• Soundeffekt-Branche formiert sich gegen KI-Scraping

    Soundeffekte sollen bei der Entwicklung von KI-Modellen nicht länger schutzlos bleiben. Mit der Professional Sound Alliance (PSA) hat sich ein neuer Zusammenschluss aus Sounddesignern, Field Recordists und Anbietern professioneller Soundeffekt-Bibliotheken gegründet. Ziel ist es, die Interessen der Branche gegenüber KI-Unternehmen zu vertreten und gegen die unlizenzierte Nutzung von Soundmaterial vorzugehen.

    Zu den Initiatoren gehören unter anderem Pro Sound Effects, BOOM Library sowie die Sounddesigner Mark Mangini und Karol Urban. Die Alliance sieht professionelle Sounds als eine bislang kaum organisierte dritte Säule der Audiobranche – neben Musik und Stimme.Im Mittelpunkt stehen zwei Formen der unerlaubten Nutzung: „Data Piracy“, also das Scraping von Soundeffekten für das Training generativer KI-Modelle, und „Sync Piracy“, die unlizenzierte Verwendung von Sounds in Film, Fernsehen und Games.Die PSA stellt dabei ausdrücklich nicht KI als solche infrage. Vielmehr fordert sie klare Lizenzmodelle. Bemerkenswert: Pro Sound Effects und BOOM Library haben ihre Kataloge bereits für das Training von KI-Modellen lizenziert. Die Botschaft der neuen Allianz lautet damit: KI-Unternehmen sollen professionelle Sounds nutzen dürfen – aber auf Grundlage von Lizenzen und Vergütung, nicht durch unkontrolliertes Scraping.Ein Beispiel für dieses Modell ist Sonys KI-Forschung: Für das Soundeffekt-Modell Woosh wurden nach Angaben der Beteiligten lizenzierte professionelle Soundbibliotheken eingesetzt.

    Die Professional Sound Alliance befindet sich noch im Aufbau. Sie will zunächst Aufmerksamkeit schaffen, Branchenvertreter bündeln und Standards für den Schutz und die Lizenzierung professioneller Sounds etablieren. Damit könnte neben Musik und Sprecherstimmen künftig auch Sounddesign zu einem eigenständigen Schauplatz der Auseinandersetzung um KI-Training und Urheberrechte werden.

    Soundeffekt-Branche formiert sich gegen KI-ScrapingSoundeffekte sollen bei der Entwicklung von KI-Modellen nicht länger schutzlos bleiben. Mit der Professional Sound Alliance (PSA) hat sich ein neuer Zusammenschluss aus Sounddesignern, Field Recordists und Anbietern professioneller Soundeffekt-Bibliotheken gegründet. Ziel ist es, die Interessen der Branche gegenüber KI-Unternehmen zu vertreten und gegen die unlizenzierte Nutzung von Soundmaterial vorzugehen.Zu den Initiatoren gehören unter anderem Pro Sound Effects, BOOM Library sowie die Sounddesigner Mark Mangini und Karol Urban. Die Alliance sieht professionelle Sounds als eine bislang kaum organisierte dritte Säule der Audiobranche – neben Musik und Stimme.Im Mittelpunkt stehen zwei Formen der unerlaubten Nutzung: „Data Piracy“, also das Scraping von Soundeffekten für das Training generativer KI-Modelle, und „Sync Piracy“, die unlizenzierte Verwendung von Sounds in Film, Fernsehen und Games.Die PSA stellt dabei ausdrücklich nicht KI als solche infrage. Vielmehr fordert sie klare Lizenzmodelle. Bemerkenswert: Pro Sound Effects und BOOM Library haben ihre Kataloge bereits für das Training von KI-Modellen lizenziert. Die Botschaft der neuen Allianz lautet damit: KI-Unternehmen sollen professionelle Sounds nutzen dürfen – aber auf Grundlage von Lizenzen und Vergütung, nicht durch unkontrolliertes Scraping.Ein Beispiel für dieses Modell ist Sonys KI-Forschung: Für das Soundeffekt-Modell Woosh wurden nach Angaben der Beteiligten lizenzierte professionelle Soundbibliotheken eingesetzt.Die Professional Sound Alliance befindet sich noch im Aufbau. Sie will zunächst Aufmerksamkeit schaffen, Branchenvertreter bündeln und Standards für den Schutz und die Lizenzierung professioneller Sounds etablieren. Damit könnte neben Musik und Sprecherstimmen künftig auch Sounddesign zu einem eigenständigen Schauplatz der Auseinandersetzung um KI-Training und Urheberrechte werden.
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  • US Supreme Court: Cyril Vetter fordert Ablehnung der Klage von Majors und BMG

