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Im aktuellen MBW-Podcast betont Amra-CEO Tomas Ericsson die zunehmende Bedeutung von Transparenz in der Musikindustrie, insbesondere bei der Verteilung von Songwriter-Royalties. Trotz moderner Streaming-Infrastruktur bestehen weiterhin komplexe, oft intransparente Prozesse über Verwertungsgesellschaften und internationale Zwischenstellen. Ericsson sieht in direkter Lizenzierung und datengetriebenen Systemen den Schlüssel, um Einnahmen schneller, genauer und fairer an Rechteinhaber auszuschütten – ein Bereich, in dem technologische Lösungen und globale Datenintegration künftig entscheidend werden.Im aktuellen MBW-Podcast betont Amra-CEO Tomas Ericsson die zunehmende Bedeutung von Transparenz in der Musikindustrie, insbesondere bei der Verteilung von Songwriter-Royalties. Trotz moderner Streaming-Infrastruktur bestehen weiterhin komplexe, oft intransparente Prozesse über Verwertungsgesellschaften und internationale Zwischenstellen. Ericsson sieht in direkter Lizenzierung und datengetriebenen Systemen den Schlüssel, um Einnahmen schneller, genauer und fairer an Rechteinhaber auszuschütten – ein Bereich, in dem technologische Lösungen und globale Datenintegration künftig entscheidend werden.·104 Views ·0 Reviews
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Mehr als 220 Verwertungsgesellschaften und Rechteorganisationen weltweit fordern die französische Nationalversammlung auf, ein Gesetz zu verabschieden, das die Beweislast in Urheberrechtsstreitigkeiten mit KI-Unternehmen umkehren würde.
Der sogenannte „Darcos-Gesetzentwurf“ sieht vor, dass Anbieter generativer KI nachweisen müssen, dass urheberrechtlich geschützte Inhalte nicht für das Training ihrer Modelle verwendet wurden. Bislang liegt diese Nachweispflicht meist bei Rechteinhabern. Unterstützt wird die Initiative von den Mitgliedern der CISAC, die mehr als fünf Millionen Kreative vertreten. Befürworter sehen darin einen wichtigen Schritt zu mehr Transparenz und einer fairen Vergütung von Urhebern im KI-Zeitalter. (musicbusinessworldwide.com)
Mehr als 220 Verwertungsgesellschaften und Rechteorganisationen weltweit fordern die französische Nationalversammlung auf, ein Gesetz zu verabschieden, das die Beweislast in Urheberrechtsstreitigkeiten mit KI-Unternehmen umkehren würde. Der sogenannte „Darcos-Gesetzentwurf“ sieht vor, dass Anbieter generativer KI nachweisen müssen, dass urheberrechtlich geschützte Inhalte nicht für das Training ihrer Modelle verwendet wurden. Bislang liegt diese Nachweispflicht meist bei Rechteinhabern. Unterstützt wird die Initiative von den Mitgliedern der CISAC, die mehr als fünf Millionen Kreative vertreten. Befürworter sehen darin einen wichtigen Schritt zu mehr Transparenz und einer fairen Vergütung von Urhebern im KI-Zeitalter. (musicbusinessworldwide.com)·157 Views ·0 Reviews -
ARIA warnt vor Lockerung von KI-Copyright-Regeln
Der Chef der australischen Musikverwertungsgesellschaft ARIA kritisiert aktuelle Forderungen nach einer Lockerung des Urheberrechts für KI-Training deutlich. Laut ARIA würden solche Reformen die Kontrolle und Vergütung von Künstlern untergraben und seien nicht notwendig, da funktionierende Lizenzmodelle bereits existieren. Statt Ausnahmen für KI zu schaffen, solle die Nutzung kreativer Werke weiterhin über klare Lizenzvereinbarungen geregelt werden.
