• BMG und Concord fusioniert: Neuer Musikgigant nimmt Arbeit auf

    Die Fusion von BMG und Concord ist abgeschlossen.

    Das neue Unternehmen firmiert weiterhin unter dem Namen BMG und gehört

    damit zu den bedeutendsten unabhängigen Musikunternehmen weltweit.Bob Valentine, bislang CEO von Concord, übernimmt die Führung als CEO des neuen BMG. Der bisherige BMG-Chef Thomas Coesfeld wird Chairman. Bertelsmann hält rund 67 Prozent an dem Unternehmen, die übrigen rund 33 Prozent gehören verbundenen Unternehmen von Great Mountain Partners.

    Mit mehr als vier Millionen Werken bündelt das neue BMG einen erheblichen Bestand an Musikrechten und Katalogen. Der globale Hauptsitz befindet sich künftig in Nashville, während Berlin als europäische Zentrale fungiert. Great Mountain Partners erhält im Rahmen der Transaktion zudem eine einmalige Zahlung von 1,16 Milliarden US-Dollar von Bertelsmann.

    Die Fusion ist auch mit Blick auf die weitere Entwicklung des Musikrechtegeschäfts relevant: Größe, Katalogrechte, Technologie und die direkte Zusammenarbeit mit Künstlern und Rechteinhabern gewinnen im zunehmend digitalen Musikmarkt weiter an Bedeutung.

    Quelle: Music Business Worldwide, 1. September 2026.

    BMG und Concord fusioniert: Neuer Musikgigant nimmt Arbeit aufDie Fusion von BMG und Concord ist abgeschlossen. Das neue Unternehmen firmiert weiterhin unter dem Namen BMG und gehört damit zu den bedeutendsten unabhängigen Musikunternehmen weltweit.Bob Valentine, bislang CEO von Concord, übernimmt die Führung als CEO des neuen BMG. Der bisherige BMG-Chef Thomas Coesfeld wird Chairman. Bertelsmann hält rund 67 Prozent an dem Unternehmen, die übrigen rund 33 Prozent gehören verbundenen Unternehmen von Great Mountain Partners. Mit mehr als vier Millionen Werken bündelt das neue BMG einen erheblichen Bestand an Musikrechten und Katalogen. Der globale Hauptsitz befindet sich künftig in Nashville, während Berlin als europäische Zentrale fungiert. Great Mountain Partners erhält im Rahmen der Transaktion zudem eine einmalige Zahlung von 1,16 Milliarden US-Dollar von Bertelsmann. Die Fusion ist auch mit Blick auf die weitere Entwicklung des Musikrechtegeschäfts relevant: Größe, Katalogrechte, Technologie und die direkte Zusammenarbeit mit Künstlern und Rechteinhabern gewinnen im zunehmend digitalen Musikmarkt weiter an Bedeutung.Quelle: Music Business Worldwide, 1. September 2026.
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  • Warner setzt auf Suno – trotz laufender Klagen

    Warner-CEO Robert Kyncl verteidigt den Deal mit Suno und verfolgt damit einen anderen Ansatz als Universal und Sony, die weiterhin gegen Suno klagen. Seine Logik: Wenn ein KI-Musikdienst bereits eine große Nutzerbasis und Traktion hat, sollte man ihn nicht bekämpfen, sondern in ein lizenziertes Modell überführen.

    Für KI-Musiker ist das ein wichtiges Signal: Die großen Rechteinhaber beginnen, AI Music nicht mehr nur als Bedrohung, sondern als neuen Markt zu behandeln. Warner will offenbar mitgestalten, wie Lizenzen, Vergütung und die Nutzung von Musik in KI-Systemen künftig funktionieren.

    Gleichzeitig bleibt die Rechtslage um Suno umkämpft: UMG und Sony verfolgen ihre Klagen weiter, während Suno inzwischen auch mit BMG einen globalen Lizenzdeal geschlossen hat.

    Warner setzt auf Suno – trotz laufender KlagenWarner-CEO Robert Kyncl verteidigt den Deal mit Suno und verfolgt damit einen anderen Ansatz als Universal und Sony, die weiterhin gegen Suno klagen. Seine Logik: Wenn ein KI-Musikdienst bereits eine große Nutzerbasis und Traktion hat, sollte man ihn nicht bekämpfen, sondern in ein lizenziertes Modell überführen.Für KI-Musiker ist das ein wichtiges Signal: Die großen Rechteinhaber beginnen, AI Music nicht mehr nur als Bedrohung, sondern als neuen Markt zu behandeln. Warner will offenbar mitgestalten, wie Lizenzen, Vergütung und die Nutzung von Musik in KI-Systemen künftig funktionieren.Gleichzeitig bleibt die Rechtslage um Suno umkämpft: UMG und Sony verfolgen ihre Klagen weiter, während Suno inzwischen auch mit BMG einen globalen Lizenzdeal geschlossen hat.
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  • KI-Musik bringt die Musikindustrie an ihre Infrastruktur-Grenzen

