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  • YouTube erweitert „Replace Song“: Creator können urheberrechtlich geschützte Musik einfacher austauschen

    YouTube weitet seine Funktion „Replace Song“ auf weitere Länder aus. Damit können Creator Musikstücke in Videos ersetzen, die aufgrund von Urheberrechtsansprüchen beanstandet wurden.

    Statt den betroffenen Song komplett aus dem Video zu entfernen oder den gesamten Clip neu hochzuladen, können Nutzer künftig auf von YouTube generierte, lizenzfreie Instrumentaltracks zurückgreifen. Das soll helfen, Copyright-Probleme unkompliziert zu lösen und bereits veröffentlichte Videos zu erhalten.

    Die Funktion war zunächst in den USA verfügbar und wird nun international ausgerollt. Laut YouTube steht sie Creatorn in den meisten Ländern außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) zur Verfügung. Deutschland und andere EU-Länder sind damit zunächst nicht eingeschlossen.

    Quelle: The Verge – YouTube rolls out its „Replace Song“ feature to more countries
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  • Meta gerät wegen neuer Geschäftsbedingungen unter Druck: Musik- und Kreativbranche protestiert

    Die Copyright Alliance, zu deren Mitgliedern unter anderem die RIAA, die NMPA und Universal Music Group gehören, kritisiert Metas geplante Änderungen der Geschäftsbedingungen für kommerzielle Accounts scharf. Die Organisation bezeichnet die neuen Regelungen als „unvertretbar“ und warnt vor weitreichenden Möglichkeiten, Inhalte von Unternehmen und Kreativen automatisiert auszulesen und für eigene Werbe- und KI-Produkte zu nutzen.

    Besonders umstritten ist, dass Geschäftskunden nach Ansicht der Copyright Alliance keine Möglichkeit haben, der Nutzung ihrer Inhalte zu widersprechen. Betroffen wären unter anderem Facebook, Instagram, Threads, Messenger und WhatsApp.

    Meta hat inzwischen angekündigt, die geplante Einführung der neuen Bedingungen möglicherweise erneut zu verschieben. Statt des bislang vorgesehenen 20. November soll zunächst eine umfassende Abstimmung mit Branchenverbänden und Interessenvertretern stattfinden. Bis dahin gelten die bisherigen Geschäftsbedingungen.

    Der Konflikt zeigt einmal mehr, wie stark die Interessen von Plattformbetreibern und Rechteinhabern beim Einsatz von KI und der Nutzung urheberrechtlich geschützter Inhalte auseinandergehen.
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  • Australische Musiker formieren sich gegen lockere KI-Copyrightregeln