    Der US-amerikanische Songwriter und Musikverleger Cyril Vetter hat sich an den US Supreme Court gewandt und fordert die Ablehnung einer Klage der Major-Labels und BMG gegen ein Urteil, das Songwritern das Recht einräumt, ihre Urheberrechte weltweit zurückzufordern. Vetter argumentiert, dass das bestehende Urteil Songwritern mehr Kontrolle über ihre Werke geben soll. Die Entscheidung des Supreme Courts könnte weitreichende Folgen für die Musikindustrie haben, insbesondere für die Rechteverteilung zwischen Künstlern und Labels.#Quelle: musicbusinessworldwide.com

    US Supreme Court: Cyril Vetter fordert Ablehnung der Klage von Majors und BMGDer US-amerikanische Songwriter und Musikverleger Cyril Vetter hat sich an den US Supreme Court gewandt und fordert die Ablehnung einer Klage der Major-Labels und BMG gegen ein Urteil, das Songwritern das Recht einräumt, ihre Urheberrechte weltweit zurückzufordern. Vetter argumentiert, dass das bestehende Urteil Songwritern mehr Kontrolle über ihre Werke geben soll. Die Entscheidung des Supreme Courts könnte weitreichende Folgen für die Musikindustrie haben, insbesondere für die Rechteverteilung zwischen Künstlern und Labels.#Quelle: musicbusinessworldwide.com
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  • FPI fordert EU-Staaten zu konsequenter Umsetzung des AI Act auf

    Die internationale Musikindustrie erhöht den Druck auf die EU-Mitgliedstaaten: Die IFPI fordert eine vollständige und einheitliche Umsetzung der neuen Vorgaben des EU AI Act. Im Mittelpunkt stehen insbesondere Transparenz über Trainingsdaten, der Schutz urheberrechtlich geschützter Musik sowie die Rechte von Künstler:innen und Rechteinhabern.

    Für die Musikbranche ist entscheidend, dass KI-Entwickler bestehende Copyright-Regeln einhalten und geschützte Werke nicht ohne entsprechende Autorisierung für das Training von KI-Modellen nutzen. Die IFPI sieht den AI Act als wichtigen Schritt, mahnt jedoch eine konsequente Umsetzung in allen EU-Ländern an.

    Die Forderung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Musikbranche zugleich eigene Standards für den Umgang mit generativer KI entwickelt – etwa bei der Kennzeichnung und der Chart-Zulässigkeit KI-gestützter Aufnahmen.

    FPI fordert EU-Staaten zu konsequenter Umsetzung des AI Act aufDie internationale Musikindustrie erhöht den Druck auf die EU-Mitgliedstaaten: Die IFPI fordert eine vollständige und einheitliche Umsetzung der neuen Vorgaben des EU AI Act. Im Mittelpunkt stehen insbesondere Transparenz über Trainingsdaten, der Schutz urheberrechtlich geschützter Musik sowie die Rechte von Künstler:innen und Rechteinhabern.Für die Musikbranche ist entscheidend, dass KI-Entwickler bestehende Copyright-Regeln einhalten und geschützte Werke nicht ohne entsprechende Autorisierung für das Training von KI-Modellen nutzen. Die IFPI sieht den AI Act als wichtigen Schritt, mahnt jedoch eine konsequente Umsetzung in allen EU-Ländern an.Die Forderung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Musikbranche zugleich eigene Standards für den Umgang mit generativer KI entwickelt – etwa bei der Kennzeichnung und der Chart-Zulässigkeit KI-gestützter Aufnahmen.
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  • Polaris-Studie: Streaming wächst – KI sorgt für neue Fragen

    Die aktuelle Polaris Nordic Digital Music Survey zeigt: Streaming bleibt in den nordischen Ländern die zentrale Form des Musikkonsums. Gleichzeitig verändert Künstliche Intelligenz zunehmend die Erwartungen von Hörer:innen und die Diskussion über die Zukunft der Musikbranche.