    Die nächste große Herausforderung durch generative KI könnte für die Musikindustrie weniger kreativ als technisch sein: Wie lassen sich Millionen neuer Nutzungs- und Rechteinformationen zuverlässig erfassen, zuordnen und vergüten?Music Business Worldwide verweist auf eine Entwicklung, die das Problem verdeutlicht: Auf Deezer werden inzwischen rund 90.000 KI-generierte Tracks pro Tag hochgeladen. Zwar wird ein großer Teil davon nicht monetarisiert, dennoch müssen die Titel verarbeitet, kategorisiert und teilweise auf Rechte und Urheber geprüft werden.

    Noch komplexer wird es bei Songs, die nicht vollständig von KI stammen, sondern in denen KI nur einzelne Elemente erzeugt oder verändert. Dann stellt sich die Frage, welcher Anteil wie erfasst, wem zugeordnet und gegebenenfalls vergütet werden muss.

    Die bestehende Musik-Infrastruktur ist laut Björn Lindvall, CEO und Mitgründer von MusicInfra, für eine solche Datenmenge und Granularität nicht ausgelegt. Streaming hat die Systeme bereits stark gefordert; KI könnte die Zahl und Komplexität der Nutzungsvorgänge nochmals drastisch erhöhen.

    Die zentrale Frage lautet deshalb nicht nur, was KI mit Musik macht – sondern ob die Infrastruktur der Branche schnell genug lernt, damit Schritt zu halten.

    Quelle: Music Business Worldwide, 10. August 2026

    KI-Musik bringt die Musikindustrie an ihre Infrastruktur-GrenzenDie nächste große Herausforderung durch generative KI könnte für die Musikindustrie weniger kreativ als technisch sein: Wie lassen sich Millionen neuer Nutzungs- und Rechteinformationen zuverlässig erfassen, zuordnen und vergüten?Music Business Worldwide verweist auf eine Entwicklung, die das Problem verdeutlicht: Auf Deezer werden inzwischen rund 90.000 KI-generierte Tracks pro Tag hochgeladen. Zwar wird ein großer Teil davon nicht monetarisiert, dennoch müssen die Titel verarbeitet, kategorisiert und teilweise auf Rechte und Urheber geprüft werden.Noch komplexer wird es bei Songs, die nicht vollständig von KI stammen, sondern in denen KI nur einzelne Elemente erzeugt oder verändert. Dann stellt sich die Frage, welcher Anteil wie erfasst, wem zugeordnet und gegebenenfalls vergütet werden muss.Die bestehende Musik-Infrastruktur ist laut Björn Lindvall, CEO und Mitgründer von MusicInfra, für eine solche Datenmenge und Granularität nicht ausgelegt. Streaming hat die Systeme bereits stark gefordert; KI könnte die Zahl und Komplexität der Nutzungsvorgänge nochmals drastisch erhöhen.Die zentrale Frage lautet deshalb nicht nur, was KI mit Musik macht – sondern ob die Infrastruktur der Branche schnell genug lernt, damit Schritt zu halten.Quelle: Music Business Worldwide, 10. August 2026
    ·177 Views ·0 Reviews
  • Superfans: Warum die Musikbranche ihre wertvollsten Fans oft nicht kennt

    Die Musikindustrie setzt große Hoffnungen auf sogenannte Superfans als künftigen Wachstumsmotor. Doch laut einem Gastbeitrag von Mag Rodriguez, CEO der Fanplattform EVEN, liegt das eigentliche Problem woanders: Die Branche kann ihre engagiertesten Fans oft gar nicht eindeutig identifizieren. Streaming-Daten, Ticketkäufe, Merchandise und Community-Aktivitäten liegen auf verschiedenen Plattformen – ein vollständiges Bild des Fans fehlt.Rodriguez fordert deshalb einen „Unified Fan Record“, der alle Interaktionen eines Fans an einem Ort zusammenführt. Denn der größte Käufer, der aktivste Streamer und das engagierteste Community-Mitglied sind häufig nicht dieselbe Person. Wer Superfans langfristig binden und neue Erlösmodelle entwickeln möchte, müsse zunächst verstehen, wie unterschiedlich Fans mit Künstlern interagieren – bevor neue Premium-Angebote oder Fan-Tarife geschaffen werden.

