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  • SGAE warnt: KI-Musik könnte menschliche Kreative verdrängen
    Bei der Billboard Latin Music Week in Miami hat Cristina Perpiñá-Robert, Generaldirektorin der spanischen Verwertungsgesellschaft SGAE, vor den Folgen generativer KI für Musikschaffende gewarnt. Ihre größte Sorge sei nicht allein die Lizenzierung geschützter Werke für das KI-Training, sondern dass synthetisch erzeugte Musik menschliche Komponisten und Kreative zunehmend verdrängen könnte. Sie forderte stärkere regulatorische Maßnahmen, um die Beschäftigung und Vergütung von Musikschaffenden zu schützen. Gleichzeitig betonte die SGAE, dass KI auch kreative Prozesse unterstützen könne. Entscheidend sei, dass technologische Innovation nicht dazu führt, dass menschliche Urheber aus dem Geschäftsmodell der Musikindustrie ausgeschlossen werden.
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  • Rekordumsätze, weniger Reichweite: Australische Musik verliert im Streaming an Boden
    Die australisch-neuseeländische Verwertungsgesellschaft APRA AMCOS meldet für das Geschäftsjahr 2025/26 einen Rekordumsatz von 857,4 Millionen australischen Dollar. Gleichzeitig sinkt der Anteil heimischer Musik auf Streamingplattformen deutlich.Laut dem aktuellen Jahresbericht entfielen in Australien nur noch 8,5 Prozent der Musikstreams auf lokale Inhalte – ein Rückgang um 37,5 Prozent innerhalb von fünf Jahren. In Neuseeland stammten sogar 96 Prozent der gestreamten Musik aus dem Ausland.
    Besonders deutlich zeigt sich die Entwicklung auf Plattformen mit nutzergenerierten Inhalten: Dort sank der Anteil der APRA-AMCOS-Mitglieder in Australien auf 3,6 Prozent. Die Organisation warnt, dass dieser Anteil bei anhaltendem Trend innerhalb von fünf Jahren auf rund fünf Prozent fallen könnte.
    APRA AMCOS fordert deshalb unter anderem bessere Sichtbarkeit heimischer Musik auf digitalen Plattformen und Mindestquoten für lokale Inhalte. Die Zahlen werfen eine zentrale Frage für die Branche auf: Wie profitieren lokale Künstlerinnen und Künstler vom Wachstum des Streamingmarkts, wenn ihre Musik im eigenen Land immer weniger gehört wird?
    Quelle: The Music Network
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  • IMPEL und IMPF fordern faire Regeln für Musiklizenzierung durch KI
    Die unabhängigen Musikverlagsorganisationen IMPEL und IMPF haben gemeinsame Grundsätze für die Lizenzierung generativer KI vorgestellt. Im Mittelpunkt steht die Forderung, dass Songs und Kompositionen bei der Vergütung mindestens gleichwertig zu den Aufnahmen behandelt werden sollen.
    Die Organisationen fordern zudem transparente Regeln für die Nutzung von Musik zum KI-Training, für generierte Inhalte und künftige Verwertungen. Auch Lizenzumfang, Abrechnungen und die Zuordnung von Werken sollen nachvollziehbar sein. Mit ihrem Rahmenwerk rufen IMPEL und IMPF Verwertungsgesellschaften und andere Lizenzgeber dazu auf, gemeinsame Standards für einen nachhaltigen KI-Musikmarkt zu entwickeln.
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  • SACEM und Deezer starten neue Musiklösung für Unternehmen
    Die französische Verwertungsgesellschaft SACEM und Deezer bündeln ihre Kräfte und bringen mit SACEM Play eine neue Musiklösung für unabhängige Geschäfte und Unternehmen an den Start.Die von Deezer technologisch betriebene Plattform soll Unternehmen ermöglichen, Musik passend zu ihrer Umgebung und ihrem Geschäftsmodell auszuwählen und abzuspielen. SACEM bringt dabei seine Rechtekompetenz und Distribution ein, Deezer Technologie, Musikkatalog und redaktionelle Expertise.
    Ein weiterer Aspekt: Nutzungsdaten sollen SACEM dabei helfen, die Vergütung von Urhebern genauer zuzuordnen. Der schrittweise Start von SACEM Play ist für Anfang 2027 geplant.
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  • Polaris-Studie: Streaming wächst – KI sorgt für neue Fragen
    Die aktuelle Polaris Nordic Digital Music Survey zeigt: Streaming bleibt in den nordischen Ländern die zentrale Form des Musikkonsums. Gleichzeitig verändert Künstliche Intelligenz zunehmend die Erwartungen von Hörer:innen und die Diskussion über die Zukunft der Musikbranche.
    Die Studie des Polaris Hub, hinter dem die Verwertungsgesellschaften Koda, Teosto und TONO stehen, zeigt eine weiterhin hohe Nutzung digitaler Musikangebote. Zugleich wächst das Interesse an KI-generierter Musik – allerdings mit klaren Erwartungen an Transparenz und eine faire Beteiligung von Musikschaffenden.
    Für die Musikbranche zeichnet sich damit ein Spannungsfeld ab: Streaming sorgt für eine immer größere digitale Reichweite, während KI neue Möglichkeiten eröffnet – aber auch grundlegende Fragen zu Urheberrecht, Vergütung und menschlicher Kreativität aufwirft.