    Die Studie des Polaris Hub, hinter dem die Verwertungsgesellschaften Koda, Teosto und TONO stehen, zeigt eine weiterhin hohe Nutzung digitaler Musikangebote. Zugleich wächst das Interesse an KI-generierter Musik – allerdings mit klaren Erwartungen an Transparenz und eine faire Beteiligung von Musikschaffenden.

    Für die Musikbranche zeichnet sich damit ein Spannungsfeld ab: Streaming sorgt für eine immer größere digitale Reichweite, während KI neue Möglichkeiten eröffnet – aber auch grundlegende Fragen zu Urheberrecht, Vergütung und menschlicher Kreativität aufwirft.

    Polaris-Studie: Streaming wächst – KI sorgt für neue FragenDie aktuelle Polaris Nordic Digital Music Survey zeigt: Streaming bleibt in den nordischen Ländern die zentrale Form des Musikkonsums. Gleichzeitig verändert Künstliche Intelligenz zunehmend die Erwartungen von Hörer:innen und die Diskussion über die Zukunft der Musikbranche.Die Studie des Polaris Hub, hinter dem die Verwertungsgesellschaften Koda, Teosto und TONO stehen, zeigt eine weiterhin hohe Nutzung digitaler Musikangebote. Zugleich wächst das Interesse an KI-generierter Musik – allerdings mit klaren Erwartungen an Transparenz und eine faire Beteiligung von Musikschaffenden.Für die Musikbranche zeichnet sich damit ein Spannungsfeld ab: Streaming sorgt für eine immer größere digitale Reichweite, während KI neue Möglichkeiten eröffnet – aber auch grundlegende Fragen zu Urheberrecht, Vergütung und menschlicher Kreativität aufwirft.
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  • Suno v6: Neue KI-Musikmodelle basieren auf lizenzierten Inhalten

    Suno läutet mit v6 eine neue Phase seiner KI-Musikplattform ein. Das Unternehmen hat mit v6, v6-Wild und v6-mini eine neue Generation von Musikmodellen vorgestellt, die gemeinsam mit Musikunternehmen und Rechteinhabern entwickelt wurde. Im Mittelpunkt steht dabei erstmals ein Modellansatz, der auf lizenzierter Musik basiert.

    Das Flaggschiff v6 soll Musik präziser und kontrollierter generieren. v6-Wild ist stärker auf experimentelle Ergebnisse ausgelegt, während v6-mini allen Nutzern kostenlos zur Verfügung stehen soll. Suno will die bisherigen Modellgenerationen nach eigenen Angaben durch die neue v6-Generation ersetzen. Entwickelt wurden die neuen Modelle im Rahmen von Partnerschaften mit Warner Music Group, BMG und Believe. Die Kooperationen markieren einen deutlichen Kurswechsel für Suno: Statt sich ausschließlich mit der Musikindustrie über die Nutzung urheberrechtlich geschützter Werke auseinanderzusetzen, setzt das Unternehmen nun auf lizenzierte Inhalte und Beteiligungsmodelle mit Rechteinhabern. Für die Zukunft kündigt Suno zudem sogenannte Opt-in-Angebote an, bei denen Künstler freiwillig teilnehmen und dafür vergütet werden können.


    Was bedeutet v6 für Entwickler?

    Für Entwickler und Unternehmen, die Suno bereits integriert haben, bleibt dagegen eine wichtige Frage offen: Wie geht es mit der offiziellen Suno Developer API weiter?Suno hatte erst im Sommer 2026 begonnen, eine Developer API für eine ausgewählte Gruppe von Partnern aufzubauen. Eine frei zugängliche Self-Service-API gibt es bislang nicht; der API-Zugang ist nach den vorliegenden Informationen auf Partner beschränkt.

