Die Geschichte hinter dem Song
🌹🖤Hi zusammen....
Weiter gehts mit Song 3
Cernunnos
Auf meiner Recherche nach brauchbaren Songideen im keltischen Bereich, habe ich Google durchforstet und bin bei keltischen Gottheiten hängen geblieben. Am meisten fasziniert hat mich Cernunnos (Sprich: Zernunnos)
Direkte Geschichten gibt es keine über ihn, denn Geschichten wurden mündlich weiter gegeben. Dennoch existiert Cernunnos in veränderten Formen, Sagengestalten und Querverbindungen, in der späteren Literatur und Folklore europaweit. Dort hat er aber andere Namen und die Erscheinungsformen sind dezent anders. Es gibt ganze 2 Bildnisse von Cernunnos. Ein Bildnis auf einer silbernen Schale und ein anderes Bildnis befindet sich auf dem Pfeiler der Nautiker in Paris.
Man findet Cernunnos in anderen Sagengestalten wieder, welche als ähnlich beschrieben werden, wie die Figur des Gottes auf der Steele und der Silberschale. Da sind zB Der schwarze Riese aus der Mabinogion (Walisisch), oder aber auch ein Held aus dem Ulster-Zyklus. Sein Name bedeutet übersetzt unter anderem „Conall mit dem Gehörn. Sogar im deutschen Raum gibt es immer wieder mythische Personen die Ähnlichkeiten zu ihm aufweisen. Die Namen dürften euch bekannt sein. Wodan/Odin, der Schrat/Holzmann, Krampus und Prechten. Sie alle weisen Ähnlichkeiten auf, was erkennen lässt, dass die Menschen europaweit auch am Wandern waren und ihre Gottheiten mitnahmen.
Wie wird Cernunnos dargestellt:
Sein auffälligstes Merkmal ist das Hirschgeweih. Es verbindet ihn direkt mit dem Wald, den Hirschen und dem ewigen Kreislauf der Natur, das Geweih fällt ab und wächst jedes Jahr neu.
Er trägt oft einen offenen metallenen Hals-Ring, was ein keltisches Symbol für Macht, Status und Würde ist.
In den Abbildungen hält er eine Schlange mit den Hörnern eines Ramms in der Hand. Sie steht für die Unterwelt, Wiedergeburt und die Verbindung zwischen Erde und Geist.
Er wird weder stehend noch kämpfend gezeigt, sondern sitzt inmitten von Tieren, als ruhiger Herrscher und Beschützer der Wildnis.
Und genau so habe ich ihn in meinem Song auch beschrieben. Nicht so kurz wie hier im Text. Ich hab das Ambiente drumherum noch angepasst, habe Witterung, Wetter und Tageszeiten hinzugefügt und den Wald beschrieben. Allerdings habe ich ihn nicht als Gott dargestellt, sondern als König des Waldes, weil das vom Erzählfluss und dem Dichten besser passte. Die Besonderheit an diesem Song ist zudem noch, dass er im mittelalterlichem schottischen Dialekt gesungen wird und im Chorus komplett aufs schottisch Gälische (das härter klingt als das irisch Gälische) wechselt. Die Musikrichtung ist hierbei Medival/Pagan, was einen härteren Klang erzeugt und drückender von der Stimmung ist, so wie es sich für einen Herrscher des Waldes gebührt.
Anbei noch das Bild unseres Herrschers...... 😉
Euch noch einen schönen Abend
Man hört sich
LG Stefanie 🖤🌹
Die Geschichte hinter dem Song🌹🖤Hi zusammen.... Weiter gehts mit Song 3 CernunnosAuf meiner Recherche nach brauchbaren Songideen im keltischen Bereich, habe ich Google durchforstet und bin bei keltischen Gottheiten hängen geblieben. Am meisten fasziniert hat mich Cernunnos (Sprich: Zernunnos) Direkte Geschichten gibt es keine über ihn, denn Geschichten wurden mündlich weiter gegeben. Dennoch existiert Cernunnos in veränderten Formen, Sagengestalten und Querverbindungen, in der späteren Literatur und Folklore europaweit. Dort hat er aber andere Namen und die Erscheinungsformen sind dezent anders. Es gibt ganze 2 Bildnisse von Cernunnos. Ein Bildnis auf einer silbernen Schale und ein anderes Bildnis befindet sich auf dem Pfeiler der Nautiker in Paris. Man findet Cernunnos in anderen Sagengestalten wieder, welche als ähnlich beschrieben werden, wie die Figur des Gottes auf der Steele und der Silberschale. Da sind zB Der schwarze Riese aus der Mabinogion (Walisisch), oder aber auch ein Held aus dem Ulster-Zyklus. Sein Name bedeutet übersetzt unter anderem „Conall mit dem Gehörn. Sogar im deutschen Raum gibt es immer wieder mythische Personen die Ähnlichkeiten zu ihm aufweisen. Die Namen dürften euch bekannt sein. Wodan/Odin, der Schrat/Holzmann, Krampus und Prechten. Sie alle weisen Ähnlichkeiten auf, was erkennen lässt, dass die Menschen europaweit auch am Wandern waren und ihre Gottheiten mitnahmen. Wie wird Cernunnos dargestellt: Sein auffälligstes Merkmal ist das Hirschgeweih. Es verbindet ihn direkt mit dem Wald, den Hirschen und dem ewigen Kreislauf der Natur, das Geweih fällt ab und wächst jedes Jahr neu. Er trägt oft einen offenen metallenen Hals-Ring, was ein keltisches Symbol für Macht, Status und Würde ist.In den Abbildungen hält er eine Schlange mit den Hörnern eines Ramms in der Hand. Sie steht für die Unterwelt, Wiedergeburt und die Verbindung zwischen Erde und Geist.Er wird weder stehend noch kämpfend gezeigt, sondern sitzt inmitten von Tieren, als ruhiger Herrscher und Beschützer der Wildnis.Und genau so habe ich ihn in meinem Song auch beschrieben. Nicht so kurz wie hier im Text. Ich hab das Ambiente drumherum noch angepasst, habe Witterung, Wetter und Tageszeiten hinzugefügt und den Wald beschrieben. Allerdings habe ich ihn nicht als Gott dargestellt, sondern als König des Waldes, weil das vom Erzählfluss und dem Dichten besser passte. Die Besonderheit an diesem Song ist zudem noch, dass er im mittelalterlichem schottischen Dialekt gesungen wird und im Chorus komplett aufs schottisch Gälische (das härter klingt als das irisch Gälische) wechselt. Die Musikrichtung ist hierbei Medival/Pagan, was einen härteren Klang erzeugt und drückender von der Stimmung ist, so wie es sich für einen Herrscher des Waldes gebührt. Anbei noch das Bild unseres Herrschers...... 😉Euch noch einen schönen AbendMan hört sichLG Stefanie 🖤🌹