle sowie die Verwendung von Sounds in Film, Fernsehen und Games ohne entsprechende Lizenz. Die Allianz argumentiert, dass hinter professionellen Soundeffekten jahrelange Arbeit in Aufnahme, Bearbeitung, Kuration und Verschlagwortung steckt.
    Zu den Gründungsmitgliedern gehören unter anderem Pro-Sound-Effects-Gründer Douglas Price, BOOM-Library-CEO Pierre Langer sowie der zweifache Oscar-Gewinner Mark Mangini. Die Initiative versteht sich zunächst vor allem als Interessenvertretung und setzt auf Aufklärung und Sichtbarkeit – nicht auf einen eigenen Rechts- oder Lizenzierungsapparat.
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  • https://www.nrwision.de/mediathek/michael-allocca-kibeats-streamingplattform-fuer-ki-musik-260922/
    WWW.NRWISION.DE
    Michael Allocca, "KiBeats" - Streamingplattform für KI-Musik
    "KiBeats" bezeichnet sich als "Deutschlands erste KI-Musik-Streaming-Plattform". Interviewer Till Heiners unterhält sich mit "KiBeats"-CEO Michael Allocca. Der Geschäftsführer verrät im Interview, warum er die Plattform gegründet hat, was "KiBeats" von anderen Streaming-Angeboten unterscheidet und wie er zum Verhältnis zwischen Kunst, Künstlicher Intelligenz und Kreativität steht. Außerdem geht's um den "Global AI Contest", bei dem Künstler*innen mit KI-generierter Musik gegeneinander antreten.
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  • Believe und TuneCore: Künstler müssen Suno-Nutzung ausdrücklich zustimmen
    Believe und seine Vertriebsplattform TuneCore wollen Musik ihrer Künstler:innen künftig nur mit deren ausdrücklicher Zustimmung für KI-Training zur Verfügung stellen. Das hat Believe-CEO Denis Ladegaillerie gegenüber Music Business Worldwide klargestellt.
    Vorgesehen ist ein zweistufiges Opt-in-Verfahren: Zunächst können Künstler:innen grundsätzlich entscheiden, ob ihre Musik für KI-Programme infrage kommen soll. Erst anschließend werden ihnen einzelne Kooperationen – etwa mit Suno, Spotify oder YouTube – vorgestellt. Für jedes dieser Angebote können sie wiederum separat zustimmen oder ablehnen.
    Das ist insbesondere vor dem Hintergrund der neuen Partnerschaft zwischen Believe, TuneCore und Suno relevant. Im Rahmen der Vereinbarung können teilnehmende Künstler:innen ihre Musik für die Entwicklung neuer Suno-Modelle lizenzieren und dafür vergütet werden. Gleichzeitig werden von Sunos neuem, gemeinsam mit Industriepartnern entwickelten Modell erzeugte Tracks künftig über Believe und TuneCore vertrieben werden können.
    Damit vollzieht Believe auch eine Kehrtwende: Noch im April hatte das Unternehmen die Distribution von Musik aus den damaligen Suno-Modellen blockiert. Die nun vereinbarte Partnerschaft soll laut Believe mehr Kontrolle und Wahlmöglichkeiten für Künstler:innen schaffen.
    Der entscheidende Punkt: Die Teilnahme am Suno-Modell soll nicht automatisch mit einem Believe- oder TuneCore-Vertrag verbunden sein. Künstler:innen müssen dem jeweiligen Einsatz ihrer Musik ausdrücklich zustimmen.
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  • BMG und Concord fusioniert: Neuer Musikgigant nimmt Arbeit auf
    Die Fusion von BMG und Concord ist abgeschlossen.
    Das neue Unternehmen firmiert weiterhin unter dem Namen BMG und gehört
    damit zu den bedeutendsten unabhängigen Musikunternehmen weltweit.Bob Valentine, bislang CEO von Concord, übernimmt die Führung als CEO des neuen BMG. Der bisherige BMG-Chef Thomas Coesfeld wird Chairman. Bertelsmann hält rund 67 Prozent an dem Unternehmen, die übrigen rund 33 Prozent gehören verbundenen Unternehmen von Great Mountain Partners.
    Mit mehr als vier Millionen Werken bündelt das neue BMG einen erheblichen Bestand an Musikrechten und Katalogen. Der globale Hauptsitz befindet sich künftig in Nashville, während Berlin als europäische Zentrale fungiert. Great Mountain Partners erhält im Rahmen der Transaktion zudem eine einmalige Zahlung von 1,16 Milliarden US-Dollar von Bertelsmann.
    Die Fusion ist auch mit Blick auf die weitere Entwicklung des Musikrechtegeschäfts relevant: Größe, Katalogrechte, Technologie und die direkte Zusammenarbeit mit Künstlern und Rechteinhabern gewinnen im zunehmend digitalen Musikmarkt weiter an Bedeutung.
    Quelle: Music Business Worldwide, 1. September 2026.
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