    Mit dem jetzt angekündigten vollständigen Wechsel keine entsprechende Modell-ID, API-Dokumentation oder Migrationsfrist kommuniziert, bleibt abzuwarten, wie der auf die v6-Modellgeneration stellt sich damit die Frage, ob und wann bestehende

    API-Partner auf v6 migriert werden. Eine öffentliche Dokumentation oder konkrete Migrationsankündigung von Suno ist derzeit nicht auffindbar.Für Anbieter, die Suno bereits über einen direkten offiziellen API-Zugang in eigene Produkte integriert haben, bedeutet das vorerst: Die bestehende Integration sollte nicht eigenmächtig auf v6

    umgestellt werden. Solange Suno keine entsprechende Modell-ID, API-Dokumentation oder Migrationsfrist kommuniziert, bleibt abzuwarten, wie der Wechsel technisch umgesetzt wird.Suno v6 ist damit nicht nur ein Modell-Update, sondern

    möglicherweise auch ein Wendepunkt für die gesamte Entwicklerstrategie des Unternehmens. Die entscheidende Frage für bestehende API-Partner lautet nun, ob sie Teil des neuen lizenzierten Suno-Ökosystems werden – und wann.


    Quellen:

    TechCrunch – Suno replaces its AI models with a new one trained on licensed music · Music Business Worldwide – Suno v6 AI music models launch ·

    Music Ally – Suno launches its v6 AI music models

    Suno v6: Neue KI-Musikmodelle basieren auf lizenzierten InhaltenSuno läutet mit v6 eine neue Phase seiner KI-Musikplattform ein. Das Unternehmen hat mit v6, v6-Wild und v6-mini eine neue Generation von Musikmodellen vorgestellt, die gemeinsam mit Musikunternehmen und Rechteinhabern entwickelt wurde. Im Mittelpunkt steht dabei erstmals ein Modellansatz, der auf lizenzierter Musik basiert.Das Flaggschiff v6 soll Musik präziser und kontrollierter generieren. v6-Wild ist stärker auf experimentelle Ergebnisse ausgelegt, während v6-mini allen Nutzern kostenlos zur Verfügung stehen soll. Suno will die bisherigen Modellgenerationen nach eigenen Angaben durch die neue v6-Generation ersetzen. Entwickelt wurden die neuen Modelle im Rahmen von Partnerschaften mit Warner Music Group, BMG und Believe. Die Kooperationen markieren einen deutlichen Kurswechsel für Suno: Statt sich ausschließlich mit der Musikindustrie über die Nutzung urheberrechtlich geschützter Werke auseinanderzusetzen, setzt das Unternehmen nun auf lizenzierte Inhalte und Beteiligungsmodelle mit Rechteinhabern. Für die Zukunft kündigt Suno zudem sogenannte Opt-in-Angebote an, bei denen Künstler freiwillig teilnehmen und dafür vergütet werden können. Was bedeutet v6 für Entwickler?Für Entwickler und Unternehmen, die Suno bereits integriert haben, bleibt dagegen eine wichtige Frage offen: Wie geht es mit der offiziellen Suno Developer API weiter?Suno hatte erst im Sommer 2026 begonnen, eine Developer API für eine ausgewählte Gruppe von Partnern aufzubauen. Eine frei zugängliche Self-Service-API gibt es bislang nicht; der API-Zugang ist nach den vorliegenden Informationen auf Partner beschränkt. Mit dem jetzt angekündigten vollständigen Wechsel keine entsprechende Modell-ID, API-Dokumentation oder Migrationsfrist kommuniziert, bleibt abzuwarten, wie der auf die v6-Modellgeneration stellt sich damit die Frage, ob und wann bestehendeAPI-Partner auf v6 migriert werden. Eine öffentliche Dokumentation oder konkrete Migrationsankündigung von Suno ist derzeit nicht auffindbar.Für Anbieter, die Suno bereits über einen direkten offiziellen API-Zugang in eigene Produkte integriert haben, bedeutet das vorerst: Die bestehende Integration sollte nicht eigenmächtig auf v6umgestellt werden. Solange Suno keine entsprechende Modell-ID, API-Dokumentation oder Migrationsfrist kommuniziert, bleibt abzuwarten, wie der Wechsel technisch umgesetzt wird.Suno v6 ist damit nicht nur ein Modell-Update, sondernmöglicherweise auch ein Wendepunkt für die gesamte Entwicklerstrategie des Unternehmens. Die entscheidende Frage für bestehende API-Partner lautet nun, ob sie Teil des neuen lizenzierten Suno-Ökosystems werden – und wann.Quellen: TechCrunch – Suno replaces its AI models with a new one trained on licensed music · Music Business Worldwide – Suno v6 AI music models launch · Music Ally – Suno launches its v6 AI music models
    ·219 Views ·0 Reviews
  • SOCAN verklagt Suno wegen KI-Musik