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  • SOCAN verklagt Suno wegen KI-Musik
    Der Streit um das Training von KI mit geschützter Musik spitzt sich zu: Die kanadische Verwertungsgesellschaft SOCAN hat den KI-Musikdienst Suno verklagt. Im Zentrum stehen zahlreiche von Suno erzeugte Songs, die laut SOCAN deutlich oder vollständig auf geschützten Werken basieren.Genannt werden unter anderem Joni Mitchells „Both Sides Now“, Avril Lavignes „Sk8er Boi“ und Tom Cochrane’s „Life Is a Highway“. SOCAN wirft Suno vor, Musik ohne Zustimmung der Rechteinhaber genutzt und
    anschließend KI-Outputs erzeugt zu haben, die geschützten Werken ähneln
    oder diese kopieren.
    Die Klage zeigt einmal mehr, dass die Musikbranche die entscheidenden Fragen rund um Einwilligung, Vergütung und Urheberrecht beim Training generativer KI zunehmend vor Gericht klären lässt.
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  • Südkorea: KOMCA erlaubt KI-unterstützte Musik – mit strengen Auflagen
    Die südkoreanische Verwertungsgesellschaft KOMCA hat ihr bisheriges Verbot für die Registrierung KI-unterstützter Musik aufgehoben. Künftig können Songs, bei deren Entstehung KI zum Einsatz kam, registriert und vergütet werden – vorausgesetzt, der kreative Hauptanteil stammt nachweislich von einem Menschen. Vollständig per Prompt generierte Werke bleiben dagegen von der Registrierung ausgeschlossen.
    Wer ein KI-unterstütztes Werk anmeldet, muss künftig offenlegen, welche KI-Tools verwendet wurden und welchen kreativen Beitrag die Urheber:innen selbst geleistet haben. KOMCA kann bei Bedarf Nachweise wie DAW-Projektdateien, Versionsverläufe oder Prompt-Protokolle anfordern. Falsche Angaben können zur Sperrung oder Rückforderung von Tantiemen sowie zur Kündigung des Wahrnehmungsvertrags führen. Bei vorsätzlichem Missbrauch sind zusätzlich Vertragsstrafen vorgesehen.
    Mit der neuen Regelung reagiert KOMCA auf die zunehmende Verbreitung von KI-Werkzeugen im Musikschaffen. Ziel ist es, den Einsatz von KI als kreatives Hilfsmittel zu ermöglichen, ohne den urheberrechtlichen Schutz menschlicher Kreativleistungen aufzugeben.
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  • Nach dem Urteil: KI, Urheberrecht und die Illusion vom ewigen Pop-Monopol
    Nach dem Urteil: KI, Urheberrecht und die Illusion vom ewigen Pop-Monopol Folgebeitrag zu: Warum KI-Musik nicht „klaut", sondern rechnet:Ein Blick unter die Haube von Suno & Co. Die juristischen Auseinandersetzungen zwischen Verwertungsgesellschaften wie der GEMA und KI-Musik-Plattformen wie Suno dominieren aktuell die Musikpresse. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie man mit einer...
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  • GEMA startet mit PLAI lizenzierte Trainingsdaten für Musik-KI
    Die GEMA geht beim Thema Künstliche Intelligenz einen neuen Weg: Mit PLAI by GEMA hat die Verwertungsgesellschaft einen vollständig lizenzierten Datensatz vorgestellt, der speziell für das Training von Musik-KI-Anwendungen entwickelt wurde.
    Das Angebot umfasst Audiodateien, Metadaten sowie die erforderlichen Kompositions- und Masterrechte aus einer Hand.
    Nach Angaben der GEMA richtet sich PLAI an Entwickler von KI-Tools, die Musikerinnen und Musiker im kreativen Prozess unterstützen, ohne mit den Werken zu konkurrieren, auf denen sie trainiert wurden. Erster Kunde ist das Karlsruher Unternehmen Klangio.
    Die Vorstellung von PLAI erfolgt zu einem spannenden Zeitpunkt: Noch wartet die Musikbranche auf das Urteil im Urheberrechtsstreit zwischen der GEMA und dem KI-Musikdienst Suno.
    Während dort die rechtlichen Grenzen des KI-Trainings verhandelt werden, setzt die GEMA mit PLAI auf ein Modell, das auf klar lizenzierten Inhalten undeiner Vergütung der Rechteinhaber basiert.
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  • KI-Musik bekommt ein Urheberrechtsproblem – SOCAN sucht mit Musical AI nach einer Lösung
    KI-Musik und faire Vergütung: SOCAN will mit Musical AI mehr Transparenz schaffenDie Diskussion um künstliche Intelligenz in der Musikbranche erreicht eine neue Phase. Während KI-generierte Songs immer schneller entstehen und neue kreative Möglichkeiten eröffnen, bleibt eine zentrale Frage ungelöst: Was passiert mit den Künstlern, deren Musik als Grundlage...
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  • Onplug erklärt: Nutzungsrechte von Künstlern/Creator
    Grundsätzlich können Nutzungsrechte an Musikwerken in Deutschland auch ohne eigenhändige Unterschrift auf einem Papiervertrag übertragen oder eingeräumt werden. Allerdings kommt es darauf an, welche Rechte, an wen und wie nachweisbar die Übertragung erfolgen soll. Ein paar wichtige Punkte: Urheberrechtliche Nutzungsrechte sind grundsätzlich formfrei Nach...
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  • Wem gehört die Musik auf den Plattformen?
    Der Streit zwischen Epidemic Sound und Meta zeigt: Die nächste große Auseinandersetzung der Musikindustrie dreht sich um die Kontrolle über digitale Nutzung Musik war noch nie so einfach zugänglich – und gleichzeitig war die Frage nach ihrer Vergütung noch nie so komplex. Auf Plattformen wie Instagram, Facebook, TikTok und YouTube entstehen täglich Millionen...
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