ARIA warnt vor Lockerung von KI-Copyright-RegelnDer Chef der australischen Musikverwertungsgesellschaft ARIA kritisiert aktuelle Forderungen nach einer Lockerung des Urheberrechts für KI-Training deutlich. Laut ARIA würden solche Reformen die Kontrolle und Vergütung von Künstlern untergraben und seien nicht notwendig, da funktionierende Lizenzmodelle bereits existieren. Statt Ausnahmen für KI zu schaffen, solle die Nutzung kreativer Werke weiterhin über klare Lizenzvereinbarungen geregelt werden.·175 Views ·0 Reviews -
Der Rechtsstreit um KI-Musik wird politisch
In den USA wurde Ende Mai der "Protect Working Musicians Act of 2026" vorgestellt. Der Gesetzentwurf soll unabhängigen Musikerinnen und Musikern mehr Möglichkeiten geben, kollektiv mit Streaming- und KI-Unternehmen über Vergütungen zu verhandeln. Hintergrund ist die Sorge, dass KI-Systeme Musikwerke zum Training nutzen, ohne die Urheber angemessen zu beteiligen. Parallel bleibt der Streit zwischen Verwertungsgesellschaften und KI-Anbietern wie Suno ein zentrales Thema. In Deutschland wird insbesondere der Fall zwischen der GEMA und Suno aufmerksam verfolgt; für Juni wird ein wichtiges Urteil erwartet.
Der Rechtsstreit um KI-Musik wird politischIn den USA wurde Ende Mai der "Protect Working Musicians Act of 2026" vorgestellt. Der Gesetzentwurf soll unabhängigen Musikerinnen und Musikern mehr Möglichkeiten geben, kollektiv mit Streaming- und KI-Unternehmen über Vergütungen zu verhandeln. Hintergrund ist die Sorge, dass KI-Systeme Musikwerke zum Training nutzen, ohne die Urheber angemessen zu beteiligen. Parallel bleibt der Streit zwischen Verwertungsgesellschaften und KI-Anbietern wie Suno ein zentrales Thema. In Deutschland wird insbesondere der Fall zwischen der GEMA und Suno aufmerksam verfolgt; für Juni wird ein wichtiges Urteil erwartet.·203 Views ·0 Reviews -
KI & Musikindustrie: Streit um Rechte, Transparenz und Fairness spitzt sich zu
Parallel zum rasanten Fortschritt generativer KI wächst in der Musikbranche die Debatte um Urheberrechte, Trainingsdaten und Vergütung deutlich. Große Branchenverbände und Verwertungsgesellschaften fordern zunehmend klare Regeln und vollständige Transparenz darüber, wie KI-Systeme mit geschützten Musikwerken umgehen.
Im Fokus steht dabei die Frage, wie kreative Leistungen im KI-Zeitalter fair vergütet werden können – insbesondere, wenn KI-Modelle mit bestehenden Werken trainiert werden und daraus neue Inhalte entstehen, die mit menschlicher Musik konkurrieren. Studien und Branchenanalysen warnen bereits vor spürbaren wirtschaftlichen Auswirkungen für Musikschaffende.
Gleichzeitig diskutiert die Branche erste Ansätze, KI-generierte Inhalte stärker zu kennzeichnen oder eigene Kategorien für „human-made“ Musik in Charts und Awards zu etablieren, um menschliche Kreativität klarer sichtbar zu machen.