    Der Streit um das Training von KI mit geschützter Musik spitzt sich zu: Die kanadische Verwertungsgesellschaft SOCAN hat den KI-Musikdienst Suno verklagt. Im Zentrum stehen zahlreiche von Suno erzeugte Songs, die laut SOCAN deutlich oder vollständig auf geschützten Werken basieren.Genannt werden unter anderem Joni Mitchells „Both Sides Now“, Avril Lavignes „Sk8er Boi“ und Tom Cochrane’s „Life Is a Highway“. SOCAN wirft Suno vor, Musik ohne Zustimmung der Rechteinhaber genutzt und

    anschließend KI-Outputs erzeugt zu haben, die geschützten Werken ähneln

    oder diese kopieren.

    Die Klage zeigt einmal mehr, dass die Musikbranche die entscheidenden Fragen rund um Einwilligung, Vergütung und Urheberrecht beim Training generativer KI zunehmend vor Gericht klären lässt.

    SOCAN verklagt Suno wegen KI-MusikDer Streit um das Training von KI mit geschützter Musik spitzt sich zu: Die kanadische Verwertungsgesellschaft SOCAN hat den KI-Musikdienst Suno verklagt. Im Zentrum stehen zahlreiche von Suno erzeugte Songs, die laut SOCAN deutlich oder vollständig auf geschützten Werken basieren.Genannt werden unter anderem Joni Mitchells „Both Sides Now“, Avril Lavignes „Sk8er Boi“ und Tom Cochrane’s „Life Is a Highway“. SOCAN wirft Suno vor, Musik ohne Zustimmung der Rechteinhaber genutzt und anschließend KI-Outputs erzeugt zu haben, die geschützten Werken ähneln oder diese kopieren.Die Klage zeigt einmal mehr, dass die Musikbranche die entscheidenden Fragen rund um Einwilligung, Vergütung und Urheberrecht beim Training generativer KI zunehmend vor Gericht klären lässt.
    ·226 Views ·0 Reviews
  • KI-Musik: Künstler ziehen gegen Suno vor Gericht

    Jason Isbell, David Lowery und weitere Musiker haben eine Sammelklage gegen den KI-Musikanbieter Suno eingereicht.Bemerkenswert: Die Klage richtet sich nicht auf Urheberrecht, sondern auf die kommerzielle Nutzung der Identität von Künstlern – darunter Name, Stimme und andere identifizierende Merkmale.Der Fall könnte damit eine weitere zentrale Frage der KI-Musik aufwerfen: Wem gehört die eigene künstlerische Identität – und wer darf sie kommerziell nutzen?

    KI-Musik: Künstler ziehen gegen Suno vor GerichtJason Isbell, David Lowery und weitere Musiker haben eine Sammelklage gegen den KI-Musikanbieter Suno eingereicht.Bemerkenswert: Die Klage richtet sich nicht auf Urheberrecht, sondern auf die kommerzielle Nutzung der Identität von Künstlern – darunter Name, Stimme und andere identifizierende Merkmale.Der Fall könnte damit eine weitere zentrale Frage der KI-Musik aufwerfen: Wem gehört die eigene künstlerische Identität – und wer darf sie kommerziell nutzen?
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    ·141 Views ·0 Reviews
  • KI-Musik im Rechtsstreit: Udio pocht auf „Fair Use“

    Udio hält im Rechtsstreit mit Sony Music an der Position fest, dass das Training seiner KI-Modelle mit urheberrechtlich geschützten Aufnahmen unter „Fair Use“ fallen könne.

    Selbst für den Fall, dass das Gericht eine Urheberrechtsverletzung feststellt, argumentiert Udio laut Music Business Worldwide für eine Begrenzung des möglichen Schadensersatzes auf 200 US-Dollar pro Werk.

    Der Fall zeigt, wie grundlegend derzeit über die rechtlichen Grenzen des Trainings von KI-Musikmodellen gestritten wird.