    Mehr als 150 Musiker und Musikorganisationen unterstützen die neue Artists Alliance of Australia. Sie will verhindern, dass Musik ohne Zustimmung der Urheber zum Training von KI-Systemen verwendet wird.
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  • Distrokid: Der angekündigte Abschluss der CVC-Übernahme ist öffentlich noch nicht bestätigt. Ob die Rechtsstreitigkeiten um KI-Musik und Copyright den Zeitplan beeinflussen, ist bislang offen.
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  • Musikverlage warnen: KI trainiert mit Songs von Kylie Minogue und Nick Cave
    Der internationale Musikverlegerverband ICMP warnt davor, dass KI-Unternehmen urheberrechtlich geschützte Musik ohne Vergütung zum Training verwenden. Die australische Regierung steht unter Druck, ihre Copyright-Regeln anzupassen. Der Streit könnte international Signalwirkung entfalten. (The Guardian)
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  • Musixmatch übernimmt Music Reports und baut Rechtegeschäft aus
    Strategischer Ausbau im Musikrechte-Management: Die Musikdaten- und Lyrics-Plattform Musixmatch hat Music Reports übernommen. Es ist die erste Akquisition in der Unternehmensgeschichte. Mit dem Deal sichert sich Musixmatch auch die Copyright-Datenbank Songdex sowie die Rechte- und Lizenzierungsplattform Blokur.
    Durch die Integration will Musixmatch seine Daten und Technologien zusammenführen, um Musikaufnahmen, Kompositionen und Rechteinformationen global besser miteinander zu verknüpfen. Ziel ist es, die Identifizierung von Rechteinhabern zu verbessern und sicherzustellen, dass Urheber und Rechteinhaber für die Nutzung ihrer Werke korrekt vergütet werden.
    Die Übernahme erweitert Musixmatchs Geschäft über Songtexte und Musikdaten hinaus auf weitere Bereiche der Rechteverwaltung, darunter mechanische Vervielfältigungsrechte, Synchronisations-, Druck- und Aufführungsrechte. Zudem erhält das Unternehmen Zugang zur Software Cuetrak, mit der sich die Musiknutzung in audiovisuellen Inhalten analysieren lässt.
    Vor dem Hintergrund KI-generierter Musik und einer immer komplexeren Rechteverwaltung gewinnt die präzise Zuordnung von Werken und Urhebern zunehmend an Bedeutung. Musixmatch will mit der Übernahme die Grundlage für eine umfassendere, zunehmend KI-gestützte Verwaltung von Musikrechten und Tantiemen schaffen. Über den Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht.
    Quelle: Music Week · Music Business Worldwide
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  • https://kibeat.com/sony-und-universal-nehmen-sunos-investoren-ins-visier-wie-viel-wussten-sie-uber-die-copyright-risiken
    KIBEAT.COM
    Sony und Universal nehmen Sunos Investoren ins Visier: Wie viel wussten sie über die Copyright-Risiken?
    Der Streit zwischen der Musikindustrie und dem KI-Musikdienst Suno erreicht die nächste Eskalationsstufe. Sony Music und Universal Music wollen den Großinvestor Lightspeed Venture Partners zu internen Dokumenten und einer Aussage vor Gericht zwingen. Im Zentrum steht eine entscheidende Frage: Welche Risiken rund um urheberrechtlich geschützte Trainingsdaten waren den Geldgebern bekannt?
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  • US Copyright Office untersucht Streaming-Betrug
    Das US Copyright Office (USCO) hat eine öffentliche Untersuchung zu Streaming-Betrug in der Musikindustrie gestartet. Im Mittelpunkt stehen die Methoden hinter manipulierten Streams, die wirtschaftlichen Folgen für Rechteinhaber sowie der zunehmende Zusammenhang mit KI-generierter Musik.Auslöser ist unter anderem die wachsende Zahl vollständig KI-generierter Tracks, die über Streamingplattformen verbreitet werden. Laut Deezer waren 2025 bis zu 85 Prozent der Streams vollständig KI-generierter Songs auf der Plattform betrügerisch.
    Die US-Behörde untersucht zudem, wie Streaming-Fraud das Royalty-System, Playlists und Nutzungsdaten beeinflusst und welche Maßnahmen – etwa strengere Verifizierung, gemeinsame Datenbanken oder Sanktionen – wirksam sein könnten. Anlass für die aktuelle Untersuchung ist auch ein Fall, bei dem ein US-Amerikaner mithilfe von Bots Millionen von Streams für KI-generierte Songs erzeugte und dafür rund 8,1 Millionen US-Dollar einbüßen muss.
    Die Branche steht damit vor einer zentralen Frage: Wie lässt sich sicherstellen, dass Streaming-Erlöse weiterhin fair an tatsächliche Künstler und Rechteinhaber fließen?
    Die öffentliche Konsultation läuft bis zum 23. November 2026.
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  • Suno will an die Börse? Die eigentliche Hürde liegt woanders
    5,4 Mrd. Dollar Bewertung, 775 Mio. Dollar eingesammeltes Kapital, mehr als 100 Mio. Nutzer: Suno hat sich vom umstrittenen AI-Experiment zu einem der relevantesten Player im Bereich AI Music entwickelt.
    Jetzt kommt der nächste Schritt: Mit Cherry Miao als erstem CFO baut Suno seine Finanzstrukturen aus. Dazu kommen Lizenzdeals mit Warner Music, BMG und Believe. Alles Signale, die nach Wachstumskurs – und möglicherweise nach IPO-Vorbereitung aussehen.
    Doch ausgerechnet die Musikindustrie könnte zum Bremsklotz werden. Denn die Copyright-Streitigkeiten rund um das Training der AI-Modelle sind längst nicht vom Tisch. Für einen möglichen Börsengang ist das ein entscheidender Unsicherheitsfaktor: Wie viel ist ein Unternehmen wert, dessen Geschäftsmodell noch vor Gericht geklärt wird?Suno zeigt damit ziemlich deutlich, wohin sich der AI-Musikmarkt bewegt: Lizenzdeals werden zum strategischen Asset – und rechtliche Sicherheit zum Teil des Unternehmenswerts.
    Die spannende Frage ist deshalb nicht nur, ob Suno an die Börse geht. Sondern ob die Musikindustrie bis dahin aus einem Rechtsstreit ein belastbares Geschäftsmodell gemacht hat.
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  • https://kibeat.com/distrokid-weist-vorwurfe-von-universal-music-zuruck
    KIBEAT.COM
    DistroKid weist Vorwürfe von Universal Music zurück
    Klage wegen angeblicher Copyright-Verstöße und KI-generierter Musik: DistroKid kündigt entschiedene Verteidigung an
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  • ARIA warnt Australien vor KI-Deal auf Kosten der Kreativen
    Die australische Musikindustrie warnt die Politik davor, das Urheberrecht für die Interessen großer KI-Konzerne aufzuweichen. Vor einem Parlamentsausschuss kritisierte ARIA-Chefin Annabelle Herd Pläne, Unternehmen wie OpenAI und Anthropic durch erleichterte Trainingsbedingungen nach Australien zu locken.
    Herds Position: KI-Training in Australien sei grundsätzlich willkommen – aber nicht auf Kosten der Rechteinhaber. Statt das Copyright-System anzupassen, sollten die Unternehmen mit Künstlern und Rechteinhabern über Lizenzen verhandeln. Andernfalls drohe Australien zum „global safe haven“ für die massenhafte Nutzung geschützter Inhalte zu werden.
    Der Streit zeigt einmal mehr, wie zentral die Frage der Vergütung kreativer Leistungen für die weitere Entwicklung von KI bleibt.
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