    Superfans: Warum die Musikbranche ihre wertvollsten Fans oft nicht kenntDie Musikindustrie setzt große Hoffnungen auf sogenannte Superfans als künftigen Wachstumsmotor. Doch laut einem Gastbeitrag von Mag Rodriguez, CEO der Fanplattform EVEN, liegt das eigentliche Problem woanders: Die Branche kann ihre engagiertesten Fans oft gar nicht eindeutig identifizieren. Streaming-Daten, Ticketkäufe, Merchandise und Community-Aktivitäten liegen auf verschiedenen Plattformen – ein vollständiges Bild des Fans fehlt.Rodriguez fordert deshalb einen „Unified Fan Record“, der alle Interaktionen eines Fans an einem Ort zusammenführt. Denn der größte Käufer, der aktivste Streamer und das engagierteste Community-Mitglied sind häufig nicht dieselbe Person. Wer Superfans langfristig binden und neue Erlösmodelle entwickeln möchte, müsse zunächst verstehen, wie unterschiedlich Fans mit Künstlern interagieren – bevor neue Premium-Angebote oder Fan-Tarife geschaffen werden.
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  • Fender-CEO sorgt mit AI-Vergleich für Kritik

    Mit Aussagen über KI in der Musik hat Fender-CEO Bud Cole für Diskussionen gesorgt. In einem Interview bezeichnete er Coverbands und sogar Bandkollegen als eine Art „analoge KI“. Seine These: Musiker lernen seit jeher aus bestehenden Songs und entwickeln Ideen gemeinsam weiter – moderne KI sei lediglich die nächste Evolutionsstufe.In der Gitarren-Community stößt dieser Vergleich jedoch auf deutliche Kritik. Viele Musiker argumentieren, dass menschliche Kreativität, Erfahrung und das Zusammenspiel in einer Band nicht mit generativer KI gleichgesetzt werden können. Die Aussagen treffen zudem auf eine ohnehin angespannte Stimmung rund um Fender, nachdem das Unternehmen zuletzt wegen rechtlicher Schritte gegen Gitarrenbauer in die Schlagzeilen geraten war.

    Fender-CEO sorgt mit AI-Vergleich für KritikMit Aussagen über KI in der Musik hat Fender-CEO Bud Cole für Diskussionen gesorgt. In einem Interview bezeichnete er Coverbands und sogar Bandkollegen als eine Art „analoge KI“. Seine These: Musiker lernen seit jeher aus bestehenden Songs und entwickeln Ideen gemeinsam weiter – moderne KI sei lediglich die nächste Evolutionsstufe.In der Gitarren-Community stößt dieser Vergleich jedoch auf deutliche Kritik. Viele Musiker argumentieren, dass menschliche Kreativität, Erfahrung und das Zusammenspiel in einer Band nicht mit generativer KI gleichgesetzt werden können. Die Aussagen treffen zudem auf eine ohnehin angespannte Stimmung rund um Fender, nachdem das Unternehmen zuletzt wegen rechtlicher Schritte gegen Gitarrenbauer in die Schlagzeilen geraten war.
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  • EU-Debatte um Radiovergütungen: US-Künstler könnten Millionen verlieren

    Eine neue Debatte auf EU-Ebene sorgt für Unruhe in der Musikbranche. Michael Huppe, CEO von SoundExchange, warnt davor, dass Bestrebungen einzelner EU-Mitgliedstaaten eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs aushebeln könnten. Sollte es dazu kommen, könnten US-Künstler jährlich auf rund 300 Millionen US-Dollar an Vergütungen für Radio-Airplay in Europa verzichten müssen.Hintergrund ist das sogenannte RAAP-Urteil des Europäischen Gerichtshofs aus dem Jahr 2020, das die Gleichbehandlung ausländischer Künstler bei Vergütungsansprüchen stärkte.

    Mehrere EU-Staaten haben ihre Gesetze bereits entsprechend angepasst. Nun wird jedoch über eine Änderung des EU-Rechts diskutiert, die US-Interpreten erneut von diesen Einnahmen ausschließen könnte.Huppe bezeichnet den Vorstoß als diskriminierend und warnt vor möglichen handelspolitischen Konsequenzen.

    Kritiker aus Europa verweisen hingegen auf die fehlende Vergütung für ausländische Künstler im US-Terrestrikradio und fordern mehr Gegenseitigkeit.Die Diskussion dürfte weitreichende Auswirkungen auf das internationale System der Leistungsschutzrechte haben.

