Musikindustrie droht, den nächsten Lizenzierungswandel zu verpassen
Während KI-Tools die Entwicklung interaktiver Spiele zunehmend vereinfachen, warnt Sammy Andrews, Gründerin von Deviate Digital, vor einer neuen Lizenzierungslücke: Wenn Millionen Nutzer eigene, KI-generierte Spielwelten erschaffen, funktionieren klassische Lizenzverträge zwischen Rechteinhabern und großen Spieleentwicklern nicht mehr.
Die Musikindustrie müsse deshalb Lizenzierungen direkt auf Ebene der Game-Engines ermöglichen – automatisiert, maschinenlesbar und nutzungsbasiert. Dafür braucht es eine zuverlässige Zuordnung von Songs, Aufnahmen und beteiligten Urhebern sowie eine Infrastruktur, die tatsächliche Musiknutzung erfasst und Vergütungen automatisch zuordnet.
Die zentrale Botschaft: Die Branche darf nicht erneut Plattformen wie Streamingdienste oder Social Media die Kontrolle über Nutzung, Reichweite und Monetarisierung überlassen. Wer seine Kataloge technisch für KI-generierte Spielwelten vorbereitet und skalierbare Lizenzmodelle entwickelt, kann neue Erlösquellen erschließen. Wer zu spät handelt, riskiert, dass KI-generierte Musik die Nachfrage bereits bedient, bevor lizenzierte Musik überhaupt integriert ist.
Quelle: Music Business Worldwide
Musikindustrie droht, den nächsten Lizenzierungswandel zu verpassenWährend KI-Tools die Entwicklung interaktiver Spiele zunehmend vereinfachen, warnt Sammy Andrews, Gründerin von Deviate Digital, vor einer neuen Lizenzierungslücke: Wenn Millionen Nutzer eigene, KI-generierte Spielwelten erschaffen, funktionieren klassische Lizenzverträge zwischen Rechteinhabern und großen Spieleentwicklern nicht mehr.Die Musikindustrie müsse deshalb Lizenzierungen direkt auf Ebene der Game-Engines ermöglichen – automatisiert, maschinenlesbar und nutzungsbasiert. Dafür braucht es eine zuverlässige Zuordnung von Songs, Aufnahmen und beteiligten Urhebern sowie eine Infrastruktur, die tatsächliche Musiknutzung erfasst und Vergütungen automatisch zuordnet.Die zentrale Botschaft: Die Branche darf nicht erneut Plattformen wie Streamingdienste oder Social Media die Kontrolle über Nutzung, Reichweite und Monetarisierung überlassen. Wer seine Kataloge technisch für KI-generierte Spielwelten vorbereitet und skalierbare Lizenzmodelle entwickelt, kann neue Erlösquellen erschließen. Wer zu spät handelt, riskiert, dass KI-generierte Musik die Nachfrage bereits bedient, bevor lizenzierte Musik überhaupt integriert ist.Quelle: Music Business Worldwide
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