KI & Musikindustrie: Streit um Rechte, Transparenz und Fairness spitzt sich zuParallel zum rasanten Fortschritt generativer KI wächst in der Musikbranche die Debatte um Urheberrechte, Trainingsdaten und Vergütung deutlich. Große Branchenverbände und Verwertungsgesellschaften fordern zunehmend klare Regeln und vollständige Transparenz darüber, wie KI-Systeme mit geschützten Musikwerken umgehen. Im Fokus steht dabei die Frage, wie kreative Leistungen im KI-Zeitalter fair vergütet werden können – insbesondere, wenn KI-Modelle mit bestehenden Werken trainiert werden und daraus neue Inhalte entstehen, die mit menschlicher Musik konkurrieren. Studien und Branchenanalysen warnen bereits vor spürbaren wirtschaftlichen Auswirkungen für Musikschaffende. Gleichzeitig diskutiert die Branche erste Ansätze, KI-generierte Inhalte stärker zu kennzeichnen oder eigene Kategorien für „human-made“ Musik in Charts und Awards zu etablieren, um menschliche Kreativität klarer sichtbar zu machen.·200 Views ·0 Reviews -
BMI übernimmt Soundmouse: Warum Musikdaten immer wichtiger werden
Die US-Verwertungsgesellschaft BMI übernimmt das Cue-Sheet- und Musiktracking-Unternehmen Soundmouse von Orfium. Was zunächst nach einem klassischen Business-Deal klingt, zeigt vor allem, wie stark sich die Musikindustrie aktuell in Richtung Daten- und Technologiegeschäft entwickelt.Soundmouse spezialisiert sich auf die automatische Erfassung von Musiknutzung in TV, Streaming, Film und digitalen Medien. Solche sogenannten Cue Sheets sind entscheidend dafür, dass Artists, Produzent:innen und Komponist:innen korrekt vergütet werden.
Mit der Übernahme will BMI nach eigenen Angaben eine der größten globalen Datenbanken für Musiknutzung aufbauen. Hintergrund ist die rapide wachsende Menge an Content auf Streamingplattformen, Social Media, FAST-Channels und KI-generierten Medienformaten.
Der Deal zeigt außerdem, wie wichtig automatisierte Rechteverwaltung und Musik-Metadaten inzwischen geworden sind. Während früher vor allem Verkäufe und Streams im Mittelpunkt standen, wird heute zunehmend die Kontrolle über Nutzungsdaten und Lizenzinfrastruktur zum entscheidenden Faktor der Branche.Gerade im Zeitalter von AI-Musik und massenhaft digitalem Content dürfte präzises Musiktracking in den kommenden Jahren noch deutlich wichtiger werden.
BMI übernimmt Soundmouse: Warum Musikdaten immer wichtiger werdenDie US-Verwertungsgesellschaft BMI übernimmt das Cue-Sheet- und Musiktracking-Unternehmen Soundmouse von Orfium. Was zunächst nach einem klassischen Business-Deal klingt, zeigt vor allem, wie stark sich die Musikindustrie aktuell in Richtung Daten- und Technologiegeschäft entwickelt.Soundmouse spezialisiert sich auf die automatische Erfassung von Musiknutzung in TV, Streaming, Film und digitalen Medien. Solche sogenannten Cue Sheets sind entscheidend dafür, dass Artists, Produzent:innen und Komponist:innen korrekt vergütet werden.Mit der Übernahme will BMI nach eigenen Angaben eine der größten globalen Datenbanken für Musiknutzung aufbauen. Hintergrund ist die rapide wachsende Menge an Content auf Streamingplattformen, Social Media, FAST-Channels und KI-generierten Medienformaten.Der Deal zeigt außerdem, wie wichtig automatisierte Rechteverwaltung und Musik-Metadaten inzwischen geworden sind. Während früher vor allem Verkäufe und Streams im Mittelpunkt standen, wird heute zunehmend die Kontrolle über Nutzungsdaten und Lizenzinfrastruktur zum entscheidenden Faktor der Branche.Gerade im Zeitalter von AI-Musik und massenhaft digitalem Content dürfte präzises Musiktracking in den kommenden Jahren noch deutlich wichtiger werden.·257 Views ·0 Reviews -
Die GEMA bringt Bewegung in die KI-Musikdebatte — und das könnte die gesamte Branche verändern.
Mit einem neuen Zwei-Säulen-Modell fordert die Verwertungsgesellschaft erstmals klare Lizenzregeln für generative Musik-KI wie Suno oder Udio.
Die Idee:
1️⃣ KI-Firmen sollen zahlen, wenn sie urheberrechtlich geschützte Songs zum Training ihrer Modelle verwenden.
2️⃣ Auch die Nutzung KI-generierter Musik könnte künftig vergütungspflichtig werden — etwa bei Spotify, TikTok oder YouTube.