    EU-Debatte um Radiovergütungen: US-Künstler könnten Millionen verlierenEine neue Debatte auf EU-Ebene sorgt für Unruhe in der Musikbranche. Michael Huppe, CEO von SoundExchange, warnt davor, dass Bestrebungen einzelner EU-Mitgliedstaaten eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs aushebeln könnten. Sollte es dazu kommen, könnten US-Künstler jährlich auf rund 300 Millionen US-Dollar an Vergütungen für Radio-Airplay in Europa verzichten müssen.Hintergrund ist das sogenannte RAAP-Urteil des Europäischen Gerichtshofs aus dem Jahr 2020, das die Gleichbehandlung ausländischer Künstler bei Vergütungsansprüchen stärkte. Mehrere EU-Staaten haben ihre Gesetze bereits entsprechend angepasst. Nun wird jedoch über eine Änderung des EU-Rechts diskutiert, die US-Interpreten erneut von diesen Einnahmen ausschließen könnte.Huppe bezeichnet den Vorstoß als diskriminierend und warnt vor möglichen handelspolitischen Konsequenzen. Kritiker aus Europa verweisen hingegen auf die fehlende Vergütung für ausländische Künstler im US-Terrestrikradio und fordern mehr Gegenseitigkeit.Die Diskussion dürfte weitreichende Auswirkungen auf das internationale System der Leistungsschutzrechte haben.
    ·121 Views ·0 Reviews
  • Im aktuellen MBW-Podcast betont Amra-CEO Tomas Ericsson die zunehmende Bedeutung von Transparenz in der Musikindustrie, insbesondere bei der Verteilung von Songwriter-Royalties. Trotz moderner Streaming-Infrastruktur bestehen weiterhin komplexe, oft intransparente Prozesse über Verwertungsgesellschaften und internationale Zwischenstellen. Ericsson sieht in direkter Lizenzierung und datengetriebenen Systemen den Schlüssel, um Einnahmen schneller, genauer und fairer an Rechteinhaber auszuschütten – ein Bereich, in dem technologische Lösungen und globale Datenintegration künftig entscheidend werden.
    Im aktuellen MBW-Podcast betont Amra-CEO Tomas Ericsson die zunehmende Bedeutung von Transparenz in der Musikindustrie, insbesondere bei der Verteilung von Songwriter-Royalties. Trotz moderner Streaming-Infrastruktur bestehen weiterhin komplexe, oft intransparente Prozesse über Verwertungsgesellschaften und internationale Zwischenstellen. Ericsson sieht in direkter Lizenzierung und datengetriebenen Systemen den Schlüssel, um Einnahmen schneller, genauer und fairer an Rechteinhaber auszuschütten – ein Bereich, in dem technologische Lösungen und globale Datenintegration künftig entscheidend werden.
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  • Spotify will sein Werbegeschäft deutlich ausbauen und setzt dabei zunehmend auf KI. Künftig sollen Audio-Anzeigen teilweise automatisch erstellt werden – inklusive KI-generierter Voiceovers und stärkerer Automatisierung im gesamten Ad-Workflow.

    Ziel ist es, Werbung schneller skalierbar und effizienter zu machen, während gleichzeitig mehr personalisierte und „native“ Werbeformate innerhalb der Plattform entstehen. Spotify positioniert sich damit stärker als datengetriebene Audio-Werbeplattform statt nur als Musik-Streamingdienst.

    Spotify will sein Werbegeschäft deutlich ausbauen und setzt dabei zunehmend auf KI. Künftig sollen Audio-Anzeigen teilweise automatisch erstellt werden – inklusive KI-generierter Voiceovers und stärkerer Automatisierung im gesamten Ad-Workflow.Ziel ist es, Werbung schneller skalierbar und effizienter zu machen, während gleichzeitig mehr personalisierte und „native“ Werbeformate innerhalb der Plattform entstehen. Spotify positioniert sich damit stärker als datengetriebene Audio-Werbeplattform statt nur als Musik-Streamingdienst.
    ·172 Views ·0 Reviews
  • AI-Content-Schutz wird zum großen Business

    Das AI-Protection-Startup ContentLens holt sich Ex-Tips-Music-CEO Hari Nair als Advisor – ein weiteres Zeichen, dass Musikrechte und KI-Content-Detektion gerade zu einem der heißesten Tech-Felder werden.Quelle: Music Business Worldwide

    AI-Content-Schutz wird zum großen BusinessDas AI-Protection-Startup ContentLens holt sich Ex-Tips-Music-CEO Hari Nair als Advisor – ein weiteres Zeichen, dass Musikrechte und KI-Content-Detektion gerade zu einem der heißesten Tech-Felder werden.Quelle: Music Business Worldwide
    ·185 Views ·0 Reviews
  • Grainge vergleicht KI mit Sampling: „Verantwortungsvolle KI wird Musik verändern“