    Music Business Worldwide

    KI-Musik im Rechtsstreit: Udio pocht auf „Fair Use“Udio hält im Rechtsstreit mit Sony Music an der Position fest, dass das Training seiner KI-Modelle mit urheberrechtlich geschützten Aufnahmen unter „Fair Use“ fallen könne.Selbst für den Fall, dass das Gericht eine Urheberrechtsverletzung feststellt, argumentiert Udio laut Music Business Worldwide für eine Begrenzung des möglichen Schadensersatzes auf 200 US-Dollar pro Werk.Der Fall zeigt, wie grundlegend derzeit über die rechtlichen Grenzen des Trainings von KI-Musikmodellen gestritten wird.Music Business Worldwide
    ·163 Views ·0 Reviews
  • Round Hill verklagt Suno und Anthropic – Milliardenforderungen im Raum

    Der Musikrechtekonzern Round Hill Music hat in der vergangenen Woche zwei weitreichende Copyright-Klagen eingereicht – eine gegen den KI-Musikdienst Suno und den Datenscraping-Anbieter Bright Data, die andere gegen den KI-Konzern Anthropic. Beide Verfahren laufen vor dem US District Court for the Northern District of California.Besonders brisant: Round Hill verlangt unter anderem die Herausgabe beziehungsweise Vernichtung unrechtmäßig kopierter Werke – und bezieht dabei ausdrücklich auch Trainingsdaten, interne Repositories und die sogenannten Model Weights, also die trainierten Modelle selbst, ein.

    Die möglichen Schadensersatzforderungen könnten enorm ausfallen. Round Hill spricht von mehreren hundert Millionen Dollar bis hin zu einer Milliarde Dollar oder mehr pro Verfahren. Im Fall von Bright Data ergibt sich aus 500 aufgeführten Werken bereits eine konkrete Forderung von 75 Millionen Dollar.

    Die Klagen werfen damit eine grundsätzliche Frage auf: Wo endet das Training eines KI-Modells – und wo beginnt eine urheberrechtlich relevante Kopie? Round Hill argumentiert zudem, dass bestimmte Werkzeuge beim Scraping bewusst Copyright-Hinweise und Metadaten entfernt hätten.

    Für die Musikbranche ist der Fall deshalb besonders interessant: Es geht nicht nur um mögliche Lizenzzahlungen, sondern um die grundsätzliche Frage, was mit bereits trainierten KI-Modellen passieren müsste, wenn sich die zugrunde liegende Nutzung urheberrechtlich als unzulässig erweist.

    Wichtig: Die Vorwürfe von Round Hill sind bislang nicht gerichtlich bewiesen. Suno, Anthropic und Bright Data wurden von Music Business Worldwide um Stellungnahme gebeten.

    Round Hill verklagt Suno und Anthropic – Milliardenforderungen im RaumDer Musikrechtekonzern Round Hill Music hat in der vergangenen Woche zwei weitreichende Copyright-Klagen eingereicht – eine gegen den KI-Musikdienst Suno und den Datenscraping-Anbieter Bright Data, die andere gegen den KI-Konzern Anthropic. Beide Verfahren laufen vor dem US District Court for the Northern District of California.Besonders brisant: Round Hill verlangt unter anderem die Herausgabe beziehungsweise Vernichtung unrechtmäßig kopierter Werke – und bezieht dabei ausdrücklich auch Trainingsdaten, interne Repositories und die sogenannten Model Weights, also die trainierten Modelle selbst, ein.Die möglichen Schadensersatzforderungen könnten enorm ausfallen. Round Hill spricht von mehreren hundert Millionen Dollar bis hin zu einer Milliarde Dollar oder mehr pro Verfahren. Im Fall von Bright Data ergibt sich aus 500 aufgeführten Werken bereits eine konkrete Forderung von 75 Millionen Dollar.Die Klagen werfen damit eine grundsätzliche Frage auf: Wo endet das Training eines KI-Modells – und wo beginnt eine urheberrechtlich relevante Kopie? Round Hill argumentiert zudem, dass bestimmte Werkzeuge beim Scraping bewusst Copyright-Hinweise und Metadaten entfernt hätten.Für die Musikbranche ist der Fall deshalb besonders interessant: Es geht nicht nur um mögliche Lizenzzahlungen, sondern um die grundsätzliche Frage, was mit bereits trainierten KI-Modellen passieren müsste, wenn sich die zugrunde liegende Nutzung urheberrechtlich als unzulässig erweist.Wichtig: Die Vorwürfe von Round Hill sind bislang nicht gerichtlich bewiesen. Suno, Anthropic und Bright Data wurden von Music Business Worldwide um Stellungnahme gebeten.
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  • Dr. Dre und Jimmy Iovine sehen KI als Chance für die Musik

    KI statt Bedrohung: Dr. Dre und Jimmy Iovine sehen in künstlicher Intelligenz vor allem ein neues Werkzeug für die Musikproduktion.Dr. Dre und Jimmy Iovine haben sich in einem Gespräch mit der New York Times überraschend deutlich positiv zum Einsatz von KI in der Musik geäußert. Iovine, der frühere Chef von Interscope Records, sieht nach eigener Aussage keine grundsätzlichen Nachteile darin, KI für die Musikproduktion einzusetzen. Schlechte Musik werde es auch mit KI geben – schließlich gebe es sie bereits heute.