Besonders brisant: Die GEMA schlägt eine Beteiligung von 30 % der Netto-Umsätze von KI-Musikplattformen vor.
Damit verschiebt sich die Diskussion spürbar:
Nicht mehr „KI-Musik verbieten?“ —sondern:„Wie wird sie fair lizenziert und vergütet?“
Sollte sich das Modell durchsetzen, könnte es europaweit zum Standard für generative KI werden — nicht nur in der Musik, sondern später auch für Bild-, Video- und Text-KI.
#AI #KIMusik #GEMA #Suno #Udio #MusicTech #GenerativeAI #Spotify #FutureOfMusic
Die GEMA bringt Bewegung in die KI-Musikdebatte — und das könnte die gesamte Branche verändern.Mit einem neuen Zwei-Säulen-Modell fordert die Verwertungsgesellschaft erstmals klare Lizenzregeln für generative Musik-KI wie Suno oder Udio.Die Idee:1️⃣ KI-Firmen sollen zahlen, wenn sie urheberrechtlich geschützte Songs zum Training ihrer Modelle verwenden.2️⃣ Auch die Nutzung KI-generierter Musik könnte künftig vergütungspflichtig werden — etwa bei Spotify, TikTok oder YouTube.Besonders brisant: Die GEMA schlägt eine Beteiligung von 30 % der Netto-Umsätze von KI-Musikplattformen vor.Damit verschiebt sich die Diskussion spürbar: Nicht mehr „KI-Musik verbieten?“ —sondern:„Wie wird sie fair lizenziert und vergütet?“Sollte sich das Modell durchsetzen, könnte es europaweit zum Standard für generative KI werden — nicht nur in der Musik, sondern später auch für Bild-, Video- und Text-KI.#AI #KIMusik #GEMA #Suno #Udio #MusicTech #GenerativeAI #Spotify #FutureOfMusic·323 Views ·0 Reviews -
Großbritannien: KI-Musik zwischen Innovation und Urheberrecht:
In Großbritannien läuft ein Pilotprojekt, bei dem KI-Plattformen freiwillig Lizenzgebühren an Verwertungsgesellschaften zahlen. Dies soll als Modell für andere EU-Länder dienen (technostreams.de).
Die UK Music-Initiative fordert eine „KI-Steuer“ auf KI-generierte Musik, um menschliche Künstler:innen zu unterstützen (freesongmaker.com).
Großbritannien: KI-Musik zwischen Innovation und Urheberrecht: In Großbritannien läuft ein Pilotprojekt, bei dem KI-Plattformen freiwillig Lizenzgebühren an Verwertungsgesellschaften zahlen. Dies soll als Modell für andere EU-Länder dienen (technostreams.de). Die UK Music-Initiative fordert eine „KI-Steuer“ auf KI-generierte Musik, um menschliche Künstler:innen zu unterstützen (freesongmaker.com).·152 Views ·0 Reviews -
Frankreich und Spanien führen KI-Musik-Register ein:
Frankreich hat ein zentrales Register für KI-generierte Musik eingeführt, das von der SACEM (französische Verwertungsgesellschaft) verwaltet wird. Künstler:innen können dort ihre Werke registrieren und sicherstellen, dass sie nicht für KI-Trainingsdaten genutzt werden (ronaldkah.de).
Spanien plant ein ähnliches System, das 2027 in Kraft treten soll. Bis dahin sollen freiwillige Selbstverpflichtungen der Plattformen gelten (imusician.pro).Frankreich und Spanien führen KI-Musik-Register ein: Frankreich hat ein zentrales Register für KI-generierte Musik eingeführt, das von der SACEM (französische Verwertungsgesellschaft) verwaltet wird. Künstler:innen können dort ihre Werke registrieren und sicherstellen, dass sie nicht für KI-Trainingsdaten genutzt werden (ronaldkah.de). Spanien plant ein ähnliches System, das 2027 in Kraft treten soll. Bis dahin sollen freiwillige Selbstverpflichtungen der Plattformen gelten (imusician.pro).·137 Views ·0 Reviews