    UMG-CEO Sir Lucian Grainge sieht KI als nächste Evolutionsstufe der Musikproduktion – vergleichbar mit Sampling oder MIDI. Entscheidend sei jedoch, dass Künstler die Kontrolle behalten und nur freiwillig an KI-Anwendungen teilnehmen. (MBW)

    Grainge vergleicht KI mit Sampling: „Verantwortungsvolle KI wird Musik verändern“UMG-CEO Sir Lucian Grainge sieht KI als nächste Evolutionsstufe der Musikproduktion – vergleichbar mit Sampling oder MIDI. Entscheidend sei jedoch, dass Künstler die Kontrolle behalten und nur freiwillig an KI-Anwendungen teilnehmen. (MBW)
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  • Protest gegen Suno: Bannerflugzeug über AI-Investorenkonferenz

    Der Widerstand gegen KI-Musikplattformen wird kreativer: Über einer Investorenkonferenz mit Suno-CEO Mikey Shulman kreiste ein Flugzeug mit einem Banner, das Teilnehmer dazu aufforderte, „Nein zu Suno“ zu sagen.

    Die Aktion sorgte für Aufmerksamkeit und unterstreicht die anhaltenden Spannungen zwischen KI-Musikunternehmen und Teilen der Musikbranche.

    Suno zählt zu den bekanntesten Anbietern für KI-generierte Musik, steht jedoch weiterhin in der Kritik. Künstler, Rechteinhaber und Branchenvertreter werfen Unternehmen wie Suno vor, urheberrechtlich geschützte Musik für das Training ihrer Modelle genutzt zu haben, ohne die Rechteinhaber angemessen einzubeziehen oder zu vergüten.

    Der ungewöhnliche Protest zeigt, wie emotional die Debatte um generative KI in der Musikbranche inzwischen geführt wird. Während Investoren Milliarden in KI-Start-ups investieren, wächst gleichzeitig der Widerstand von Musikschaffenden, die um ihre Rechte und Einnahmen fürchten.

    Protest gegen Suno: Bannerflugzeug über AI-InvestorenkonferenzDer Widerstand gegen KI-Musikplattformen wird kreativer: Über einer Investorenkonferenz mit Suno-CEO Mikey Shulman kreiste ein Flugzeug mit einem Banner, das Teilnehmer dazu aufforderte, „Nein zu Suno“ zu sagen. Die Aktion sorgte für Aufmerksamkeit und unterstreicht die anhaltenden Spannungen zwischen KI-Musikunternehmen und Teilen der Musikbranche.Suno zählt zu den bekanntesten Anbietern für KI-generierte Musik, steht jedoch weiterhin in der Kritik. Künstler, Rechteinhaber und Branchenvertreter werfen Unternehmen wie Suno vor, urheberrechtlich geschützte Musik für das Training ihrer Modelle genutzt zu haben, ohne die Rechteinhaber angemessen einzubeziehen oder zu vergüten.Der ungewöhnliche Protest zeigt, wie emotional die Debatte um generative KI in der Musikbranche inzwischen geführt wird. Während Investoren Milliarden in KI-Start-ups investieren, wächst gleichzeitig der Widerstand von Musikschaffenden, die um ihre Rechte und Einnahmen fürchten.
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  • Die Grammys passen sich an KI-Musik an

    Der CEO der Recording Academy, Harvey Mason Jr., hat diese Woche erklärt, dass KI inzwischen in vielen professionellen Studios alltäglich geworden sei. Die Grammy-Regeln werden laufend angepasst, bleiben aber dabei: Für eine Grammy-Nominierung muss ein wesentlicher menschlicher Kreativanteil vorhanden sein. Außerdem verwies er auf die enorme Menge KI-generierter Musik – laut Deezer sollen inzwischen rund 50.000 KI-Songs pro Tag hochgeladen werden.

    Die Grammys passen sich an KI-Musik anDer CEO der Recording Academy, Harvey Mason Jr., hat diese Woche erklärt, dass KI inzwischen in vielen professionellen Studios alltäglich geworden sei. Die Grammy-Regeln werden laufend angepasst, bleiben aber dabei: Für eine Grammy-Nominierung muss ein wesentlicher menschlicher Kreativanteil vorhanden sein. Außerdem verwies er auf die enorme Menge KI-generierter Musik – laut Deezer sollen inzwischen rund 50.000 KI-Songs pro Tag hochgeladen werden.
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