    Auch Dr. Dre sieht KI offenbar weniger als Bedrohung denn als nächste technologische Entwicklung. Menschen, die sich dagegen wehren, erinnerten ihn an die früheren Debatten über Drumcomputer und Synthesizer. Wer KI als Gefahr für die eigene Kreativität sehe, habe möglicherweise Schwierigkeiten, selbst kreativ zu sein, so Dre.

    Die Aussagen sind deshalb interessant, weil die Debatte um KI-Musik bislang stark von Fragen nach Urheberrecht, Training mit geschützten Werken und der möglichen Verdrängung menschlicher Musiker geprägt ist. Dre und Iovine setzen dagegen einen anderen Akzent: Entscheidend sei nicht das Werkzeug selbst, sondern was Künstler daraus machen.

    Quelle: The Verge / New York Times

    Dr. Dre und Jimmy Iovine sehen KI als Chance für die MusikKI statt Bedrohung: Dr. Dre und Jimmy Iovine sehen in künstlicher Intelligenz vor allem ein neues Werkzeug für die Musikproduktion.Dr. Dre und Jimmy Iovine haben sich in einem Gespräch mit der New York Times überraschend deutlich positiv zum Einsatz von KI in der Musik geäußert. Iovine, der frühere Chef von Interscope Records, sieht nach eigener Aussage keine grundsätzlichen Nachteile darin, KI für die Musikproduktion einzusetzen. Schlechte Musik werde es auch mit KI geben – schließlich gebe es sie bereits heute.Auch Dr. Dre sieht KI offenbar weniger als Bedrohung denn als nächste technologische Entwicklung. Menschen, die sich dagegen wehren, erinnerten ihn an die früheren Debatten über Drumcomputer und Synthesizer. Wer KI als Gefahr für die eigene Kreativität sehe, habe möglicherweise Schwierigkeiten, selbst kreativ zu sein, so Dre.Die Aussagen sind deshalb interessant, weil die Debatte um KI-Musik bislang stark von Fragen nach Urheberrecht, Training mit geschützten Werken und der möglichen Verdrängung menschlicher Musiker geprägt ist. Dre und Iovine setzen dagegen einen anderen Akzent: Entscheidend sei nicht das Werkzeug selbst, sondern was Künstler daraus machen.Quelle: The Verge / New York Times
    ·286 Views ·0 Reviews
  • KI-Training: Vom Rechtsstreit zur Settlement-Ökonomie

    Die Auseinandersetzungen um das Training von KI-Modellen mit urheberrechtlich geschützten Inhalten könnten eine neue Phase erreichen: Aus jahrelangen Rechtsstreitigkeiten entsteht zunehmend ein Markt für Lizenzen, Vergütungen und Vergleiche. Gerade in der Musikbranche zeichnet sich ab, dass Rechteinhaber und KI-Unternehmen wirtschaftliche Lösungen suchen, statt Konflikte ausschließlich vor Gericht auszutragen.

    Aktuelle Verfahren zeigen allerdings, wie hoch die Risiken für KI-Anbieter bleiben. So entschied ein Münchner Gericht Ende Juli, dass Suno beim Training seiner Musik-KI urheberrechtlich geschützte Werke aus dem GEMA-Repertoire unzulässig genutzt hatte.Parallel wächst der Druck auf die Unternehmen durch weitere Klagen. Erst in dieser Woche verklagte der Musikverlag Round Hill Music sowohl Anthropic als auch Suno wegen der mutmaßlich unautorisierten Nutzung von Songtexten für das KI-Training.Damit könnte sich ein neues Geschäftsmodell etablieren: Statt die Nutzung geschützter Inhalte grundsätzlich zu verbieten, werden Lizenzen, Beteiligungen und Vergleichszahlungen zum Preis für den Zugang zu hochwertigem Trainingsmaterial. Für Musikschaffende stellt sich dabei die entscheidende Frage, ob diese entstehende „Settlement Economy“ tatsächlich zu einer fairen und transparenten Vergütung führt – oder vor allem den großen Rechteinhabern und KI-Anbietern nutzt.

    KI-Training: Vom Rechtsstreit zur Settlement-ÖkonomieDie Auseinandersetzungen um das Training von KI-Modellen mit urheberrechtlich geschützten Inhalten könnten eine neue Phase erreichen: Aus jahrelangen Rechtsstreitigkeiten entsteht zunehmend ein Markt für Lizenzen, Vergütungen und Vergleiche. Gerade in der Musikbranche zeichnet sich ab, dass Rechteinhaber und KI-Unternehmen wirtschaftliche Lösungen suchen, statt Konflikte ausschließlich vor Gericht auszutragen.Aktuelle Verfahren zeigen allerdings, wie hoch die Risiken für KI-Anbieter bleiben. So entschied ein Münchner Gericht Ende Juli, dass Suno beim Training seiner Musik-KI urheberrechtlich geschützte Werke aus dem GEMA-Repertoire unzulässig genutzt hatte.Parallel wächst der Druck auf die Unternehmen durch weitere Klagen. Erst in dieser Woche verklagte der Musikverlag Round Hill Music sowohl Anthropic als auch Suno wegen der mutmaßlich unautorisierten Nutzung von Songtexten für das KI-Training.Damit könnte sich ein neues Geschäftsmodell etablieren: Statt die Nutzung geschützter Inhalte grundsätzlich zu verbieten, werden Lizenzen, Beteiligungen und Vergleichszahlungen zum Preis für den Zugang zu hochwertigem Trainingsmaterial. Für Musikschaffende stellt sich dabei die entscheidende Frage, ob diese entstehende „Settlement Economy“ tatsächlich zu einer fairen und transparenten Vergütung führt – oder vor allem den großen Rechteinhabern und KI-Anbietern nutzt.
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  • Universal Music Group setzt auf lizenzierte Fan-Kreativität


    Universal Music Group (UMG) geht eine Lizenzpartnerschaft mit Hook ein, einer KI-gestützten Plattform für Remixes, Mashups und Social-Video-Content. Fans können damit offizielle Aufnahmen von UMG-Künstlern kreativ nutzen und ihre Inhalte anschließend in sozialen Netzwerken teilen.


    Das Besondere: Die Nutzung wird lizenziert und vergütet. Künstler und Rechteinhaber sollen sowohl an der Erstellung als auch an der Verbreitung der Fan-Inhalte beteiligt werden. UMG und seine Labels haben bereits mehr als 30 Künstlerkampagnen mit Hook umgesetzt.


    Die Partnerschaft zeigt, wohin sich die Musikbranche entwickeln könnte: weg vom reinen Konflikt zwischen KI und Urheberrecht – hin zu kontrollierten Modellen, die Fan-Kreativität ermöglichen und gleichzeitig Rechteinhaber und Künstler am Wert der Inhalte beteiligen.


    Bericht bei Music Business Worldwide

    Universal Music Group setzt auf lizenzierte Fan-KreativitätUniversal Music Group (UMG) geht eine Lizenzpartnerschaft mit Hook ein, einer KI-gestützten Plattform für Remixes, Mashups und Social-Video-Content. Fans können damit offizielle Aufnahmen von UMG-Künstlern kreativ nutzen und ihre Inhalte anschließend in sozialen Netzwerken teilen.Das Besondere: Die Nutzung wird lizenziert und vergütet. Künstler und Rechteinhaber sollen sowohl an der Erstellung als auch an der Verbreitung der Fan-Inhalte beteiligt werden. UMG und seine Labels haben bereits mehr als 30 Künstlerkampagnen mit Hook umgesetzt.Die Partnerschaft zeigt, wohin sich die Musikbranche entwickeln könnte: weg vom reinen Konflikt zwischen KI und Urheberrecht – hin zu kontrollierten Modellen, die Fan-Kreativität ermöglichen und gleichzeitig Rechteinhaber und Künstler am Wert der Inhalte beteiligen.Bericht bei Music Business Worldwide
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